CfP Europäische Kommission: Visionen Open Educational Resources

Das Institute for Prospective Technological Studies (IPTS) – als Teil des Joint Research Center der Europäischen Kommission – sucht Expertinnen und Experten zum Thema Open Educational Resources.
Gesucht werden Ideen und Visionen freier Lernressourcen und wie diese im Jahr 2030 aussehen könnten.
Thematische Schwerpunkte sind:

  • Lifelong Learning (Deadline: 31. März 2013)
  • School Education (Deadline: 28. April 2013)
  • Higher Education (Deadline: 7. Mai 2013)

Link zum CfP „Visionary Papers on the future of “Open Education” and the use of OER

Studierendenwettbewerb: Mach dich nicht nackig!

Bild: BMJ

Unter dem Motto „Mach dich nicht nackig – wirb für deine Grundrechte!“ hat das Bundesjustizministerium einen Studierendenwettbewerb gestartet, der Studierende für die Bedeutung der Grundrechte in der digitalen Welt sensibilisieren soll. In digitaler Form sollen Ideen ausgezeichnet werden, die die Bedeutung der Grundrechte für das Private und die Privatsphäre in der digitalen Welt kreativ bewerben.

An dem am 15. Januar 2013 beginnenden Kreativwettbewerb können Studierende aller Fachrichtungen teilnehmen, einzeln oder als Team mit bis zu fünf Teilnehmern. Eingereicht werden können Filme, Websites, Web 2.0-Projekte, Präsentationen oder Fotostorys zu folgenden Fragestellungen:

  • Wie können private Daten geschützt werden?
  • Welche Bedeutung haben die Grundrechte heute für das Private in der digitalen Welt?
  • Wandelt sich unser Verständnis der Grundrechte in der digitalen Welt?
  • Gefährdet der neue Kommunikationsraum Internet die Grundrechte, mittelbar oder unmittelbar?
  • Welche Folgen entwickeln neue technische Errungenschaften, z.B. wenn Handys durch Funkzellen- und GPS-Ortungen jedermann zu potentiellen Adressaten von Bewegungsüberwachung werden lassen?

Die besten drei Einsendungen werden mit Geldpreisen in Höhe von je 3.000 Euro, 2.000 Euro und 1.000 Euro prämiert. Bei Gruppenarbeiten wird der Preis geteilt. Weiterhin wird für die Plätze vier bis zehn ein professionelles Medientraining in Berlin vergeben.
(Quelle: BMJ)

Schüler „entwickeln“ interaktivs e/i/-Book

Eine Klasse der Gutenberg Grundschule Düsseldorf hat ein Schulbuch, das bisher nur in Printform erhältlich ist, in eine interaktive und multimediale Form für das iPad umgesetzt. Das iBook enthält neben den orginalen Texten und Bildern weitere Features, die komplett von den Schülern erstellt wurden:
Screencasts, Textbeiträge als Audio gesprochen, ein von den Schülern selbst geschriebenes Glossar, Video und schliesslich ein Quiz, um das Gelernte zu überprüfen.

E-Learning-Projekt für Strafgefangene ausgezeichnet

An der TU Berlin wurde ein außergewöhnliches E-Learning Projekt ausgezeichnet.
Das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) der TU Berlin, erhielt für „Blended-Learning im Strafvollzug“ (BLiS) den Xenos-Verstetigungspreis. Im Rahmen eines Förderprogrammes hatte das IBI von 2008 bis 2011 das Projekt „BLiS“ durchgeführt, um Strafgefangene mit Blended-Learning-Angeboten auf die Reintegration in die Gesellschaft vorzubereiten.

Gewachsene Strukturen und die Lernplattform „elis“ aus dem Projekt „BLiS“ sollten nach dem Projektende 2011 in den Bildungseinrichtungen des Strafvollzugs weiter genutzt werden. Deshalb beschlossen die beteiligten Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie die Republik Österreich, den technischen und pädagogischen Betrieb mit eigenen Haushaltsmitteln fortzuführen. Damit zielten die beteiligten Länder darauf ab, die (medien-)pädagogische Arbeit für bildungsbenachteiligte Strafgefangene als Schwerpunkt zu setzen. Sie sind im deutschsprachigen Raum Vorreiter für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien im Strafvollzug.
(via CHECKpoint eLearning)