{"id":5927,"date":"2023-08-04T12:04:03","date_gmt":"2023-08-04T10:04:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/?p=5927"},"modified":"2023-08-07T17:14:44","modified_gmt":"2023-08-07T15:14:44","slug":"publikationsbremse-pandemie-3-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2023\/08\/04\/publikationsbremse-pandemie-3-perspektiven\/","title":{"rendered":"Publikationsbremse Pandemie (3): Perspektiven"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/01\/Banner_Publikationsbremse_3x2-1024x684.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4755 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/01\/Banner_Publikationsbremse_3x2-1024x684.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/01\/Banner_Publikationsbremse_3x2-300x200.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/01\/Banner_Publikationsbremse_3x2-768x513.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/01\/Banner_Publikationsbremse_3x2.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Welche Folgen hat die Pandemie f\u00fcr die Karrieren von Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Sorgeverantwortung? Wie k\u00f6nnen Hochschulen verhindern, dass Frauen auf dem wissenschaftlichen Karriereweg ausgebremst werden? Der dritte Teil der Dokumentation unserer Veranstaltung <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/presse\/informationen\/fup\/2023\/fup_23_024-publikationsbremse-pandemie\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Publikationsbremse Pandemie<\/a> widmet sich den gleichstellungspolitischen Perspektiven f\u00fcr die FU.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Pandemie waren Nachwuchswissenschaftlerinnen im Hochschulbereich besonders belastet, da sie weiterhin die Hauptverantwortung der Sorgearbeit \u00fcbernehmen \u2013 im Privaten f\u00fcr Kinder und pflegebed\u00fcrftige Angeh\u00f6rige wie auch im Wissenschaftsbetrieb f\u00fcr Lehre und Betreuung. Diese Belastungen f\u00fchrten unter anderem zu einer eingeschr\u00e4nkten Publikationsaktivit\u00e4t bei Sorgeverantwortlichen und zu einem vergr\u00f6\u00dferten Gender Publication Gap. Ma\u00dfnahmen zum pandemiebedingten Nachteilsausgleich sollen dieser Entwicklung entgegenwirken.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2023\/06\/13\/ruckblick-publikationsbremse-pandemie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Empirische Befunde<\/a> zu den Auswirkungen der Pandemie auf Wissenschaftlerinnen mit Sorgeverantwortung sowie <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2023\/07\/07\/publikationsbremse-pandemie-2-good-practice\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Good-Practice-Beispiele <\/a>f\u00fcr Ma\u00dfnahmen stehen im Fokus der beiden vorangegangenen Teile unserer Veranstaltungsdokumentation.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem dritten und letzten Teil widmen wir uns der Diskussion um Perspektiven f\u00fcr die Gleichstellungspolitik der Freien Universit\u00e4t mit Podiumsbeitr\u00e4gen der <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/einrichtungen\/praesidium\/vp1\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ersten Vizepr\u00e4sidentin Professorin<\/a> Verena Blechinger-Talcott und von <a href=\"https:\/\/www.lai.fu-berlin.de\/homepages\/fritz\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Professorin Barbara Fritz<\/a>, Sprecherin der Kommission zur F\u00f6rderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen (KFN).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201eMeine Perspektive hat sich nicht ver\u00e4ndert, die Sorgen aber vergr\u00f6\u00dfert\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Professorin Barbara Fritz, neben ihrem Engagement in der KFN auch Mitglied der Auswahlkommission des <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/sen\/frauen\/arbeit\/wissenschaft-und-forschung\/berliner-programm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Berliner Chancengleichheitsprogramms<\/a> (BCP), ist mit den Herausforderungen einer Wissenschaftskarriere und unterschiedlichen Ma\u00dfnahmen zur Frauenf\u00f6rderung gut vertraut. Zu pandemiebedingten Benachteiligungen konstatiert sie: \u201eEs ist ein dringendes Thema. Meine Perspektive auf die F\u00f6rderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen hat sich nicht grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndert, aber meine Sorgen haben sich vergr\u00f6\u00dfert.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6417\" width=\"512\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-300x224.