Multimedial: Tipps für die Nutzung sozialer Netzwerke

WDR reportage
Screenshot WDR

Die Online Redaktion des WDR hat mit renomierten Juristen eine schick aufbereitete Übersicht zur Nutzung sozialer Netzwerke erstellt. Die Infoseite kommt multimedial ansprechend daher, ist aber auch inhaltlich beispielhaft informativ. Interessant für alle, die sich in sozialen Netzwerken bewegen, posten und verlinken.

Die Themen sind:

1. Sicher durch die sozialen Netzwerke

2. Was ist geschützt?

3. Was geht und was geht nicht?

4. Fotos

5. Tipps und Tricks

=> Infoseite Posten, Liken, Teilen – aber sicher!

Tipp: e-teaching.org Themenspecial „Mobiles Lernen“

Die Kolleginnen und Kollegen von e-teaching.org versprechen uns spannende nächste Monate und stellen ihr aktuelles Themenspecial zum mobilen Lernen online. In Beiträgen und Praxisberichten befassen sich Expertinnen und Experten mit der Frage, ob und wie mobile Endgeräte Lehre, Lernen und Studienalltag verändern. Dabei werden u.a folgende Fragestellungen diskutiert: Welche didaktischen, technischen und organisatorischen Maßnahmen sind nötig, um die Chancen mobiler Geräte und Anwendungen zu nutzen – und  – vor allem auch – welche kritischen, z.B. datenschutzrechtlichen Fragen sind zu beachten?

Darüber hinaus werden u.a. Szenarien beleuchtet, die aufzeigen sollen, wie sich mobile Abstimmungssysteme nutzen oder wie sich z.B. mobile Geräte vor Ort bei Exkursionen einsetzen lassen. Andere Beiträge befassen sich sich mit speziellen LernApps aus unterschiedlichen Disziplinen oder diskutieren den Einsatz mobiler Geräte für elektronische Prüfungen.

Die Webseite zum Themenspecial ist ab sofort online hier verfügbar. Die Inhalte werden zudem in den nächsten Wochen und Monaten regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Den „offiziellen“ Auftakt bildet ein Online Live Event am 27.10.2014, 14 Uhr mit Claudia de Witt und Uwe Oestermeier.

Bookmarken und unbedingt immer mal wieder vorbeischauen lohnt sich also!

 

Linktipp: Urheberrecht für Lernende

Fragen, die im Zusammenhang mit Lehren und Lernen immer wieder aufkommen, sind solche zum Urheberrecht an Texten, Folien, Skripten etc. Aber auch die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Vorlesungen aufgezeichnet oder mitgeschnitten werden dürfen sind brisant.

Antworten auf diese und andere Fragen finden sich oft auf den Seiten von iRights.info, dem Portal zu Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt.

Aktuell befasst sich ein Artikel mit einigen zentralen Fragen zum Urheberrecht für Lernende:

1. Was ist ein Zitat, was ein Plagiat?
2. Darf ich Vorlesungen oder Seminare aufzeichnen oder per Video übertragen?
3. Darf ich Klausuren, Vorlesungsskripte, Übungsaufgaben oder Präsentationsfolien im Netz veröffentlichen oder in sozialen Netzwerken tauschen?

  • Sonderfall 1: Gemeinfreie Inhalte kann jeder verwenden
  • Sonderfall 2: Open Educational Resources erlauben mehr

4. Eigene Arbeiten veröffentlichen: Was muss ich beachten?
5. Was ist Open Access?
6. Wann ist eine Zweitveröffentlichung erlaubt?
7. Team- und Auftragsarbeit: Wem gehört was?
(Quelle: iRights.info)

Tipp: Lesen!

Über E-Learning, MOOCs und Stolpersteine

Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit in einem kurzen Interview für das theorieblog.de einige Fragen zum Thema E-Learning und aktuelle Trends in diesem Umfeld beantworten zu können. Insbesondere die Entwicklung und aktuelle Situation von E-Learning in  den Politik- und Sozialwissenschaften wird in dem kurzen Gespräch thematisiert.

Vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen vom theorieblog.de für diese Gelegenheit zum Austausch!

ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

 

 

Buchtipp: MOOCs – Offene Bildung oder Geschäftsmodell?

Nachdem sich der Hype um MOOCs etwas gelegt hat, finden nun endlich auch die kritischen Betrachtungen mehr und deutlicher Gehör. Mit seinem neuen Sammelband: MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell? gibt Rolf Schulmeister als Herausgeber nicht nur einen fokussierten Überblick über Entwicklung und Geschäftsmodelle von MOOCs, sondern identifiziert auch den Umschwung von anfänglicher Euphorie zu vermehrter Skepsis. Schulmeister betont, dass sich die in der Regel  kostenlosen Kursangebote auf Dauer nicht halten können und diskutiert mögliche Geschäftsmodelle und deren Auswirkungen.

Aus dem Inhalt:

Erfahrungsberichte

  • Christoph Meinel, Direktor des HPI, beschreibt das Konzept und die vom HPI angebotenen Kurse: openHPI – das MOOC-Angebot des Hasso-Plattner- Instituts.
  • Jörn Loviscach und Sebastian Wernicke berichten über ihre Erfahrungen bei der Planung, Produktion und Durchführung von MOOCs für den Anbieter Udacity: Zwei MOOCs für Udacity.
  • Jürgen Handke und Peter Franke beschreiben u.a. die Voraussetzungen des VLC für einen linguistischen xMOOCs: xMOOCs im Virtual Linguistics Campus. Inhalte, Assessment und Mehrwert.
  • Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität, Holm Keller und Jutta Grünberg-Bochard stellen nicht nur die Entwicklung der Leuphana Digital School vor, sondern gehen auch auf Formate für digitale Fernlehre und Fragen der Bildungspolitik ein: Global Learning in Teams: „Think Tank Ideal City“. Zur Entwicklung eines Studienkonzepts für digitales Lernen.
  • Eric Rabkin berichtet über seine Erfahrungen als Lehrender in Online-Seminaren:Zurücknehmen. Die Reserviertheit des Lehrenden im virtuellen Raum.
  • Simone Haug und Joachim Wedekind vergleichen cMOOCs und xMOOCs und stellen cMOOCs mit ihrem netzwerkartigen Ansatz als alternatives Lehr- und Lernkonzept vor: cMOOC – ein alternatives Lehr-/Lernszenarium?
Analysen & Reflexionen
  • Unter dem Titel MOOCs – Versuch der Annäherung vergleicht Burkhard Lehmann MOOCs mit herkömmlichen E-Learning-Angeboten und diskutiert Erfolgsfaktoren.
  • Jörn Loviscach fragt, wie man mit kostenlosen Kursen Geld verdienen kann und wie man ein breites Publikum erreicht: MOOCs und Blended Learning. Breiter Zugang oder Industrialisierung der Bildung?
  • Burkhard Lehmann ordnet das Phänomen der Massenkurse in eine historische Reihe ein, bei der es viele Versuche gab, Bildung allgegenwärtig verfügbar zu machen: Es liegt was in der Luft. Educational Broadcasting.

Vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen (fast gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Buches kündigte Udacity den Launch kostenpflichtiger Kurse ab Januar 2014 an) ein lesenswerter Sammelband, der auf den Verlagsseiten kostenlos als PDF zum Download zur Verfügung steht.
(via e-teaching.org)

=> Download:  MOOCs –  Offene Bildung oder Geschäftsmodell?

