{"id":699,"date":"2021-11-25T08:00:00","date_gmt":"2021-11-25T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/?p=699"},"modified":"2025-01-03T11:18:55","modified_gmt":"2025-01-03T10:18:55","slug":"frauenbeauftragte-gegen-sexualisierte-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2021\/11\/25\/frauenbeauftragte-gegen-sexualisierte-gewalt\/","title":{"rendered":"Frauenbeauftragte gegen sexualisierte Gewalt"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/10\/SDGB_Blog_Teaser-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-336 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/10\/SDGB_Blog_Teaser-1024x683.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/10\/SDGB_Blog_Teaser-300x200.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/10\/SDGB_Blog_Teaser-768x512.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/10\/SDGB_Blog_Teaser.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Die Frauenbeauftragten fungieren seit Jahrzehnten als Anlaufstelle f\u00fcr Betroffene sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG). Das Thema spielte auch in der Einf\u00fchrung des Amtes eine wichtige Rolle. Das Engagement gegen SBDG an der Freien Universit\u00e4t schloss fr\u00fch Forschung ein, aus der Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Ma\u00dfnahmen resultierten. Welche sind heute realisiert?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Frauenbeauftragte als Anlaufstelle f\u00fcr sexuelle Bel\u00e4stigung<\/p>\n\n\n\n<p>An der Freien Universit\u00e4t gab es Frauenbeauftragte in den Fachbereichen, noch bevor das novellierte Berliner Hochschulgesetz ab November 1986 ein solches Amt an Hochschulen vorsah. Die Einf\u00fchrung dieser Position an der FU hing mit der Verstetigung der Zentraleinrichtung zur F\u00f6rderung von Frauenstudien und Frauenforschung (ZE) zusammen. Der Akademische Senat erkl\u00e4rte in einem Beschluss im Februar 1985, die Mitglieder des Beirats der Zentraleinrichtung als \u201eFrauenbeauftragte\u201c anzusehen. Da nicht alle Fachbereiche im Beirat vertreten waren, empfahl er, \u201ezur Vertretung frauenspezifischer Interessen in den Bereichen\u201c Kontaktpersonen zu benennen. Im weiteren Verlauf waren es dann eben jene \u201eKontaktpersonen\u201c in den Bereichen, die die ZE als Frauenbeauftragte bezeichnete. Deren Aufgabe sollte insbesondere sein, \u201eder Diskriminierung von Frauen innerhalb der Wissenschaft und Forschung, der Lehre sowie am Arbeitsplatz entgegenzuwirken\u201c. Zu diesem Zweck sollte eine regelm\u00e4\u00dfige Sprechstunde als \u201eAnlauf- und Beratungsstelle f\u00fcr alle F\u00e4lle von Diskriminierung und Sexismus\u201c eingerichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor hatten sich auf die Anfrage der ZE nach \u201eKontaktpersonen\u201c in einzelnen Bereichen auch m\u00e4nnliche Wissenschaftler gemeldet. Hier versprach der Begriff der Frauenbeauftragten offensichtlich mehr Klarheit: Aufgrund ihrer Aufgabe als \u201eAnlaufstelle f\u00fcr sexuelle Bel\u00e4stigung\u201c, so argumentierte die ZE, sollten ausschlie\u00dflich Frauen diese Funktion \u00fcbernehmen. Am 24. Juni 1986 hielt die ZE in ihren Regelungen f\u00fcr die Frauenbeauftragten an den Fachbereichen und Zentralinstituten fest: \u201eDie Frauenbeauftragte ber\u00e4t und unterst\u00fctzt Frauen bei Beschwerden, insbesondere bei Diskriminierungen und sexuellen Bel\u00e4stigungen.\u201c Zu dieser Zeit tagte bereits regelm\u00e4\u00dfig eine \u201eAG sexuelle Bel\u00e4stigung\u201c in der ZE, die u.a. eine Definition m\u00f6glicher Bel\u00e4stigungen erarbeitete.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in einer hochschul\u00fcbergreifenden Arbeitsgruppe, die ab 1987 Vorschl\u00e4ge zur Regelung einer hauptamtlichen Frauenbeauftragten an Berliner Hochschulen erarbeitete, bestand Einigkeit: F\u00fcr Beschwerden bei sexueller Bel\u00e4stigung sollte die Frauenbeauftragte erste Anlaufstelle sein. Diese Zust\u00e4ndigkeit fand sich in der \u201eEinstweiligen Regelung zur Beauftragten f\u00fcr Frauenfragen\u201c der FU 1989 wieder. Sie sah vor, dass die Frauenbeauftragten auf Bereichsebene als \u201eAnlauf- und Beratungsstelle auch in F\u00e4llen von sexueller Bel\u00e4stigung\u201c fungieren (\u00a75 (1)). Mit Inkrafttreten der <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/frauenbeauftragte\/media\/frauenfoerderrichtlinien.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Frauenf\u00f6rderrichtlinien<\/a> der FU 1993 wurde festgelegt, dass ein kostenloses Beratungsangebot durch die zentrale Frauenbeauftragte in F\u00e4llen sexueller Bel\u00e4stigung sicherzustellen sei (\u00a7 28). Ab 1991 sah auch das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG), 1993 umbenannt in LGG, f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst eine \u201eFrauenvertreterin\u201c vor, die Beschwerden \u00fcber sexuelle Bel\u00e4stigungen entgegennehmen und Betroffene beraten sollte (\u00a7 17).