{"id":2045,"date":"2022-05-06T10:00:00","date_gmt":"2022-05-06T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/?p=2045"},"modified":"2022-09-26T16:08:08","modified_gmt":"2022-09-26T14:08:08","slug":"in-vielen-laendern-ist-informatik-frauensache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2022\/05\/06\/in-vielen-laendern-ist-informatik-frauensache\/","title":{"rendered":"&#8222;In vielen L\u00e4ndern ist Informatik Frauensache&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/04\/Frauen_MINT-Faecher_1-3x2-1-1024x684.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1757 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/04\/Frauen_MINT-Faecher_1-3x2-1-1024x684.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/04\/Frauen_MINT-Faecher_1-3x2-1-300x200.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/04\/Frauen_MINT-Faecher_1-3x2-1-768x513.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/04\/Frauen_MINT-Faecher_1-3x2-1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Katinka Wolter, Professorin f\u00fcr Informatik an der Freien Universit\u00e4t, berichtet im Interview \u00fcber H\u00f6hen und Tiefen auf ihrem Weg zur Professur. Durch Informatik die Welt zu verstehen begeistert sie ebenso wie der Kontakt mit Studierenden und die Vernetzung innerhalb der internationalen Fach-Community, in der Frauen deutlich st\u00e4rker vertreten sind als in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Ihr Studium sowie die anschlie\u00dfende Promotion absolvierte die Informatikerin an der Technischen Universit\u00e4t Berlin. Vor ihrer Habilitation an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin wirkte sie bereits an mehreren Forschungsprojekten mit und besuchte als Gastwissenschaftlerin die Hewlett-Packard Laboratories in Palo Alto (USA). Als Senior Research Associate forschte sie nach ihrer Habilitation zwei Jahre lang an der FU. Darauf folgten zwei Gastprofessuren \u2013 eine an der Cochin University in Kerala (Indien), eine weitere an der FU \u2013 sowie eine Lecturer-Stelle an der Newcastle University (UK). Von dort wechselte Katinka Wolter 2012 auf eine befristete Professur an der FU. Am Institut f\u00fcr Informatik leitet sie seitdem die Arbeitsgruppe <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.mi.fu-berlin.de\/en\/inf\/groups\/ag-dds\/staff\/index.html\" target=\"_blank\">Dependable Distributed Systems<\/a> und ist beteiligt an der Arbeitsgruppe <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.mi.fu-berlin.de\/inf\/groups\/ag-tech\/staff\/index.html\" target=\"_blank\">Computer Systems and Telematics<\/a>. Gleichstellungspolitisch engagiert sie sich im Beirat der MINToring-Programmevaluation und im zentralen Frauenrat.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Als ich anfing, Mathematik zu studieren, war das ein Schock.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Was begeistert Sie an Ihrem Fach?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Fach hilft, die Welt zu verstehen. Wir stellen \u00e4hnliche Fragen wie im Management: Warum laufen Dinge gut, warum schlecht? Wie kann ich Prozesse regeln und steuern? In der Informatik geschieht das \u00fcber Algorithmen; Algorithmen sind wie Kochrezepte. Warum kommt am Ende etwas Bestimmtes heraus, wenn ich ein bestimmtes Rezept anwende? Wie muss ich das Rezept ver\u00e4ndern, damit am Ende das Produkt anders ist? Zu verstehen, welche Vorschrift welchen Effekt auf das Endergebnis hat, ist ungeheuer befriedigend. Man versteht in gewisser Weise die Welt und wei\u00df, warum etwas passiert. Ich besch\u00e4ftige mich u.a. mit Warteschlangentheorie. Das bedeutet, wenn ich im Supermarkt in der Schlange stehe, kann ich auf dieser Grundlage \u00fcberlegen, in welcher Schlange ich schneller bin. Es macht einfach Spa\u00df, wenn die Arbeit so in das Alltagsleben \u00fcbertragbar ist.