{"id":846,"date":"2023-08-17T16:29:50","date_gmt":"2023-08-17T14:29:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/?p=846"},"modified":"2023-08-18T14:18:33","modified_gmt":"2023-08-18T12:18:33","slug":"a11-p6-resuemee-der-projektarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/2023\/08\/17\/a11-p6-resuemee-der-projektarbeit\/","title":{"rendered":"[A11, P6] &#8211; Res\u00fcmee der Projektarbeit"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung des Projektes<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Projektarbeit hat sich unser Fokus teilweise etwas verschoben, was aber immer mit den eigentlich Zielen des Projektes einherging.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Anfang war die ePA. Wir haben uns die verschiedenen Anwendungen angeschaut und uns in erster Linie Fragen zur Nutzbarkeit und Einfachheit der Nutzung gestellt. Dar\u00fcber haben wir uns zur \u00dcberpr\u00fcfung der Barrierefreiheit bewegt und sind \u00fcber die kontinuierliche Verfeinerung des Scopes bei unserer letztendlichen Zielsetzung und Zielgruppe angelangt.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Ziele<\/strong><ul><li>Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit der elektronischen Patientenakte f\u00fcr sehbehinderte und blinde Personen<\/li><li>Entwicklung eines Prototypen f\u00fcr die Erkennung und Analyse von Schwachstellen in der Barrierefreiheit von Anwendungen<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Kontext<\/strong><ul><li>Durch die Vielzahl der verschiedenen Krankenkassen und die dadurch sehr individuelle und vielf\u00e4ltige Umsetzung der ePA durch jede einzelne Krankenkasse erschien uns die generelle Verbesserung der Usability als schwierig. Dementsprechend war die Fokussierung auf lediglich eine Anwendung nicht mit unserer Zielsetzung vereinbar.<\/li><li>Durch das bei uns als Entwicklern fehlende Verst\u00e4ndnis und Wissen sowie das nicht vorhandene Bewusstsein beim Umsetzen einer Software, dass diese auch von Personen genutzt wird, die diese nicht visuell wahrnehmen, wurde uns eine neue Ebene des Problems bewusst.<\/li><li>Dadurch wurde der Fokus des Projektes auf die Entwicklung eines Prototypen verschoben, der Awareness bei Entwicklern schaffen soll und gleichzeitig eine Unterst\u00fctzung bei der Arbeit ist.<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Stakeholder<\/strong><ul><li>Zun\u00e4chst bildeten blinde und sehbehinderte Personen unsere prim\u00e4ren, direkten Stakeholder ab, jedoch wurde die Gruppe durch die Umorientierung des Projektes zu indirekten Stakeholdern. Diese Gruppe betrachten wir aber trotzdem als die wichtigste, da sich die Zielsetzung des Projektes ganzheitlich um sie dreht.<\/li><li>Direkte Stakeholder sind nun die Entwickler und Designer von Softwareanwendungen, im Speziellen den Anwendungen zur elektronischen Patientenakte.<\/li><li>Dadurch kommen noch viele weitere Stakeholder ins Spiel, wie beispielsweise die Krankenkassen, die ePA Anwendungen ver\u00f6ffentlichen und die Entwickler besch\u00e4ftigen, oder auch die Anbieter der verschiedenen Screenreader und anderen Hilfsmitteln. Diese Gruppen liegen aber nicht im Fokus des Projektes.<\/li><\/ul><\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Testergebnisse<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der Usability Tests belaufen sich auf zwei verschiedene Arten von Ergebnissen, den durch den Beobachter festgestellten Bedingungen und Reaktionen auf die Anwendung und den durch die Testpersonen selbst ausgef\u00fcllten <em>User Experience Questionnaires<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beobachtungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die Beobachtungen w\u00e4hrend des Tests auszuwerten, haben wir die verschiedenen Informationen und \u00c4u\u00dferungen der Testpersonen nach der jeweiligen Art geclustert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Rohform der Daten<\/h4>\n\n\n\n<p>Durch die Art der Erhebung lagen die Daten zun\u00e4chst gruppiert nach der jeweiligen Aufgabe im Test vor. Dementsprechend gab es vier Kategorien, drei f\u00fcr die jeweiligen Testaufgaben und eine mit allgemeinem Feedback.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung-1024x454.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-855\" width=\"841\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung-1024x454.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung-300x133.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung-768x340.