Google beendet Google Reader

Schlechte Nachrichten für RSS Nutzer/innen:

Nach knapp sieben guten Jahren stellt der Internet Gigant am 1. Juli 2013  seinen Google-Reader-Dienst ein und ab. Das betrifft nicht nur die Nutzer der Weboberfläche des FeedReaders, sondern vor allem auch die Nutzer zahlreicher Feed-Reader-Apps für mobile Geräte, die in der Regel Google Reader verwenden, um darüber Feeds zu synchronisieren.

Für den Nutzer ergibt sich der Vorteil, dass er auf mehreren mobilen Geräten seine Feeds lesen kann und auf allen Geräten den gleichen Lese- und Favoritenstatus vorliegen hat. Er kann sich etwa Feeds auf seinem Smartphone fürs spätere Lesen markieren und den betreffenden Artikel dann bequem auf einem großen Tablet lesen. Zudem hat eine Server-Lösung den Vorteil, dass der Nutzer keine Inhalte verpasst, wenn er etwa wegen Reisen länger nicht online sein kann.
(Quelle golem.de)

Ein Funken Hoffnung besteht vielleicht noch, denn unter change.org wurde bereits eine Petition gestartet, um Google von diesem Vorhaben abzubringen. Nutzer/innen des Dienstes sollten vorsorglich die Daten aus Google Reader bis zum 30. Juni 2013 über Google Takeout sichern.

Schüler „entwickeln“ interaktivs e/i/-Book

Eine Klasse der Gutenberg Grundschule Düsseldorf hat ein Schulbuch, das bisher nur in Printform erhältlich ist, in eine interaktive und multimediale Form für das iPad umgesetzt. Das iBook enthält neben den orginalen Texten und Bildern weitere Features, die komplett von den Schülern erstellt wurden:
Screencasts, Textbeiträge als Audio gesprochen, ein von den Schülern selbst geschriebenes Glossar, Video und schliesslich ein Quiz, um das Gelernte zu überprüfen.

ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

Themenheft „Mobile Learning“

Das aktuelle elearningMagazin der Universität Hamburg widmet sich im Schwerpunkt einem neuen(?) Trend der E-Learning Szene: dem Mobile Learning. Neben beispielhaften Szenarien beschäftigen sich die 19 Beiträge nicht zuletzt auch mit Themen wie dem mobilen Lernen in der Lehrerausbildung, mobilen Lernmanagement Anwendungen und den Möglichkeiten interaktive Abstimmungsanwendungen über Smartphones und Pads zu realisieren.

Mit der Markteinführung des iPads im Frühjahr 2010 und der massiven Ausbreitung von Smartphones ist in den letzten Jahren eine verheißungsvolle Bandbreite neuer Möglichkeiten im eLearning entstanden. Die Funktionen der mobilen Leichtgewichte, wie Geotagging, Foto-, Video- oder Tonaufzeichnung, der ständig verfügbare Zugriff auf Internet und mobile Angebote sowie die gesteigerte Möglichkeit zur Kommunikation und Kollaboration verlocken die Hochschulen dazu, diese neuen ‚Werkzeuge‘ verstärkt in die digital gestützte Lehre einzubinden.
(Quelle: eLearning Magazin UniHH)