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/05\/wolter-pic.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2098\" width=\"263\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/05\/wolter-pic.jpg 350w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2022\/05\/wolter-pic-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 85vw, 263px\" \/><figcaption>Foto: Mies Rogmans<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ein ganz anderer Aspekt, der mir viel Spa\u00df macht, ist der Kontakt zu den Studierenden. Wenn man so kluge junge Leute hat, die entdeckungsfreudig sind und immer weiter dazulernen, oder Studierende, die schwierige Rahmenbedingungen haben und sich durchk\u00e4mpfen m\u00fcssen \u2013 wenn die am Ende tolle Ergebnisse erzielen und gl\u00fccklich sind, finde ich das gro\u00dfartig. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wann wurde Ihr Interesse f\u00fcr Ihr Fach geweckt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin \u00fcber die Mathematik zur Informatik gekommen. Schon als Kind habe ich gerne gerechnet und mit Zahlen hantiert. Als ich dann anfing, Mathematik zu studieren, war das allerdings ein Schock. Ich hatte den Eindruck: Das ist mir viel zu schwer, das kann ich \u00fcberhaupt nicht! Au\u00dferdem wusste ich nicht, was ich damit machen soll. Mir fehlte der Anwendungsbezug. Das waren die Faktoren, die mich gebremst haben. Auf der Suche nach dem passenden Fach habe ich in die Ingenieurwissenschaften reingeschaut, aber so ganz praktisch, das lag mir nicht. Nach dem dritten Semester Mathematik habe ich gewechselt und bin ich in die Informatik eingestiegen. Das fand ich recht einfach und bin dann so durchmarschiert. Die Informatik ist f\u00fcr mich angewandte Mathematik, mit vielen Anwendungsbeispielen, das macht die Mathematik viel einfacher. Letztlich habe ich mich fachlich zwischen Mathematik und Informatik angesiedelt, das ist ganz lustig, finde ich, wie man doch wieder zu den eigenen Interessen zur\u00fcckkommt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wer oder was hat Ihre Entscheidung, ein mathematisch-naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen und abzuschlie\u00dfen, best\u00e4rkt und gef\u00f6rdert?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mein damaliger Mathematiklehrer hat mich sehr gefordert, sogar ein bisschen provoziert. Er fand, ich kann das. Er war \u00fcberzeugt, dass ich ein gutes Mathematikabitur machen w\u00fcrde. Auch wenn mich das manchmal ge\u00e4rgert hat, glaube ich im Nachhinein, dass es gut f\u00fcr mich war, dass er mich gefordert hat. Dadurch wurde mir auch bewusst, dass ich das gerne mache. Die Studienwahl fand ich schwierig. Die Studienberatung legte mir damals BWL nahe, ich fand, das geht nicht. Ich habe mich f\u00fcr Mathematik entschieden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Wenn ich jetzt keine Professur bekomme, mache ich eben was anderes.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Was waren die wichtigsten Stationen auf Ihrem Weg zur Professur?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist schwer zu sagen, es gab H\u00f6hen und Tiefen. Einerseits hatte ich akademische Erfolge wie ein Best Paper Award, fachliche Projekte, die gut liefen, interessante Kolleg*innen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, Doktorand*innen, die tolle Sachen gemacht haben. Andererseits gab es immer wieder Absagen, abgelehnte Antr\u00e4ge, Bewerbungen auf Professuren, die nicht klappten. Zwischendurch dachte ich oft, ich sollte aussteigen: Wenn ich jetzt keine Professur bekomme, mache ich eben was anderes. Aber gleichzeitig gab es immer etwas Positives.