{"id":1084,"date":"2021-07-31T20:54:40","date_gmt":"2021-07-31T18:54:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/?p=1084"},"modified":"2021-07-31T20:55:48","modified_gmt":"2021-07-31T18:55:48","slug":"lgbtiq-migration-in-den-amerikas-vom-triangulo-norte-ueber-mexiko-in-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/2021\/07\/31\/lgbtiq-migration-in-den-amerikas-vom-triangulo-norte-ueber-mexiko-in-die-usa\/","title":{"rendered":"LGBTIQ+ Migration in den Amerikas. Vom Triangulo Norte, \u00fcber Mexiko in die USA"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Migration lesbischer, schwuler, bisexueller, trans- und queeren (LGBTQ+) Personen aus Zentralamerika, vor allem aus Honduras, El Salvador und Guatemala (Triangulo Norte) nach oder durch Mexiko in die USA hat in den letzten Jahren zugenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Migration aus Mittelamerika in die Vereinigten Staaten \u00fcber Mexiko ist kein neues Ph\u00e4nomen. W\u00e4hrend Mexiko jedoch fr\u00fcher nur ein Herkunfts- und Transitland war, gilt es heute auch als Zielland f\u00fcr Migrant*innen. Auch die demografische Zusammensetzung der mittelamerikanischen Migrant*innen hat sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert, so migrieren heute mehr Familien, Frauen mit Kindern, unbegleitete Kinder und LGBTQ+-Personen, um der extremen Gewalt, Bandenkriminalit\u00e4t, Erpressungen, Armut, Diskriminierung und Stigmatisierung in ihren Heimatl\u00e4ndern zu entkommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Queere Lebensrealit\u00e4ten im Triangulo Norte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es schwierig ist, genaue Zahlen zu erhalten, gibt es Hinweise darauf, dass LGBTQ+-Personen in den L\u00e4ndern des Triangulo Norte besonders stark von Gewalt betroffen sind und diese mit den vielf\u00e4ltigen Formen der Diskriminierung zusammenh\u00e4ngt, denen LGBTQ+-Personen aufgrund ihrer Geschlechtsidentit\u00e4t und\/oder ihrer sexuellen Orientierung in den verschiedenen Bereichen ihres Lebens ausgesetzt sind. Menschen, die sich in einer Migrationssituation befinden, sind generell stark gef\u00e4hrdet; dennoch sind LGBTQ+-Migrant*innen mit besonderen Herausforderungen und Risiken konfrontiert und erfahren oft mehrfache Diskriminierung aufgrund ihrer geschlechtlichen und\/oder sexuellen Identit\u00e4t. Auf der Suche nach einem gewaltfreien und sicheren Leben migrieren queere Menschen aus dem Triangulo Norte nach Mexiko oder in die Vereinigten Staaten. Die Migration in diese L\u00e4nder bedeutet jedoch meist kein Ende der Gewalt, sondern setzt queere Personen unterschiedlichen Arten von Gewalt und Mehrfachdiskriminierungen aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es in den letzten Jahren in Lateinamerika rechtliche Fortschritte zugunsten der Rechte von LGBTQ+-Personen gab und Homosexualit\u00e4t in keinem lateinamerikanischen Land kriminalisiert wird, bedeutet dies jedoch nicht, dass diese Rechte auch umgesetzt werden und Schutz vor Diskriminierung und Gewalt bieten. Im Gegenteil sind LGBTQ+-Personen angesichts der weit verbreiteten Gewalt in Honduras, Guatemala und El Salvador besonders gef\u00e4hrdet, was zum Teil auf den starken Einfluss der konservativen evangelikalen Kirchen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. LGBTQ+-Personen werden beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheit und Bildung sowie zu Besch\u00e4ftigung diskriminiert, oft auch von ihren Gemeinschaften und Familien abgelehnt und sind Gewalt auf mehreren Ebenen und vonseiten verschiedener Akteure ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gewalt gegen LGBTQ+-Personen hat ihre Wurzeln in den allgemeinen gesellschaftlichen Vorurteilen gegen\u00fcber Menschen, die von den traditionell etablierten patriarchalen, heteronormativen sozialen Normen und Geschlechterrollen abweichen. In den letzten Jahren konnten daher vor allem politische und gesellschaftlich enorm einflussreiche konservative Evangelikale mit der Unterst\u00fctzung rechter Parteien homophobe und transphobe Diskurse sch\u00fcren, was zu R\u00fcckschritten beim Schutz der Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft