{"id":9278,"date":"2024-08-29T12:00:00","date_gmt":"2024-08-29T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/?p=9278"},"modified":"2025-01-03T11:02:51","modified_gmt":"2025-01-03T10:02:51","slug":"pilotprojekt-awareness-team-beim-sommerfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/2024\/08\/29\/pilotprojekt-awareness-team-beim-sommerfest\/","title":{"rendered":"Pilotprojekt: Awareness-Team beim Sommerfest"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9367 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/2024-06-28-Campus-Run-und-Sommerfest-6460_quelle-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Beim diesj\u00e4hrigen Sommerfest der Freien Universit\u00e4t gab es eine Premiere: Ein 13-k\u00f6pfiges Awareness-Team war sichtbar pr\u00e4sent, damit sich alle Besucher*innen auf dem Campus sicherer f\u00fchlen konnten. Um dieses Angebot bereitzustellen, kooperierten der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, die Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung und das Team geschlechter*gerecht.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Das FU-Sommerfest im Juni bot allen Hochschulangeh\u00f6rigen und G\u00e4sten die M\u00f6glichkeit, sich sportlich zu bet\u00e4tigen, zu tanzen und sich zu vernetzen. Gleichzeitig bergen gro\u00dfe \u00f6ffentliche Veranstaltungen dieser Art die Gefahr von (sexualisierten) \u00dcbergriffen und Diskriminierungen \u2013 auch an der Freien Universit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede dritte Frau erf\u00e4hrt im Laufe ihres Lebens mindestens einmal k\u00f6rperliche und\/ oder sexualisierte Gewalt. Dies ist das Ergebnis einer der <a href=\"https:\/\/fra.europa.eu\/sites\/default\/files\/fra_uploads\/fra-2014-vaw-survey-at-a-glance-oct14_de.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">gr\u00f6\u00dften Erhebungen zu sexualisierter Gewalt<\/a> aus dem Jahr 2014. Die Agentur der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Grundrechte (FRA) lie\u00df 42.000 Frauen ab dem 15. Lebensjahr in 28 EU-Mitgliedsstaaten zu ihren Erfahrungen befragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Anzahl rassistischer und antisemitischer Gewalttaten hat laut einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/DE\/Presse\/Listenseite_Pressemitteilungen\/2024\/Presse2024\/240521_PM_Fallzahlen_PMK2023.html#:~:text=Diese%20ist%20im%20Jahr%202023,30%20Prozent%20gegen%C3%BCber%202022\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pressemitteilung des Bundeskriminalamtes<\/a> stark zugenommen. Die Statistik zur politisch motivierten Kriminalit\u00e4t von 2023 zeigt, dass Hasskriminalit\u00e4t in Deutschland auf dem h\u00f6chsten Stand seit der Einf\u00fchrung des Meldedienstes in 2001 ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit das Sommerfest ein diskriminierungsarmer und m\u00f6glichst sicherer Ort f\u00fcr alle sein kann, war in diesem Jahr erstmals ein 13-k\u00f6pfiges Awareness-Team als Pilotprojekt im Einsatz. Dar\u00fcber hinaus sollte es darum gehen, das Bewusstsein (engl. awareness) daf\u00fcr zu sch\u00e4rfen, dass diskriminierende \u00dcbergriffe und (sexualisierte) Gewalt zu jeder Zeit und an jedem Ort vorkommen k\u00f6nnen. Awareness-Arbeit ist ein etabliertes Konzept im Veranstaltungsbereich<strong>.<\/strong> So kam im Vorfeld des Sommerfests im Team geschlechter*gerecht der Wunsch auf, diese Veranstaltung mit einem Awareness-Konzept zu begleiten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9374\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-1024x683.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-300x200.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-768x512.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-1536x1024.png 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-2048x1365.png 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/frauenbeauftragte\/files\/2024\/08\/IMG_5639-1200x800.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption><strong> <\/strong>Awareness-Arbeit hat ihren Ursprung in der Club-Kultur und ist mittlerweile ein etabliertes Konzept im Veranstaltungsbereich. Foto: Bernd Wannenmacher<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Zeitgleich wurde eine Initiative aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft aktiv. Im Rahmen des Mentoringprogramms dieses Fachbereichs wird schon seit einiger Zeit an Awareness-Konzepten gearbeitet; einige Mentor*innen werden zu Awareness-Begleiter*innen f\u00fcr fachbereichsinterne Veranstaltungen ausgebildet. Zudem arbeiten einige studentische Fachschaftsinitiativen \u2013 wie in der Rechtswissenschaft, der Physik, der Sonderp\u00e4dagogik und der Geschichtswissenschaft \u2013 schon mit Awareness-Konzepten und -Teams.