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung-1536x681.png 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung-1200x532.png 1200w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/ErgebnisSammlung.png 1652w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption>Erste Sammlung der Ergebnisse<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Bei den drei Aufgaben handelte es sich um die folgenden Anweisungen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Nutzen Sie die Funktion \u201eDetailuntersuchung\u201c der Anwendung. Ermitteln Sie damit, wie ein konkretes Problem eines UI-Elements der ePA-Anwendung behoben werden kann.<\/li><li>Nutzen Sie die Funktion \u201eStruktur\u00fcbersicht\u201c der Anwendung. Ermitteln Sie, wie viele Unterelemente das UI-Element \u201e2021\u201c in Summe besitzt.<\/li><li>Nutzen Sie die Funktion \u201eKomplett\u00fcberpr\u00fcfung\u201c der Anwendung. Ermitteln Sie damit, wie viele Probleme in der ePA-Anwendung insgesamt festgestellt werden k\u00f6nnen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Dadurch waren die Daten f\u00fcr die einzelnen Aufgaben schon lose den drei Hauptfunktionen der Anwendung zugeordnet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erste Aufarbeitung<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei der ersten Gruppierung der Daten wurden diese in die folgenden Kategorien unterteilt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Format und Durchf\u00fchrung des Usability Test<\/li><li>Interaktionsm\u00f6glichkeiten<\/li><li>Layout der Anwendung<\/li><li>Wording der Anwendung<\/li><li>Konzept der Anwendung<\/li><li>Rechtschreibung und visuelle Gestaltung<\/li><li>Feature Requests<\/li><li>Positive R\u00fcckmeldungen<\/li><\/ul>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1-1024x433.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-856\" width=\"907\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1-1024x433.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1-300x127.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1-768x325.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1-1536x650.png 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1-1200x508.png 1200w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/hci2023\/files\/2023\/08\/Cluster1.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption>Erste Auswertung der Daten<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Diese Kategorien konnten nachfolgend bereinigt und auf die wesentlichen Punkte mit Handlungsbedarf reduziert werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Finale AufarbeitunG<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Format und Durchf\u00fchrung des Tests<\/h5>\n\n\n\n<p>Die durchaus berechtigten Kritikpunkte am Format und der Durchf\u00fchrung des Usability Test sind f\u00fcr die weitere Entwicklung und Evaluation nicht von Bedeutung, m\u00fcssen jedoch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Tests bedacht und verbessert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>So waren die Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung und das Skript nicht vollst\u00e4ndig ausgereift und einige Mappings im Figma-Prototypen waren nicht korrekt implementiert. Auch die Verwendung des <em>User Experience Questionnaires<\/em> warf fragen auf, jedoch dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Interaktionsm\u00f6glichkeiten<\/h5>\n\n\n\n<p>Bei verschiedenen Ansichten und Funktionen der Anwendung wurde die fehlende Sichtbarkeit von Interaktionsm\u00f6glichkeiten bem\u00e4ngelt. Die Testpersonen wussten in manchen Situationen dadurch nicht, wie mit der Anwendung gearbeitet werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies sollte definitiv verbessert werden und hat eine hohe Priorit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Layout der Anwendung<\/h5>\n\n\n\n<p>Das Layout der Anwendung scheint nicht optimal umgesetzt zu sein, da es unter anderem bei der Detailuntersuchung als &#8222;\u00fcberfordernd&#8220; eingestuft wurde. Zus\u00e4tzlich dazu fehlen einige visuelle Br\u00fccken, um Informationen im Overlay mit den dazugeh\u00f6rigen problematischen Elementen der zu untersuchenden Anwendung zu verkn\u00fcpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurde vorgeschlagen, das Layout der Applikation mehr in Richtung der Entwicklerkonsole von Browsern auszurichten, um Verwirrung vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aufgef\u00fchrten Punkte zeigen die Notwendigkeit auf, das Layout der Applikation zu \u00fcberdenken und Verfeinerungen und Verbesserungen zu konzipieren.