
In diesem Jahr hat die Freie Universität zahlreiche Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte auf zentraler und dezentraler Ebene gewählt. Mit Eva Tiemann (Mitte), Meike Heinrich (li.) und Pia Linscheid ist ab September ein neues Team in der Zentralen Universitätsverwaltung im Amt. Bereits im Frühjahr wurden neu- und wiedergewählte wie auch ausscheidende Kolleginnen mit einem Festakt begrüßt und gewürdigt.
Die Neu- und Wiederwahlen der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an der Freien Universität im Jahr 2026 zeigen, dass personeller Wandel in der Gleichstellungsarbeit gleichermaßen von Kontinuität und Erneuerung geprägt ist. Neue Perspektiven kommen hinzu, während Erfahrungen weitergegeben und bewährte Strukturen fortgeführt werden – für eine geschlechtergerechte Hochschule.

Am 1. September 2026 nahm das neue Dreier-Team der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV) seine Arbeit auf. Eva Tiemann übernahm die Funktion der dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Meike Heinrich und Pia Linscheid unterstützen sie als Stellvertreterinnen.
Neue Stellvertreterin der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Bereits seit Mitte Juli verstärkt Sevgi Ekici das Team geschlechter*gerecht. In ihrem Amt als eine von drei Stellvertreterinnen der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Corinna Tomberger widmet sie sich insbesondere studentischen Angelegenheiten sowie den Themen Studium und Lehre. Seit dem Wintersemester 2024/25 studiert Sevgi Ekici Volkswirtschaftslehre an der FU mit den Schwerpunkten Politische Ökonomie und Finanzwissenschaft. Neben ihrem Studium engagiert sie sich in der Fachschaftsinitiative des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft und vertritt die Studierenden unter anderem in der Ausbildungskommission, im Studierendenparlament und auf Bundesfachschaftenkonferenzen.
Begrüßung der dezentralen Frauenbeauftragten

Der feierliche Amtsantritt der neu- und wiedergewählten Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten auf dezentraler Ebene fand bereits am 28. April statt. Das Team geschlechter*gerecht und Verena Blechinger-Talcott, bis Juni 2026 Erste Vizepräsidentin der FU, hatten dazu eingeladen und würdigten bei der Veranstaltung das Engagement der Beauftragten aus Fachbereichen, Servicestellen, Universitätsbibliothek, Zentraleinrichtungen und Zentralinstituten. In ihrer Ansprache sagte Blechinger-Talcott, „Gleichstellung entscheidet sich nicht auf dem Papier, sondern in der Praxis“. Die dezentralen Beauftragten, so ihre Botschaft, seien deshalb ein zentraler Bestandteil der universitären Gleichstellungsstrukturen.



Abschied zum Amtsende
Mit der Begrüßung der neuen und wiedergewählten Beauftragten war zugleich der Abschied von Kolleginnen verbunden, die ihr Amt nach teilweise langjährigem Engagement niederlegten. Zu ihnen gehört Nora Tuchelt, die als Studentin der Rechtswissenschaft als Stellvertreterin der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten tätig war. In einem persönlichen Rückblick hob sie die Bedeutung studentischen Engagements für die Gleichstellungsarbeit hervor und ermutigte insbesondere Studentinnen, sich für das Amt zu engagieren. Auch Maria Giovanna Tassinari beendete ihre langjährige Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte. Sie war bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Februar 2026 Leiterin des Selbstlernzentrums der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum. Ihr Ausscheiden steht exemplarisch für langjähriges Engagement, für Expertise und Erfahrung, die in der Gleichstellungsarbeit der Freien Universität aufgebaut und weitergegeben wird.

Hier finden Sie eine Übersicht aller dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragen der Freien Universität.