Multimedial: Tipps für die Nutzung sozialer Netzwerke

WDR reportage
Screenshot WDR

Die Online Redaktion des WDR hat mit renomierten Juristen eine schick aufbereitete Übersicht zur Nutzung sozialer Netzwerke erstellt. Die Infoseite kommt multimedial ansprechend daher, ist aber auch inhaltlich beispielhaft informativ. Interessant für alle, die sich in sozialen Netzwerken bewegen, posten und verlinken.

Die Themen sind:

1. Sicher durch die sozialen Netzwerke

2. Was ist geschützt?

3. Was geht und was geht nicht?

4. Fotos

5. Tipps und Tricks

=> Infoseite Posten, Liken, Teilen – aber sicher!

Speichern in der Cloud: Ein Überblick

„Das hab ich alles in der Cloud!“.

Die Cloud zu nutzen, gehört heutzutage für viele zum Alltag. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen, denn unsere Daten stehen überall zur Verfügung, können daher mit anderen geteilt werden und über Apps komfortabel verwaltet werden.

Zu den Nachteilen gehört, dass unter Umständen Unbefugte darauf zugreifen können, wenn man zum Beispiel unsichere Passwörter benutzt; dass die Daten häufig von den Anbietern analysiert und für Werbung genutzt werden können; dass Geheimdienste sie anfordern oder abgreifen können.
(via irights.info)

Daher empfiehlt es sich, zu verstehen, wie solche Cloud-Dienste funktionieren und sich einen Überblick zu verschaffen, wie sich die Dienste und Möglichkeiten der Nutzung voneinander unterscheiden.

In einem ausführlichen Dossier widmet sich das Portal irights.info diesem Thema und fasst die wesentlichen Aspekte komprimiert zusammen. Unbedingt durcharbeiten!

=> zum Dossier: Speichern in der Cloud

Tipp: e-teaching.org Themenspecial „Mobiles Lernen“

Die Kolleginnen und Kollegen von e-teaching.org versprechen uns spannende nächste Monate und stellen ihr aktuelles Themenspecial zum mobilen Lernen online. In Beiträgen und Praxisberichten befassen sich Expertinnen und Experten mit der Frage, ob und wie mobile Endgeräte Lehre, Lernen und Studienalltag verändern. Dabei werden u.a folgende Fragestellungen diskutiert: Welche didaktischen, technischen und organisatorischen Maßnahmen sind nötig, um die Chancen mobiler Geräte und Anwendungen zu nutzen – und  – vor allem auch – welche kritischen, z.B. datenschutzrechtlichen Fragen sind zu beachten?

Darüber hinaus werden u.a. Szenarien beleuchtet, die aufzeigen sollen, wie sich mobile Abstimmungssysteme nutzen oder wie sich z.B. mobile Geräte vor Ort bei Exkursionen einsetzen lassen. Andere Beiträge befassen sich sich mit speziellen LernApps aus unterschiedlichen Disziplinen oder diskutieren den Einsatz mobiler Geräte für elektronische Prüfungen.

Die Webseite zum Themenspecial ist ab sofort online hier verfügbar. Die Inhalte werden zudem in den nächsten Wochen und Monaten regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Den „offiziellen“ Auftakt bildet ein Online Live Event am 27.10.2014, 14 Uhr mit Claudia de Witt und Uwe Oestermeier.

Bookmarken und unbedingt immer mal wieder vorbeischauen lohnt sich also!

 

FU Blogs – Social Media Plugins

Social Media ButtonFür das zentrale Blogsystem sind vor Kurzem sog. „Social Media Buttons“ freigeschaltet worden. Mit diesen ist es nun möglich, einzelne Blogbeiträge oder -seiten über verschiedene Social Media Kanäle zu verbreiten oder zu „liken“. Mit Hilfe eines zu aktivierenden Plugins ist es somit nun möglich, das eigene Blog einfacher und prominenter zu „bewerben“. CeDiS verwendet die sogenannte „Zwei-Klick-Lösung“, da es datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten gilt, denn es können

schon beim Aufruf der Seite personenbezogenen Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen werden, und zwar ohne, dass die Besucher der Seite dies mitbekommen oder steuern können. Details zu dieser Problematik erklärt der Artikel “Das Like-Problem” auf dem Portal Heise.de. Daher hat das Center für Digitale Systeme (CeDiS) eine “2-Klick-Lösung” für das zentrale Blogsystem der Freien Universität Berlin implementiert, die auf das Prinzip von “Heise.de” beruht. Mit Hilfe dieser Funktionalität kann man die Buttons der sozialen Netzwerken datenschutzkonform einbinden. Ihre Funktionen werden durch die Besucher der Seite gesteuert und nur bei “Bedarf” aktiviert.
(via CeDiS)

Eine kurze Anleitung, wie das Plugin zu aktivieren und anzupassen ist findet sich hier.

