Workshops

connacting.futures I

© Markus Meissner und Aileen Moeck @Huddle* Zukunftsforschung 2016
© Markus Meissner und Aileen Moeck @Huddle* Zukunftsforschung 2016

Erlebbare Zukunftsbilder? Chancen und Risiken von Virtual Reality in der ZF

Virtual-Reality-Devices haben ihre Prototypen-Phase hinter sich gelassen. Neben dem Entertainment-Schwerpunkt werden vielfältige zukünftige Einsatzmöglichkeiten und Folgen diskutiert.

Doch was bringt der Einsatz immersiver virtueller Umgebungen (z.B. in Form erlebbarer Zukunftsbilder) der ZF? Was für Chancen bieten sich uns? Welche Risiken sollten wir berücksichtigen?

Nach einer kurzen Einführung, betrachteteten die in drei Gruppen aufgeteilten TN die obigen Fragen jeweils mit der „Brille“ eines Träumers, eines Realisten und eines Kritikers  und sammelten erste Ideen und Argumente vor einer Abschlussdiskussion im Plenum.

Moderation: Aileen Moeck, Markus Meißner

conacting.futures II

Scenario Enactement @Huddle* Zukunftsforschung 2016
Scenario Enactement @Huddle* Zukunftsforschung 2016

Workshop 1: Scenario enacting

In der Zukunftsforschung wurden in den letzten Jahren neben den traditionellen, analytischen Herangehensweisen viele Ansätze entwickelt, die das Prinzip der „aktiven Erfahrung“ und Gestaltung von Zukunft in den Vordergrund rücken. Neben Design Fiction gehören dazu besonders die Verbindung von Szenariomethoden mit theatralen Verfahren (=“Scenario Enactments“), wie sie bereits seit langem z.B. im Community Theatre zum „Empowerment“ von Gruppen genutzt werden, und die nun auch in klassischen Projekten mit Unternehmen und Institutionen Eingang finden.

Spielerisches Austesten von Szenarien auf Kreppbandbühnen
Spielerisches Austesten von Szenarien auf Kreppbandbühnen

Der Workshop führte anhand einer praktischen Erprobung in die Möglichkeiten des Scenario Enactments ein. In Scenario Enactments werden Szenarien aktiv „erspielt“, d.h. z.B. mit Methoden des Improvisationstheaters oder des „Scene Scripting“ durch die Teilnehmer entwickelt und „durchgespielt“. Der Workshop führte kurz mit einer Eingangspräsentation in die Thematik. Dann war Zeit in kleinen Gruppen Szenarien selbst zu „erspielen“, d.h. Szenen aus der Zukunft zu entwerfen, auszutesten und den anderen vorzuspielen.

Moderation:
Cornelia Daheim, Future Impacts

Workshop D2030 @Huddle* Zukunftsforschung 2016
Workshop D2030 @Huddle* Zukunftsforschung 2016

Workshop 2: D2030 – Eine Landkarte für die Zukunft

In diesem Monat geht das Projekt D2030 an den Start. Ziel von D2030 ist die Etablierung eines politisch und weltanschaulich unabhängigen Zukunftsdiskurses in Deutschland. Im Mittelpunkt dieses Zukunftsdiskurses steht der Entwurf von wissenschaftlich fundierten und robusten Open Source-Szenarien für die langfristige Zukunft Deutschlands im Rahmen eines beteiligungsorientierten Prozesses. Die Initiative D2030 will damit dazu beitragen, vernetztes und langfristiges Denken in sozialen, ökonomischen und politischen Entscheidungsprozessen zu verankern. Darüber hinaus will sie Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft anregen, sich für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung Deutschlands zu engagieren.

Der Workshop informierte über die Themen, die Akteure und den Ablauf von D2030. Im interaktiven Teil der Veranstaltung ermittelten und diskutierten die Teilnehmer*innen in dem kreativ-spielerischen Verfahren „Rapid Future Fabrication“  mögliche „Disruptionen für Deutschland bis 2030“.

Moderation:
Klaus Burmeister, Gründer des foresightlab, Düsseldorf
Beate Schulz-Montag, Partnerin des foresightlab, Berlin, und Lehrbeauftragte im MAZF
Beide sind auch Geschäftsführer der D2030 gUG