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Stationen meiner Laufbahn betrifft, habe ich im Anschluss an das Studium in einem Graduiertenkolleg promoviert. Das war anstrengend, aber gut. Nach der Promotion habe ich mich auf einer C-1-Stelle an der Humboldt-Universit\u00e4t habilitiert. Die Stelle wurde mir einfach angeboten und ich nahm sie an, das war problemlos. Danach beantragte ich \u00fcber die DFG eine eigene Stelle an der FU. Der damalige Dekan hat das sehr unterst\u00fctzt. Darauf folgten zwei Gastprofessuren, eine im Rahmen des FU-Frauenf\u00f6rderprogamms. Das waren alles befristete Stellen, das hat mich lange Zeit gar nicht gest\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss ging ich f\u00fcr eine unbefristete Lecturer-Stelle nach England. Diese Position habe ich f\u00fcr eine befristete W2-Professur, eine Frauenf\u00f6rderstelle, an der FU aufgegeben; das ist nach wie vor mein Status. Ich habe oft dar\u00fcber nachgedacht, wie sinnvoll das f\u00fcr mein berufliches Fortkommen war. Ich h\u00e4tte gedacht, es w\u00e4re einfacher aus dieser Position auf eine Dauerstelle zu kommen. Aktuell befinde ich mich in einem laufenden Berufungsverfahren f\u00fcr eine Lebenszeitprofessur an der FU.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Welche Phasen Ihrer Laufbahn haben Sie als besonders herausfordernd erlebt und was hat Ihnen geholfen, die Herausforderung zu bew\u00e4ltigen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders strapazi\u00f6s fand ich die Promotions- und Habilitationsphase. In dieser Zeit waren meine Kinder klein, das war richtig schwierig. Ich habe f\u00fcnf Kinder: Mein erstes Kind wurde kurz vor meiner Promotion geboren, mein j\u00fcngstes Kind kurz nach meiner Habilitation. Das war nicht einfach, weil man nachts nicht schl\u00e4ft, viel zu tun hat, es ist einfach anstrengend und schwierig. Mein Mann hat aufgeh\u00f6rt zu arbeiten, als unsere dritte Tochter geboren wurde, 2003. Er war dann die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre zu Hause und hat sich um die Kinder gek\u00fcmmert. Das hat mir sehr geholfen. Wenn mein Mann nicht gewesen w\u00e4re, w\u00e4re alles anders gekommen. Er hat die Familie versorgt, ich konnte arbeiten. Wir mussten dann mit meinem Geld \u00fcber die Runden kommen, aber irgendwie ging das auch. Dar\u00fcber hinaus haben mich Kollegen wie der damalige Dekan unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Eine junge Frau in solchen F\u00e4chern wird gesehen und sticht hervor.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Inwiefern hat Ihr Geschlecht in Ihrer Laufbahn eine Rolle gespielt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, das war manchmal ein Vorteil und manchmal ein Nachteil. Meine Tochter studiert Maschinenbau; obwohl sie eine der wenigen Frauen unter 500 m\u00e4nnlichen Studierenden ist, wendet sie sich dagegen, dass das irgendeinen Unterschied f\u00fcr ihren Studienerfolg oder \u2011verlauf macht. So ging mir das damals auch. Eine junge Frau in solchen F\u00e4chern wird auch gesehen und sticht hervor. Solange man jung ist und fachlich entfernt von den Autorit\u00e4ten, ist das ein Vorteil. Wenn man die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.uni-paderborn.de\/universitaet\/genderportal\/gender-glossar\/glaeserne-decke\/\" target=\"_blank\">Gl\u00e4serne Decke<\/a> erreicht, wenn man zur Konkurrenz wird, schwindet dieser Vorteil. Sowohl meine Promotionsstelle als auch meine Postdoc-Stelle habe ich m\u00fchelos bekommen. Danach war es nicht mehr m\u00fchelos. Einigen M\u00e4nnern f\u00e4llt es nach wie vor sehr schwer, Frauen als gleichberechtigt zu betrachten. F\u00fcr die Gleichbehandlung unter Kollegen ist das Geschlecht ein gro\u00dfes Problem, w\u00fcrde ich sagen. Es ist schon ein rechter Hahnenkampf.