Gigamove – Eine Dropbox Alternative?

Die Nutzung von Dropbox und ähnlichen Clouddiensten sowie deren Empfehlung sind aus bekannten Gründen recht problematisch.  Dennoch häufen sich die Anfragen nach Up- und Downloadmöglichkeiten größerer Dateien. Alternativen sind also gefragt!

Eine recht brauchbare Lösung stellt das DFN  seinen Mitgliedern einem Teil seiner Mitglieder zur Verfügung: Gigamove. Das Projekt wird an der RWTH Aachen gehostet und zur Verfügung gestellt.

Mit Gigamove können Sie dann auf zwei Wegen einen Datenaustausch mit einem beliebigen Kontakt, der nicht zu einer im DFN-AAI organisierten Einrichtung gehören muss (wie z. B. Geschäftspartnern oder Kunden),
einleiten.
1. Zum einen können Sie eine Datei bereitstellen, zu der dann automatisch ein Link erzeugt wird. Über diesen Link kann Ihr Partner die Dateien herunterladen.

2.  Zum anderen besteht für Sie die Möglichkeit, eine Datei anzufordern. Dazu generiert Gigamove einen Link. Über diesen Link kann Ihr Partner Dateien für Sie bereitstellen.

Wenn Sie die Emailadressen Ihrer Partner mit angeben, hilft Gigamove Ihnen, und schickt die Links zum Datenaustausch direkt an Ihre Kontakte. Wenn Sie es wünschen, benachrichtigt Gigamove Sie per Email, sobald einer Ihrer Links genutzt wurde. Im Unterschied zum Austausch per Email können einzelne Datensammlungen mit bis zu jeweils 2 Gigabyte über eine sichere Verbindung ausgetauscht werden. In der aktuellen Pilotphase kann jeder Nutzer bis zu 10 Gigabyte an Daten insgesamt hochladen. Die Anwendung speichert die von Ihnen bereitgestellten Daten maximal zwei Wochen.
(via DFN)

Zudem wird jede hochgeladene Datei wird auf Viren überprüft. Um die Anwendung nutzen zu können, muss man sich lediglich über die Webseite https://gigamove.rz.rwth-aachen.de mit dem (FU) Shibboleth-Zugang einloggen. Ein erster Test verlief durchaus zufriedenstellend.

Dennoch:  Die Daten werden über einen Server an der RWTH Aachen ausgetauscht. Nutzen Sie diesen Dienst also nicht für vertrauliche Daten oder verschlüsseln Sie die Dateien vorab.

Links

Artikel: Reclaim your data: Ich will meine Datenhoheit zurück

Die Diskussionen rund um das Thema Datenschutz und Datensicherheit sind –  auch seit Snowden – nach wie vor aktuell und brisant. Und obgleich Cloud-Dienste mit immer neuen Angeboten und Dienstleistungen aufwarten und Nutzerinnen und Nutzer locken, mehren sich die Nachfragen nach Alternativangeboten. Denn es müssen nicht immer Dropbox oder Google Kalender sein, denen man seine persönlichen Daten anvertraut. Die Zahl der Alternativen wächst und die meisten dieser Anwendungen bieten durchaus vergleichbare Leistungen zu den „Etablierten“. In Sachen Datenschutz und -sicherheit liegen diese Lösungen sogar regelmäßig deutlich vorne!

Eine schöne Übersicht von Diensten und Open-Source-Lösungen zur Verwaltung persönlicher Daten hat das Online Magazin t3n.de in seinem Artikel: „Reclaim your data: Ich will meine Datenhoheit zurück“ zusammengestellt. Viele Anwendungen sind sicherlich nicht mehr neu, aber dennoch lohnt sich der Blick auf die lesenswerte Zusammenfassung von Tools wie OwncloudBaïkal und anderen!

Linktipp: Urheberrecht für Lernende

Fragen, die im Zusammenhang mit Lehren und Lernen immer wieder aufkommen, sind solche zum Urheberrecht an Texten, Folien, Skripten etc. Aber auch die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Vorlesungen aufgezeichnet oder mitgeschnitten werden dürfen sind brisant.

Antworten auf diese und andere Fragen finden sich oft auf den Seiten von iRights.info, dem Portal zu Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt.

