{"id":337,"date":"2016-10-07T14:43:28","date_gmt":"2016-10-07T12:43:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/?p=337"},"modified":"2016-10-07T22:58:01","modified_gmt":"2016-10-07T20:58:01","slug":"einmal-applaus-bitte-aber-ohne-mitleid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/2016\/10\/07\/einmal-applaus-bitte-aber-ohne-mitleid\/","title":{"rendered":"Ich nehme den Applaus\u2026 aber ohne Mitleid bitte!"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/04-Explosion-b-n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-340\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/04-Explosion-b-n-300x176.jpg\" alt=\"Theaterprobe \" width=\"300\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/04-Explosion-b-n-300x176.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/04-Explosion-b-n-768x451.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/04-Explosion-b-n-1024x602.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">von Janka Andernach, Marga Zenth &amp; Orsi Zilahy<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">(Die O-T\u00f6ne haben wir f\u00fcr euch <em>in kursiv<\/em> kenntlich gemacht, Namen sind ge\u00e4ndert.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Berlin. Moabit. Wiclefstrasse. Jugendtheaterbuero. Es geht um das Theaterst\u00fcck \u201eCaravan Al-Hakawati\u201c. Das Thema des Stuecks ist aktueller denn je: Immer mehr Menschen als jemals zuvor sehen sich \u00fcberall auf der Welt aufgrund von Krieg und Verfolgung gezwungen aus ihrer Heimat zu fliehen.\u00a0 Da vor allem, junge Gefl\u00fcchtete aus arabischen L\u00e4ndern wie Syrien oder dem Irak an den Projekt beteiligt sind, nimmt \u201cCaravan Al-Hakawati\u201d diese spezifische arabische Erz\u00e4hltradition als Ausgangspunkt einer kollektiven Theaterproduktion. So werden unterschiedliche k\u00fcnstlerische und popul\u00e4rkulturelle Traditionen kollaborativ zu einem neuen gemeinsamen Narrativ oder Odyssee der Migration verflochten. Das Lateinamerikainstitut der FU Berlin unterst\u00fctzte 2016 die Produktion dieses Projekts, daher hatten wir als Studierende das Gl\u00fcck, die Schauspieler*innen kennenzulernen und ihnen ein paar Fragen zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Ergebnisse teilen wir gerne mit euch. Also lest selbst:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beginnen wir am besten ganz am Anfang: Was bedeutet das eigentlich, \u201e<em>al-Hakawati<\/em>\u201c?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eDie neue Gruppe hei\u00dft Club Al-hakawati, das hei\u00dft auf Arabisch: Ein Mann erz\u00e4hlt eine Geschichte.\u201c (Serbest)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">[\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201e\u2026Familie, Seele, Herz, schwer, Theater, Leben\u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das sind Antworten auf die Frage, mit welchen Worten die Schauspieler*innen der Berliner Theatergruppe Club Al-Hakawati, die aktuelle Produktion \u201eCaravan Al-Hakawati\u201c zusammenfassen w\u00fcrden. Eine Herzensangelegenheit, das ist es in der Tat, was der Club Al-Hakawati dieses Jahr hier in Berlin auf die B\u00fchne gebracht hat. Das merkt man sofort an der Stimmung, wenn man das Jugendtheaterbuero in Moabit betritt. Dabei erfahren wir im Gespr\u00e4ch mit den Schauspieler*innen, dass sich gar nicht alle etwas aus Theater gemacht bevor sie hier auf der B\u00fchne angefangen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u00a0\u201eZum Beispiel habe ich vorher nichts mit Schauspielen zu tun gehabt. Ich habe Theater gehasst und fand es langweilig. Wenn ich es im Fernsehen gesehen habe, hat es mich gelangweilt.\u201c (Ali)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Doch genau das ist der Punkt! Hier geht es nicht nur einfach ums \u201eauf der B\u00fchne stehen und eine Rolle darstellen\u201c. Es ist viel mehr als das. Den Hakawatis geht es um ihre Geschichten, es geht ihnen um den Entstehungsprozess des St\u00fcckes und darum die Botschaft an die Zuschauer*innen weiterzugeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Au\u00dferdem hat ihnen das regelm\u00e4\u00dfige Treffen die M\u00f6glichkeit gegeben, die eigenen Erfahrungen mit Menschen zu teilen, die \u00c4hnliches erlebt haben.