{"id":484,"date":"2020-03-12T10:56:59","date_gmt":"2020-03-12T09:56:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/fkfkollektiv\/?p=484"},"modified":"2024-08-07T08:55:54","modified_gmt":"2024-08-07T06:55:54","slug":"migrationshintergrund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/fkfkollektiv\/2020\/03\/12\/migrationshintergrund\/","title":{"rendered":"Migrationshintergrund"},"content":{"rendered":"<p>von&nbsp;Sambojang Ceesay, Evgeni Aleksandrov (M\u00e4rz 2020)<\/p>\n<p>Der Begriff \u201eMigrationshintergrund\u201c ist in erster Linie eine Kategorie der amtlichen Statistik in Deutschland. Erhoben wird die Kategorie seit dem Mikrozensus 2005, einer j\u00e4hrlich vom Statistischen Bundesamt durchgef\u00fchrten stichprobenartigen Befragung der Bev\u00f6lkerung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage des Landes. Der Ausdruck hat dar\u00fcber hinaus Eingang in den politischen und medialen Diskurs sowie den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden. <!--more-->Die Bev\u00f6lkerung mit \u201eMigrationshintergrund\u201c umfasst dem Statistischen Bundesamt zufolge \u201ealle Personen, die die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft nicht durch Geburt besitzen oder mindestens einen Elternteil haben, auf den dies zutrifft\u201c (Statistisches Bundesamt 2019). Darunter fallen alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, alle in Deutschland geborenen \u201eAusl\u00e4nder*innen\u201c sowie alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem nach 1949 zugewanderten oder als \u201eAusl\u00e4nder*in\u201c in Deutschland geborenen Elternteil (Statistisches Bundesamt 2019). Allerdings werden dabei die Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs und ihre Nachkommen explizit nicht zu der Bev\u00f6lkerung mit \u201eMigrationshintergrund\u201c gez\u00e4hlt. Ebenfalls nicht dazu gez\u00e4hlt werden Personen, die zwar im Ausland geboren sind, deren beide Eltern jedoch keinen \u201eMigrationshintergrund\u201c haben. Beim Zensus 2011 wurde der zeitliche Beginn der statistischen Erfassung von 1949 auf 1955 verschoben, sodass einerseits viele Menschen, die im Zuge der politischen Ver\u00e4nderungen nach dem Zweiten Weltkrieg in das Bundesgebiet migrierten, nicht mehr zur Bev\u00f6lkerung mit \u201eMigrationshintergrund\u201c gez\u00e4hlt wurden, w\u00e4hrend andererseits die Erfassung der Bev\u00f6lkerung mit \u201eMigrationshintergrund\u201c direkt im Jahr des ersten Anwerbeabkommens der Bundesrepublik mit Italien einsetzt.<\/p>\n<p>Letzteres legt nahe, dass die Kategorie nicht prim\u00e4r der Erfassung von in Deutschland lebenden Personen, die selbst oder deren Eltern Migrationserfahrung haben, dient. Vielmehr versucht er jene Personen zu erfassen, die nicht blo\u00df durch Staatsangeh\u00f6rigkeit, sondern durch \u201eethnische\u201c, \u201ekulturelle\u201c und rassifizierte Kriterien als Personen gelten, die nicht ausschlie\u00dflich \u201edeutsche Wurzeln\u201c haben (vgl. Scarvaglieri\/Zech 2013: 205). Bezeichnend ist, dass der \u201eMigrationshintergrund\u201c bei statistischen Erhebungen aus den Angaben der befragten Personen abgeleitet und ihnen somit zugeschrieben wird. Die M\u00f6glichkeit, sich selbst als Person mit oder ohne \u201eMigrationshintergrund\u201c zu identifizieren, ist bei diesen amtlichen Erhebungen nicht gegeben. Eine derartige Klassifizierung konstruiert und konstituiert damit also erst die Gruppen, die sie zu beschreiben vorgibt (vgl. Brubaker 2009: 33). Ferner haben Elrick und Schwartzman festgestellt, dass im politischen Diskurs in Deutschland die unterschiedliche Migrationsbez\u00fcge umfassende statistische Kategorie \u201eMigrationshintergrund\u201c in eine homogenisierte soziale Kategorie transformiert wird. Dies f\u00fchrt zu einer Ethnisierung von Personen mit \u201eMigrationshintergrund\u201c und somit zu deren Ausschluss aus der national imaginierten Gemeinschaft, selbst wenn diese im rechtlichen Sinne Staatsb\u00fcrger*innen sind (Elrick\/Schwartzman 2015: 1540).<\/p>\n<p>Aus einer rassismuskritischen Perspektive gilt es daher hervorzuheben, dass der Begriff nicht nur Menschen sogenannter \u201edeutscher Volkszugeh\u00f6rigkeit\u201c (siehe Grundgesetz, Art. 116) mit tats\u00e4chlicher Migrationserfahrung und deren Nachfahr*innen ausklammert, sondern im politischen Diskurs und als Alltagsbegriff meist als wei\u00df gelesene Menschen generell nicht einbezieht. Damit ist der Begriff ein wesentlich rassifizierter und dient der Homogenisierung und Markierung eines Teils der Bev\u00f6lkerung als \u201eFremde\u201c und schreibt so zum Beispiel Schwarzen Deutschen tendenziell eine Erfahrung der Migration und damit einhergehende Fremdheit zur hiesigen Bev\u00f6lkerung und Kultur zu. Folglich ist der Begriff \u201eMigrationshintergrund\u201c seinem Zweck und seiner Verwendung nach wesentlich mit Prozessen des Othering verbunden.<\/p>\n<p>Die Kategorisierung von Teilen der Bev\u00f6lkerung als Menschen mit \u201eMigrationshintergrund\u201c dient dabei zumeist der Problematisierung eben dieser Bev\u00f6lkerungsgruppen. Der \u201eMigrationshintergrund\u201c erscheint als sicherheits-, bildungs-, wirtschafts- oder gesundheitspolitische Bedrohung und Herausforderung f\u00fcr die \u201edeutsche Gesellschaft\u201c. Dies zeigen unter anderem Arbeiten der Linguistik. So kommen Scarvaglieri und Zech in einer funktional-semantischen Analyse des Begriffs zu folgendem Befund: \u201e\u201aMigrationshintergrund\u2018 ruft Wissen \u00fcber Menschen auf, die \u201af\u00f6rderbed\u00fcrftig\u2018, \u201abenachteiligt\u2018 und \u201anicht ausreichend integriert\u2018 sind und die die Gesellschaft aus diesen Gr\u00fcnden vor Probleme stellen\u201c (Scarvaglieri\/Zech 2013: 223).<\/p>\n<p>Diese Wahrnehmung von \u201eMigrationshintergrund\u201c als Herausforderung und Bedrohung spiegelt sich in den politischen Debatten und medialen Darstellungen, insbesondere zur vermeintlichen \u201eKriminalit\u00e4t von Ausl\u00e4nder*innen\u201c wider. Der Deutsche Presserat hat seine diesbez\u00fcgliche Richtlinie zur Berichterstattung \u00fcber Straftaten im Jahr 2017 ge\u00e4ndert: W\u00e4hrend diese bis dato die \u201eErw\u00e4hnung der Zugeh\u00f6rigkeit der Verd\u00e4chtigen oder T\u00e4ter zu ethnischen, religi\u00f6sen oder anderen Minderheiten\u201c nur im Falle eines \u201ebegr\u00fcndeten Sachbezugs\u201c vorsah, wird dies nun schon im Falle eines \u201ebegr\u00fcndeten \u00f6ffentlichen Interesses\u201c gefordert (Deutscher Presserat 