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-768x574.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-1536x1148.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-2048x1531.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/Fritz-zugschnitten-final-1200x897.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption>Prof. Dr. Barbara Fritz (links), langj\u00e4hrige Sprecherin der Kommission zur F\u00f6rderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, \u00fcber die Folgen der Pandemie, Foto: Merle B\u00fcter<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Gemeinsam mit der KFN hat Fritz sich die Entwicklung der letzten 15 Jahre im Zusammenhang mit dem breiten Instrumentenkasten f\u00fcr Frauenf\u00f6rderung angeschaut. \u201eWir gehen davon aus, dass das Berliner Chancengleichheitsprogramm dazu gef\u00fchrt hat, dass Berlin mit rund <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/sen\/wgp\/service\/presse\/2023\/pressemitteilung.1287089.php#:~:text=Mit%20einem%20Frauenanteil%20von%20rund,seine%20Hochschulen%20stolz%20sein%20k%C3%B6nnen.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">35 Prozent einen sehr viel h\u00f6heren Professorinnenanteil<\/a> hat als der <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2022\/12\/PD22_559_213.html#:~:text=Wie%20das%20Statistische%20Bundesamt%20(Destatis,akademischen%20Laufbahn%20noch%20%C3%BCberproportional%20vertreten.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesdurchschnitt mit 27 Prozent<\/a>.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Ein F\u00f6rderformat des BCP, die befristete W2-Professur, etablierte die Freie Universit\u00e4t 2008 zus\u00e4tzlich als haushaltsfinanziertes <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/frauenbeauftragte\/gleichstellung\/frauenfoerderung\/index.html\" target=\"_blank\">W2-auf-Zeit-F\u00f6rderprogramm<\/a>, das seit 2020 ausgelaufen ist. Der Verbleib der Gef\u00f6rderten zeige: \u201eDie Erfolgsbilanz war hervorragend mit vielen Rufen im In- und Ausland sowie an au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen.\u201c Inzwischen, nach dem Auslaufen des hauseigenen Programms, habe sich der Instrumentenkasten deutlich verkleinert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">F\u00f6rderkasten geschrumpft, Belastung gestiegen<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Einf\u00fchrung von Tenure-Track-Professuren und den f\u00fcr Berlin vorgesehenen unbefristeten Postdoc-Stellen verk\u00fcrze sich das Zeitfenster in der Postdoc-Phase, so Fritz&#8216; Hinweis. Verschiedene Indikatoren weisen der \u00d6konomin zufolge darauf hin, dass die Publikationsaktivit\u00e4ten von Frauen grunds\u00e4tzlich langsamer anlaufen. \u201eDas liegt an den Gr\u00fcnden, die wir gut kennen: auch dass Frauen sich mehr k\u00fcmmern, mehr in der Lehre engagiert sind. Das ist durch die Pandemie sicherlich nicht besser geworden. Der Betreuungsaufwand ist gewachsen. Wir m\u00fcssen davon ausgehen, dass der st\u00e4rker zulasten von Frauen geht.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Das verk\u00fcrzte Zeitfenster nach der Promotion k\u00f6nnte die Leaky Pipeline daher verst\u00e4rken. Dies betrachtet Fritz mit Sorge, auch, weil sehr viel Last auf die Berufungskommissionen verlagert werde, da sie Kriterien entwickeln m\u00fcssten, um die Nachteile von Frauen angemessen zu ber\u00fccksichtigen. COVID Impact Statements, mit deren Hilfe Wissenschaftler*innen die Auswirkungen der Pandemie auf ihre Produktivit\u00e4t sichtbar machen k\u00f6nnen, seien ein interessantes Instrument. Allerdings seien Schameffekte zu ber\u00fccksichtigen, da Frauen sich scheuen k\u00f6nnten, berufs\u00f6ffentlich zu machen, dass sie ein Mehr an Care-Arbeit geleistet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anerkennung von Familienzeiten stehe in Berufungsverfahren verst\u00e4rkt im Fokus, doch auch hier m\u00fcsse der Geschlechteraspekt ber\u00fccksichtigt werden. Fritz verwies auf eine <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/aer.20160613\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie<\/a>, die untersucht hat, wer von der Einf\u00fchrung genderneutraler Clockstops (Familienzeiten) in der Ivy League der USA profitiert hat. Ein Ergebnis war, dass sich die Zeit bis zum Tenure Track prim\u00e4r bei M\u00e4nnern verk\u00fcrzt habe und sehr viel weniger bei Frauen. \u201eEine allgemeine Familienf\u00f6rderung\u201c, schlussfolgert Fritz, \u201ekann zum Nachteil von Frauen ausfallen.