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise ist es in der internationalen Fach-Community anders, da bin ich eine Autorit\u00e4t. Ich werde oft f\u00fcr Gutachten und Empfehlungsschreiben angefragt, da geh\u00f6re ich zu den <em>Senior Researchers<\/em>. Zu beobachten ist, dass Frauen in meinem Fach international keine Seltenheit sind. In den Kontexten, in denen Frauen keine Minderheit sind, werde ich meinem akademischen Alter entsprechend wertgesch\u00e4tzt. Wohingegen mir das in Gruppen, in denen Frauen in der Minderheit sind, h\u00e4ufig verwehrt wird. Das ist seltsam, oder? In vielen L\u00e4ndern ist Informatik Frauensache, in Deutschland jedoch nicht. Die Frage ist: Warum ist das so? Was m\u00fcsste man tun, damit sich das \u00e4ndert?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Ein fachliches Netzwerk \u00f6ffnet viele T\u00fcren.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Was ist auf dem Weg in die Forschung und zu einer Professur wichtig? Sehen Sie hier Besonderheiten f\u00fcr die MINT-F\u00e4cher?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist sinnvoll, sich einem fachlichen Netzwerk anzuschlie\u00dfen. Das \u00f6ffnet viele T\u00fcren. Inwiefern das spezifisch f\u00fcr die MINT-F\u00e4cher ist, kann ich schwer beurteilen. Man braucht eine gro\u00dfe Gruppe im Hintergrund, mit der man mitsegelt. Das habe ich w\u00e4hrend meiner Laufbahn zun\u00e4chst nicht erkannt, ich dachte, es ist gut, irgendwohin zu gehen, wo ich etwas Neues reinbringe und etwas anderes mache als die anderen. Ich glaube inzwischen, man sucht sich besser eine Gruppe, die \u00e4hnlich arbeitet. Ich will nicht sagen, dass man sich ins gemachte Nest setzen soll. Aber man sollte nicht denken: Ach, ich mache mein Nest selber! Da \u00fcbersch\u00e4tzt man sich. Es ist besser, wenn man den Erfolg der \u00c4lteren mit nutzt. Wenn man eine etablierte, erfolgreiche Gruppe findet, ist das auch ein Indikator daf\u00fcr, dass man auf der gleichen Ebene ist und es genauso weit bringen wird wie andere in der Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes famili\u00e4res Umfeld ist ebenfalls wichtig, wenn man keine Kinder hat vielleicht weniger. Aber Unterst\u00fctzung kann man immer gebrauchen, es geht auch um R\u00fcckendeckung. Mein Mann hat mich sehr best\u00e4rkt und aufgebaut, auch im Umgang mit den Geschlechterdynamiken.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was w\u00fcrden Sie jungen Frauen empfehlen, die sich f\u00fcr eine wissenschaftliche Laufbahn in Ihrem Fach interessieren?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde sagen, es ist hilfreich, fr\u00fchzeitig ins Ausland zu gehen f\u00fcr eine unbefristete Stelle. Dann kann man sehen, ob es sich lohnt, f\u00fcr eine Professur nach Deutschland zur\u00fcckzukommen. Das erm\u00f6glicht ein wesentlich geruhsameres und stressfreieres Leben. Au\u00dferdem erfordert eine wissenschaftliche Laufbahn eine gewisse Risikobereitschaft. Man braucht ein bisschen Abenteuerlust, um mit den Ungewissheiten umgehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Die Fragen stellte<\/strong> <strong>Dr. Corinna Tomberger, Stellvertreterin der zentralen Frauenbeauftragten und Referentin im Team Zentrale Frauenbeauftragte<\/strong>; <strong>Mitarbeit: Angelina Uhl, studentische Mitarbeiterin im Team Zentrale Frauenbeauftragte.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katinka Wolter, Professorin f\u00fcr Informatik an der Freien Universit\u00e4t, berichtet im Interview \u00fcber H\u00f6hen und Tiefen auf ihrem Weg zur Professur. 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