Multimedial: Tipps für die Nutzung sozialer Netzwerke

WDR reportage
Screenshot WDR

Die Online Redaktion des WDR hat mit renomierten Juristen eine schick aufbereitete Übersicht zur Nutzung sozialer Netzwerke erstellt. Die Infoseite kommt multimedial ansprechend daher, ist aber auch inhaltlich beispielhaft informativ. Interessant für alle, die sich in sozialen Netzwerken bewegen, posten und verlinken.

Die Themen sind:

1. Sicher durch die sozialen Netzwerke

2. Was ist geschützt?

3. Was geht und was geht nicht?

4. Fotos

5. Tipps und Tricks

=> Infoseite Posten, Liken, Teilen – aber sicher!

FU Blogs – Social Media Plugins

Social Media ButtonFür das zentrale Blogsystem sind vor Kurzem sog. „Social Media Buttons“ freigeschaltet worden. Mit diesen ist es nun möglich, einzelne Blogbeiträge oder -seiten über verschiedene Social Media Kanäle zu verbreiten oder zu „liken“. Mit Hilfe eines zu aktivierenden Plugins ist es somit nun möglich, das eigene Blog einfacher und prominenter zu „bewerben“. CeDiS verwendet die sogenannte „Zwei-Klick-Lösung“, da es datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten gilt, denn es können

schon beim Aufruf der Seite personenbezogenen Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen werden, und zwar ohne, dass die Besucher der Seite dies mitbekommen oder steuern können. Details zu dieser Problematik erklärt der Artikel “Das Like-Problem” auf dem Portal Heise.de. Daher hat das Center für Digitale Systeme (CeDiS) eine “2-Klick-Lösung” für das zentrale Blogsystem der Freien Universität Berlin implementiert, die auf das Prinzip von “Heise.de” beruht. Mit Hilfe dieser Funktionalität kann man die Buttons der sozialen Netzwerken datenschutzkonform einbinden. Ihre Funktionen werden durch die Besucher der Seite gesteuert und nur bei “Bedarf” aktiviert.
(via CeDiS)

Eine kurze Anleitung, wie das Plugin zu aktivieren und anzupassen ist findet sich hier.

Podcast: Social Media in der Wissenschaftskommunikation

Nicht viele, aber immer mehr Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen nutzen die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke im Internet. Wie die Einrichtungen die sozialen Netzwerke Facebokk, Google+ und Twitter nutzen, zeigt ein Podcast des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Expertinnen und Experten geben in kurzen Interviews Statements Ihre Erfahrungen und Kritik kund.

Hörenswert!

 

FU Berlin auf Facebook

Quelle: FU Berlin

Nachdem die Freie Universität nun auch auf iTunesU vertreten ist,  beliebt noch zu erwähnen, dass bereits im letzten Jahr ein anderer sozialer Kanal der Uni eingerichtet wurde…
Die FU präsentiert sich seit geraumer Zeit nämlich auch auf Facebook und informiert diejenigen, die sich für Wissenschaft im Allgemeinen und die Freie Universität im Besonderen interessieren. Dabei sind die Inhalte nicht immer wissenschaftsbezogen, sondern thematisieren alles, was sich auf und um den Campus herum so tut.

Studierende, die olympisches Gold oder Europameistertitel gewinnen, ein opp platt rappender Student oder Gastvorträge bedeutender Wissenschaftler: An der Freien Universität ist kein Tag wie der andere.
www.facebook.com/freieuniversitaetberlin

(via FU Berlin)

Übrigens: Die FU twittert auch und zwar hier: https://twitter.com/FU_Berlin

Facebook will mit Bild und Namen der Nutzer werben

Als Mitglied von Facebook erhalten Sie vermutlich seit wenigen Tagen E-Mails, in denen das soziale Netzwerk über neue Nutzungsregeln informiert. Dabei wurde offenbar der Abschnitt zu personenbezogenen Werbeanzeigen „zur besseren Verständlichkeit der Grundsätze“ grundlegend überarbeitet. Diese Grundsätze haben es in sich und es ist daher ratsam, sich die Texte genauer anzusehen, denn:

Wer Facebook nutzt, erteilt dem Unternehmen nun die Erlaubnis mit seinem Namen und Profilbild zu werben. Wortwörtlich heißt es: „Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen, deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen.“
(via datenschutz.de)

Diese Art von Werbemaßnahme muss darüberhinaus nicht einmal als als solche gekennzeichnet sein. Auch wird die Option, Werbung mit dem eigenen Profil in den Privatsphäre-Einstellungen zu beschränken, in den neuen Regelungen nicht mehr erwähnt.

