Veranstaltung: Mobile Learning Day X(tended)

Auch in diesem Jahr findet an der Fernuniversität Hagen wieder der „Mobile Learning Day“ statt. Diesesmal sogar X(tended)…
Die Veranstaltung am 06. November 2014 zeigt eine Reihe unterschiedlicher Perspektiven der Entwicklung des mobilen Lernens auf und präsentiert innovative mobile Anwendungen im Kontext von Hochschule und Unternehmen.

Der Mobile Learning Day ist eine jährlich stattfindende Fachkonferenz rund um das Thema Mobile Learning. Auch in diesem Jahr lädt die Forschungsgruppe Mobile Learning unter Leitung von Frau Prof. Dr. Claudia de Witt zu dem Mobile Learning Day X(tended) ein. Das Programm bietet  dieses Mal verschiedene Blicke über den Tellerrand von mobilem Lernen hinaus. Einige der Themen sind Open Badges für mobiles Lernen, Mobile Learning im Kontext von Crowd Funding in Wissenschaft und Bildung, Wearable Computing, mobile Learning in Unternehmen und Cloud Computing.
(via FernUni Hagen)

Für alle Interessierten, steht mit der Aufzeichnung eines Vortrages von Claudia de Witt  im Rahmen des Themenspecials „Mobiles Lernen“ von e-teaching.org ein guter Einstieg in das Thema zur Verfügung.


(Quelle: e-teaching.org)

Tipp: e-teaching.org Themenspecial „Mobiles Lernen“

Die Kolleginnen und Kollegen von e-teaching.org versprechen uns spannende nächste Monate und stellen ihr aktuelles Themenspecial zum mobilen Lernen online. In Beiträgen und Praxisberichten befassen sich Expertinnen und Experten mit der Frage, ob und wie mobile Endgeräte Lehre, Lernen und Studienalltag verändern. Dabei werden u.a folgende Fragestellungen diskutiert: Welche didaktischen, technischen und organisatorischen Maßnahmen sind nötig, um die Chancen mobiler Geräte und Anwendungen zu nutzen – und  – vor allem auch – welche kritischen, z.B. datenschutzrechtlichen Fragen sind zu beachten?

Darüber hinaus werden u.a. Szenarien beleuchtet, die aufzeigen sollen, wie sich mobile Abstimmungssysteme nutzen oder wie sich z.B. mobile Geräte vor Ort bei Exkursionen einsetzen lassen. Andere Beiträge befassen sich sich mit speziellen LernApps aus unterschiedlichen Disziplinen oder diskutieren den Einsatz mobiler Geräte für elektronische Prüfungen.

Die Webseite zum Themenspecial ist ab sofort online hier verfügbar. Die Inhalte werden zudem in den nächsten Wochen und Monaten regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Den „offiziellen“ Auftakt bildet ein Online Live Event am 27.10.2014, 14 Uhr mit Claudia de Witt und Uwe Oestermeier.

Bookmarken und unbedingt immer mal wieder vorbeischauen lohnt sich also!

 

Vorlesungen aufzeichnen verboten

Die Uni Luzern greift hart duch.

Der Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät hat allen Studierenden in einer E-Mail mitgeteilt, dass Aufnahmen von Vorlesungen ab sofort verboten sind. Wer dies trotzdem tut, muss offenbar mit durchaus drastischen Sanktionen rechnen. Studierende müssen demnach sogar mit einem Verweis von der Hochschule rechnen. Kontrolliert würden entsprechende Mitschnitte im Netz, deren Herkunft oft nachvollziehbar sei.
(via 20 Minuten)

Wären „freiwillige“, also von Dozenten/innen zur Verfügung gestellte, Mitschnitte/Podcasts von Vorlesungen, eine bessere Alternative?

Was ist erlaubt? Urheberrecht im Hörsaal

Schnell mal die Vorlesung mit dem Handy aufnehmen, um nicht aufwendig mitschreiben zu müssen.  Auf Twitter ein lustiges Zitat vom Dozenten oder der Professorin veröffentlichen oder über Facebook Folien bereitstellen…
Ein offenbar weit verbreitetes multimediale „Verarbeiten“ von Vorlesungsinhalten in deutschen Hörsälen?  Und ist das auch legal?  Ob und in welche rechtlichen Schwierigkeiten Studierende dabei geraten können, skizziert ein kurzes Video der Hochschule Mittweida.

ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

Dr. Johannes Handschumacher, Rechtsanwalt und Medienrecht-Dozent an der Hochschule Mittweida, erklärt: „Grundsätzlich sind wissenschaftliche Erkenntnisse zwar nicht urheberrechtlich geschützt, aber die didaktische Aufbereitung macht daraus ein urheberrechtlich geschütztes Werk.“
(via Hochschule Mittweida)

Weitere Infos auf: sueddeutsche.de

Studie: 40 Prozent in D nutzen derzeit mobiles Internet

Mann oder Frau muss sich morgens ja nur mal in der U- oder S-Bahn umschauen.
Junge zusteigende Menschen kramen, kaum das sie sitzen oder Stehplätze eingenommen haben, in Taschen, Hosen oder Beuteln, um das Smartphone zu touchen. Es folgt gespanntes Blicken und hektisches Wischen und Tippen. Die angetretene Bahnfahrt scheint dabei stets viel zu kurz, um alle wichtigen Informationen zu studieren oder zu verbreiten.
Alle tun das, oder?