\u201c Erforderlich seien daher F\u00f6rderinstrumente, die ausschlie\u00dflich Frauen zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zum Hamburger Beispiel seien manche der derzeitigen FU-Frauenf\u00f6rderinstrumente \u201ewahnsinnig kleinteilig und aufwendig\u201c, so Fritz. \u201eSie erzeugen f\u00fcr die Frauen sehr viel mehr Aufwand, als sie wirklich Nutzen bringen.\u201c Sie pl\u00e4diert f\u00fcr eine systematische Evaluation der bisherigen Frauenf\u00f6rderinstrumente, um die Auswirkungen des ver\u00e4nderten Instrumentariums festzustellen: \u201eWir brauchen mehr Evidenz!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Essenzielle Grundprinzipien: Zeit, extra H\u00e4nde und Mentoring<\/p>\n\n\n\n<p>Professorin Verena Blechinger-Talcott, Erste Vizepr\u00e4sidentin der Freien Universit\u00e4t mit Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr Gleichstellung, betonte, angesichts der Pandemie bestehe Handlungsbedarf nach den drei Grundprinzipien mehr Zeit \u2013 durch Vertragsverl\u00e4ngerungen, wo m\u00f6glich \u2013, extra H\u00e4nde \u2013 durch studentische Mitarbeiter*innen \u2013 und mehr Mentoring. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-1024x630.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6418\" width=\"512\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-1024x630.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-300x185.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-768x472.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-1536x945.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-2048x1260.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/VP1_1_Final-1200x738.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption>Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Erste Vizepr\u00e4sidentin der Freien Universit\u00e4t (2. von rechts), erkl\u00e4rt den Handlungsspielraum innerhalb der Berliner Hochschulgesetzes, Foto: Merle B\u00fcter <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Im Nachgang zur Podiumsdiskussion <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2023\/03\/16\/rueckblick-kinder-corona-karriereknick\/\" target=\"_blank\">Kinder, Corona, Karriereknick<\/a> 2021 hatte sich Blechinger-Talcott die Zahlen der FU angesehen, denn \u201eFamilien- und Care-Arbeit betrifft eben insbesondere Wissenschaftlerinnen, die in einem Lebensalter sind, in dem sich Qualifikations- und Familienphase \u00fcberschneiden.\u201c An der FU gebe es 573 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und 57 Juniorprofessorinnen, von denen rund 30 Prozent in einem Alter seien, in dem parallel Familienphase und Karriereaufbau stattfindet. \u201eDas w\u00fcrde dann 200 Personen bei uns an der Universit\u00e4t betreffen. Das ist schon eine Hausnummer und deswegen beileibe kein Nischenthema.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">M\u00e4nner profitieren von Co-Autorschaft, Frauen nicht <\/p>\n\n\n\n<p>Den Gender Publication Gap betreffend, verweist die Vizepr\u00e4sidentin auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/ps-political-science-and-politics\/article\/gender-in-the-journals-publication-patterns-in-political-science\/07452099DCDCBF378D233FF402C97DEA\" target=\"_blank\">Forschungsergebnisse<\/a> zu ihrem eigenen Fach, der Politikwissenschaft, aus der Zeit vor der Pandemie. Im Zeitraum 2000 bis 2015 waren 40 Prozent der Artikel in den Top Journals, das hei\u00dft in international f\u00fchrenden Fachzeitschriften, in m\u00e4nnlicher Einzelautorschaft ver\u00f6ffentlicht, 24 Prozent von ausschlie\u00dflich m\u00e4nnlichen Autoren-Teams. Lediglich 17 Prozent der Artikel wurden von weiblichen Einzelautorinnen ver\u00f6ffentlicht und nur 2,4 Prozent von exklusiv weiblichen Autorinnen-Teams. \u201eZwar nimmt die Co-Autorschaft insgesamt in unserem Fach zu, aber das gemeinsame Schreiben hilft Frauen nicht. W\u00e4hrend M\u00e4nner von der Co-Autorschaft ganz deutlich profitieren, tun Frauen das nicht\u201c, so Blechinger-Talcott. Das k\u00f6nne auch daran liegen, dass in Peer-Review-Prozessen ohne Doppelblindverfahren weibliche Autorinnen mehr \u00dcberarbeitungsauftr\u00e4ge erhalten als M\u00e4nner. Daraus folge, dass das Publizieren l\u00e4nger dauere, und dies, so die Erste Vizepr\u00e4sidentin, sei dann \u201evielleicht auch f\u00fcr die von Barbara Fritz genannte Karriereverz\u00f6gerung mit verantwortlich\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Viele Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge waren nicht umsetzbar <\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen unserer ersten Podiumsdiskussion 2021 wurden gemeinsam mit Jutta Allmendinger verschiedene m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen diskutiert und nachfolgend im Pr\u00e4sidium und mit der Universit\u00e4tsverwaltung er\u00f6rtert. Dabei, so die Erste Vizepr\u00e4sidentin, stellte sich heraus, dass ein Gro\u00dfteil dieser Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge aufgrund des Gleichstellungsgebots rechtlich nicht umsetzbar war. Die unmittelbare finanzielle Unterst\u00fctzung von Frauen f\u00fcr Publikationsaktivit\u00e4ten habe nach dem damaligen Stand des Berliner Hochschulgesetzes als Benachteiligung von M\u00e4nnern gegolten. Die Neufassung des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/gesetze.berlin.de\/bsbe\/document\/jlr-HSchulGBE2011V22P5c\" target=\"_blank\">\u00a75c<\/a>) hingegen sieht positive Ma\u00dfnahmen zum Abbau von Diskriminierungen explizit vor, \u201edas hei\u00dft, jetzt haben wir eine bessere Handhabe hier Ma\u00dfnahmen einzuleiten\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Realisierte und geplante Ma\u00dfnahmen <\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn viele Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge nicht umgesetzt werden konnten, nutzte die FU den rechtlichen Rahmen, um Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse zu verl\u00e4ngern. Hierbei, so Blechinger-Talcott, habe es eine gesetzliche Ma\u00dfgabe gegeben, aber auch Auslegungsm\u00f6glichkeiten, die, wie sie einr\u00e4umte, \u201eam Anfang nicht klar kommuniziert wurden\u201c. Das Land Berlin hatte den Berliner Hochschulen Mittel zur Abmilderung der Pandemiefolgen zur Verf\u00fcgung gestellt. Die FU setzte sie f\u00fcr zus\u00e4tzliche Tutor*innenstellen und studentische Hilfskr\u00e4fte an den Fachbereichen und Zentralinstituten ein. Dies habe den doppelt positiven Effekt gehabt, dass Personen mit Care-Verantwortung in der Lehre unterst\u00fctzt wurden und gleichzeitig mehr Stellen f\u00fcr Studierende geschaffen werden konnten, die in Berlin h\u00e4ufig auf Erwerbsarbeit angewiesen sind und deren Jobs etwa in der Gastronomie durch die Lockdowns weggefallen waren. Auch der 2019 eingerichtete <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/diversity\/diversity-dimensionen\/sozial-familiaere-lage\/fond-wissenschaft\/index.html\" target=\"_blank\">Fonds f\u00fcr Wissenschaftlerinnen in Laborf\u00e4chern in Schwangerschaft und Stillzeit<\/a> wurde weitergef\u00fchrt, um deren Forschungsaktivit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen. Hier zeichne sich mit zunehmender Bekanntheit des Programms eine steigende Nachfrage ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Personen mit Sorgeverantwortung an der FU seien geplant, wie beispielsweise eine Kinderbetreuung in Randzeiten f\u00fcr Studierende. Konzipiert werde derzeit ein Fonds zur Unterst\u00fctzung von Postdoktorandinnen mit Familienaufgaben durch studentische Besch\u00e4ftigte, weiterhin Schreibstipendien f\u00fcr Studierende in der Abschlussphase, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen mit Familienaufgaben. \u201eDas sind Ma\u00dfnahmen, die lange gebraucht haben, um auf den Weg zu kommen\u201c, bekannte Blechinger-Talcott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Survivor Bias und Arbeitsteilung in der Wissenschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend ging die Erste Vizepr\u00e4sidentin auf einen notwendigen Kulturwandel ein &#8211; auch bei Kolleginnen. Viele Professorinnen auf Dauerstellen h\u00e4tten einen Survivor Bias, das hei\u00dft, dass sie ihren Karriereweg ohne F\u00f6rderprogramme bew\u00e4ltigt h\u00e4tten und deswegen oft nur wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr F\u00f6rderma\u00dfnahmen vorhanden sei. \u201eDas ist gerade in F\u00e4chern, in denen es wenig Frauen gibt, nochmal st\u00e4rker als in anderen. Da m\u00fcssen wir ran.\u201c Auf der anderen Seite gebe es widerspr\u00fcchliche Anreize, da einerseits Frauen gef\u00f6rdert werden, damit sie \u00fcberall sichtbar sind \u2013 anderseits die wenigen Professorinnen dann in allen Gremien vertreten sein m\u00fcssten. \u201eDas kann auf Dauer auch nicht frauenf\u00f6rdernd sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Drittmittel: Nutzen, Kosten, Chancen<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Podiumsbeitr\u00e4gen entwickelte sich durch Fragen aus dem Publikum vor Ort und im digitalen Raum eine rege Diskussion. Dr. Beate Schattat, Frauenbeauftragte am Fachbereich Physik, problematisierte die hohe Relevanz von Drittmitteln mit der grunds\u00e4tzlichen Frage: \u201eWoran machen wir gute Qualit\u00e4t von Wissenschaft fest?