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ressort\u00fcbergreifendes Team trug die verschiedenen Impulse zusammen. Damit war der Startschuss f\u00fcr das Pilotprojekt \u201eAwareness-Team\u201c gefallen. Die Initiator*innen des Projekt sind Johann Voigtsberger, Leiter des Mentoringprogramms am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Kjell Papra, Student der Volkswirtschaftslehre, Anita Orkiszewska, Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung, sowie Wendy Stollberg, zentrale Ansprechperson bei sexualisierter Bel\u00e4stigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG), Nora Tuchelt, Stellvertreterin der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, und Varvara Mironova, Team geschlechter*gerecht. <\/p>\n\n\n\n<p>In einem sechsst\u00fcndigen Workshop haben die Beteiligten gemeinsam Interessierte aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft zu Awareness-Begleiter*innen ausgebildet, die daf\u00fcr ein Zertifikat erhalten haben. Aus diesem Kreis bildete sich ein Awareness-Team, das in zwei Schichten und gut sichtbar mit farblichen Westen gekleidet f\u00fcr alle Besucher*innen des Sommerfests ansprechbar war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Was hei\u00dft Awareness?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAwareness bezeichnet das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit f\u00fcr Situationen, in denen die Grenzen anderer \u00fcberschritten werden oder wurden. Alle Formen von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt k\u00f6nnen dabei eine Rolle spielen, es geht aber auch um Sensibilit\u00e4t f\u00fcr das Wohlbefinden einer Person,\u201c<strong> <\/strong>so lautet die Definition der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/awareness-akademie.de\/glossar\/\" target=\"_blank\">Awareness-Akademie<\/a>.<strong> <\/strong>Im Veranstaltungskontext bezeichnet Awareness-Arbeit die Kollektivierung von Verantwortungs\u00fcbernahme und die Professionalisierung von Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungsarbeit. Ihren Ursprung hat sie in der Club-Kultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Awareness ist keine Idee des 21. Jahrhunderts, sondern findet seine Urspr\u00fcnge unter anderem in der zweiten Frauenbewegung (1960er bis 1980er Jahre) und in der antirassistischen B\u00fcrgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Beide Bewegungen kennzeichnet das politische Anliegen, solidarisch gegen Diskriminierung und Gewalt vorzugehen. W\u00e4hrend der Grundsatz in dubio pro reo (\u201eim Zweifel f\u00fcr den Angeklagten\u201c) zurecht vor Gericht gilt, kann dieses Prinzip im Alltag dazu f\u00fchren, Erfahrungen von Betroffenen unsichtbar zu machen. Die individuelle Betroffenensicht sollte st\u00e4rker in den Blick ger\u00fcckt werden. Die Solidarit\u00e4t mit Betroffenen ist auch eine verbreitete Antwort in der BIPoC-Community (Schwarze Menschen, Indigene Menschen und Menschen of Colour) auf rassistische Polizeigewalt. Awareness-Arbeit gr\u00fcndet auf drei S\u00e4ulen: Pr\u00e4vention, Reaktion und kollektiver Verantwortungs\u00fcbernahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Pr\u00e4vention<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste S\u00e4ule der Awareness-Arbeit ist Pr\u00e4vention und bedeutet, dass neben dem fr\u00fchzeitigen Einrichten von selbst gesetzten, internen Gewaltschutzstrukturen im Veranstaltungsteam, zum Beispiel durch das Unterzeichnen eines Verhaltenskodex, auch ein Awareness-Team bei der Veranstaltung vor Ort ist. Die Teammitglieder sollen gut sichtbar und erkennbar sein, sodass Betroffene sie in einer grenz\u00fcberschreitenden Situation direkt ansprechen k\u00f6nnen, und sie schnell und niedrigschwellig Hilfe erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sichtbarkeit dient auch dem wachsenden Bewusstsein Dritter, auf Mitmenschen Acht zu geben. Die Pr\u00e4senz des Teams soll zudem zeigen, dass die Veranstaltungsleitung konzeptuell gegen Gewalt und ihre Folgen vorgeht, und so auch verhindert, dass es \u00fcberhaupt zu \u00dcbergriffen kommt. Ohne ein Awareness-Team besteht zwar die M\u00f6glichkeit, Freund*innen, Kolleg*innen und im Notfall auch das Security-Team anzusprechen. Doch diese Kontaktpersonen verf\u00fcgen in der Regel nicht \u00fcber eine Ausbildung im Umgang mit Betroffenen von \u00fcbergriffigem Verhalten, sodass die Gefahr besteht, dass sich die betroffene Person allein, \u00e4ngstlich und unsicher f\u00fchlen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Reaktion<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite S\u00e4ule der Awareness-Arbeit ist, dass die Teammitglieder als erste