Immerhin 40%. So bestätigt es nun eine Studie der Initiative D21, die in Kooperation mit dem Huawaei Konzern durchgeführt wurde.

Von den Onlinern geht bereits mehr als jeder Zweite zusätzlich mobil ins Netz. Die Menschen sehen dabei sowohl die Vorteile als auch die negativen gesellschaftlichen Auswirkungen mobiler Internetnutzung. […] Immer mehr Menschen in Deutschland möchten ortsunabhängig in Echtzeit Informationen abrufen und mit anderen kommunizieren. Mobile Internetnutzer pflegen unterwegs ihre Kontakte in sozialen Netzwerken, lesen und schreiben E-Mails oder suchen nach Themen und Inhalten. Sie kaufen online ein und orientieren sich via Smartphone und Tablet mit Hilfe von Navigationsdiensten in einer fremden Umgebung.
(via Initiative D21)

Google beendet Google Reader

Schlechte Nachrichten für RSS Nutzer/innen:

Nach knapp sieben guten Jahren stellt der Internet Gigant am 1. Juli 2013  seinen Google-Reader-Dienst ein und ab. Das betrifft nicht nur die Nutzer der Weboberfläche des FeedReaders, sondern vor allem auch die Nutzer zahlreicher Feed-Reader-Apps für mobile Geräte, die in der Regel Google Reader verwenden, um darüber Feeds zu synchronisieren.

Für den Nutzer ergibt sich der Vorteil, dass er auf mehreren mobilen Geräten seine Feeds lesen kann und auf allen Geräten den gleichen Lese- und Favoritenstatus vorliegen hat. Er kann sich etwa Feeds auf seinem Smartphone fürs spätere Lesen markieren und den betreffenden Artikel dann bequem auf einem großen Tablet lesen. Zudem hat eine Server-Lösung den Vorteil, dass der Nutzer keine Inhalte verpasst, wenn er etwa wegen Reisen länger nicht online sein kann.
(Quelle golem.de)

Ein Funken Hoffnung besteht vielleicht noch, denn unter change.org wurde bereits eine Petition gestartet, um Google von diesem Vorhaben abzubringen. Nutzer/innen des Dienstes sollten vorsorglich die Daten aus Google Reader bis zum 30. Juni 2013 über Google Takeout sichern.

Leitfaden für mobiles Web in Organisationen

Der Verband BITKOM hat einen „Routenplan“ fürs mobile Web veröffentlicht und sich somit einem aktuellen Thema gewidmet, dessen besondere Bedeutung aktuelle Zahlen belegen:

Über 21 Millionen Deutsche nutzen die kleinen Programme mittlerweile auf ihrem mobilen Endgerät. Im Vergleich zu 2010 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. 23 Apps hat jeder Smartphone-Besitzer durchschnittlich installiert. Bei jedem Siebten (14 Prozent) sind es sogar mehr als 40 mobile Anwendungen. […]
Nach der kurzen Einführung vermitteln Ihnen einige Beispiele einen Überblick über die Bedeutung von Mobility in Unternehmen und darüber, welche Anwendungsgebiete dabei neu entstehen. Die anschließenden Kapitel beschäftigen sich damit, warum Mobility-Projekte durchaus anspruchsvoll und umfangreich sind und welche konkreten Überlegungen in jeder einzelnen Projektphase angestellt werden müssen. Ein weiteres Thema wird sein, warum sich neue Trends häufig zunächst im privaten Umfeld etablieren, erst dann von den Unternehmen »entdeckt« werden und welche neuen strategischen Herausforderungen sich dadurch ergeben. Außerdem finden Sie in einem Glossar viele Fachbegriffe und deren Erklärung kompakt zusammengefasst.
(Quelle BITKOM)

Von der ersten Idee bis zur fertigen Anwendung zeigt das Papier auf, woran zu denken ist und was zu tun ist, bevor es an die Umsetzung geht, u.a.

  • Mobile-Experten einbinden
  • Ziele definieren
  • Mehrwert bieten
  • Zusammenarbeit suchen
  • Mobilstrategie formulieren

Der BITKOM  Routenplan fürs mobile Web (PDF)

Themenheft „Mobile Learning“

Das aktuelle elearningMagazin der Universität Hamburg widmet sich im Schwerpunkt einem neuen(?) Trend der E-Learning Szene: dem Mobile Learning. Neben beispielhaften Szenarien beschäftigen sich die 19 Beiträge nicht zuletzt auch mit Themen wie dem mobilen Lernen in der Lehrerausbildung, mobilen Lernmanagement Anwendungen und den Möglichkeiten interaktive Abstimmungsanwendungen über Smartphones und Pads zu realisieren.

Mit der Markteinführung des iPads im Frühjahr 2010 und der massiven Ausbreitung von Smartphones ist in den letzten Jahren eine verheißungsvolle Bandbreite neuer Möglichkeiten im eLearning entstanden. Die Funktionen der mobilen Leichtgewichte, wie Geotagging, Foto-, Video- oder Tonaufzeichnung, der ständig verfügbare Zugriff auf Internet und mobile Angebote sowie die gesteigerte Möglichkeit zur Kommunikation und Kollaboration verlocken die Hochschulen dazu, diese neuen ‚Werkzeuge‘ verstärkt in die digital gestützte Lehre einzubinden.
(Quelle: eLearning Magazin UniHH)