Marthe-Vogt-Preis 2026

Ausschreibungsfrist: 31. Mai 2026 – Für den diesjährigen Marthe-Vogt-Preis können noch bis Ende Mai Kandidatinnen vorgeschlagen werden. In Frage kommen Wissenschaftlerinnen, die in den letzten zwei Jahren eine mathematisch-naturwissenschaftliche Promotion an einer Hochschule oder einer Forschungseinrichtung in Berlin oder Brandenburg mit Prädikat abgeschlossen haben.

Mit dem Marthe-Vogt-Preis des Forschungsverbundes Berlin e.V. (FVB) werden jährlich besondere Leistungen junger Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung soll dazu beitragen, der Forschungstätigkeit neue Impulse zu geben und den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Wissenschaft zu erhöhen.

Seit 2001 vergibt der FVB, der Zusammenschluss aller Berliner Mitgliedsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft, den Marthe-Vogt-Preis. Er würdigt die mit Prädikat abgeschlossene Promotion einer Nachwuchswissenschaftlerin in einem Forschungsgebiet, das von den Instituten des Forschungsverbundes bearbeitet wird. Dazu zählen Molekulare Pharmakologie, Strukturbiologie und Chemische Biologie, Neue Materialien, Gewässerökologie und Biodiversitätsforschung, Biologie, Veterinärmedizin und Umweltforschung, Nanomaterialien, Quantenmaterialien, Optoelektronik und Materialwissenschaften, Laserforschung und Licht-Materie-Wechselwirkung sowie Angewandte Mathematik. Die Dissertation oder Teile davon sollten in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert worden sein. Der Preis wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 01. Oktober 2026 übergeben.

Die Namensgeberin

Namensgeberin des Preises ist Marthe Louise Vogt (1903-2003), eine der führenden Neurowissenschaftler*innen und Pharmakolog*innen des 20. Jahrhunderts. Während ihrer über 50-jährigen Forschungslaufbahn, zunächst am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch (heute Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie), ebnete sie unter anderem den Weg für die pharmakologische Behandlung psychischer Erkrankungen. Gewürdigt wird mit dem Preis nicht nur ihre Forschung, sondern auch ihre politische Haltung. Vogt war eine Gegnerin des Nationalsozialismus. 1935 verließ sie Deutschland und forschte in Großbritannien weiter.


Marthe-Vogt-Preis 2026 im Überblick

  • Einsendeschluss: 31. Mai 2026
  • Teilnahmeberechtigt: Nachwuchswissenschaftlerinnen, die eine herausragende Dissertation nach dem 31.05.2024 an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung im Raum Berlin und Brandenburg in einem der Arbeitsgebiete des Forschungsverbundes Berlin vorgelegt haben.
  • Vorschlagsberechtigt: Habilitierte Fachbereichsmitglieder von Hochschulen, Direktor*innen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg.
  • Ausschreibung (PDF) und weitere Informationen zum Antragsverfahren
  • Öffentliche Veranstaltung zur diesjährigen Preisverleihung: 01. Oktober 2026
  • Kontakt: Frau Prof. Dr. Dorothea Fiedler | Tel.: 030 200737 324 |
    E-Mail: marthe-vogt-preis@fv-berlin.de

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