{"id":143,"date":"2014-04-17T11:39:40","date_gmt":"2014-04-17T09:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/?p=143"},"modified":"2014-04-17T11:39:40","modified_gmt":"2014-04-17T09:39:40","slug":"wo-sind-die-grenzen-zur-messung-und-verteilung-von-vermoegen-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/2014\/04\/17\/wo-sind-die-grenzen-zur-messung-und-verteilung-von-vermoegen-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Wo sind die Grenzen? Zur Messung und Verteilung von Verm\u00f6gen in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die Verteilung der Verm\u00f6gen in Deutschland unterlag in den Jahren von 2002 bis 2012 eher geringen Ver\u00e4nderungen. Wie aus dem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichen Wochenbericht<sup>1\u00a0<\/sup>des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung auf Basis der neuesten Erhebung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) hervorgeht, lag das durchschnittliche individuelle Verm\u00f6gen<sup>2\u00a0<\/sup>im Jahr 2012 bei etwa 83.000 EUR, der Median bei knapp 17.000 EUR. Die starke Differenz zwischen Durchschnitt und Median ist ein Merkmal sehr ungleicher Verteilungen. Bei sieben Prozent aller Erwachsenen \u00fcbersteigen die Verbindlichkeiten das Bruttoverm\u00f6gen und gut ein F\u00fcnftel verf\u00fcgt \u00fcber kein pers\u00f6nliches Verm\u00f6gen (ohne Hausrat, ohne Anwartschaften an Alterssicherungssysteme). Im Vergleich zu den Erhebungen 2002 und 2007 ergeben sich damit kaum signifikante Ver\u00e4nderungen (vgl. Tabelle 1), lediglich der Anteil der Personen, die ein negatives Nettoverm\u00f6gen (d.h. deren Schulden das Bruttoverm\u00f6gen \u00fcbersteigt) halten, ist zwischen 2002 und 2007 signifikant gestiegen und bis 2012 auf diesem Niveau geblieben. <i>\u00a0<\/i><\/p>\n<div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>Tabelle 1:\u00a0<\/strong>Individuelle Verm\u00f6gensverteilung, Gesamtdeutschland<\/h5>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/tabelle1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-150 aligncenter\" alt=\"tabelle1\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/tabelle1-1024x497.png\" width=\"502\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/tabelle1-1024x497.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/tabelle1-300x145.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/tabelle1.png 1998w\" sizes=\"auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/><\/a><\/p>\n<h5>Individuelle Nettoverm\u00f6gen von Personen ab 17 Jahren in Privathaushalten; statistisch signifikante Ver\u00e4nderungen gegen\u00fcber dem jeweiligen Erhebungsjahr zuvor sind grau markiert.<br \/>\nQuelle: eigene Berechnungen, SOEPv29, mit 0,1 Prozent Top-Coding.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Gini-\u00adKoeffizient, ein Standardma\u00df zur Messung von Ungleichheit, nimmt einen h\u00f6heren Wert an, wenn die gemessene Ungleichheit steigt. Bei maximaler Ungleichheit, wenn also eine Person s\u00e4mtliches Verm\u00f6gen besitzt und alle anderen keines haben, nimmt dieser Indikator theoretisch den Wert 1 an. Da das Nettoverm\u00f6gen auch negative Werte annehmen kann, sind aber auch Werte gr\u00f6\u00dfer als 1 m\u00f6glich.\u00a0F\u00fcr Deutschland im Jahr 2012 ergibt sich ein Koeffizient von 0,78 (Tabelle 1). Damit nimmt Deutschland in der Eurozone einen Spitzenplatz ein: F\u00fcr Frankreich liegt der Gini\u00ad-Koeffizient beispielsweise bei 0,68, f\u00fcr Italien bei 0,61 (Mooslechner 2013).