\u201c Der gestiegene Anteil von Drittmitteln verursache eine zus\u00e4tzliche Arbeitsbelastung f\u00fcr viele im Wissenschaftssystem: \u201edurch Gutachten, Antr\u00e4ge und die Priorit\u00e4t eingeworbener Drittmittel als wesentlicher Faktor in Berufungsverfahren und in der wissenschaftlichen Karriere\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Lena Hipp verwies auf <a href=\"https:\/\/www.diejungeakademie.de\/de\/presse\/pressemitteilung-drittmittelvergabe-ein-teures-lot\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erkenntnisse zur Drittmittelvergabe<\/a> im Kontext der Arbeitsgruppe Wissenschaftspolitik der Jungen Akademie: \u201eIm Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit, dass Drittmittelantr\u00e4ge durchkommen, ist die Verlagerung auf Drittmittel aus einer gesamtwirtschaftlichen Perspektive auf die verwendeten Humanressourcen total absurd. Eine Umschichtung auf Haushaltsmittel w\u00e4re gut f\u00fcr die Forschung, da diese dann flexibler w\u00e4re.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Die Erste Vizepr\u00e4sidentin gab zu bedenken: \u201eDrittmittel sind f\u00fcr Universit\u00e4tsleitungen immer gut, weil sie erstens mehr Mittel in die Hochschule sp\u00fclen und zweitens die Forschung, die an der Hochschule durchgef\u00fchrt wird, extern und auch international validieren.\u201c Im Vergleich mit der Schweiz, die \u00fcber sehr gut finanzierte Universit\u00e4ten mit substanziell sehr guter Forschung ohne gro\u00dfen Drittmittelanteil verf\u00fcgt, stimmte sie zu, \u201edass uns eine bessere Grundausstattung helfen w\u00fcrde, die Qualit\u00e4t zu verbessern. Ich glaube, es w\u00fcrde uns auch helfen, den Druck in Bezug auf Publikationen und die n\u00e4chste Antragsstellung rauszunehmen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201eVergessen Sie die Studierenden bitte nicht\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-1024x666.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6420\" width=\"512\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-1024x666.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-300x195.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-768x499.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-1536x999.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-2048x1331.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2023\/07\/CT-Final-1200x780.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption>Zusammenfassung der Kernthesen durch Dr. Corinna Tomberger (re.), heute zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der FU, Foto: Merle B\u00fcter <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Anna Kr\u00fcger, studentische Besch\u00e4ftigte im Arbeitsbereich Soziologie mit Schwerpunkt Gender Studies von Kathrin Zippel, er\u00f6ffnete eine kritische Perspektive auf die geforderten helfenden H\u00e4nde: \u201eWas mich besch\u00e4ftigt, ist, dass wir in Berlin die Kosten f\u00fcr Miete und Lebenshaltungskosten nicht mit einem Job als studentische Hilfskraft decken k\u00f6nnen. Diese helfenden H\u00e4nde sind eben Studierende, die f\u00fcr den Mindestlohn arbeiten. Das hei\u00dft, wir schaffen neue Ungleichheiten und nutzen das als eine Ma\u00dfnahme, um aktuelle Ungleichheiten auszugleichen. Und dar\u00fcber m\u00fcssen wir sprechen. Also, vergessen Sie Ihre Studierenden bitte nicht.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Die Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Gleichstellung reagierte auf diesen Appell: \u201eDie Abschlussstipendien und die Kinderbetreuung in Randzeiten sind ganz bewusst auch f\u00fcr Studierende gedacht bzw. ausgeweitet worden, um das mit in den Blick zu nehmen. Bei den helfenden H\u00e4nden in den Naturwissenschaften greifen wir \u00fcblicherweise auf Labortechniker*innen zur\u00fcck, weil bestimmte technische F\u00e4higkeiten vorhanden sein m\u00fcssen, die Studierende erst erwerben. Also insofern haben Sie absolut recht, das ist ein wichtiger Punkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Fazit: Was ist priorit\u00e4r?<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss bat die Moderatorin der Podiumsdiskussion Dr. Corinna Tomberger, seit April 2023 zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der FU, die Expertinnen auf dem Podium jeweils pointiert zusammenzufassen, was ihrer Meinung nach aktuell h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat, um die negativen Folgen der Pandemie f\u00fcr den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs abzufedern.