Weitere Informationen:

E-Book Tipp: Datenschutz und Facebook

iRights.info startet mit dem E-Book „Privat ist anders – Urheberrecht und Datenschutz auf Facebook“ eine Reihe von Veröffentlichungen „zu den Umwälzungen und Herausforderungen der digitalen Welt.“

Privat ist anders erklärt, was beim Veröffentlichen auf Facebook beachtet werden muss, welche Rechte man abgibt, wenn man eigene Werke hochlädt, was Facebook mit den Daten macht, die es sammelt, und was die Datenschutzregeln in Deutschland dazu sagen. Ergänzt werden diese Infos durch Interviews mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar, dem Medienwissenschaftler Geert Lovink und der Informatikerin Seda Gürses.
(Quelle iRights.info)
Das E-Book kann für €2,99 bei den üblichen Anbietern (u.a für Kindle & iPad) gekauft werden.

Soziale Netze: Wem gehören meine Daten?

Wer schon immer mal ganz genau wissen wollte, welche Daten soziale Netzwerke sammeln, dem sei ein weiterer Beitrag auf iRights.info nahegelegt. Am Beispiel des ganz Großen, erläutern die Experten der Informationsplattform, welche Daten Facebook sammelt und was der Konzern damit anstellt. Facebooks Datenpraktiken werden dabei beispielhaft analysiert, denn:

Facebook steht dabei mit seinen Praktiken nicht allein da – auch andere soziale Netzwerke nutzen vergleichbare Technologien, sammeln auf ähnliche Weise Daten und veröffentlichen diese. Da es aber das meist genutzte Netzwerk weltweit ist, schauen wir es uns hier exemplarisch genauer an.
(via iRights.info)

Die verständliche Zusammenfassung räumt auf mit Halbwissen und Unsicherheiten und vermittelt einen realistischen Überblick über Geschäftspolitik von sozialen Netzwerken, Datenschutz und Datensicherheit.
Sehr lesenswert!

=> Wem gehören meine Daten?

 

Leitfaden soziale Medien für Beamte/innen

Soziale Medien und deren Nutzung haben natürlich längst Schulen und öffentliche Institutionen erreicht. Regelungen oder „Hilfestellungen“ zu deren Nutzung können wichtig sein, Mitarbeiter/Innen im Umgang mit dem Social Web zu sensibilisieren. Wohl auch aus diesem Grund hat der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung nun einen
Leitfaden für die Beschäftigten der Bayerischen Staatsverwaltung zum Umgang mit Sozialen Medien“ veröffentlicht.
Der Leitfaden unterscheidet sich grundsätzlich nicht von ähnlichen Social Media Guidelines von Unternehmen und Organisationen. Er skizziert im wesentlichen Verhaltensregeln, die die Verantwortung für Kommunikation in sozialen Netzwerken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (z.B. auch Lehrerinnen und Lehrer) unterstreichen.

Ergänzt werden die Guidelines durch einen „Rechtlichen Rahmen für den Umgang der Beschäftigten der Bayerischen Staatsverwaltung mit Sozialen Medien„, der die Grundlage des Leitfadens bildet und Begriffe wie Dienstrecht, Pflichten, Vertrauen und Verantwortung aufgreift.

Grundsätzlich wird ein defensiver Umgang mit bestehenden Angeboten nichtstaatlicher sozialer Netzwerke empfohlen.

Facebook weiß, was Du heute eingekauft hast!

Die Pläne sind nicht neu bzw. wurde über diese bisher nur gemutmaßt.
Doch inzwischen hat Facebook in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt, dass man künftig (zunächst in den USA) stärker mit Datenhändlern zusammenarbeiten wird, um Profildaten von Facebook-Nutzern mit Informationen zu deren Offline-Einkäufen abzugleichen.

In September we released our custom audiences tool to let marketers reach their current customers with relevant ads on Facebook. We know that many businesses also work with third party partners to enhance their online and offline marketing in order to show more relevant ads. Today we are expanding custom audiences to allow businesses to work with select third parties, Datalogix, Epsilon, Acxiom, and BlueKai.
For example, an auto dealer may want to customize an offer to people who are likely to be in the market for a new car. To do this many businesses work with third party companies to better understand who might be in the market for a new car.
(Quelle Facebook Newsroom)

Ad Targeting nennen das die „Experten“ und erhoffen sich von der neuen Initiative eine erhöhte Genauigkeit zielgruppenspezifischer Werbung. Schön für die werbetreibende Industrie, bedenklich für Datenschützer und Nutzer des sozialen Netzwerkes!