Wer gelegentlich bei Quiz-Shows reinschaut, kennt eine Lösungsstrategie, die auch im Umfeld von Tests und Prüfungen an Hochschulen eine gewisse Relevanz hat: das Ausschlussverfahren.
So lange man alle Antwortmöglichkeiten sehen kann, erleichtert das die Auswahl oftmals sehr. Nicht falsch verstehen, dahinter steckt auch eine Reflexionsleistung, die von einem vertieften Wissen zu einem Gegenstand zeugen kann. Aber vielleicht wäre das in einem anderen Frageformat besser aufgehoben (Beispiel: Künstler XY wird nicht der Renaissance zugerechnet. Warum?).
Es stellt sich die Frage, ob Wissensabfragen nicht auch anders laufen könnten.
Der H5P-Inhaltstyp Discrete Option Multiple Choice funktioniert anders als die bekannten Abfragetools. Anstatt alle Antwortmöglichkeiten auf einmal anzuzeigen, wird immer nur eine angezeigt. Die Teilnehmenden entscheiden dann, ob die Antwort richtig ist oder nicht. Wird dies verneint, verschwindet die Antwort auf Nimmerwiedersehen und die erscheint die nächste Option erscheint, bis eine Antwort als die richtige identifiziert und ausgewählt wurde.

Dadurch sollen die Faktoren Raten und Zufallstreffer reduziert werden. Aber natürlich sollten dann die Fragen auch auf diesen Modus ausgerichtet sein.
Unten stehen ein paar Beispiele zum Ausprobieren und Kennenlernen. Viel Spaß damit!
Single-Choice-Variante
Multiple-Choice-Variante