Merkblatt zum Urheberrecht im E-Learning

Die FH Dortmund hat ein umfangreiches Merkblatt zum Urheberrecht unter besonderer Berücksichtigung des Themas E-Learning herausgegeben. Neben dem rechtlichen Rahmen werden auch der Erwerb von Nutzungsrechten und der Umgang mit Open Access-Angeboten thematisiert.
Das Merkblatt skizziert u.a Regelungen zu

  • elektronischen Texten
  • Fotos/Bildern
  • Stadtplänen/Landkarten/Anfahrtskizzen
  • Filmen/Musik

Das Merkblatt zum Urheberrecht unter besonderer Berücksichtigung des E-Learning kann hier heruntergeladen werden
=> Download

Speicherdienste in der Cloud: Flyer mit Tipps und Hinweisen

Muss ich mich bei Diensten mit echten Angaben registrieren? Wann sollte man Daten verschlüsseln? Wann sind Cloud-Speicher urheberrechtlich problematisch? Tipps und Hinweise zur Nutzung von Cloud-Speicherdiensten hat iRights Cloud in einem Faltblatt zusammengefasst.
(via iRights.info)

Das Faltblatt kann kostenlos auch in größeren Mengen unter redaktion@irights.info bestellt werden.
Oder als PDF Download hier.

E-Book Tipp: Datenschutz und Facebook

iRights.info startet mit dem E-Book „Privat ist anders – Urheberrecht und Datenschutz auf Facebook“ eine Reihe von Veröffentlichungen „zu den Umwälzungen und Herausforderungen der digitalen Welt.“

Privat ist anders erklärt, was beim Veröffentlichen auf Facebook beachtet werden muss, welche Rechte man abgibt, wenn man eigene Werke hochlädt, was Facebook mit den Daten macht, die es sammelt, und was die Datenschutzregeln in Deutschland dazu sagen. Ergänzt werden diese Infos durch Interviews mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar, dem Medienwissenschaftler Geert Lovink und der Informatikerin Seda Gürses.
(Quelle iRights.info)
Das E-Book kann für €2,99 bei den üblichen Anbietern (u.a für Kindle & iPad) gekauft werden.

Leitfaden soziale Medien für Beamte/innen

Soziale Medien und deren Nutzung haben natürlich längst Schulen und öffentliche Institutionen erreicht. Regelungen oder „Hilfestellungen“ zu deren Nutzung können wichtig sein, Mitarbeiter/Innen im Umgang mit dem Social Web zu sensibilisieren. Wohl auch aus diesem Grund hat der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung nun einen
Leitfaden für die Beschäftigten der Bayerischen Staatsverwaltung zum Umgang mit Sozialen Medien“ veröffentlicht.
Der Leitfaden unterscheidet sich grundsätzlich nicht von ähnlichen Social Media Guidelines von Unternehmen und Organisationen. Er skizziert im wesentlichen Verhaltensregeln, die die Verantwortung für Kommunikation in sozialen Netzwerken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (z.B. auch Lehrerinnen und Lehrer) unterstreichen.

Ergänzt werden die Guidelines durch einen „Rechtlichen Rahmen für den Umgang der Beschäftigten der Bayerischen Staatsverwaltung mit Sozialen Medien„, der die Grundlage des Leitfadens bildet und Begriffe wie Dienstrecht, Pflichten, Vertrauen und Verantwortung aufgreift.

Grundsätzlich wird ein defensiver Umgang mit bestehenden Angeboten nichtstaatlicher sozialer Netzwerke empfohlen.

Studie: Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt, integrativ

Buchtipp: Luise Ludwig, Kristin Narr, Sabine Frank, Daniel Staemmler (Hrsg.) »Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt, integrativ« Abschlussbericht.  April 2013. 1. Auflage. Eine Publikation des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory e.V.

Unter dem Titel „Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt, integrativ“ gehen die 35 Experten verschiedenen Trends nach: Es geht um Open Source, Open Access, Offene Bildungsmaterialien und neue offene Lernformate wie MOOCs; um alternative Lizenzmodelle wie Creative Commons, den Einsatz neuer Medien in der Lehre (inklusive verschiedener Beispiele), digitale Kollaboration und Fragen rund um Medienkompetenz. Der Bericht schließt mit Visionen für das Lernen in der Zukunft.
(via e-teaching.org)

Download hier