\u00a0Unter den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern geh\u00f6rt Deutschland damit zu den Staaten, mit der h\u00f6chsten Ungleichheit beim Verm\u00f6gensbesitz. Doch bei der Messung der Verm\u00f6gensverteilung ergeben sich einige Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Mittelstandsbias und Top-Verm\u00f6gen<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dass nicht alle gerne \u00fcber Geld reden, spiegelt sich in hohem Ma\u00dfe in der Verweigerer-Quote wider, d.h. der Anteil der Befragten, welche entweder zu einem Teil oder zu allen Fragen bez\u00fcglich ihres Verm\u00f6gens keine Auskunft geben wollen (oder k\u00f6nnen). Da arme oder sehr reiche Personen h\u00e4ufiger die Antwort verweigern, sind die Sch\u00e4tzungen in Richtung des Mittelstandes verzerrt. Man nennt dieses Ph\u00e4nomen daher auch Mittelstandsbias. Die negativen Effekte der Verweigerer auf die Analysen lassen sich mit Hilfe statistischer Methoden beschr\u00e4nken (Frick et al. 2010).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hinzu kommt aber, dass die Verteilung der Verm\u00f6gen sehr stark rechtsschief ist und bereits bei der Stichprobenziehung die Repr\u00e4sentativit\u00e4t auch f\u00fcr den Top-Verm\u00f6gensbereich sichergestellt werden muss. Befragungen im Allgemeinen haben aber Probleme, \u201eSuperreiche\u201c in die Stichprobe zu holen und Panelstudien wie das SOEP m\u00fcssen diese zus\u00e4tzlich langfristig in der Stichprobe halten. Faktisch ist es so, dass die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die reichsten Personen (die \u201eTop-1-Prozent\u201c) nach unten verzerrt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dies entwertet aber nicht die Ergebnisse von Befragungen zur Verm\u00f6genssituation. Dies bedeutet erst einmal nur, dass die Ergebnisse f\u00fcr 2012, wie in Abbildung 1 zusammengefasst, aller Voraussicht nach die Ungleichheit der Verm\u00f6gensverteilung untersch\u00e4tzen und dass man beim Vergleich mehrerer Jahre robuste Sch\u00e4tzer ausweisen sollte (siehe Perzentilsgrenzen in Abbildung 2 und die Erl\u00e4uterungen im n\u00e4chsten Abschnitt).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Bev\u00f6lkerungspyramide und die entsprechende Verteilungspyramide der Verm\u00f6gen zeigen, dass die reichsten zehn Prozent 57,5 Prozent des Verm\u00f6gens halten; davon entfallen alleine auf das reichste Prozent 18,7 Prozent. Die \u00e4rmsten 50 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung mit einem Verm\u00f6gen unterhalb des Medians von knapp 17.000 Euro (siehe Tabelle 1) halten nur 0,1 % des gesamten Privatverm\u00f6gens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>Abbildung 1: <\/strong>Verm\u00f6gensverteilung in Deutschland, 2012<strong><br \/>\n<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/pyramide1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-148 aligncenter\" alt=\"Abbildung 1\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/pyramide1-1024x767.png\" width=\"614\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/pyramide1-1024x767.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/pyramide1-300x224.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/a>Sowohl der Anteil des obersten Prozents (und damit auch der Top-10-Prozent) als auch der Gini-Koeffizient (Tabelle 1) d\u00fcrften in Wahrheit noch h\u00f6her sein, als mit der aktuellen Befragung gemessen wurde. Eine Darstellung der Anteile am Gesamtverm\u00f6gen nach Dezilen \u00e4hnlich zu Abbildung 1 war noch ein zentrales Element im letzten Bericht zur Verm\u00f6gensverteilung (DIW Wochenbericht Nr.4\/2009<sup>3<\/sup>) und wurde daraufhin vielerorts zitiert oder \u00fcbernommen (siehe zum Beispiel den Artikel bei Wikipedia zu <i>Verm\u00f6gensverteilung in Deutschland<\/i><sup>4<\/sup>). Da aber gerade die Verm\u00f6gensmasse des reichsten Top-Prozents auf die prozentuale Verteilung der Verm\u00f6gen wie in Abbildung 1 gro\u00dfen Einfluss hat, wurde zur vergleichenden Darstellung f\u00fcr die Jahre 2002, 2007 und 2012 im aktuellen Wochenbericht eine alternative Form der Darstellung gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Robuste Sch\u00e4tzer und externe Validierung<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Perzentilsgrenzen sind robust gegen\u00fcber der erfassten Verm\u00f6gensmasse des reichsten Prozents (Abbildung 2) und zeigen welche Eurobetr\u00e4ge