{"id":660,"date":"2026-06-29T21:11:47","date_gmt":"2026-06-29T19:11:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/disasterresearchblog\/?p=660"},"modified":"2026-06-30T08:53:41","modified_gmt":"2026-06-30T06:53:41","slug":"hitzewelle-in-deutschland-im-juni-2026-als-gesellschaftliche-herausforderung-eine-erste-bestandsaufnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/disasterresearchblog\/archive\/660","title":{"rendered":"Hitzewelle in Deutschland im Juni 2026 als gesellschaftliche Herausforderung &#8211; Eine erste Bestandsaufnahme"},"content":{"rendered":"\n<p>Das letzte Juniwochenende 2026 hat Europa die Grenzen seiner Bew\u00e4ltigungskapazit\u00e4t aufgezeigt. Die Weltgesundheitsorganisation bezifferte die kontinentweite \u00dcbersterblichkeit seit dem 21. Juni bislang vorl\u00e4ufig auf mehr als 1.300 Todesf\u00e4lle (<a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/my-europe\/2026\/06\/28\/france-sees-around-1000-excess-deaths-during-brutal-heatwave\">WHO 2026<\/a>). Sant\u00e9 publique France sch\u00e4tzt f\u00fcr den Zeitraum seit dem 24. Juni rund 1.140 zus\u00e4tzliche Sterbef\u00e4lle gegen\u00fcber den Vormonaten, die Leichenhallten in Paris sind \u00fcberf\u00fcllt (<a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/panorama\/frankreich-rekordhitze-tote-100.html\">Sant\u00e9 publique France 2026<\/a>). In Spanien registrierte das Mortalit\u00e4tsmonitoring MoMo des Instituto de Salud Carlos III vom 24. bis 28. Juni 519 hitzebedingte Todesf\u00e4lle (<a href=\"https:\/\/momo.isciii.es\/panel_momo\/\">ISCIII\/MoMo 2026<\/a>). Es ist zu erwarten, dass die hitzebedingte \u00dcbersterblichkeit in Europa noch deutlich h\u00f6her ausfallen wird, wenn in der Breite entsprechende Daten vorliegen. Vielerorts arbeitete das Gesundheitswesen am Limit, vielfach insbesondere in Social Media-Kan\u00e4len wurden Parallelen zur Situation in der SARS-CoV-2 Pandemie gezogen. In einzelnen Regionen wie z. B. <a href=\"https:\/\/www.anzeiger24.de\/langenfeld\/lokale-empfehlungen\/extrem-hitze-kreis-mettmann-richtet-zusaetzliche-notfallversorgungsstelle-ein\">im Kreis Mettmann<\/a> wurde mit Kr\u00e4ften des Katastrophenschutzes unterst\u00fctzt.<br>Die Katastrophenforschung hat sich seit ihren disziplin\u00e4ren Anf\u00e4ngen von der Vorstellung verabschiedet, Katastrophen seien Naturereignisse, sie sind vielmehr ein soziales Geschehen: Sie markieren den Punkt, an dem die Bew\u00e4ltigungskapazit\u00e4ten eines sozialen Systems mit internen oder externen Ver\u00e4nderungen nicht mehr umgehen kann. Das ausl\u00f6sende Naturereignis, hier: eine au\u00dfergew\u00f6hnlich fr\u00fche, lange und intensive Hitzeperiode, ist zwar Bedingung, aber nicht Ursache der Katastrophe. Zur Katastrophe wird die Hitze erst im Zusammenspiel von sozialer Verwundbarkeit, nicht auf diese Temperaturbereiche ausgelegte baulich-technischer Infrastruktur und unzureichender institutioneller sowie gesellschaftlicher Reaktionsf\u00e4higkeit.<br>Die unterschiedliche Betroffenheit von Hitzewellen hat Eric Klinenberg bereits in seiner wegweisenden <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Heat-Wave-Autopsy-Disaster-Chicago\/dp\/022627618X?source=ps-sl-shoppingads-lpcontext&amp;ref_=fplfs&amp;psc=1&amp;smid=A3JWKAKR8XB7XF&amp;language=de_DE\">Analyse der Hitzewelle 1995 in Chicag<\/a>o sehr deutlich gezeigt. Erst die ungleiche Verteilung von Schutzm\u00f6glichkeiten, Vorerkrankungen, Wohn- und Einkommensverh\u00e4ltnissen und sozialer Einbindung, l\u00e4sst Temperatur lebensgef\u00e4hrlich werden. Die Katastrophe ist daher kulturell, organisatorisch und technisch definiert, nicht meteorologisch. Diese Konzeptionalisierung verlagert den Handlungsspielraum von der (jenseits des anthropogenen Klimawandels nicht beeinflussbaren) Wetterlage hin zu den (gestaltbaren) gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sichtbarkeit und die gesellschaftliche Anerkennung von Katastrophen<\/strong><br>Welche Ereignisse als \u201eKatastrophe\u201c gelten, ist Resultat gesellschaftlicher Wahrnehmungs- und Anerkennungsprozesse. Die fehlende Bew\u00e4ltigungsf\u00e4higkeit bei Hitze ist eine stille Katastrophe: schleichend im Verlauf und diffus in der Zurechnung. Sie ist arm an jenen Bildern zerst\u00f6rter H\u00e4user und \u00fcberfluteter Stra\u00dfen, die kollektive Betroffenheit und politische Reaktionsbereitschaft erzeugen. Wo ein Hochwasser (vermeintlich) einen klaren Anfang, ein Epizentrum und sichtbare Tr\u00fcmmer hat, verteilt sich die Hitzemortalit\u00e4t still \u00fcber Pflegeheime, Krankenh\u00e4user, Dachgeschosswohnungen und Einzelhaushalte. Diese Differenz in der Anerkennung tr\u00e4gt zur vergleichsweise geringen politischen Priorit\u00e4t des Hitzeschutzes bei. Hinzu kommt, dass es in Deutschland bislang immer noch an einer \u00fcbergeordneten mit konkreten Verantwortlichkeiten und Zeithorizonten versehenen Strategie fehlt, gegen\u00fcber welchen Naturgefahren, Krisen und weiteren Katastrophen man sich zuk\u00fcnftig mit welchen Mitteln und Ressourcen wappnen will.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Politik der Zahlen<\/strong><br>Hitzebedingte Sterblichkeit ist keine gez\u00e4hlte, sondern eine statistisch gesch\u00e4tzte Gr\u00f6\u00dfe. Auf Totenscheinen erscheinen weder Hitze noch fehlender Schutz als Todesursache; sichtbar wird ihre Wirkung erst als \u00dcbersterblichkeit, also als Differenz zwischen beobachteten und statistisch erwarteten Sterbef\u00e4llen. Zentralistisch organisierte Systeme wie das franz\u00f6sische k\u00f6nnen solche Sch\u00e4tzungen binnen weniger Tage liefern; das f\u00f6deral organisierte deutsche Meldewesen ermittelt sie mit mehr Verzug. Das Robert Koch-Institut nimmt seine w\u00f6chentliche Berichterstattung zur hitzebedingten Mortalit\u00e4t erst auf, sobald die Wochenmitteltemperatur 20 \u00b0C \u00fcbersteigt \u2013 2026 erstmals in Kalenderwoche 25 \u2013, und arbeitet zudem mit einem Datenlag von etwa zehn Tagen. Der erste belastbare Bericht f\u00fcr die aktuelle Hitzewelle ist entsprechend erst f\u00fcr Anfang Juli zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine neue Qualit\u00e4t der Sch\u00e4den<\/strong><br>Das Ausma\u00df physischer Sch\u00e4den an Infrastrukturen steigt: Hitzebedingte Gleisverwerfungen, Belastungen der Energieversorgung durch reduzierte K\u00fchlkapazit\u00e4ten von Kraftwerken bei gleichzeitig steigender Klimatisierungslast, Einschr\u00e4nkungen im Schienenverkehr (vgl. <a href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/wp-content\/uploads\/FINAL-WWA-Scientific-Report-European-Heatwave.pdf\">WWA 2026<\/a>). Dies zeigt, dass die analytische Trennung zwischen schleichenden gesundheitlichen und abrupten physisch-zerst\u00f6rerischen Katastrophen sich als weniger trennscharf erweist, als die bisherige Typologie nahelegte. Hitze r\u00fcckt damit n\u00e4her an das heran, was die Forschung als kaskadierende Infrastrukturereignisse beschreibt \u2013 mit entsprechenden Implikationen f\u00fcr die Planung kritischer Infrastrukturen. Hinzu kommen weitere Effekte auf die kritische Infrastruktur wie Wasserverknappung, aber auch erh\u00f6hte Waldbrandgefahr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der unausgesprochene Klimawandel<\/strong><br>Auff\u00e4llig war, in einer durchaus subjektiven, aber breit geteilten Wahrnehmung, das Fehlen des Begriffs \u201eKlimawandel\u201c in nicht wenigen Berichterstattungsformaten des Wochenendes. Diese Leerstelle steht in deutlichem Kontrast zum Stand der Wissenschaft. Die Attributionsforschung, ein rasch reifendes Feld mit etablierten Methoden, erlaubt mittlerweile belastbare Aussagen dar\u00fcber, wie sehr der menschengemachte Klimawandel Wahrscheinlichkeit und Intensit\u00e4t eines konkreten Ereignisses ver\u00e4ndert hat. Die World Weather Attribution kommt f\u00fcr die aktuelle westeurop\u00e4ische Hitze zu dem Ergebnis, dass eine Hitzewelle dieser Art im Klima von 1976 im Monat Juni