Web-Desktops in der Praxis

Monatsspecial „Web-Dektops“ (Teil 2/3):

Gelbe Seite für Studium, Lehre und Forschung:

Was hinter dem Begriff „Web-Desktop“ steht und welche Keyfeatures es gibt, haben wir im 1. Teil: Web Desktops im Überblick betrachtet. Aber wie können Web-Desktops in Lehre und Forschung eingesetzt werden? Als Infotafeln, schwarze Bretter bzw. Newsboards bieten Web-Desktops vielfältige Nutzungsszenarien:

  • als Orientierungshilfe für das Studium:
    Zum Schnellstart in das Studium kann der Fachbereich oder das Institut allgemeine Informationen zum Campusleben, Links zu Einrichtungen, empfehlenswerte Veranstaltungen und Termine veröffentlichen.
  • begleitend zur Lehrveranstaltung:
    Dozent/innen können ein Web-Desktop zu ihren Veranstaltungen bereitstellen mit Informationen zu relevanter Literatur, Link-Sammlungen, Übungen, Klausurterminen usw.
  • als persönliche Startseite:
    Jede/r kann sich mittels eines Web-Desktops einen persönlichen Online-Schreibtisch erstellen, der schnell und umfassend mit allen relevanten Informationen versorgt

 Einsatzszenarien auf einen Blick:

  • Aufbau einer Lern-/Arbeitsumgebung: Zusammenstellung relevanter Inhalte für Lehre und Forschung, um Studierende bzw. Wissenschaftler/innen über aktuelle Informationen auf dem Laufenden zu halten
  • Zugänge zu aktueller Literatur (z.B. Feeds von BibSonomy) bzw. wissenschaftlicher Literaturrecherche (z.B. Google Scholar) ermöglichen
  • RSS-Feeds von Blogs, wie z.B. des öffentlichen Forschungsverbundes oder des individuellen Lerntagebuches von Studierenden, einbinden
  • Anwendungen zur Verwaltung von Lerngruppen (z.B. Aufgaben, Kalender) bereitstellen
  • Erstellung einer Orientierungsseite für Studienanfänger/innen, um den Zugang zu Informationen und Ressourcen zu erleichtern (z.B. Links zu zentralen Diensten, Infos zur Studienorganisation usw.) „Web-Desktops in der Praxis“ weiterlesen

Lehre macht mobil! Fortbildung am 28.11.

Mobile-AppsVon unterwegs Vokabeln üben, Mathe-formeln lernen, via Foren diskutieren oder Dokumente austauschen – Smartphones und Tablets machen es möglich und gehören mittlerweile zur Alltagswelt der Studierenden. Auch für die Lehre bietet das sog. „Mobile Learning“ viel Potenzial – insbesondere um Studierende zum Mitmachen anzuregen und zeit-/ortsunabhängiges Lernen zu unterstützen. Passend zum aktuellen Themenspecial „Mobiles Lernen fördern“ von e-teaching.org bietet die Freie Universität Berlin einen Workshop „Lehre macht mobil an“:

In dem Workshop lernen Sie die Einsatzmöglich­keiten mobiler Apps für Studium und Lehre kennen und probieren verschiedene Apps aus. Im Fokus stehen praktische Anwendungsbeispiele für Einsteiger/innen in mobiles Lernen und Lehren.

Inhalte

  • Mobile Learning: Was steckt dahinter?
  • Einsatzmöglichkeiten für die Lehre
  • Apps kennenlernen und selbst ausprobieren
    (insb. mobile Applikationen dieser Tools)

>> Weitere Informationen und Anmeldung

Mobile Lehre – Neue Lernorte: Veranstaltungstipp

Im Rahmen des e-teaching.org-Themenspecials „Mobiles Lernen“ findet heute das Online-Podium „Neue Lernorte an der Universität – das Projekt Mobile Lehre Hohenheim“ statt. Vorgestellt werden hier die mobilen Lernangebote der
Universität Hohenheim; u.a. die Hohenheim-App, das Projekt „Mobile Lehre Hohenheim“ sowie die „Hohenheimer Lernorte“.