n\u00f6tig sind, um in der Verteilung der individuellen Verm\u00f6gen einer bestimmten Gruppe anzugeh\u00f6ren. Um beispielsweise 2012 zu den reichsten zehn Prozent (p90) zu geh\u00f6ren, bedarf es eines Nettoverm\u00f6gens von mindestens 217.000 Euro. F\u00fcr das reichste Prozent (p99) waren es 817 000 Euro. Auch f\u00fcr diese (l\u00e4ngsschnittlich) robustere Form der Darstellung zeigen sich kaum Ver\u00e4nderungen im Beobachtungszeitraum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>Abbildung 2:\u00a0<\/strong>Individuelles Nettoverm\u00f6gen nach ausgew\u00e4hlten Perzentilen, Gesamtdeutschland<\/h5>\n<h5 style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/Abbildung2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-153\" alt=\"Abbildung2\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/Abbildung2-1024x569.png\" width=\"430\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/Abbildung2-1024x569.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/Abbildung2-300x166.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/inequalitics\/files\/2014\/04\/Abbildung2.png 1625w\" sizes=\"auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/a><\/h5>\n<div>\n<h5><span style=\"color: #000000\">Quelle: eigene Berechnungen, SOEPv29, Personen ab 17 Jahren in Privathaushalten, mit 0,1% Top-Coding<\/span><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hinweise zur Beurteilung der Sch\u00e4tzungen k\u00f6nnte man durch eine externe Validierung anhand der Makrodaten der Deutschen Bundesbank (2014) und des Statistischen Bundesamtes erhalten. Die Makrodaten zeigen, dass das Gesamtreinverm\u00f6gen der privaten Haushalte im Zeitraum von Ende 2001 bis Ende 2011 um knapp 45 Prozent gestiegen ist (31.12.2001: 6.408,9 Mrd. EUR; 31.12.2011: 9.781,5 Mrd. EUR). Auch die Daten des SOEP zeigen einen Anstieg, aber die Berechnungsgrundlagen sind f\u00fcr einen direkten Vergleich letztlich zu unterschiedlich: Befragungen haben traditionell Probleme das Geldverm\u00f6gen vollst\u00e4ndig zu erfassen, die Abdeckungsquoten<sup>5<\/sup>\u00a0sind bei weniger als 50 Prozent. Das SOEP verwendet das Inl\u00e4nderkonzept (die Verm\u00f6gen aller in Deutschland wohnhaften Personen), die Bundesbank das Inlandskonzept (die Verm\u00f6gen, welche sich auf deutschem Boden befinden). Die Verm\u00f6gen privater Organisationen werden im SOEP nicht erfasst. Gebrauchsverm\u00f6gen sind nicht im Verm\u00f6gensmodul des SOEP enthalten. Die Bundesbank bewertet Immobilien mit dem Wiederbeschaffungswert, das SOEP erfasst den Zeitwert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz aller Unterschiede ist anzumerken, dass die Abdeckungsquoten der Schulden und fast aller anderen vergleichbaren Verm\u00f6genskomponenten im Beobachtungszeitraum konstant geblieben sind. Demnach hat die Qualit\u00e4t der Erfassung durch das SOEP nicht abgenommen \u2013 es gibt aber zwei Ausnahmen: F\u00fcr das nicht selbstgenutzte Immobilieneigentum sowie das Betriebsverm\u00f6gen verringerten sich die Abdeckungsquoten seit 2002. Gerade dabei handelt es sich aber um zwei Komponenten, die besonders h\u00e4ufig im Portfolio des reichsten Teils der Bev\u00f6lkerung zu finden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Fazit <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Erfassung der Verm\u00f6gen durch das SOEP in den letzten zehn Jahren an Qualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft h\u00e4tte. Die Abdeckungsquoten aus den Vergleichen mit den Makrodaten der Deutschen Bundesbank sind \u2013 soweit vergleichbar \u2013 seit 2002 in den Kernbereichen konstant. Analysen auf Basis von Befragungen k\u00f6nnen die Trends der Verm\u00f6gensverteilung f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung verl\u00e4sslich abbilden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verm\u00f6gensungleichheit seit 2002 auf einem im europ\u00e4ischen Vergleich konstant hohen Niveau verharrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die