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Erste Bestandsaufnahme an einer Hochschule<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Ausma\u00df und Erscheinungsformen sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen war Anfang der 1990er Jahre wenig bekannt. Daher stand eine Bestandsaufnahme der Situation an der FU weit oben auf der Agenda, nachdem Christine F\u00e4rber 1991 als erste hauptamtliche Frauenbeauftragte gew\u00e4hlt worden war. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/11\/2021-11-25_11-34-41_tomberg-721x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-755\" width=\"361\" height=\"512\" \/><figcaption>Dokumentation der zentralen Frauenbeauftragten, 1992<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>1992 f\u00fchrten K\u00e4the Schmid, Psychologin, und Marita Ripke, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Frauenbeauftragten, dazu eine Befragung von Studentinnen und Mitarbeiterinnen durch. Die Ergebnisse sind gemeinsam mit einer Vortragsreihe der Frauenbeauftragten in der Ver\u00f6ffentlichung \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/fu-berlin.primo.exlibrisgroup.com\/permalink\/49KOBV_FUB\/1v1tp5h\/alma990002533200402883\" target=\"_blank\">Sexuelle Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen an der Hochschule<\/a>\u201c dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie F\u00e4rber in ihrem Vorwort anmerkte, hatte es bis dato noch keine Befragungen von Studentinnen zu dem Thema gegeben. Ihre Intention war, mithilfe der Untersuchung deutlich zu machen, dass \u201esexuelle Diskriminierung im unmittelbaren Arbeits- und Studienumfeld eines jeden Mitglieds der Freien Universit\u00e4t t\u00e4glich stattfindet\u201c. Die Ergebnisse der Befragung belegten dies eindr\u00fccklich: Nahezu die H\u00e4lfte der Befragten gab an, einmal oder mehrmals an der FU sexuell diskriminiert worden zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>An die quantitative schloss sich 1994 eine qualitative Studie mit zehn betroffenen Studentinnen an, gef\u00f6rdert aus Mitteln des Hochschulsonderprogramms. Die Untersuchung \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/fu-berlin.primo.exlibrisgroup.com\/permalink\/49KOBV_FUB\/1v1tp5h\/alma990003616840402883\" target=\"_blank\">Sexuell bel\u00e4stigt: Studentinnen berichten \u00fcber ihre Erfahrungen mit Dozenten<\/a>\u201c von Kristine Dreyer und Claudia Toelle verdeutlicht die massiven Auswirkungen auf den weiteren Studien- und Berufsverlauf der Betroffenen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gegenma\u00dfnahmen damals und heute<\/p>\n\n\n\n<p>Die qualitative Studie von 1994 leitete aus den Erfahrungen der Betroffenen m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen und Strategien der Hochschule ab. Dazu z\u00e4hlen Pr\u00e4vention, \u00d6ffentlichkeitsarbeit, vielf\u00e4ltige, unabh\u00e4ngige Ansprechpersonen f\u00fcr Betroffene innerhalb der Hochschule sowie Sanktionen gegen Bel\u00e4stiger \u2013 bis in die Gegenwart wichtige Punkte, wie der Vergleich mit der aktuellen <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/service\/zuvdocs\/amtsblatt\/2020\/ab412020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Richtlinie zum Umgang mit sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt<\/a> der FU zeigt. Weiter ausgearbeitet haben die Forscherinnen das Konzept einer eigenen Anlaufstelle f\u00fcr SBDG. Hintergrund ihrer \u00dcberlegungen war, dass nebenberufliche Frauenbeauftragte, die nur teilweise f\u00fcr diese T\u00e4tigkeit freigestellt sind, weiter in Fachbereichshierarchien eingebunden sind und wom\u00f6glich nicht unabh\u00e4ngig von ihren sonstigen Arbeitsverh\u00e4ltnissen agieren k\u00f6nnen. \u201eIdeal w\u00e4re die Einrichtung von speziellen Anlaufstellen f\u00fcr sexuell bel\u00e4stigte\/diskriminierte Frauen, die eigenst\u00e4ndig arbeiten\u201c, so Dreyer und Toelle 1994 in einem Artikel. Die Beratenden sollten zudem \u201eauf dieses spezielle Problem hin sensibilisiert, geschult und ausgebildet werden\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche dieser Ma\u00dfnahmen sind inzwischen, bald drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter, an der FU realisiert? <\/p>\n\n\n\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Workshop-Angebote zu Beratung und Umgang mit sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt bieten eine Qualifizierung im Rahmen des Weiterbildungsprogramms <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/frauenbeauftragte\/angebote\/futura\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FUTURA<\/a>, veranstaltet vom Team Zentrale Frauenbeauftragte in Kooperation mit dem Weiterbildungszentrum. Das Margherita-von-Brentano-Zentrum, Nachfolgeeinrichtung der ZE, hat einen eigenen Forschungsschwerpunkt \u201e<a href=\"https:\/\/www.mvbz.fu-berlin.de\/forschung\/forschungsschwerpunkt\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sexualisierte Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext<\/a>\u201c; f\u00fcr Forschungszwecke werden in diesem Rahmen \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/ssl2.cms.fu-berlin.de\/mvbz\/en\/forschung\/forschungsschwerpunkt\/PM_sdg-umfrage\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Online-Plattform<\/a> Erfahrungsberichte