Los geht es 14 Uhr! Mehr >>

Web-Desktops im Überblick

Monatsspecial „Web-Dektops“ (Teil 1/3):

Gelbe Seiten für Studium, Lehre und Forschung

Im Arbeits-, Lehr- und Lernalltag müssen täglich Informationen gegoogelt, Wissensressourcen verwaltet, verschiedene Terminkalender koordiniert und aktuelle Nachrichten rund um das eigene Arbeitsfeld abgerufen werden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Verbunden ist damit ein hoher Zeitaufwand. „Gelbe Seiten“ wären eine wünschenswerte Lösung. Genau hier setzen Web-Desktops an und bieten eine persönlicher Webseite mit individuell filterbaren Informationen, News-Abos, Terminkalender, To-Do-Listen u.v.m.

Was sind Web-Desktops?

Web-Desktops (auch Online-Desktops, personalisierte Browser-Startseiten) sind Internetanwendungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer selbst gewählte Dienste und dynamische Inhalte an zentraler Stelle bündeln und von jedem Computer aus einsehen können. Die Dienste (z.B. Netvibes, Protopage) funktionieren nach einem einfachen Baukastenprinzip – der User richtet sich seine persönliche Browserseite mit beliebten Anwendungen ein und ordnet die Module nach persönlichen Vorlieben via Drag & Drop.

Keyfeatures und Potentiale

  • Mobilität: bequemer Zugriff auf den persönlich eingerichteten Desktop von jedem webfähigen Computer
  • Nutzerfreundlichkeit: einfach zu editierender Service, Drag & Drop Interface, keine kontinuierliche Pflege nötig (automatische Aktualisierungen)
  • Personalisierung: übersichtliche Gestaltung mit verschiedenen Content-Bereichen (Reiter/Karteikarten) und Farben
  • Medienvielfalt: Einbindung von RSS-Feeds (Blogs), Bookmarks, Fotos, Audios, Videos, Reminder, Webseiten, Widgets (z.B. Notizen, ToDo-Listen, Texte, Wetter) u.v.m.
  • Kostenfreiheit: unentgeltlich nutzbar (werbefinanziert, Registrierung)
  • Sichtbarkeit: Einrichtung von öffentlich oder privat einsehbaren Bereichen

Der nächste Beitrag behandelt die Einsatzmöglichkeiten von Web-Desktops  in Lehre und Forschung (Teil II des Monatsspecials). Eine Einführung in die technische Handhabung bietet der anschließende 3. Teil „Web-Desktops: Starterhilfe“.

Social Media Nutzertreffen am Freitag, 14. November!

 

Social Media wie Wikis, Blogs, Facebook, Twitter & Co. verzeichnen rasant wachsende Nutzerzahlen. FU-Lehrende und -Angehörige nutzen Web 2.0 Anwendungen wie Social Bookmarking, Web-Desktops, Online-Terminplaner, Social Networks, Collaborative Writing Pads, Blogs usw.

In dem Social Media Nutzertreffen möchten wir mit Ihnen Ihre Erfahrungen im Einsatz von Social Media diskutieren, Möglichkeiten und Grenzen ausloten und über Verbesserungen reden. Das Nutzertreffen dient dem Austausch von Ideen und Anregungen und soll helfen, Nutzerinnen und Nutzer von Social Media an der FU zu vernetzen. Seien Sie dabei!

Nächster Termin: Fr, 14.11., 10:15-13 Uhr

Zur Anmeldung hier entlang >>

Die digitale Tafel „Padlet“: Starterhilfe

Monatsspecial „Padlet“ (Teil 3/3):

Für den schnellen Einstieg in die Erstellung und Gestaltung einer Pinnwand mit Padlet stellen wir Ihnen nützliche Video-Tutorials zusammen:

Grundsätzlich können Sie entscheiden, ob Sie eine Pinnwand mit oder ohne Registrierung erstellen möchten. Soll eine Pinnwand „anonym“ erstellt werden, muss lediglich der Button „Wand erstellen“ nach Aufrufen der Padlet-Startseite betätigt werden und schon wurde die eigene Wand geschaffen und kann nach Belieben über den Button „Wand anpassen“ gestaltet werden (Titel, Hintergrundfarbe, Layout, Datenschutz usw.). Anschließend kann sie (gemeinsam mit anderen) mit Memos bestückt werden. Über Blackboard lassen sich sowohl der Link zur Pinnwand bereitstellen als auch diese über den Einbettungscode direkt in Blackboard integrieren. Wird die digitale Pinnwand ohne Registrierung genutzt, sind nachträgliche Änderungen in der Gestaltung (Titel, Layout etc.) sowie eine selbst ausgesuchte URL allerdings nicht möglich.