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Wording der Anwendung<\/h5>\n\n\n\n<p>Insbesondere in der &#8222;Struktur\u00fcbersicht&#8220; der Anwendung hat sich das momentane Wording als problematisch herausgestellt. Die Betitelung der einzelnen &#8222;Elemente&#8220; und &#8222;Ebenen&#8220; hat zu Verwirrung unter den Testpersonen gef\u00fchrt und wurde mehrfach kritisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend m\u00fcssen f\u00fcr diese Funktion bessere Bezeichnungen und ein klareres Format f\u00fcr die Untersuchung gefunden werden, da das Ziel der Funktion sonst nicht erf\u00fcllt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Problematik hat eine sehr hohe Priorit\u00e4t, da sie in direktem Konflikt mit den Zielen der Anwendung hinsichtlich der Einfachheit der Nutzung und der Verst\u00e4ndlichkeit steht.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Konzept der Anwendung<\/h5>\n\n\n\n<p>Einige Probleme im Konzept der Anwendung wurden ebenfalls aufgedeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist das mehrfache Ausw\u00e4hlen der zu untersuchenden Anwendung st\u00f6rend und sollte lediglich einmal am Anfang erfolgen, da Nutzende voraussichtlich nicht mitten in der Evaluation ihrer Anwendung zu einer anderen wechseln wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde in Frage gestellt, ob Elemente in einer Anwendung, die keine Probleme aufweisen, tats\u00e4chlich angezeigt werden m\u00fcssen. Dies w\u00fcrde die \u00dcbersichtlichkeit tr\u00fcben und nicht notwendig sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Beiden Punkte sind durchaus berechtigt und sollten in einer n\u00e4chsten Version dringend umgesetzt werden, da diese ebenfalls die direkten Ziele der Anwendung betreffen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Rechtschreibung und visuelle Gestaltung<\/h5>\n\n\n\n<p>In der Anwendung befinden sich einige Fehler hinsichtlich Rechtschreibung und Gestaltung. Beispielsweise sollten f\u00fcr die Detailuntersuchung der einzelnen  Elemente \u00dcberschriften eingef\u00fcgt werden, um den momentanen Ort in der Anwendung zu verdeutlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Probleme sind wichtig, lassen sich jedoch schnell und unkompliziert beheben.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Feature Requests<\/h5>\n\n\n\n<p>Im Rahmen vom allgemeinen Feedback und aufkommenden Fragen w\u00e4hrend der Tests sind einige m\u00f6gliche Funktionen oder gew\u00fcnschte Features aufgekommen. Diese werden von uns als sinnvoll und n\u00fctzlich angesehen und sollten in der Weiterentwicklung der Anwendung auf jeden Fall erwogen werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Einf\u00fcgen von Beispielen f\u00fcr Metadaten &#8211; Aufzeigen von beispielhaften HTML-Elementen<\/li><li>Bewertung der durch die Anwendung erkannten Probleme hinsichtlich ihrer Schwere (&#8222;Severity&#8220;)<\/li><li>Erg\u00e4nzung von Tooltips und Hover-Informationen f\u00fcr die einzelnen Bedienelemente der Anwendung und Funktionalit\u00e4ten<\/li><li>Zus\u00e4tzlicher Bereich der Anwendung f\u00fcr die Bereitstellung von Ressourcen und Informationen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr digitale Barrierefreiheit<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Positive R\u00fcckmeldungen<\/h5>\n\n\n\n<p>Einige Elemente der Anwendung wurden w\u00e4hrend der Tests gelobt und als ansprechend hervorgehoben. W\u00e4hrend diese R\u00fcckmeldungen nat\u00fcrlich einen angenehmen und motivierenden Effekt haben, sind die Verbesserungsvorschl\u00e4ge von gr\u00f6\u00dferer Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>User Experience Questionnaire<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Die durch das <em>UEQ <\/em>erhobenen Daten machen auf uns keinen besonders aussagekr\u00e4ftigen Eindruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhand der Einsch\u00e4tzungen der Testpersonen wird eine generelle \u00dcbersicht \u00fcber den Umgang mit der Anwendung gewonnen und es kann abgelesen werden, ob man sich bei der Entwicklung gerade v\u00f6llig auf dem Holzweg befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben f\u00fcr die einzelnen Punkte des <em>UEQ <\/em>die jeweiligen Durchschnittswerte ermittelt und stellen diese nachfolgend dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem verwendeten <em>UEQ <\/em>handelt es sich um eine bipolare Likert-Skala. Die einander gegen\u00fcbergestellten Adjektive k\u00f6nnen bei vollst\u00e4ndiger Zustimmung mittels Ankreuzen der <em><strong>1<\/strong><\/em> oder der <em><strong>7<\/strong><\/em> ausgew\u00e4hlt werden. Dementsprechend stellt die <strong><em>4<\/em><\/strong> die Mitte der Skala dar.