{"id":31,"date":"2007-10-21T23:05:30","date_gmt":"2007-10-21T21:05:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/2007\/10\/21\/frank-unger-populismus-und-demokratie-in-den-usa\/"},"modified":"2007-10-21T23:57:16","modified_gmt":"2007-10-21T21:57:16","slug":"frank-unger-populismus-und-demokratie-in-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/2007\/10\/21\/frank-unger-populismus-und-demokratie-in-den-usa\/","title":{"rendered":"Frank Unger: Populismus und Demokratie in den USA"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><span>In seinem in den deutschen Feuilletons viel beredeten, aber inhaltlich wenig diskutierten Buch \u201eEine kurze Geschichte der Demokratie\u201c<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn1\" title=\"_ftnref1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><\/a><\/span>er\u00f6rtert der <span> <\/span>italienische Philologe und Altertumswissenschaftler Luciano Canfora an einer zentralen Stelle die Frage, \u201eweshalb die angloamerikanischen Revolutionen und die franz\u00f6sische Revolution einen so unterschiedlichen Verlauf nahmen\u201c<span>  <\/span>und z\u00e4hlt einige der daf\u00fcr \u00fcblicherweise genannten Faktoren auf, wie z.B. \u201ejakobinischer Zentralismus\u201c und \u201eTugendterror\u201c auf der einen und \u201eRechte des Individuums\u201c auf der anderen Seite, f\u00e4hrt dann aber fort: <span> <\/span>\u201eDer Hauptunterschied [\u2026] wird gern vernachl\u00e4ssigt: dass n\u00e4mlich die einen in aller Ruhe die Sklaverei bestehen lie\u00dfen, ja sogar dazu beitrugen, sie zu erhalten (und dass es zu deren endg\u00fcltiger Abschaffung des l\u00e4ngsten und grausamsten Krieges ihrer Geschichte bedurfte), w\u00e4hrend die anderen <em>recta via<\/em> zu der Auffassung gelangten, dass die &lt;Menschenrechte&gt; <span> <\/span>nichts wert waren, wenn sie von der Hautfarbe abh\u00e4ngig gemacht wurden oder wenn es \u2013 au\u00dferhalb Europas \u2013 m\u00f6glich war, Massen erniedrigter und billiger Zwangsarbeitskr\u00e4fte in Sklaverei zu halten. Die einen beriefen sich auf die Bibel, die anderen auf die sehr viel \u00e4ltere und zweifellos verkl\u00e4rte Tradition der Griechen und R\u00f6mer als Modell f\u00fcr die Werte der Gleichheit und Freiheit, die universelle G\u00fcltigkeit besitzen sollten.&#8220;<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn2\" title=\"_ftnref2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><!--[if !supportFootnotes]--><\/span><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><\/span><!--[endif]--><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u201eFreiheit\u201c und \u201eDemokratie\u201c sind heute wahrscheinlich die am meisten genannten Antworten auf die Frage nach den h\u00f6chsten Werten der westlichen Welt, aber wenn genauere Erl\u00e4uterungen gefragt sind, wird \u201eDemokratie\u201c in aller Regel schlicht operational verstanden, n\u00e4mlich als die real existierenden Zust\u00e4nde der westeurop\u00e4ischen und US-amerikanischen politischen Verfassungen mit begrenzter Amtsperiode f\u00fcr das Staatsoberhaupt, mindestens zwei Parteien, regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrten Wahlen auf der Basis des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechts und einem von der Regierung und der Legislative unabh\u00e4ngigen Justizsystem, das Ganze selbstverst\u00e4ndlich und unverzichtbar sich bewegend auf der politisch-\u00f6konomischen Grundlage eines privatwirtschaftlichen Kapitalismus. \u201eFreiheit\u201c wird inzwischen \u00fcberwiegend, wenn nicht ausschlie\u00dflich, verstanden als Unabh\u00e4ngigkeit von durch <em>Institutionen<\/em> (Staat, Gesellschaft, Kirche etc.) <\/span><span> <\/span>bedingtem Zwang;<span>  <\/span>ein Verst\u00e4ndnis von \u201eFreiheit\u201c, das seinen Auftrag in der Befreiung von durch <em>andere Menschen<\/em> bedingte Zw\u00e4nge (\u00f6konomische Ausbeutung, \u00dcbervorteilung, Gef\u00e4hrdung oder Benachteiligung aufgrund ethnischer und sozialer Herkunft, geistiger Schw\u00e4che oder psychischer Labilit\u00e4t etc.) <span> <\/span>sieht, wird heute \u00fcberwiegend als undemokratischer Versuch einer Einschr\u00e4nkung<em> <\/em>der Freiheit denunziert. Wessen Freiheiten sind es aber, <span> <\/span>die in unserer modernen Demokratie vor allem zu sch\u00fctzen sind?