praktisch unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re und tags\u00fcber rund 3,5 \u00b0C k\u00fchler ausgefallen w\u00e4re. Die hei\u00dfesten Tagestemperaturen erw\u00e4rmen sich demnach etwa dreimal so schnell; die n\u00e4chtlichen Extremtemperaturen etwa doppelt so schnell wie der globale Mittelwert (<a href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/wp-content\/uploads\/FINAL-WWA-Scientific-Report-European-Heatwave.pdf\">WWA 2026<\/a>). Neben der Temperatur sind f\u00fcr die physiologische Hitzebelastung auch Luftfeuchtigkeit, Strahlungsw\u00e4rme, also direkte Sonneneinstrahlung, und Luftbewegung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ungleiche Betroffenheit<\/strong><br>Hitze trifft nicht gleichm\u00e4\u00dfig. Alter, Vorerkrankungen, Pflegebed\u00fcrftigkeit, Wohnlage und -ausstattung, Erwerbsbedingungen und der Zugang zu k\u00fchlenden Ressourcen sowie soziale Netzwerke verteilen das Risiko hochgradig ungleich. Die innerst\u00e4dtische W\u00e4rmebelastung wie n\u00e4chtliche Temperaturdifferenzen von mehreren Grad zwischen versiegelten Quartieren und Umland sind dokumentiert (<a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/presse\/pressemitteilungen\/DE\/2026\/20260625_dwd-warnt-ueber-langen-zeitraum-vor-hitze_news.html\">DWD 2026<\/a>). Diese Unterschiede der thermischen Belastung \u00fcberlagern sich mit sozialr\u00e4umlicher Ungleichheit zu einer doppelten Benachteiligung. Hitzeschutz ist daher nicht allein eine Frage der Medizin oder der Meteorologie, sondern fundamental der Umweltgerechtigkeit (siehe dazu<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/grossstadte-im-hitzestress-diese-sechs-dinge-kann-berlin-von-anderen-lernen-15744273.html\"> Leonie Reuter im Tagesspiegel<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Forschungsperspektiven von KFS und AKFS<\/strong><br>Die KFS\/AKFS besch\u00e4ftigt sich seit vielen Jahren mit Hitzewellen und ihren Auswirkungen auf die Bev\u00f6lkerung sowie die Bew\u00e4ltigungsf\u00e4higkeiten auch des Katastrophenschutzes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorsorge vor Hitzewellen<\/strong>. Im Projekt INVOLVE, in dem <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/lorenz\/index.html\">Daniel F. Lorenz<\/a> und <a href=\"https:\/\/a-kfs.de\/ueber-uns\/team\/\">Cordula Dittmer<\/a> arbeiteten, wurde in verschiedenen quantitativen Befragungen (2016\/17) die Vorsorge der Bev\u00f6lkerung (<a href=\"https:\/\/refubium.fu-berlin.de\/bitstream\/handle\/fub188\/25096\/13_Working_Paper_KFS_Reiter__Nunes_Katastrophenvorsorge_in_Berlin_Neuk%c3%b6lln.pdf?sequence=2&amp;isAllowed=y\">Berlin-Neuk\u00f6lln<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/337797735_Katastrophen_und_Katastrophenvorsorge_in_Jena_aus_Sicht_der_Bevolkerung\">Jena<\/a>) vor Hitzewellen abgefragt, die sich zum damaligen Zeitpunkt deutlich unter 20% der Befragten bewegte.<br><strong>AG Hitze(warnungen)<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/zimmermann_theresa\/index.html\">Theresa Zimmermann<\/a> ist Mitglied einer interdisziplin\u00e4r und transdisziplin\u00e4r angelegten Arbeitsgruppe, die Katastrophenforschung, Meteorologie, Psychologie und Gesundheitswissenschaften mit Beh\u00f6rden und dem Gesundheitssektor vernetzt. Ein zentrales Ziel ist die Verbesserung wirkungsbasierter Vorhersagen (impact-based forecasting) \u2013 also der \u00dcbergang von der reinen Temperaturwarnung zur Antizipation tats\u00e4chlicher gesellschaftlicher Folgen.