Betroffener gesammelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der AG SBDG wurde 2016 eine universit\u00e4tsweite Struktur geschaffen, die sich der Aufkl\u00e4rung \u00fcber und Pr\u00e4vention von sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt widmet. Die <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/nein-heisst-nein\/kontakt\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der AG SBDG<\/a> hat mit Wendy Stollberg eine Referentin im Team Zentrale Frauenbeauftragte inne, die \u00fcber Fachwissen sowie professionelle Beratungskompetenz verf\u00fcgt und Beratung f\u00fcr Betroffene anbietet. Zudem gibt es weitere <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/nein-heisst-nein\/NEU_Anlaufstellen\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Anlaufstellen<\/a> an der FU, die neben anderen Ratsuchenden auch Betroffene sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt beraten. \u00dcber die AG SBDG sind die Berater*innen an der FU zu diesem Themenfeld vernetzt. 2019 und 2020 fand jeweils am 25. November anl\u00e4sslich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ein universit\u00e4tsweiter Beratungstag statt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"165\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/11\/25_11_Sig_final_Kopie-3-300x165.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-734\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/11\/25_11_Sig_final_Kopie-3-300x165.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/11\/25_11_Sig_final_Kopie-3-768x423.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2021\/11\/25_11_Sig_final_Kopie-3.png 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption>Signaturbild zum Beratungstag 2020, Gestaltung: CeDiS<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Das Spektrum vorhandener Ma\u00dfnahmen und Angebote ist einerseits eine beachtliche Bilanz, beruht andererseits auf einer institutionell nur bedingt abgesicherten Struktur, die nicht zuletzt erheblich von den Ressourcen der zentralen Frauenbeauftragten abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Zuk\u00fcnftige Beratungs- und Beschwerdestelle<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Neustrukturierung des Beratungsangebots an der FU ist aufgrund der Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) vom September 2021 erforderlich. Unter dem neuen Paragraphen <a href=\"https:\/\/gesetze.berlin.de\/bsbe\/document\/jlr-HSchulGBE2011V21P5b\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hochschule der Vielfalt<\/a> (\u00a75b) sieht das Gesetz vor, dass jede Hochschule \u201ef\u00fcr die Anliegen der diskriminierungsfreien Hochschule eine Beratungs- und Beschwerdestelle\u201c einrichtet. Gem\u00e4\u00df dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (\u00a73 (4)) und dem Landesantidiskriminierungsgesetz von Berlin (\u00a7 4 (4)) gilt auch sexuelle Bel\u00e4stigung als eine Form der Benachteiligung, d.h. ist als eine Form der Diskriminierung einzubeziehen. In welcher Form eine zuk\u00fcnftige Beratungs- und Beschwerdestelle gem\u00e4\u00df BerlHG die bestehenden Strukturen, insbesondere die vorhandenen Beratungsangebote zu SBDG integriert, ist bislang offen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick auf andere Hochschulen zeigt unterschiedliche Wege der Institutionalisierung. Die Universit\u00e4t Bremen etwa verf\u00fcgt \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/ade\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt<\/a>, die alle Hochschulangeh\u00f6rigen bei unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen ber\u00e4t, darunter auch ganz ausdr\u00fccklich im Falle sexualisierter \u00dcbergriffe und Bel\u00e4stigungen. Die Universit\u00e4t Hamburg hingegen hat neben einer Vertrauensperson f\u00fcr Besch\u00e4ftigte als Ansprechperson eine eigene <a href=\"https:\/\/www.uni-hamburg.de\/campuscenter\/beratung\/beratungsangebote\/beratung-sexuelle-diskriminierung-und-gewalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kontakt- und Beratungsstelle bei Sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt f\u00fcr Studierende<\/a>. Angesichts der umfangreichen Beratungserfahrung zu SBDG w\u00e4re f\u00fcr die Freie Universit\u00e4t zu w\u00fcnschen, dass eine Struktur gefunden wird, die die vorhandene Expertise einbezieht und strukturell absichert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Corinna Tomberger, Referentin im Team Zentrale Frauenbeauftragte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frauenbeauftragten fungieren seit Jahrzehnten als Anlaufstelle f\u00fcr Betroffene sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG). Das Thema spielte auch in der Einf\u00fchrung des Amtes eine wichtige Rolle. Das Engagement gegen SBDG an der Freien Universit\u00e4t schloss fr\u00fch Forschung ein, aus der Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Ma\u00dfnahmen resultierten. 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