<span>  <\/span>Es sind, bemerkt Canfora, \u201ediejenigen, die aus dem Konkurrenzkampf als die &lt;St\u00e4rkeren&gt; hervorgehen (seien es Staaten, Regionen oder Individuen \u2013 jene von Benjamin Constant geforderte und mit der Fabel vom Reichtum, der &lt;st\u00e4rker ist als alle Regierungen&gt;, verbundene Freiheit, vielleicht aber auch jene Freiheit, f\u00fcr die die Anh\u00e4nger der neonazistischen New Yorker Vereinigung &lt;Knights of Freedom&gt; k\u00e4mpfen. Anders k\u00f6nnte es auch nicht sein, denn Freiheit impliziert den beunruhigenden Aspekt, dass sie entweder total herrscht \u2013 und zwar in allen Bereichen einschlie\u00dflich des pers\u00f6nlichen Verhaltens \u2013 oder gar nicht; und jede Begrenzung zugunsten der weniger Starken w\u00e4re eine Einschr\u00e4nkung der Freiheit der Anderen.\u201c<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn3\" title=\"_ftnref3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><!--[if !supportFootnotes]--><\/span><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><\/span><!--[endif]--><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Canfora beschreibt hier das Freiheitsverst\u00e4ndnis des angloamerikanischen Liberalismus, das eher durch das gem\u00e4chliche englische Wort \u201eliberty\u201c wiedergegeben wird als durch das emphatische \u201efreedom\u201c. Klassisch auf den Begriff gebracht wurde es von John Locke, anschlie\u00dfend kongenial transferiert in die Neue Welt von den Gr\u00fcnderv\u00e4tern der sich 1776 f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4renden dreizehn nordamerikanischen Siedlerkolonien. John Locke war der anerkannte und hoch gesch\u00e4tzte<\/span><span>  <\/span>Legitimationstheoretiker der mit der \u201eGlorreichen Revolution\u201c 1689 zu guter Letzt auch formell an die Macht gekommenen englischen \u201eMittelklasse\u201c, oder wie die Kontinentaleurop\u00e4er sagen, der Bourgeoisie; <span> <\/span>er war kein K\u00e4mpfer f\u00fcr die Freiheitstr\u00e4ume der Massen. Besitzlose kamen als Subjekte in seiner Theorie nicht einmal vor. Und entsprechend wollten auch die b\u00fcrgerlichen Gr\u00fcnderv\u00e4ter der Vereinigten Staaten eine \u201eliberale Republik\u201c und ausdr\u00fccklich <span> <\/span>keine \u201eDemokratie\u201c. Ihre Verfassung von 1787\/88 wurde nicht <em>a priori<\/em> als institutionelles Fundament<span>  <\/span>f\u00fcr eine k\u00fcnftige demokratische Willensbildung <span> <\/span><em>aller<\/em> <span> <\/span>B\u00fcrger imaginiert, sondern <em>ex post<\/em> als Legitimation f\u00fcr die real bereits existierende Herrschaft der sich<span>  <\/span>klassenintern konstituierenden Aussch\u00fcsse der lokalen Privateigent\u00fcmer konstruiert.<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn4\" title=\"_ftnref4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><!--[if !supportFootnotes]--><\/span><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><\/span><!--[endif]--><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Zum Zeitpunkt des Unabh\u00e4ngigkeitskrieges war einer von f\u00fcnf Amerikanern ein schwarzer Sklave, die ebenfalls im Lande lebenden Ureinwohner galten von vornherein nicht als amerikanische B\u00fcrger. Sie galten stattdessen als eigene \u201eNationen\u201c, was ihre rechtliche Situation auf l\u00e4ngere Sicht aber auch nicht besser machte.<\/span><span>  <\/span>Immerhin <span> <\/span>waren sie faktisch gesch\u00fctzt vor Sklavenarbeit. Zwar gab es w\u00e4hrend des Unabh\u00e4ngigkeitskriegs und w\u00e4hrend der Phase der Konstituierung der neuen Nation auch Kr\u00e4fte, die mit den F\u00fchrern und Theoretikern der Franz\u00f6sischen Revolution in Verbindung standen und f\u00fcr das neue Staatswesen<span>  <\/span>eine demokratische Verfassung auf der Basis der universalen Menschenrechte forderten, aber unter den Verh\u00e4ltnissen der bald einsetzenden Konsolidierung <span> <\/span>wurden sie von den Herren des nunmehr \u201efreien\u201c Amerika unverz\u00fcglich als Atheisten und Unruhestifter geschm\u00e4ht.<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn5\" title=\"_ftnref5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><!--[if !supportFootnotes]--><\/span><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><\/span><!--[endif]--><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Die Sklaverei, die zum Zeitpunkt des Unabh\u00e4ngigkeitskrieges bereits seit \u00fcber hundert Jahren in allen Kolonien etabliert war, wurde in der Verfassung von 1788\/89 zwar nicht ausdr\u00fccklich sanktioniert, wohl aber implizit anerkannt.