{"id":1600,"date":"2022-03-07T17:23:19","date_gmt":"2022-03-07T16:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/?p=1600"},"modified":"2022-06-08T14:19:43","modified_gmt":"2022-06-08T12:19:43","slug":"equal-pay-hochschulsekretariate-aufwerten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2022\/03\/07\/equal-pay-hochschulsekretariate-aufwerten\/","title":{"rendered":"Equal Pay: Hochschulsekretariate aufwerten!"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/EPD22_Key-Visual_1.200-x-800-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1602 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/EPD22_Key-Visual_1.200-x-800-1024x683.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/EPD22_Key-Visual_1.200-x-800-300x200.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/EPD22_Key-Visual_1.200-x-800-768x512.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/EPD22_Key-Visual_1.200-x-800.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Briefe tippen, Kaffee kochen \u2013 das Klischee klebt wie Kaugummi am Berufsbild Sekret\u00e4rin. Es wertet die Leistung in diesem typischen Frauenberuf ab und wird dem Wandel und der Vielfalt seiner Aufgaben nicht gerecht. Der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.equalpayday.de\/\" target=\"_blank\">Equal Pay Day<\/a> ist Anlass, das Thema gerechte Bezahlung in Hochschulsekretariaten aufzugreifen und f\u00fcr mehr Wertsch\u00e4tzung dieser T\u00e4tigkeit einzutreten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Der internationale Aktionstag weist symbolisch auf die Lohnl\u00fccke zwischen Frauen und M\u00e4nnern hin. Er steht rein rechnerisch f\u00fcr den Tag im Jahr, bis zu dem Frauen theoretisch unentgeltlich arbeiten, weil sie weniger verdienen als M\u00e4nner. 2022 f\u00e4llt dieser Tag auf den 7. M\u00e4rz. Frauen verdienten 2020 durchschnittlich 18&nbsp;% weniger je Stunde als M\u00e4nner, so die Berechnung des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Qualitaet-Arbeit\/Dimension-1\/gender-pay-gap.html\" target=\"_blank\">Statistischen Bundesamts<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst wird der Gender Pay Gap, die geschlechtsspezifische Lohnl\u00fccke, mit 7 % angegeben. Es geht aber nicht allein um Gehaltsunterschiede; wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie gezeigt haben, geht es auch um die unterschiedliche Bewertung von m\u00e4nnlich und weiblich konnotierten T\u00e4tigkeiten. Diese Diskrepanz l\u00e4sst sich auch an der Bewertung von Sekretariatsarbeit erkennen. So gibt es f\u00fcr die erforderlichen F\u00e4higkeiten wie soziale Kompetenz und Organisationsverm\u00f6gen keine Darstellungs- und Bewertungsm\u00f6glichkeit im Tarifvertrag der L\u00e4nder, w\u00e4hrend m\u00e4nnlich konnotierte vergleichbare T\u00e4tigkeiten ohne Sozialbezug durchschnittlich h\u00f6her eingruppiert sind, wie es etwa in Technikberufen der Fall ist. Dazu hat die Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) mit dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.htw-berlin.de\/einrichtungen\/zentrale-referate\/frauenfoerderung-gleichstellung\/entgeltgerechtigkeit\/\" target=\"_blank\">Pr\u00fcfverfahren eg-check<\/a> Ergebnisse vorgelegt, die best\u00e4tigen, dass frauendominierte und m\u00e4nnerdominierte T\u00e4tigkeiten oft unterschiedlich bewertet und bezahlt werden, obwohl die Anforderungen durchaus vergleichbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Von der klassischen Schreibkraft zur modernen Office-Managerin<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Sekret\u00e4rin \u00ad\u2013 auch eine Hochschulsekret\u00e4rin \u2013 \u201ek\u00fcmmert\u201c sich nach wie vor um alle und alles; wissenschaftlich formuliert: <em>\u201eDie T\u00e4tigkeiten in den Hochschulsekretariaten weisen insgesamt Merkmale einer Allzust\u00e4ndigkeit auf\u201c, <\/em>so die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_study_hbs_362.pdf\" target=\"_blank\">Studie \u201eWandel der Arbeit in wissenschaftsunterst\u00fctzenden Bereichen an