2017). Die Nennung der \u201eethnischen Herkunft\u201c von T\u00e4ter*innen in der Berichterstattung \u00fcber Straftaten ist dabei weiterhin h\u00f6chst umstritten und es stellt sich die Frage, ob Menschen mit \u201eMigrationshintergrund\u201c hierbei \u00fcberrepr\u00e4sentiert werden, was zu einer verst\u00e4rkten Diskriminierung dieser Gruppen f\u00fchren kann. So zeigen etwa Hestermann und Hoven in einer Untersuchung kriminalit\u00e4tsbezogener Pressemitteilungen der AfD, wie diese , \u201e[\u2026] durch die Fokussierung auf Zuwanderer als T\u00e4ter, gravierende Delikte und besonders bedrohliche Tatmittel, durch Verallgemeinerungen, einseitige Schuldzuweisungen und sprachliche Dramatisierung [\u2026] \u00fcberzogene Kriminalit\u00e4ts\u00e4ngste und Vorbehalte gegen\u00fcber dem aus Sicht der AfD schwachen Staat [sch\u00fcrt]\u201c (Hestermann\/Hoven 2019: 137-138). In der polizeilichen Kriminalstatistik wird hingegen weiterhin zwischen Straftaten von \u201eDeutschen\u201c und \u201eNichtdeutschen\u201c unterschieden (vgl. FragDenStaat 2019). Zudem gibt das Bundeskriminalamt seit 2015 j\u00e4hrlich den Lagebericht \u201eKriminalit\u00e4t im Kontext von Zuwanderung\u201c heraus, in der die Auswirkungen der Einreise von Asylsuchenden auf die Kriminalit\u00e4t im Land untersucht wird (Bundeskriminalamt 2019).<\/p>\n<p>Von Seiten der kritischen Bildungs- und Erziehungswissenschaft wird kritisiert, dass der Begriff \u201eMigrationshintergrund\u201c dazu dient, strukturelle Probleme des Bildungswesens zu verdecken und stattdessen individualisierende Ursachen f\u00fcr die vermeintliche \u201eBildungsschw\u00e4che\u201c jener Kinder in den Vordergrund zu r\u00fccken (Sto\u0161i\u0107 2017: 16). Der Begriff wird demnach dazu genutzt, die strukturellen Problemursachen in intrinsischen Eigenschaften der problematisierten Personen(gruppen) zu suchen (Sto\u0161i\u0107 2017: 280).<\/p>\n<p>Gegen diese Kritiken kann jedoch eingewendet werden, dass der Begriff eine grundlegende Ambivalenz aufweist. F\u00fcr (post-)migrantische Praktiken kann die Quantifizierung der Bev\u00f6lkerung \u201enicht-deutscher Herkunft\u201c anhand des Begriffs ein wichtiges Mittel sein, um beispielsweise die gesellschaftliche und kulturelle Diversit\u00e4t geltend zu machen und Missst\u00e4nde, wie die Unterrepr\u00e4sentation von Menschen mit \u201eMigrationshintergrund\u201c in wichtigen gesellschaftlichen Machtpositionen (z.B. im Bundestag, in Unternehmen, in Medien), aufzuzeigen. Auch alternative Selbstbezeichnungen und Identifizierungen, beispielsweise als Person mit \u201eMigrationsgeschichte\u201c oder \u201eMigrationserfahrung\u201c sollten bez\u00fcglich ihres selbsterm\u00e4chtigenden Potenzials nicht untersch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><em>Brubaker<\/em>, <em>Rogers<\/em> 2009: Ethnicity, Race, and Nationalism. in: Annual Review of Sociology 35, 21-42.