Aktuell befasst sich ein Artikel mit einigen zentralen Fragen zum Urheberrecht für Lernende:

1. Was ist ein Zitat, was ein Plagiat?
2. Darf ich Vorlesungen oder Seminare aufzeichnen oder per Video übertragen?
3. Darf ich Klausuren, Vorlesungsskripte, Übungsaufgaben oder Präsentationsfolien im Netz veröffentlichen oder in sozialen Netzwerken tauschen?

  • Sonderfall 1: Gemeinfreie Inhalte kann jeder verwenden
  • Sonderfall 2: Open Educational Resources erlauben mehr

4. Eigene Arbeiten veröffentlichen: Was muss ich beachten?
5. Was ist Open Access?
6. Wann ist eine Zweitveröffentlichung erlaubt?
7. Team- und Auftragsarbeit: Wem gehört was?
(Quelle: iRights.info)

Tipp: Lesen!

Snowden warnt vor Dropbox Nutzung

Nun also auch von prominenter Stelle die Warnung vor der Nutzung von Dropbox.

In einem aktuellen Interview mit dem Guardian warnt Edward Snowden vor der Nutzung des Cloud-Dienstes Dropbox! Eine erhebliche “Gefahr für die Privatsphäre” sei der Dienst und Snowden unterstreicht noch einmal den Umstand, dass das Unternehmen die frühere Secretary of State Condoleezza Rice in das Unternehmen geholt hat.

“Dropbox is a targeted you know wannabe PRISM partner,” he told the Guardian. ”They just put … Condoleezza Rice on their board… who is probably the most anti-privacy official you can imagine. She’s one of the ones who oversaw Stellar Wind and thought it was a great idea. So they’re very hostile to privacy.”
(Quelle: The Guardian)

Zugleich zeigt Snowden Alternativen einer sicheren Cloudnutzung auf und empfiehlt, auf Online-Datenspeicher wie Spideroak umzusteigen.

Gegenüber SPIEGEL Online wehrt sich übrigens eine Dropbox Mitarbeiterin gegen die Vorwürfe…

Weitere Informationen unter:

WhatsApp-Alternativen Threema, Telegram u.a. im Datenschutz-Check

Messenger
Quelle: iconmonstr

Stiftung Warentest – ja die gibt es noch! – hat sich Alternativen zum beliebten WhatsApp Messenger angesehen und diese im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit untersucht.
Vor dem Hintergrund, dass offenbar viele WhatsApp Nutzerinnen und Nutzer eine Alternative suchen, nachdem die App von Facebook gekauft wurde, fragten die Warentester:

  • Welche WhatsApp-Alternative ist sicher?
  • Welcher Messenger vernachlässigt den Datenschutz komplett?
  • Welche App tut nur so, als seien die Daten geschützt?

Fünf Messenger wurden bewertet: Whatsapp, Threema, Telegram, Line und der Blackberry Messenger

Das Ergebnis der Datenschutz-Bewertung:

  • WhatsApp: sehr kritisch
  • Threema: unkritisch
  • Telegram: kritisch
  • Line: sehr kritisch
  • Blackberry Messenger: sehr kritisch

=> Zum TEST

Ringvorlesung: „Wie sicher wollen wir leben?“

Passend zur aktuellen Diskussion um Datenunsicherheit und NSA-Spionage, findet im Wintersemester an der FU eine vom Forschungsforum „Öffentliche Sicherheit“ veranstaltete Ringvorlesung zum Thema „Wie sicher wollen wir leben? – Sicherheitsforschung im Dialog“ statt.
Als Mitglied des Steuerungkreises des Forschungsforums „Öffentliche Sicherheit“ und Organisator der Veranstaltung, nennt FU Informatik Professor Jochen Schiller im Gespräch mit campus.leben Forderungen an Politik und Gesellschaft:

Zunächst brauchen wir ein Problembewusstsein in der Öffentlichkeit und in der Industrie, denn die meiste Infrastruktur ist ja in privater Hand. Der Staat muss kritische Infrastrukturen schützen. Das tut er beim Verkehr, der Energieversorgung oder der Ernährungsvorsorge. Dafür gibt es Notfallpläne, fürs Internet hingegen kaum. Auch wäre schon viel gewonnen, wenn ein Ingenieur nicht einfach alles ans Internet anschlösse, nur weil der Chef vom Handy aus jederzeit seine Produktionsanlagen kontrollieren möchte.
(Quelle: campus.leben)

Die Ringvorlesung beginnt am 17. Oktober und findet immer donnerstags um 18.15 Uhr im Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45, Seminarzentrum, Vortragsraum L 116 statt.