Hochschulen\u201c<\/a> der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung. Das Berufsbild der Sekretariatsbesch\u00e4ftigten hat sich grundlegend gewandelt \u2013 von der klassischen Schreibkraft zur modernen Office-Managerin. Aufgrund des Stellenprofils erscheint die Berufsbezeichnung Sekret\u00e4rin nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. So sehr sich der Beruf \u00fcber die Zeit auch gewandelt hat, der Frauenanteil in dem Berufsfeld ist unver\u00e4ndert hoch. Das gilt auch f\u00fcr die Freie Universit\u00e4t. Sekretariatsstellen auf zentraler wie auf dezentraler Ebene sind fast ausschlie\u00dflich mit Frauen besetzt. Insgesamt lag der Frauenanteil beim wissenschaftsunterst\u00fctzenden Personal 2019 bei 62 %, bei Teilzeitbesch\u00e4ftigten in dieser Statusgruppe bei 85 % und in den Hochschulsekretariaten bei 97 %. Diese Zahlen sind dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/universitaet\/media\/gleichstellungskonzept-2021.pdf#page=18\" target=\"_blank\">Gleichstellungskonzept 2021-2026<\/a> der FU zu entnehmen. Die Frauenf\u00f6rderpl\u00e4ne 2022\/23, von den jeweiligen Bereichen mit Unterst\u00fctzung der dezentralen Frauenbeauftragten erstellt, greifen das Thema Entgeltgerechtigkeit f\u00fcr Hochschulsekretariate auf, beschreiben deren Aufgaben und Anforderungen und nennen notwendige Ma\u00dfnahmen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und eine h\u00f6here Eingruppierung herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Frauenf\u00f6rderplan des Osteuropa-Instituts (OEI) betont zudem eine selten beachtete, aber durchaus tragende Rolle der Institutssekret\u00e4rin: \u201e<em>Bei st\u00e4ndig wechselndem Personal ist sie die Konstante, die das Wissen \u00fcber vergangene Vorg\u00e4nge, Entscheidungen und Abl\u00e4ufe archiviert und weitergibt.\u201c &nbsp;<\/em>Einen guten Einblick in das Thema <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.oei.fu-berlin.de\/Jubilaeum-70\/Chronik-3-Artikel\/Sekretariat.html\" target=\"_blank\">\u201eHochschulsekretariat im Wandel der Zeit\u201c<\/a> gibt der gleichnamige Teil einer digitalen Chronik in Bildern zum 70j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des OEI. In lesenswerten Beitr\u00e4gen und Interviews blicken etwa ehemalige Mitarbeiterinnen zur\u00fcck und rekapitulieren, wie sich ihre Arbeit in den Sekretariaten im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert hat. \u201eKleine Geschichten aus dem Sekretariatsalltag\u201c, illustriert von <a href=\"https:\/\/illustratoren-organisation.de\/portfolio\/julia-gandras\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Julia Gandras<\/a>, bringen die hohen Anforderungen an Kompetenz, Verf\u00fcgbarkeit und Multitasking in nahezu karikaturistischer Form auf den Punkt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-1024x895.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1624\" width=\"512\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-1024x895.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-300x262.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-768x671.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-1536x1343.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-2048x1790.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/03\/rz3-2019-rgb-1200x1049.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption>\u00a9 Julia Gandras<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Was also wird heute vorausgesetzt, erwartet und verlangt von Besch\u00e4ftigten im Hochschulsekretariat? Eine Vielzahl von F\u00e4higkeiten, Kenntnissen und Qualifikationen: Ausgepr\u00e4gte kommunikative und organisatorische F\u00e4higkeiten sollten sie haben, gute Sprachkenntnisse, belastbar und flexibel sollten sie sein, selbstst\u00e4ndig und eigenverantwortlich Aufgaben erf\u00fcllen. Das Aufgabenfeld ist breit und je nach Bereich unterschiedlich ausgepr\u00e4gt. Als Essenz der Frauenf\u00f6rderpl\u00e4ne 2022-2023 lassen sich folgende T\u00e4tigkeiten nennen: Telefonbetreuung, Terminorganisation, Postbearbeitung, Bestellwesen, Websitepflege, Einstellungsvorg\u00e4nge, Drittmittel- und Lehrverwaltung, Dienstreise- und Konferenzmanagement.