Tagungsband zur GML² 2014 online

Die diesjährige GML-Tagung widmete sich der Nutzung digitaler Medien im Rahmen des BMBF-Projektes „Hochschulpakt 2020“; u.a. dem derzeit breit diskutierten Einsatz von Audios/Videos in der Lehre, dem Mobile Learning, dem Einsatz virtueller Labs usw. Der Tagungsband mit allen Beiträgen ist nun online erhältlich: https://www.gml-2014.de/Tagungsband-GML-2014/

Die digitale Tafel „Padlet“ in der Praxis

Monatsspecial „Padlet“ (Teil 2/3):

Die digitale Pinnwand bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Lehre und eignet sich, um Memos, Notizen und Ergebnisse auf einem Board festzuhalten. Ebenfalls stellt Padlet ein ideales Werkzeug dar, um Studierende zu aktivieren und zum Mitmachen anzuregen. Auf der Internettafel können Sie beispielsweise

  • bequem Informationen rund um Ihre Lehrveranstaltung bündeln und verbreiten
  • Ressourcen zum Lernen bereitstellen (z.B. Links, Bilder, audiovisuelle Inhalte)
  • Aufgaben verbreiten (z.B. Erstellung eines Zeitstrahls, Terminplaner, Video-Wall)
  • Anreize für Diskussionen schaffen
  • Brainstorming durchführen / ein spontanes Meinungsbild einholen
  • Ergebnisse durch die Studierenden zusammenfassen lassen
  • anonyme Feedbackposts sammeln
  • Platz für Memos zur Vorbereitung von Referaten/Hausarbeiten schaffen

Das Potential von Padlet liegt in der schnellen und unkomplizierten Erstellung einer Pinnwand. Es steht Ihnen eine freie Bildfläche zur Verfügung, die mit verschiedenen Medien bestückbar ist. Neue Posts lassen sich einfach via Doppelklick pinnen und frei verschieben. Sie können Padlet einsetzen, um Informationen zu verbreiten oder um die Eigen-/Zusammenarbeit Studierender zu fördern.  Ein großer Vorteil besteht in der Einbettung der Online-Tafel in Blackboard oder Webseiten sowie in der mobilen Nutzung via Tablet und Smartphone.

Hier ein paar Beispiele zum Reinschnuppern:

Neugierig geworden? Erfahren Sie mehr zur Einrichtung und Handhabung eines eigenen Memoboards im 3. Teil des Monatsspecials: „Die digitale Tafel Padlet: Starterhilfe“.

Die digitale Tafel „Padlet“: ein Überblick

Monatsspecial „Padlet“ (Teil 1/3)

Kleine Memos begleiten uns überall – ob in Form von Notizzetteln mit To Dos auf dem Schreibtisch, unzähliger Post-Strips an der Wand als Vorarbeit für wissenschaftliche Artikel, stapelweiser Erinnerungszettel rund um die Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen, dutzender Klebestreifen mit „Denkzetteln“ auf der gemeinsamen Pinnwand des Arbeitsbereiches oder Notizen en masse auf dem Seminarboard mit den Ergebnissen von Studierenden. So sehr Memos auch eine unentbehrliche Begleithilfe im Alltag darstellen, so schnell verliert man den Überblick bei der ganzen Zettelwirtschaft und hat zudem nicht immer die Memos parat, wenn sie benötigt werden.

Die Internet-Tafel „Padlet“ schafft Abhilfe. Auf der digitalen Pinnwand lassen sich bequem Posts sammeln – von jedem Ort, für sich selbst oder gemeinsam mit anderen. Erhalten Sie durch Klick auf die nachfolgende Präsentation einen schnellen Überblick:

Mehr zu den Einsatzmöglichkeiten von Padlet in Lehre und Forschung erfahren Sie im nächsten Blog-Post „Die digitale Tafel Padlet in der Praxis“ (Teil II des Monatsspecials). Eine Einführung in die technische Handhabung bietet der anschließende 3. Teil „Die digitale Tafel Padlet: Starterhilfe“.
Fragen beantworten wir Ihnen gerne!

 U. Mußmann: Die digitale Tafel ‚Padlet‘ bei Prezi