Multimedial: Tipps für die Nutzung sozialer Netzwerke

WDR reportage
Screenshot WDR

Die Online Redaktion des WDR hat mit renomierten Juristen eine schick aufbereitete Übersicht zur Nutzung sozialer Netzwerke erstellt. Die Infoseite kommt multimedial ansprechend daher, ist aber auch inhaltlich beispielhaft informativ. Interessant für alle, die sich in sozialen Netzwerken bewegen, posten und verlinken.

Die Themen sind:

1. Sicher durch die sozialen Netzwerke

2. Was ist geschützt?

3. Was geht und was geht nicht?

4. Fotos

5. Tipps und Tricks

=> Infoseite Posten, Liken, Teilen – aber sicher!

LeseTipp: Zum Einbetten von Inhalten. Was ist erlaubt?

In der letzten Woche entschied der Europäische Gerichtshof über Möglichkeiten und Grenzen des Einbettens von Inhalten (Youtube, vimeo u.a.) in eigene Webseiten (Blogs, Wiki, CMS und LMS u.a.). Tenor der Entscheidung ist: Wer fremde Inhalte von einer Videoplattform einbettet, verletzt in der Regel keine Urheberrechte. (siehe hierzu z.B. heise.de)
„In der Regel“… Bei dieser Formulierung horchen alle juristisch vorbelasteten Leserinnnen und Leser natürlich sofort auf. Denn zu jeder Regel gibt es Ausnahmen!

Was nun die Regel, was die Ausnahme ist, wenn man Inhalte einbettet, erläutert ausführlich ein aktueller Beitrag auf iRights.info, der versucht, die Unklarheiten der EuGH Entscheidung aufzulösen.

Für alle Internetautorinnen und -autoren unbedingt lesenspflichtig!

=> Inhalte einbetten: Was genau erlaubt der Europäische Gerichtshof?

FU Blogs – Social Media Plugins

Social Media ButtonFür das zentrale Blogsystem sind vor Kurzem sog. „Social Media Buttons“ freigeschaltet worden. Mit diesen ist es nun möglich, einzelne Blogbeiträge oder -seiten über verschiedene Social Media Kanäle zu verbreiten oder zu „liken“. Mit Hilfe eines zu aktivierenden Plugins ist es somit nun möglich, das eigene Blog einfacher und prominenter zu „bewerben“. CeDiS verwendet die sogenannte „Zwei-Klick-Lösung“, da es datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten gilt, denn es können

schon beim Aufruf der Seite personenbezogenen Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen werden, und zwar ohne, dass die Besucher der Seite dies mitbekommen oder steuern können. Details zu dieser Problematik erklärt der Artikel “Das Like-Problem” auf dem Portal Heise.de. Daher hat das Center für Digitale Systeme (CeDiS) eine “2-Klick-Lösung” für das zentrale Blogsystem der Freien Universität Berlin implementiert, die auf das Prinzip von “Heise.de” beruht. Mit Hilfe dieser Funktionalität kann man die Buttons der sozialen Netzwerken datenschutzkonform einbinden. Ihre Funktionen werden durch die Besucher der Seite gesteuert und nur bei “Bedarf” aktiviert.
(via CeDiS)

Eine kurze Anleitung, wie das Plugin zu aktivieren und anzupassen ist findet sich hier.

Infoveranstaltung: iTunes an der Freien Universität

Die nächste Informationsveranstaltung zur Nutzung und zum Einsatz von iTunes U an der Freien Universität Berlin findet am Freitag, 11. April, von 10:00 – 12:00 im CeDiS-Schulungsraum in der Universitätsbibliothek statt!

Vorgestellt werden die Nutzungsmöglichkeiten von “Freie Universität Berlin on iTunes U”, CeDiS informiert über die Grundregeln und Nutzungsbedingungen und zeigt, wie Lehrende an der Freien Universität Ihre audiovisuellen Lehr- und Lerninhalte auf “Freie Universität Berlin on iTunes U” sowie dem FU-AV-Portal einbinden können.

Die Teilnahme ist für für alle Lehrenden an der Freien Universität Berlin frei.

Weitere Informationen zur Anmeldung und dem Veranstaltungsort finden sich hier.

Über E-Learning, MOOCs und Stolpersteine

Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit in einem kurzen Interview für das theorieblog.de einige Fragen zum Thema E-Learning und aktuelle Trends in diesem Umfeld beantworten zu können. Insbesondere die Entwicklung und aktuelle Situation von E-Learning in  den Politik- und Sozialwissenschaften wird in dem kurzen Gespräch thematisiert.

Vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen vom theorieblog.de für diese Gelegenheit zum Austausch!

ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

 

 

Podcast: Social Media in der Wissenschaftskommunikation

Nicht viele, aber immer mehr Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen nutzen die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke im Internet. Wie die Einrichtungen die sozialen Netzwerke Facebokk, Google+ und Twitter nutzen, zeigt ein Podcast des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Expertinnen und Experten geben in kurzen Interviews Statements Ihre Erfahrungen und Kritik kund.

Hörenswert!

 

FU Berlin auf Facebook

Quelle: FU Berlin

Nachdem die Freie Universität nun auch auf iTunesU vertreten ist,  beliebt noch zu erwähnen, dass bereits im letzten Jahr ein anderer sozialer Kanal der Uni eingerichtet wurde…
Die FU präsentiert sich seit geraumer Zeit nämlich auch auf Facebook und informiert diejenigen, die sich für Wissenschaft im Allgemeinen und die Freie Universität im Besonderen interessieren. Dabei sind die Inhalte nicht immer wissenschaftsbezogen, sondern thematisieren alles, was sich auf und um den Campus herum so tut.

Studierende, die olympisches Gold oder Europameistertitel gewinnen, ein opp platt rappender Student oder Gastvorträge bedeutender Wissenschaftler: An der Freien Universität ist kein Tag wie der andere.
www.facebook.com/freieuniversitaetberlin

(via FU Berlin)

Übrigens: Die FU twittert auch und zwar hier: https://twitter.com/FU_Berlin

Selbstlern-Kurs: Das FU Wiki nutzen

Mit dem zentralen Wiki System der FU steht allen Uni-Angehörigen (u.U. auch Gastwissenschaftler/innen und Projektpartnern) eine mächtige und funktionsreiche Kollaborationsplattform zur Verfügung.
Das Wiki zeichnet sich vor allem aus durch:

  • Leistungsfähiger Text Editor
  • Versionierung von Seiten und ihren Dateianhängen
  • Import und Weiterverwendung vorhandener Office-Dokumente
  • Stichwörter und Metadaten
  • Hierarchische Verwaltung von Seiten, Dokumenten und Dateianhänge
  • Rechte- und Rollensystem
  • Volle Mandantenfähigkeit durch Unterteilung in unabhängigen Wiki-Bereichen („virtuelle Wikis“)
  • Flexibilität und Erweiterungsmöglichkeiten durch Installation zusätzlicher Plug-Ins

Selbst-Lern-Kurs FU Wiki: Für einen schnellen Einstieg findet sich hier ein hilfreiches Selbstlern-Wiki.

Soziale Netze: Wem gehören meine Daten?

Wer schon immer mal ganz genau wissen wollte, welche Daten soziale Netzwerke sammeln, dem sei ein weiterer Beitrag auf iRights.info nahegelegt. Am Beispiel des ganz Großen, erläutern die Experten der Informationsplattform, welche Daten Facebook sammelt und was der Konzern damit anstellt. Facebooks Datenpraktiken werden dabei beispielhaft analysiert, denn:

Facebook steht dabei mit seinen Praktiken nicht allein da – auch andere soziale Netzwerke nutzen vergleichbare Technologien, sammeln auf ähnliche Weise Daten und veröffentlichen diese. Da es aber das meist genutzte Netzwerk weltweit ist, schauen wir es uns hier exemplarisch genauer an.
(via iRights.info)

Die verständliche Zusammenfassung räumt auf mit Halbwissen und Unsicherheiten und vermittelt einen realistischen Überblick über Geschäftspolitik von sozialen Netzwerken, Datenschutz und Datensicherheit.
Sehr lesenswert!

=> Wem gehören meine Daten?

 

Leitfaden soziale Medien für Beamte/innen

Soziale Medien und deren Nutzung haben natürlich längst Schulen und öffentliche Institutionen erreicht. Regelungen oder „Hilfestellungen“ zu deren Nutzung können wichtig sein, Mitarbeiter/Innen im Umgang mit dem Social Web zu sensibilisieren. Wohl auch aus diesem Grund hat der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung nun einen
Leitfaden für die Beschäftigten der Bayerischen Staatsverwaltung zum Umgang mit Sozialen Medien“ veröffentlicht.
Der Leitfaden unterscheidet sich grundsätzlich nicht von ähnlichen Social Media Guidelines von Unternehmen und Organisationen. Er skizziert im wesentlichen Verhaltensregeln, die die Verantwortung für Kommunikation in sozialen Netzwerken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (z.B. auch Lehrerinnen und Lehrer) unterstreichen.

Ergänzt werden die Guidelines durch einen „Rechtlichen Rahmen für den Umgang der Beschäftigten der Bayerischen Staatsverwaltung mit Sozialen Medien„, der die Grundlage des Leitfadens bildet und Begriffe wie Dienstrecht, Pflichten, Vertrauen und Verantwortung aufgreift.

Grundsätzlich wird ein defensiver Umgang mit bestehenden Angeboten nichtstaatlicher sozialer Netzwerke empfohlen.