gef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Allgemeinen wird in El Salvador, Honduras und Guatemala jedes Jahr im Juni, dem Monat der LGBTQ+-Pride, ein Anstieg der Gewalt gegen queere oder als queer wahrgenommen Personen registriert. LGBTQ+-Personen sind aufgrund ihrer tats\u00e4chlichen oder vermeintlichen sexuellen Orientierung und\/oder Geschlechtsidentit\u00e4t h\u00e4ufig Ziel verschiedener Formen von Gewalt, wie z.B. Einsch\u00fcchterung, Bedrohung, physische Aggression, sexuelle Gewalt und sogar Mord. Die Mehrheit der mittelamerikanischen LGBTQ+-Asylbewerber*innen in den USA hat in ihren Herkunftsl\u00e4ndern aufgrund ihrer Identit\u00e4t sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt erlitten. Ein hohes Ma\u00df an Straflosigkeit macht es jedoch schwierig die tats\u00e4chliche Gewaltrate zu ermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Flucht \u00fcber Mexiko in die USA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele LGBTQ+-Personen besteht meist die einzige M\u00f6glichkeit sich selbst zu sch\u00fctzen darin, Zuflucht in anderen L\u00e4ndern zu suchen, insbesondere in den Vereinigten Staaten oder Mexiko. Mexiko ist eines der wenigen L\u00e4nder in der Region, das im Vergleich zu den L\u00e4ndern des Triangulo Norte, \u00fcber einen Rechtsrahmen verf\u00fcgt, der einen gewissen Schutz und bestimmte Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft garantiert. Doch auch hier klafft eine gro\u00dfe L\u00fccke zwischen den Gesetzen und ihrer tats\u00e4chlichen Umsetzung und macht es f\u00fcr queere Menschen gef\u00e4hrlich nach Mexiko zu migrieren. So finden sich queere Migrant*innen auch in den Ankunftsl\u00e4ndern oft in einem Kreislauf der Gewalt und Diskriminierung wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Migrationsroute birgt ebenfalls ein hohes Risiko f\u00fcr Angriffe, Opfer von Menschenhandel oder sexuellem Missbrauch zu werden. Ein grundlegendes Bed\u00fcrfnis von Migrant*innen w\u00e4hrend ihrer Reise ist der Zugang zu Unterk\u00fcnften, um ihre Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten der verf\u00fcgbaren Unterk\u00fcnfte werden von der Zivilgesellschaft oder von katholischen Kirchengemeinden betrieben und nur wenige bieten eine differenzierte Betreuung, um den Schutzbed\u00fcrfnissen von LGBTQ+-Personen gerecht zu werden. Einige Unterk\u00fcnfte verweigern LGBTQ-Personen den Zugang und tragen somit zur (Re-)Produktion der Verletzlichkeit von und Gewalt gegen LGBTQ+-Personen w\u00e4hrend der Migration bei. Auch werden queere Migrant*innen von anderen Migrant*innen auf der Route oder in den Unterk\u00fcnften diskriminiert. So werden beispielsweise Transfrauen gezwungen, sich entgegen ihrer Geschlechtsidentit\u00e4t zu kleiden. Diese Art der Behandlung kommt auch in Haftanstalten f\u00fcr Migrant*innen in Mexiko und den USA vor. Mit anderen Worten: LGBTQ+-Migrant*innen sind mit Ausgrenzung, Diskriminierung, Stigmatisierung und Gewalt konfrontiert, wenn sie Schutz und einen sicheren Aufenthaltsort suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die LGBTQ+-Community hat daher wichtige Selbstschutzmechanismen auf den Migrationsrouten etabliert indem sie Netzwerke aus LGBTQ+-Personen und deren Familien aufgebaut haben, die die Migrant*innen beherbergen und damit verhindern, dass sie ohne weiteren Schutz in Notunterk\u00fcnften leben m\u00fcssen. Andere Migrant*innen aus der LGBTQ-Community reisen gemeinsam in sogenannten Regenbogenkarawanen<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Meist ist das Ziel der migrierenden LGBTQ+-Personen die Vereinigten Staaten, da sie sich dort bessere Chancen ausrechnen. Viele Migrant*innen bleiben jedoch meist in Mexiko oder auch in einem anderen Land des Triangulo Norte, jedoch nicht, weil sie diese L\u00e4nder als einen sicheren Ort betrachten, sondern aufgrund fehlender finanzieller Mittel um den Weg in den Norden fortsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Asylverfahren in Mexiko und den USA bergen ebenfalls vielf\u00e4ltige Risiken f\u00fcr Gewalt. Asylbeantragenden werden u.a. ihre Dokumente abgenommen oder sie m\u00fcssen &#8222;Beweise&#8220; f\u00fcr ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentit\u00e4t