<\/p>\n<p><em>Bundeskriminalamt<\/em> 2019: Ker\u00adnaus\u00adsa\u00adgen \u201eKrimi\u00adnalit\u00e4t im Kon\u00adtext von Zu\u00adwan\u00adde\u00adrung\u201c (Be\u00adtrach\u00adtungs\u00adzeit\u00adraum: 01.01. \u2013 31.03.2019), in: <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Publikationen\/JahresberichteUndLagebilder\/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung\/kernaussagenZuKriminalitaetImKontextVonZuwanderungIQuartal2019.html;jsessionid=A9E7B25C438A02AC99228FEAA4AE8C5E.live0611?nn=62336\">https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Publikationen\/JahresberichteUndLagebilder\/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung\/kernaussagenZuKriminalitaetImKontextVonZuwanderungIQuartal2019.html;jsessionid=A9E7B25C438A02AC99228FEAA4AE8C5E.live0611?nn=62336<\/a>; 25.01.2020.<\/p>\n<p><em>Deutscher<\/em> <em>Presserat<\/em> 2017: &nbsp;Publizistische Grunds\u00e4tze (Pressekodex). Richtlinien f\u00fcr die publizistische Arbeit nach Empfehlungen des Deutschen Presserats, in: <a href=\"https:\/\/www.presserat.de\/pressekodex.html\">https:\/\/www.presserat.de\/pressekodex.html<\/a>; 25.01.2020.<\/p>\n<p><em>Elrick<\/em>, <em>Jennifer<\/em>\/<em>Schwartzman<\/em>, <em>Luisa<\/em> F. 2015: From Statistical Category to Social Category: Organized Politics and Official Categorizations of \u2018Persons with a Migration Background\u2019, in: Germany, Ethnic and Racial Studies 38: 9, 1539-1556.<\/p>\n<p><em>FragDenStaat<\/em> 2019: Kriminalit\u00e4t von Deutschen mit Migrationshintergrund, in: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/anfrage\/kriminalitat-von-deutschen-mit-migrationshintergrund\/\">https:\/\/fragdenstaat.de\/anfrage\/kriminalitat-von-deutschen-mit-migrationshintergrund\/<\/a>; 25.01.2020.<\/p>\n<p><em>Hestermann<\/em>, <em>Thomas<\/em>\/<em>Hoven<\/em>, <em>Elisa<\/em> 2019: Kriminalit\u00e4t in Deutschland im Spiegel von Pressemitteilungen der Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD), in: KriPoz. Kriminalpolitische Zeitschrift 4: 3, 127-139.<\/p>\n<p><em>Scarvaglieri<\/em>, <em>Claudio<\/em>\/<em>Zech<\/em>, <em>Claudia<\/em>&nbsp;2013: \u201eGanz normale Jugendliche, allerdings meist mit Migrationshintergrund\u201c. Eine funktional-semantische Analyse von \u201eMigrationshintergrund\u201c, in: Zeitschrift f\u00fcr angewandte Linguistik 58: 1, 201-227.<\/p>\n<p><em>Statistisches Bundesamt<\/em> 2019: Migration und Integration. Personen mit Migrationshintergrund, in: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bevoelkerung\/Migration-Integration\/Methoden\/migrationshintergrund.html\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bevoelkerung\/Migration-Integration\/Methoden\/migrationshintergrund.html<\/a>; 25.01.2020.<\/p>\n<p><em>Sto\u0161i\u0107<\/em>, <em>Patricia<\/em>, 2017: Kinder mit Migrationshintergrund. Zur Medialisierung eines Bildungsproblems, Wiesbaden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Autor*innen:<\/strong> Sambojang Ceesay, Evgeni Aleksandrov<\/p>\n<p><strong>Zuletzt \u00fcberbearbeitet:<\/strong> 02.03.2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von&nbsp;Sambojang Ceesay, Evgeni Aleksandrov (M\u00e4rz 2020) Der Begriff \u201eMigrationshintergrund\u201c ist in erster Linie eine Kategorie der amtlichen Statistik in Deutschland. Erhoben wird die Kategorie seit dem Mikrozensus 2005, einer j\u00e4hrlich vom Statistischen Bundesamt durchgef\u00fchrten stichprobenartigen Befragung der Bev\u00f6lkerung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage des Landes. 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