<br><strong>Evaluations- und Attributionsstudien<\/strong>. Das Forschungsnetzwerk <a href=\"https:\/\/www.climxtreme.de\/Post-AG_Event-Evaluation\/index.html\">ClimXtreme<\/a>, in dem <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/merkes\/index.html\">Sara T. Merkes <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/zimmermann_theresa\/index.html\">Theresa Zimmermann<\/a> arbeiten, hat eine Analyse des europ\u00e4ischen Sommers 2025 (<a href=\"https:\/\/refubium.fu-berlin.de\/bitstream\/handle\/fub188\/51602\/ClimXtreme_Sommer25.pdf\">Lemburg et al. 2026<\/a>) durchgef\u00fchrt und Ursachen und Wechselwirkungen von Hitzewelle und globaler Klimaerw\u00e4rmung auch f\u00fcr Deutschland herausgearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktuelle Forschung und Beitr\u00e4ge zur Hitzewelle Juni 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl an <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/index.html\">KFS <\/a> wie <a href=\"http:\/\/a-kfs.de\" data-type=\"link\" data-id=\"a-kfs.de\">AKFS<\/a> finden aktuell verschiedene Projekte statt, die zum weiteren Verst\u00e4ndnis der Hitzewelle im Juni 2026 beitragen.<br><strong>Post-Event-Studie<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/schulze\/index.html\">Katja Schulze<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/reuter\/index.html\">Leonie Reuter <\/a>untersuchen derzeit die Wahrnehmung des Extremereignisses der Juni 2026 Hitzewelle im Rahmen einer Post-Event-Studie. Im Mittelpunkt stehen die Wahrnehmung von Warnungen, die erlebten Auswirkungen sowie das Schutz- und Hilfeverhalten der Bev\u00f6lkerung. Solche ereignisnahen Erhebungen schlie\u00dfen genau jene empirische L\u00fccke, die die verz\u00f6gerte amtliche Statistik offenl\u00e4sst \u2013 nicht auf der Ebene der Mortalit\u00e4t, wohl aber auf der ebenso entscheidenden Ebene von Risikowahrnehmung und Handlungspraxis.<br><strong>Zivilgesellschaftliche Hitzeschutznetzwerke und Community Resilience<\/strong>. Ein weiterer Strang adressiert Nachbarschaften und lokale Netzwerke als oft untersch\u00e4tzte, aber wirksame Akteure der Katastrophenvorsorge allgemein sowie auch des allt\u00e4glichen Hitzeschutzes im Besonderen. <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/reuter\/index.html\">Leonie Reuter <\/a>arbeitet dazu in verschiedenen transdisziplin\u00e4ren Projekten (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.19553919\">Reuter 2025<\/a>), veranstaltet Workshops, h\u00e4lt Vortr\u00e4ge und sensibilisiert f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/posts\/leonie-reuter-098b6523a_hitzeschutz-katastrophenschutz-nachbarschaft-activity-7477256628942094336-9muP?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAADudrDQBKu56wZpxkjAO6spSU9Ic9KklsdA\">nachbarschaftliche Hilfe<\/a>. Im ASB-Resilienzprogramm wird basierend auf einer von <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/lorenz\/index.html\">Daniel F. Lorenz <\/a>und <a href=\"https:\/\/a-kfs.de\/ueber-uns\/team\/\">Cordula Dittmer<\/a> entwickelten differenzierten Resilienzheuristik die Resilienz von Gemeinschaften gezielt gest\u00e4rkt. <br><strong>Studentische Abschlussarbeiten zum Thema Hitzevulnerabilit\u00e4t und -schutz<\/strong>. Verschiedene Abschlussarbeiten unter Betreuung von <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geog\/fachrichtungen\/anthrogeog\/katastrophenforschung\/ueber-die-kfs\/personen\/mitarbeiter\/lorenz\/index.html\">Daniel F. Lorenz <\/a> befassen sich mit der Vulnerabilit\u00e4t gegen \u00fcber Hitzewellen sowie der Nutzung von Hitzeschutzma\u00dfnahmen in Berlin.<br><strong>Katastrophenschutz<\/strong>. Hitzewellen sind bislang wenig systematisch als Szenario oder Lage in Katastrophenschutzplanungen aufgenommen worden. Im Projekt ZiVis wird dieses Szenario von <a href=\"https:\/\/a-kfs.de\/ueber-uns\/team\/\">Marie-Louisa Messerschmidt<\/a> und <a href=\"https:\/\/a-kfs.de\/ueber-uns\/team\/\">Cordula Dittmer<\/a> f\u00fcr das THW analysiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das letzte Juniwochenende 2026 hat Europa die Grenzen seiner Bew\u00e4ltigungskapazit\u00e4t aufgezeigt. Die Weltgesundheitsorganisation bezifferte die kontinentweite \u00dcbersterblichkeit seit dem 21. Juni bislang vorl\u00e4ufig auf mehr als 1.300 Todesf\u00e4lle (WHO 2026). Sant\u00e9 publique France sch\u00e4tzt f\u00fcr den Zeitraum seit dem 24. 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