Bezugspersonen die betroffene Person unterst\u00fctzen. Hierzu kann zum Beispiel ein R\u00fcckzugsort aufgesucht werden, an dem die emotionale Reaktion auf einen \u00dcbergriff besser bew\u00e4ltigt und bei Bedarf \u00fcber das Erlebte gesprochen werden kann. Nachdem der T\u00e4ter<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> durch seine Grenz\u00fcberschreitung Macht \u00fcber die betroffene Person ausge\u00fcbt hat, soll diese die Deutungshoheit \u00fcber das Erlebte wiedererlangen. Indem das Awareness-Team sich mit der betroffenen Person solidarisch zeigt und ihren Bed\u00fcrfnissen Raum gibt, soll die*der Betroffene wieder Macht \u00fcber sich selbst und den eigenen K\u00f6rper zur\u00fcckgewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgabe der Awareness-Begleiter*innen ist weder das Festhalten des mutma\u00dflichen T\u00e4ters noch die Aufkl\u00e4rung oder das Bewerten des Sachverhalts \u2013 dies liegt im Aufgabenbereich des Security-Teams bzw. von Polizei und Justiz. W\u00e4hrend bei Sicherheitsdiensten das Wiederherstellen der Sicherheit durch das Einwirken auf die st\u00f6rende Person im Fokus steht, ist das Ziel der Awareness-Arbeit, der betroffenen Person zuzuh\u00f6ren, um ihr zu helfen, und sie darin zu unterst\u00fctzen, das Erlebte zu bew\u00e4ltigen. Dabei ist das Team stets auf der Seite der Betroffenen und handelt somit parteilich und vertraulich. Die Schilderungen und Erfahrungen der Betroffenen werden nicht hinterfragt, es z\u00e4hlt der Betroffenenschutz. Da das Team nicht die Rolle einer urteilenden Instanz hat, entsteht hier kein Gerechtigkeitskonflikt. Sowohl der Kontakt mit den Betroffenen als auch der Umgang mit dem T\u00e4ter sollen auf der Veranstaltung diskret verlaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Verantwortung<\/p>\n\n\n\n<p>Die dritte S\u00e4ule ist die kollektive Verantwortungs\u00fcbernahme. Das bedeutet, dass die Awareness-Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, indem alle Personen, die an der (organisatorischen) Umsetzung einer Veranstaltung beteiligt sind, auch aktiv in das Awareness-Konzept einbezogen werden. Sicherere R\u00e4ume k\u00f6nnen nur geschaffen werden, wenn alle Beteiligten ausreichend informiert sind und eine betroffenenorientierte Haltung einnehmen. Ein wichtiger Pfeiler hierf\u00fcr ist, ein Awareness-Team bereits zu Planungsbeginn mitzudenken und im gesamtem Veranstaltungsteam das Awareness-Konzept zu kommunizieren. Alle sollten wissen, wof\u00fcr das Awareness-Team zust\u00e4ndig ist und in welchen F\u00e4llen es auch vom Veranstaltungsteam aktiv angesprochen werden kann. Dar\u00fcber hinaus muss es von Beginn an bei der Finanzierung mitgedacht werden, und es m\u00fcssen R\u00fcckzugsr\u00e4ume eingeplant werden, in denen Betroffene nach einem \u00dcbergriff Schutz finden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Einsatz des Awareness-Teams auf dem Sommerfest war erfolgreich: Das Team war sichtbar pr\u00e4sent und wurde in seiner Funktion von G\u00e4sten adressiert. Doch dies war nur der Anfang des Projekts: Das gemeinsame Ziel bleibt, die Awareness-Arbeit an der Freien Universit\u00e4t zu verstetigen. Hierf\u00fcr arbeiten die beteiligten Personen aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, der Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung und dem Team geschlechter*gerecht an einem Konzept, das vorsieht, Studierende wie auch Mitarbeitende aus allen Bereichen zu Awareness-Begleiter*innen auszubilden, die f\u00fcr Veranstaltungen zur Verf\u00fcgung stehen. Zuk\u00fcnftig w\u00e4re es dann m\u00f6glich, Awareness-Teams regelhaft einzusetzen \u2013 und damit zu einer m\u00f6glichst gewalt- und diskriminierungsfreien Universit\u00e4t beizutragen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Der \u201eT\u00e4ter\u201c wird hier bewusst im generischen Maskulinum gehalten, da sexualisierte und\/oder k\u00f6rperliche Gewalt laut der <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Publikationen\/PolizeilicheKriminalstatistik\/2023\/BundesdatenDelikte\/04_VergewaltigungSexNoetigungBRD.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Statistik des Bundeskriminalamtes<\/a> von 2022 \u00fcberproportional von M\u00e4nnern ausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nora Tuchelt, Stellvertreterin der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und Studentin der Rechtswissenschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim diesj\u00e4hrigen Sommerfest der Freien Universit\u00e4t gab es eine Premiere: Ein 13-k\u00f6pfiges Awareness-Team war sichtbar pr\u00e4sent, damit sich alle Besucher*innen auf dem Campus sicherer f\u00fchlen konnten. 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