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeitsverdichtung in den Sekretariaten der FU, so l\u00e4sst sich aus vielen Frauenf\u00f6rderpl\u00e4nen herauslesen, habe mit steigenden Studierendenzahlen, zunehmender Drittmitteleinwerbung, Internationalisierung und Digitalisierung stetig zugenommen. Zugleich ist das Sekretariat weiterhin ein zentraler Ort der Kommunikation und Interaktion innerhalb der jeweiligen Einrichtung, wie es die o.g. Studie der B\u00f6ckler-Stiftung pr\u00e4gnant formuliert:<\/p>\n\n\n\n<p> <em>\u201eDie f\u00fcr Sekretariate typische <\/em>offene T\u00fcr<em> ist trotz steigender digitaler Kommunikation immer noch h\u00e4ufig Praxis im Alltag und symbolisiert insbesondere f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten in Instituts- und Fachbereichssekretariaten eine Schnittstellenfunktion zwischen allen Hochschulakteuren, vor allem zwischen Fachbereich und Verwaltung.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Sackgasse Sekretariat versus Risiko Fachkr\u00e4ftemangel<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Ver\u00e4nderungen und des anspruchsvollen T\u00e4tigkeitsprofils bietet eine Sekretariatsstelle kaum Entwicklungs- oder Aufstiegsm\u00f6glichkeiten, noch h\u00e4lt die Eingruppierung nach veralteten Kriterien mit den tats\u00e4chlichen Aufgaben Schritt. Dezentrale Frauenbeauftragte dr\u00e4ngen daher darauf, Schulungen, Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen f\u00fcr Sekretariatsbesch\u00e4ftigte anzubieten und diese bei der Eingruppierung zu ber\u00fccksichtigen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der FU-eigene <a href=\"https:\/\/ssl2.cms.fu-berlin.de\/fu-berlin\/sites\/weiterbildung\/PM_weiterbildungsprogramm\/hv\/zertifikat\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FabHo-Zertifikatskurs<\/a> \u201eFachbesch\u00e4ftigte*r in der Hochschulverwaltung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Eingruppierung betrifft, so setzen sich einzelne Fachbereiche bereits f\u00fcr eine H\u00f6hergruppierung von E6- und E7-Stellen ein oder schreiben Nachbesetzungen in Sekretariaten als E8-Stellen aus. Bislang fehlt der Freien Universit\u00e4t jedoch eine institutionelle Gesamtstrategie, um Entgeltgerechtigkeit in den Hochschulsekretariaten herzustellen und dieses Berufsfeld aufzuwerten, finanziell und ideell. Angesichts des absehbaren Fachkr\u00e4ftemangels im Berufsfeld Sekretariat erscheint diese gleichstellungspolitische Leerstelle nicht nur f\u00fcr die Betroffenen von Nachteil, sondern mittelfristig auch f\u00fcr die Institution riskant. So prognostiziert der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.ihk-berlin.de\/politische-positionen-und-statistiken-channel\/arbeitsmarkt-beschaeftigung\/fachkraeftesicherung\/fachkraeftemonitor-update-2021-5108316\" target=\"_blank\">IHK-Fachkr\u00e4ftemonitor 2021<\/a> f\u00fcr Berlin im Jahr 2035 einen relativen Fachkr\u00e4fteengpass von 37,5&nbsp;% im Sekretariatsbereich, d.h. die Nachfrage nach entsprechenden Fachkr\u00e4ften wird der Prognose zufolge um mehr als ein Drittel \u00fcber dem Angebot liegen. Ann\u00e4hernd 43.000 Sekretariatskr\u00e4fte k\u00f6nnten demnach allein in Berlin fehlen. Der Wettbewerb um die \u201ebesten K\u00f6pfe\u201c steht also auch im wissenschaftsunterst\u00fctzenden Bereich ins Haus, wenn er nicht l\u00e4ngst schon Realit\u00e4t ist. Um das grundlegende wissenschaftsunterst\u00fctzende T\u00e4tigkeitsfeld Hochschulsekretariat l\u00e4ngerfristig personell abzusichern, t\u00e4te die Freie Universit\u00e4t daher gut daran, eine Strategie zu entwickeln, um in diesem Bereich systematisch gerechte Bezahlung zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201eFairnetzt Euch!\u201c Eine Kampagne f\u00fcr faire Arbeitsbedingungen und Entgeltgerechtigkeit<\/p>\n\n\n\n<p>Hochschulsekretariate werden als wissenschaftsunterst\u00fctzend bezeichnet. Wer aber unterst\u00fctzt die Sekret\u00e4rinnen der Hochschulen in ihrem Anliegen f\u00fcr gerechtere Bezahlung? Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V. (bukof) tut es, insbesondere ihre <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/bukof.de\/kommissionen-liste\/mitarbeiterinnen-in-technik-und-verwaltung\/\" target=\"_blank\">Kommission Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung<\/a>. Mit ihrer 2020 gestarteten Kampagne <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/bukof.de\/service\/kampagne-fairnetzteuch\/\" target=\"_blank\">\u201eFairnetzt Euch!\u201c<\/a> rief sie Mitarbeiterinnen in Hochschulsekretariaten auf, sich bundesweit zu vernetzen, und unterst\u00fctzt sie in ihrem Anliegen nach einer leistungsgerechten Bezahlung. Im Rahmen dieser Kampagne ver\u00f6ffentliche die bukof das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/bukof.de\/wp-content\/uploads\/20-09-15-bukof-Positionspapier-Entgeltgerechtigkeit-und-faire-Arbeitsbedingungen-in-Hochschulsekretariaten.pdf\" target=\"_blank\">Positionspapier \u201eEndlich Entgeltgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten schaffen!\u201c<\/a> Diese Stellungnahme haben zahlreiche Organisationen aus der Wissenschafts-, Gleichstellungs- und Arbeitspolitik gezeichnet. Im Zuge der Kampagne gr\u00fcndeten Gewerkschaftsmitglieder auch die Initiative <a href=\"http:\/\/hochschulsekretaerin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eHochschulsekret\u00e4rinnen an der Freien Universit\u00e4t Berlin\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochschulleitungen und Personalverantwortlichen gibt die bukof <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/bukof.de\/wp-content\/uploads\/21-02-16-bukof-Handlungsempfehlungen-fuer-mehr-Entgeltgerechtigkeit-und-faire-Arbeitsbedinungen-in-Hochschulsekretariaten.pdf\" target=\"_blank\">Handlungsempfehlungen<\/a> f\u00fcr mehr Entgeltgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten an die Hand, die die folgenden konkreten Ma\u00dfnahmen aufzeigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Anpassung der T\u00e4tigkeitsbeschreibung<\/li><li>Modifizierung der Prozesse zur Arbeitsbewertung<\/li><li>Beachtung von transparenten, geschlechtergerechten Kriterien bei der Vergabe von Leistungskomponenten<\/li><li>Aufwertung des Berufsbildes und Sensibilisierung f\u00fcr das Thema<\/li><li>\u00c4nderung der Berufsbezeichnung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Handlungsempfehlungen f\u00fchren zur\u00fcck zum Equal Pay Day. Denn ihre Umsetzung, vor allem in der Beschreibung des Aufgabenkreises (BAK), in T\u00e4tigkeitsbewertung und Eingruppierung, kann letztendlich dazu beitragen, den Gender Pay Gap zu verringern. Damit w\u00e4re ein wichtiger Schritt getan, um Geschlechtergerechtigkeit f\u00fcr diese auch gleichstellungspolitisch oft vernachl\u00e4ssigte Besch\u00e4ftigtengruppe zu verwirklichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michaela Volkmann, Referentin \u00d6ffentlichkeitsarbeit, f\u00fcr das Team Zentrale Frauenbeauftragte<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Briefe tippen, Kaffee kochen \u2013 das Klischee klebt wie Kaugummi am Berufsbild Sekret\u00e4rin. Es wertet die Leistung in diesem typischen Frauenberuf ab und wird dem Wandel und der Vielfalt seiner Aufgaben nicht gerecht. Der Equal Pay Day ist Anlass, das Thema gerechte Bezahlung in Hochschulsekretariaten aufzugreifen und f\u00fcr mehr Wertsch\u00e4tzung dieser T\u00e4tigkeit einzutreten.<\/p>\n","protected":false},"author":6410,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[424297],"tags":[301208,433454,314101],"class_list":["post-1600","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-positionen","tag-frauenfoerderung","tag-gleichstellungspolitik","tag-gender-pay-gap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6410"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1600"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2495,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1600\/revisions\/2495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}