{"id":525,"date":"2012-10-22T17:30:04","date_gmt":"2012-10-22T15:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/?p=525"},"modified":"2012-10-22T17:30:04","modified_gmt":"2012-10-22T15:30:04","slug":"thomas-greven-zum-us-wahlkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/2012\/10\/22\/thomas-greven-zum-us-wahlkampf\/","title":{"rendered":"Thomas Greven zum US Wahlkampf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Nachdem es einige Zeit so ausgesehen hatte, als ob Barack Obama die Wahl gar nicht mehr verlieren k\u00f6nnte, ist der Wahlkampf nun zu jenem Kopf-an-Kopf-Rennen geworden, das die meisten Experten erwartet haben. M\u00f6glicherweise k\u00e4mpft Obama in der letzten Debatte um sein politisches \u00dcberleben, obwohl das Feld der Au\u00dfenpolitik meist nicht wahlentscheidend ist und er bisher dort auch kaum angreifbar schien. Mit den nun kolportierten direkten Gespr\u00e4chen zwischen dem Iran und den USA k\u00f6nnte sich auch dies \u00e4ndern. Jenseits von \u201ehorse race\u201c-Betrachtungen und Umfragen-Wasserstandsmeldungen stellen sich auch grunds\u00e4tzliche Fragen in diesem Wahljahr. Thomas Greven diskutiert in zwei Beitr\u00e4gen zum einen, was denn von einer zweiten Amtszeit Barack Obamas zu erwarten ist und zum anderen, welche Konsequenzen die zunehmende gesellschaftliche Spaltung in den USA f\u00fcr die amerikanische Politik und insbesondere die beiden gro\u00dfen Parteien hat.<\/p>\n<p>1. <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/no-you-can2019t\">https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/no-you-can2019t<\/a><\/p>\n<p>2. <a href=\"https:\/\/www.heidelberger-lese-zeiten-verlag.de\/archiv\/2012.htm\">https:\/\/www.heidelberger-lese-zeiten-verlag.de\/archiv\/2012.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/2012\/10\/22\/thomas-greven-zum-us-wahlkampf\/universitas\/\" rel=\"attachment wp-att-526\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-526 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/jfkpol\/files\/2012\/10\/Universitas.jpg\" alt=\"\" width=\"137\" height=\"201\" \/><\/a><\/p>\n<h4>UNIVERSITAS 9\/2012 Schwerpunkt \u201eUSA \u2013 Weltmacht auf Abruf?\u201c<\/h4>\n<h4>Thomas Greven<br \/>\nPr\u00e4sidentschaftswahlen in einem gespaltenen Land<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2012 wird Barack Obama vermutlich die von ihm gew\u00fcnschte Grundsatzwahl bekommen anstelle einer Abstimmung \u00fcber die Wirtschaftslage. Doch bietet die Wahl nur die Illusion einer wirklichen inhaltlichen Alternative. Auch die derzeitige gesellschaftliche Polarisierung beruht letztlich nicht auf starken programmatischen Kontrasten zwischen den Parteien, sondern ist Ergebnis der hegemonialen Spaltungsstrategie der Republikaner und der gleichzeitigen strategischen Schw\u00e4che der Demokraten. Die USA steuern auf ein ethnisch polarisiertes Zweiparteiensystem zu, wenn es den Demokraten nicht gelingt, die wei\u00dfen Arbeiter- und untere Mittelschichten wirtschafts- und sozialpolitisch st\u00e4rker anzusprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem es einige Zeit so ausgesehen hatte, als ob Barack Obama die Wahl gar nicht mehr verlieren k\u00f6nnte, ist der Wahlkampf nun zu jenem Kopf-an-Kopf-Rennen geworden, das die meisten Experten erwartet haben. 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