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Nun darf man den Gr\u00fcnderv\u00e4tern der amerikanischen Republik, allen voran Washington und Jefferson, nicht etwa unterstellen, dass sie sich des Widerspruchs zwischen den proklamierten Idealen der Revolution und der Praxis der Sklaverei nicht bewusst gewesen w\u00e4ren. Ein Indiz daf\u00fcr ist die Wortwahl im urspr\u00fcnglichen Verfassungstext: Man benutzt keine garstigen W\u00f6rter wie \u201eNegersklaven\u201c oder \u201eSklaverei\u201c, sondern spricht von <em>other Persons<span>   <\/span><\/em>oder<em> Persons held to Service or Labour<\/em><\/span><!--[endif]-->. In dieser verschleiernden Wortwahl dr\u00fcckte sich die Tatsache aus, dass unter den 55 M\u00e4nnern in der Verfassungsgebenden Versammlung von 1787 sowohl eine erhebliche Zahl von Sklavenhaltern als auch eine Reihe von Gegnern der Sklaverei waren; man suchte einen verbalen Kompromiss, mit dem die realen Interessen eines gewichtigen Teils der Nation konstitutionell gesichert werden konnten, ohne die humanistischen \u00dcberzeugungen eines anderen Teils (oder vielleicht auch das \u00dcber-Ich der jungen Nation!) dabei rhetorisch zu verletzen oder zu provozieren. Aber darin einen echten Ausdruck von Ambiguit\u00e4t oder gar eines inneren Widerspruchs im Denken und F\u00fchlen der Gr\u00fcnderv\u00e4ter erkennen zu wollen, verkennt schlicht die zentrale Bedeutung der Sklaverei f\u00fcr die \u00f6konomische Verfassung der damaligen Vereinigten Staaten. Schlie\u00dflich galt den Gr\u00fcnderv\u00e4tern das Privateigentum als die Basis der individuellen Freiheit, und <em>the pursuit of happiness<\/em> in Jeffersons Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung war als<span>  <\/span>Apotheose des Bem\u00fchens um optimale Nutzung des (naturrechtlich garantierten) Privateigentums gemeint; es steht damit auch theoretisch schon <span> <\/span>in einem Spannungsverh\u00e4ltnis zu den franz\u00f6sischen Ideen von Freiheit und Gleichheit.<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn7\" title=\"_ftnref7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><!--[if !supportFootnotes]--><\/span><span><\/span><\/a>Die Sklaverei war eine vielleicht moralisch fragw\u00fcrdige, nichtsdestoweniger jedoch juristisch anerkannte Form des Privateigentums.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Ein solches Verst\u00e4ndnis <\/span><span> <\/span>hegte im \u00dcbrigen in gleicher Weise die Mehrzahl der besitzenden Wei\u00dfen im Norden, blo\u00df dass im Norden die Sklaverei nur eine marginale \u00f6konomische Bedeutung hatte. <span> <\/span>In der gro\u00dfen Industrie spielte sie keine Rolle. Niemand hatte ein \u00f6konomisches Interesse daran, sie entschlossen zu verteidigen. Deshalb konnten die \u00fcberzeugten moralischen Gegner der Sklaverei dort fr\u00fchzeitig gewisse gesetzgeberische Erfolge erringen, die allerdings haupts\u00e4chlich symbolisch-demonstrativen Charakter hatten und an die Beschl\u00fcsse der deutschen rot-gr\u00fcnen Bundesregierung \u00fcber den \u201eAtomausstieg\u201c zweihundert Jahre sp\u00e4ter erinnern. <span> <\/span>So gab z. B. das vom Staat New York 1799 auf Druck von Gegnern der Sklaverei verabschiedete Emanzipationsgesetz keinem einzigen aktuellen Sklaven die Freiheit; es bestimmte allein, dass die Kinder von Sklavenm\u00fcttern freizulassen seien, allerdings erst nach dem Erreichen des Erwachsenenalters. Bis dahin hatten sie noch dem Herrn der Mutter f\u00fcr den gesetzlich ihm zugemuteten Eigentumsverlust kompensatorische Dienste zu leisten.<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/wp-admin\/#_ftn8\" title=\"_ftnref8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><!--[if !supportFootnotes]--><\/span><span class=\"MsoFootnoteReference\"><\/span><span><\/span><!--[endif]--><\/a> <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Eine Vollversion dieses Texts erscheint demn\u00e4chst im Sammelband &#8222;Populismus in Geschichte und Gegenwart&#8220;, herausgegeben von Frank Unger und Richard Faber.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem in den deutschen Feuilletons viel beredeten, aber inhaltlich wenig diskutierten Buch \u201eEine kurze Geschichte der Demokratie\u201cer\u00f6rtert der italienische Philologe und Altertumswissenschaftler Luciano Canfora an einer zentralen Stelle die Frage, \u201eweshalb die angloamerikanischen Revolutionen und die franz\u00f6sische Revolution einen so unterschiedlichen Verlauf nahmen\u201c und z\u00e4hlt einige der daf\u00fcr \u00fcblicherweise genannten Faktoren auf, wie z.B. 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