verm\u00f6gendsten Personen halten einen betr\u00e4chtlichen Teil der Verm\u00f6gensmasse. Allerdings kann man f\u00fcr diese Personen mittels Befragungen aufgrund niedriger Fallzahlen kaum vern\u00fcnftige Sch\u00e4tzungen t\u00e4tigen und es gibt im Moment keine verl\u00e4ssliche alternative Datenquelle f\u00fcr Deutschland. Das Wissen um die Verteilung der Verm\u00f6gen im Top-Bereich w\u00e4re auch f\u00fcr die Berechnung der Verteilungswirkung von Steuern und Abgaben auf das Verm\u00f6gen von zentraler Bedeutung. Dies ist eine Daten- und Wissensl\u00fccke, welche m\u00f6glichst bald geschlossen werden sollte.<\/p>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #888888\"><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>1. Markus Grabka und Christian Westermeier: \u201eAnhaltend hohe Verm\u00f6gensungleichheit in Deutschland.\u201c DIW Wochenbericht Nr.9.2014, S.151-164. Vgl. zur Definition von Verm\u00f6gen insb. Kasten 1, S.152.<\/p>\n<p>2. Im Unterschied zur 2012 von der Deutschen Bundesbank ver\u00f6ffentlichten Studie \u201ePrivate Haushalte und ihre Finanzen (PHF)\u201c (Deutsche Bundesbank 2013) erhebt das SOEP Verm\u00f6gen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr alle erwachsenen Personen individuell und nicht auf Haushaltsebene, was zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten der Datenanalyse, bspw. Verteilungsanalysen innerhalb der Haushalte er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>3. Frick, J. und Grabka, M.: Gestiegene Verm\u00f6gensungleichheit in Deutschland. In: DIW Wochenbericht 4-2009,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/93785\/09-4-1.pdf\">https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/93785\/09-4-1.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>4. Verm\u00f6gensverteilung in Deutschland, Wikipedia, permantenter Link:\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Verm%C3%B6gensverteilung_in_Deutschland&amp;oldid=128929547\">https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Verm%C3%B6gensverteilung_in_Deutschland&amp;oldid=128929547<\/a>.<\/p>\n<p>5. Die Abdeckungsquote ist der Quotient aus der Hochrechnung der Gesamtverm\u00f6gen in Deutschland aus der SOEP-Befragung und den Makrodaten des Statistischen Bundesamtes.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #888888\">\u00a0Literaturverweise:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Deutsche Bundesbank (2014): Sektorale und gesamtwirtschaftliche Verm\u00f6gensbilanzen 1991 \u2013 2012, <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Statistiken\/sektorale_und_gesamtwirtschaftliche_vermoegensbilanzen.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Statistiken\/sektorale_und_gesamtwirtschaftliche_vermoegensbilanzen.pdf?__blob=publicationFile<\/a>.<\/p>\n<p>Mooslechner, P. (2013): Der \u201eHousehold Finance and Consumption Survey\u201c des Eurosystems: Konzeption und Ergebnisse der ersten Erhebungswelle 2010. Papier pr\u00e4sentiert im Generalrat der OeNB, 25.4.2013.<\/p>\n<p>Deutsche Bundesbank (2013): Ergebnisse der Studie \u201ePrivate Haushalte und ihre Finanzen\u201c, verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/Navigation\/DE\/Bundesbank\/Forschungszentrum\/Haushaltsstudie\/Ergebnisse\/ergebnisse.html\">https:\/\/www.bundesbank.de\/Navigation\/DE\/Bundesbank\/Forschungszentrum\/Haushaltsstudie\/Ergebnisse\/ergebnisse.html<\/a>.<\/p>\n<p>Grabka, M. und Westermeier, C. (2014): \u201eAnhaltend hohe Verm\u00f6gensungleichheit in Deutschland.\u201c DIW Wochenbericht Nr. 9, S. 151-164.<\/p>\n<p>Frick, J., Grabka, M. und Marcus, J. (2010): Editing und multiple Imputation der Verm\u00f6gensinformation 2002 und 2007 im SOEP. DIW Berlin Data Documentation 51.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verteilung der Verm\u00f6gen in Deutschland unterlag in den Jahren von 2002 bis 2012 eher geringen Ver\u00e4nderungen. 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