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Abschluss-Statements<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDas Thema Critical Junctures: Also wo sind die \u00dcberg\u00e4nge und was brauchen wir an welcher Stelle, um gezielt Ma\u00dfnahmen zu entwickeln.\u201c<\/p><cite>Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Erste Vizepr\u00e4sidentin der Freien Universit\u00e4t<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Systematik der Ma\u00dfnahmen: Damit wir uns nicht in Einzelma\u00dfnahmen verzetteln, die irgendwie hier reparieren und dort reparieren. Also nicht nur gucken, was wir aktuell \u00e4ndern m\u00fcssen, sondern das Ganze systematisch in Blick zu nehmen. Und zweitens nochmal mein Pl\u00e4doyer f\u00fcr Evidenz!\u201c<\/p><cite>Prof. Dr. Barbara Fritz, Sprecherin der Kommission zur F\u00f6rderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen der Freien Universit\u00e4t<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eFr\u00fche Ma\u00dfnahmen. Ich fand den Beitrag der Studentin sehr gut, dass wir die Studierenden im Blick behalten und die Ma\u00dfnahmen auch auf die Studierenden ausweiten.\u201c<\/p><cite>Svenja Saure, Gleichstellungsreferentin der Stabsstelle Gleichstellung der Universit\u00e4t Hamburg<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDass wir COVID als window of opportunity wirklich f\u00fcr strukturelle Ver\u00e4nderungen wahrnehmen und auch nutzen k\u00f6nnen und kreativ werden.\u201c<\/p><cite>Prof. Kathrin Zippel, PhD, Professorin f\u00fcr Soziologie mit Schwerpunkt Gender Studies an der Freien Universit\u00e4t<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eSichtbarkeit und gute Kommunikation: Also eine gesteigerte Wahrnehmung bei allen Beteiligten f\u00fcr die Problematiken.\u201c<\/p><cite>Dr. Stine Gutjahr, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Geowissenschaften der Freien Universit\u00e4t<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eInfrastruktur ist am wichtigsten, weil jede Ausgleichsma\u00dfnahme immer mit viel Aufwand auf allen m\u00f6glichen Seiten einhergeht. Wenn wir versuchen, gleiche Chancen zu erm\u00f6glichen, glaube ich, hilft Infrastruktur uns am meisten.\u201c<\/p><cite>Prof. Lena Hipp, PhD, Professorin f\u00fcr Sozialstrukturanalyse an der Universit\u00e4t Potsdam<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir sind dabei, eine au\u00dferuniversit\u00e4re Infrastruktur zu schaffen, indem wir unser Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft weiter ausbauen, um mittelfristig Sichtbarkeit und Solidarit\u00e4t herzustellen. L\u00e4ngerfristig m\u00f6chten wir die Kategorie Elternschaft als Diskriminierungskategorie einf\u00fchren.\u201c<\/p><cite>Dr. Lena Eckert, Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIn Zeiten von antifeministischen Backlashes brauchen wir in der Zukunft vor allem Gleichstellungsma\u00dfnahmen mit einer guten finanziellen und langfristigen Grundausstattung. Das d\u00fcrfen nicht immer befristete Projektstellen sein.\u201c<\/p><cite>Dr. Sarah Czerney, Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Merle B\u00fcter, Referentin im Team Zentrale Frauenbeauftragte der FU Berlin<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Folgen hat die Pandemie f\u00fcr die Karrieren von Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Sorgeverantwortung? Wie k\u00f6nnen Hochschulen verhindern, dass Frauen auf dem wissenschaftlichen Karriereweg ausgebremst werden? Der dritte Teil der Dokumentation unserer Veranstaltung Publikationsbremse Pandemie widmet sich den gleichstellungspolitischen Perspektiven f\u00fcr die FU.<\/p>\n","protected":false},"author":7120,"featured_media":4755,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[603,424297],"tags":[430258,1797,237832,433454,437124,437406],"class_list":["post-5927","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-vorgestellt","category-positionen","tag-vereinbarkeit","tag-familie","tag-pandemie","tag-gleichstellungspolitik","tag-wissenschaftlerinnen","tag-postdoktorandinnen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7120"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5927"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6678,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5927\/revisions\/6678"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}