vorlegen. Viele LGBTQ+-Migrant*innen sind sich auch oft nicht bewusst, dass sie als aufgrund der sexuellen Orientierung und\/oder der Geschlechtsidentit\u00e4t Verfolgte das Recht haben Asyl zu beantragen. Ein Problem f\u00fcr LGBTQ+-Familien ist, dass sie nicht \u00fcber die n\u00f6tigen Dokumente verf\u00fcgen, um eine Familienzusammenf\u00fchrung zu beantragen, da die gleichgeschlechtliche Ehe in den L\u00e4ndern des Triangulo Norte illegal ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Haftanstalten f\u00fcr Asylsuchende sind LGBTQ+-Migrant*innen h\u00e4ufig besonders gef\u00e4hrdet und Missbrauch, geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung durch andere Inhaftierte und das Wachpersonal ausgesetzt. Dieses Risiko gilt vor allem f\u00fcr Transfrauen. Ihre Geschlechtsidentit\u00e4t und individuellen Bed\u00fcrfnisse werden meist nicht anerkannt und sie werden in den Abteilungen der M\u00e4nner festgehalten und damit (sexueller) Gewalt ausgesetzt. Auch wird Transpersonen der Zugang zu Hormonbehandlungen und notwendiger medizinischer Versorgung, beispielsweise aufgrund einer HIV-Infektion verwehrt. Obwohl in den USA nur 0,14% der in den Haftanstalten inhaftierten Asylsuchenden LGBTQ+-Personen sind, werden diese nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Human Rights Campaign in 12% der F\u00e4lle Opfer von sexuellem und k\u00f6rperlicher Gewalt<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201c<em>Ser migrante transx es complicado porque primero en la mayor\u00eda de los pa\u00edses de Latinoam\u00e9rica no existe ley de identidad de g\u00e9nero, lo que hace que cuando las compa\u00f1eras desean viajar tengan que viajar con documentos que no nos reflejan y que por el contrario atentan contra nuestra dignidad al exponernos a situaciones como abuso policial, estigma de la misma polic\u00eda hacia nuestra, comunidad, que muchas veces por ser una mujer trans nos llevan a salas privadas para revisarnos en cuanto a nuestra identidad<\/em>\u201d<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Problem ist, dass genaue Daten zu inhaftierten LGBTQ+-Personen fehlen, da meist keine Informationen \u00fcber die Geschlechtsidentit\u00e4t der inhaftierten Personen gesammelt werden. Dies tr\u00e4gt nicht nur dazu bei, dass LGBTQ+-Personen in den Statistiken zu Migration unsichtbar gemacht werden, sondern behindert auch die Entwicklung und Umsetzung von angemessenen Ma\u00dfnahmen zur Gew\u00e4hrleistung der Rechte von LGBTQ+-Personen. F\u00fcr diejenigen, die das Asylverfahren aufgrund der Haftbedingungen abbrechen oder deren Antrag abgelehnt wird, kann die R\u00fcckkehr in ihr Heimatland das Todesurteil bedeuten. Viele Migrant*innen machen sich daher nach kurzer Zeit erneut auf den Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint, dass die Suche nach R\u00e4umen, die frei von heteronormativer Gewalt sind, f\u00fcr LGBTQ+-Migrant*innen nicht in den Ziell\u00e4ndern endet. LGBTQ+-Migrant*innen sind sowohl in ihren Herkunftsl\u00e4ndern und in ihren Transit- und\/oder Ziell\u00e4ndern, mehrfacher und wiederholter Gewalt und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Die Verletzlichkeit zentralamerikanischer LGBTQ+-Personen wird w\u00e4hrend der Migration und durch ihre sexuelle Orientierung und\/oder Geschlechtsidentit\u00e4t noch verst\u00e4rkt. Sie befinden sich in einem Teufelskreis st\u00e4ndiger Gewalt und mangelndem Schutz aufgrund der Diskriminierung und Stigmatisierung, die LGBTQ+-Personen auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft erfahren und einem Mangel an angemessenen und wirksamen Ma\u00dfnahmen zur Gew\u00e4hrleistung ihrer Rechte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig leisten queere Menschen in der Prekarit\u00e4t und Verletzlichkeit der Migration Widerstand, organisieren sich in migrantischen Netzwerken, unterst\u00fctzen sich gegenseitig auf der gemeinsamen Reise in LGBTQ+-Karawanen auf den Migrationsrouten und schaffen Plattformen, um ihr Recht auf ein sicheres und lebenswertes Leben einzufordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses gesamte Panorama macht die vielf\u00e4ltigen und spezifischen Gewaltformen, denen LGBTQ+-Migrant*innen ausgesetzt sind