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>behindernd       &lt;-&gt; unterst\u00fctzend      <strong>-&gt; 5<\/strong><\/li><li>kompliziert      &lt;-&gt;  einfach                    <strong>-&gt; 4,3<\/strong><\/li><li>ineffizient         &lt;-&gt;  effizient                 <strong>-&gt; 5,6<\/strong><\/li><li>verwirrend        &lt;-&gt;  \u00fcbersichtlich       <strong>-&gt; 5,6<\/strong><\/li><li>langweilig         &lt;-&gt;  spannend              <strong>-&gt; 4,3<\/strong><\/li><li>uninteressant  &lt;-&gt;  interessant           <strong>-&gt; 5<\/strong><\/li><li>konventionell  &lt;-&gt;  originell                 <strong>-&gt; 4,3<\/strong><\/li><li>herk\u00f6mmlich   &lt;-&gt;  neuartig                 <strong>-&gt; 5<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst dich zum <em>UEQ <\/em>sagen, dass wir die Ergebnisse aufgrund der Anzahl der Testpersonen als nicht repr\u00e4sentativ ansehen und auch nicht mit dem generellen Aufbau zufrieden sind, da die einzelnen Punkte nicht klar voneinander differenziert sind und teilweise die Bedeutung nicht vollst\u00e4ndig erfasst werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgleich der Ergebnisse und Ziele<\/h2>\n\n\n\n<p>Schlussfolgernd kann aus den Ergebnissen abgeleitet werden, dass ein erster Schritt in Richtung der Projektziele getan wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Kritikpunkte und Verbesserungsvorschl\u00e4ge sind aufgekommen, die den aktuellen Prototypen in eine bessere Richtung steuern und bestehende Probleme aufzeigen. Dadurch werden aber auch L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr ebendiese Probleme aufgezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sehr gro\u00df gesteckte Projektziel, zur digitalen Barrierefreiheit der elektronischen Patientenakte einen wesentlichen Beitrag zu leisten, konnte nicht erf\u00fcllt werden. Jedoch wurde eine erste L\u00f6sung in Form eines Prototypen entwickelt, der in ferner Zukunft ebendieses Ziel umsetzen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend bleibt das erste Ziel unerf\u00fcllt, aber das zweite und neuere Ziel kann als erf\u00fcllt betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die durch den Prototyp vorgestellten Funktionen rufen gemischte Reaktionen hervor. Die Gesamt\u00fcberpr\u00fcfung scheint dadurch eine vielversprechende Funktion zu sein, die im aktuellen Stand der Umsetzung schon gut funktioniert. Die Struktur- und Detailansichten scheinen jedoch noch nicht sehr ausgereift zu sein und ben\u00f6tigen eindeutig noch sehr viel mehr Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die weitere Umsetzung des Projektes sind einige Handlungsm\u00f6glichkeiten denkbar:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Suche nach Sponsoren\/Partnern<ul><li>Die Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Softwarel\u00f6sung erfordert zeitlichen und finanziellen Aufwand. F\u00fcr die Deckung der dadurch entstehenden Kosten ist die Suche nach einem Sponsoren oder einer Organisation, mit der kooperiert werden kann, sinnvoll.<\/li><\/ul><\/li><li>Aufstellen eines Projektteams<ul><li>Die Umsetzung einer funktionierenden Anwendung, die unseren Vorstellungen und Zielen entspricht, ist im Alleingang oder auch zu zweit unrealistisch. Dementsprechend ist die Zusammenstellung eines Projektteams mit Programmierern und UI-Designern naheliegend.<\/li><\/ul><\/li><li>Entwicklung einer funktionsf\u00e4higen Version<ul><li>Anschlie\u00dfend an die vorherigen Punkte kann agil eine erste Version entwickelt werden. Die Grundbausteine der Anwendung werden rudiment\u00e4r umgesetzt, um erste Tests zu erm\u00f6glichen.<\/li><li>Dabei sollten die in den Usability-Tests erhobenen Verbesserungsvorschl\u00e4ge, Anmerkungen und Feature-Requests dringend verarbeitet werden.<\/li><\/ul><\/li><li>Validierung der Anwendung und Sinnhaftigkeit<ul><li>Neben der konkreten Umsetzung der Anwendung ist es notwendig, das die Anwendung im sp\u00e4teren Verlauf \u00fcberhaupt verwendet wird. Dementsprechend sollten m\u00f6gliche Nutzer und Nutzerinnen gesucht werden, die die verschiedenen Versionen der Software evaluieren k\u00f6nnen und sie f\u00fcr ihre Arbeit als sinnvoll und n\u00fctzlich erachten.<\/li><\/ul><\/li><li>Messung des konkreten Nutzens der Anwendung<ul><li>Als letzter Punkt ist das Ermitteln des konkreten Nutzens der Anwendung interessant. Werden Softwareprodukte durch die Verwendung der Anwendung im Entwicklungsprojekt f\u00fcr blinde und sehbehinderte Personen ansprechender gestaltet und dadurch einfacher zu nutzen?<br>Kann der durch die Anwendung gew\u00fcnschte Effekt tats\u00e4chlich belegt werden?<\/li><\/ul><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung des Projektes Im Laufe der Projektarbeit hat sich unser Fokus teilweise etwas verschoben, was aber immer mit den eigentlich Zielen des Projektes einherging. Am Anfang war die ePA. 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