deutlich und betont die Notwendigkeit, das Thema im der Migrationsdiskurs zu positionieren sowie konkrete Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die den Schutz und die Durchsetzung der Rechte f\u00fcr LGBTQ+-Personen gew\u00e4hrleisten. Weiterhin ist es wichtig, die spezifische Situation von LGBTQ+-Personen in der Migration zu untersuchen und vor allem die Stimmen von LGBTIQ+- Migrant*innen zu Wort kommen zu lassen um ihre Lebensrealit\u00e4t und die Gewalt, der sie ausgesetzt sind sichtbar zu machen. Ein Beispiel sind Initiativen wie \u201eDiversidad Sin Fronteras\u201c (Vielfalt ohne Grenzen), ein Kollektiv von LGBTQ+-Aktivist*innen, Forscher*innen und Dokumentarfilmer*innen, die versuchen die Geschichten von LGBTIQ+-Migrant*innen die Menschenrechtsverletzungen und Gewalt, die diese auf der Flucht nach Nord- und Mittelamerika erlebt haben zu dokumentieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Amnesty (2017): No Safe Place: Salvadorans, Guatemalans and Hondurans Seeking Asylum in Mexico Based on Their Sexual Orientation and\/or Gender Identity. London: Amnesty International LtD. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.amnesty.org\/en\/documents\/document\/?indexNumber=amr01%2f7258%2f2017&amp;language=en\">https:\/\/www.amnesty.org\/en\/documents\/document\/?indexNumber=amr01%2f7258%2f2017&amp;language=en<\/a> (Zugriff am 31.7.2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Arredondo, Alejandra (2021): \u201eSi me hubiera quedado, me hubieran asesinado\u201c: mujeres trans migran para sobrevivir. In: <em>Voz de America<\/em>, 20. Juni 2021. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.vozdeamerica.com\/inmigracion\/quedado-hubieran-asesinado-mujeres-trans-centroamerica-sobrevivir-asilo\">https:\/\/www.vozdeamerica.com\/inmigracion\/quedado-hubieran-asesinado-mujeres-trans-centroamerica-sobrevivir-asilo<\/a> (Zugriff am 31.7.2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Bennet, Isadora (2020): Queer Central American Migrants Imagining Livable Lives\u202f: A Study on How Vulnerability of LGBTQ Migrants Is (Re)Produced during Migration in Mexico and the Role of Religious Shelters. Text abrufbar unter: <a href=\"http:\/\/urn.kb.se\/resolve?urn=urn:nbn:se:uu:diva-413174\">http:\/\/urn.kb.se\/resolve?urn=urn:nbn:se:uu:diva-413174<\/a> (Zugriff am 31.7.2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Corrales, Javier (2020): The Expansion of LGBT Rights in Latin America and the Backlash. In: Bosia, Michael J.\/McEvoy, Sandra M.\/Rahman, Momin (Hrsg.), The Oxford Handbook of Global LGBT and Sexual Diversity Politics. Oxford University Press, 184\u2013200.<\/p>\n\n\n\n<p>REDLAC (2019): Panorama de violencia y protecci\u00f3n en el norte de Centroam\u00e9rica: El impacto de la violencia sobre la comunidad LGBTI en el Norte de Cenroam\u00e9rica. In: <em>REDLAC<\/em>, 6.<\/p>\n\n\n\n<p>Taracena, Maria In\u00e9s (2017): Displaced LGBT People from Central America, Mexico Head North for Survival. In: <em>Arizona Public Media<\/em>, September 2017. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/news.azpm.org\/p\/news-topical-border\/2017\/9\/8\/116373-displaced-lgbt-people-from-central-america-mexico-head-north-for-survival\/\">https:\/\/news.azpm.org\/p\/news-topical-border\/2017\/9\/8\/116373-displaced-lgbt-people-from-central-america-mexico-head-north-for-survival\/<\/a> (Zugriff am 31.7.2021).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Taracena (2017)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> https:\/\/www.hrc.org\/news\/hrc-sends-foia-request-to-ice-cbp-for-details-on-Roxsana-Hernandez-death<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> https:\/\/panoramanoticias.com\/2021\/05\/21\/red-latinoamericana-y-del-caribe-de-mujeres-trans-migrantes-queremos-dar-reconocimiento-al-nuevo-al-fenomeno-que-es-la-migracion-humana\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Migration lesbischer, schwuler, bisexueller, trans- und queeren (LGBTQ+) Personen aus Zentralamerika, vor allem aus Honduras, El Salvador und Guatemala (Triangulo Norte) nach oder durch Mexiko in die USA hat in den letzten Jahren zugenommen. 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