\u00a0 Die Theaterprobe war eine Ablenkung von ihrem Alltag, ein Ort zum Spa\u00df haben, lachen und auch weinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u00a0\u201eSeitdem ich hierher komme, ist Theater f\u00fcr mich Spa\u00df. Beim Theater spiele ich mir meine Probleme vom Herzen. Ich spiele, was ich im Herzen und im Kopf habe und das Theater nimmt sie mir ab.\u201c(Ali)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eAm Anfang gab es f\u00fcr uns so viel Leere, wir waren so deprimiert, wir haben immer zuhause gesessen und konnten nichts machen und niemanden kennenlernen. Wir wussten nichts und wir sind einfach hier hergekommen und haben hier eine neue Heimat gefunden. Viele Leute, die zu uns gekommen sind, haben gesagt, dass hier alles anders ist. Auch eine Gruppe von arabischen Journalisten hat das gesagt. Alle haben das gesagt. Am Anfang waren wir nur Teilnehmer, jetzt ist die Theatergruppe ein Teil von uns, von dem wir uns nicht mehr verabschieden k\u00f6nnen. Am Anfang hatten wir so viele Probleme und wir haben immer auf den Mittwoch gewartet, um hierher zu kommen und unsere eigenen Leute zu treffen und zu reden und zu lachen und zu tanzen und alles M\u00f6gliche zu machen, was man im normalen Leben nicht macht. Wenn wir so was auf der Stra\u00dfe machen w\u00fcrden, w\u00fcrden die Leute uns f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4ren.\u201c (<\/em><em>Serbest)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein weiterer positiver Nebeneffekt, ist die Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse, wie Ramsi erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eMein Deutsch wird besser, ich habe mehr Kontakte mit Anderen. Wir reden viel und haben neue Ideen. Das Theater bringt uns etwas bei, es macht mir Spa\u00df und ich m\u00f6chte es weitermachen.\u201c <\/em><em>(Ramsi)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>[\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201cWhen the public or German people watch the play they must ask themselves: Why the Arabic actors are with German people. We come here to learn the language.\u201c (Wafik)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>(\u00dcbersetzung (A. d. R.): \u201eWenn das deutsche Publikum unser St\u00fcck sieht, m\u00fcssen die Leute sich fragen, warum wir f\u00fcr ein deutsches Publikum spielen. Wir kommen hierher um die Sprachen zu lernen.)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Kommuniziert wird auf vielen verschiedenen Sprachen, Deutsch, Arabisch, Englisch, Franz\u00f6sisch, Farsi, etc.\u00a0 Und mit Hilfe dieser Sprachen erz\u00e4hlen sie ihre verschiedenen Geschichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Fast alle der Teilnehmenden sind mit einer pers\u00f6nlichen Geschichte im St\u00fcck dabei. Es geht in der Geschichte um ein Geschichtenerz\u00e4hler-Festival, das kurzfristig aufgrund eines pl\u00f6tzlich ausbrechenden Krieges abgesagt werden muss. Auf ihrer Flucht sto\u00dfen die Hakawatis auf verschiedene Hindernisse und m\u00fcssen es schaffen mit ihren eigenen Geschichten die sich ihnen in den Weg stellenden Grenzen zu durchbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-caravan.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-345\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-caravan-300x191.png\" alt=\"Die &quot;Caravan&quot; der Hakawatis\" width=\"351\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-caravan-300x191.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-caravan-768x490.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-caravan.png 904w\" sizes=\"auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Grenzen durchbrechen. \u00dcber sich hinauswachsen. Das Theater ist ebenfalls eine M\u00f6glichkeit um sich selbst zu \u00fcberwinden und zu erfahren, wie es ist Dinge zu tun, von denen man dachte, dass man sie niemals schaffen k\u00f6nnte. Das kann mitunter auch so etwas vermeintlich Banales sein, wie auf einer B\u00fchne zu stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eIch hatte vorher nie gedacht, dass ich eines Tages auf die B\u00fchne kommen w\u00fcrde und auf Deutsch spielen w\u00fcrde. Es gibt viele Dinge, die ich nie vorher gedacht h\u00e4tte, die ich machen w\u00fcrde, die ich hier tue.\u201c(Serbest)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zum Beispiel ohne Schuhe auf einer B\u00fchne zu stehen, wie Wafik erz\u00e4hlt: <em>\u201eIch mag es nicht ohne Schuhe auf der B\u00fchne zu stehen. Aber ich habe es gemacht.\u201c(Wafik)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und wenn es ohne Schuhe geht, geht es auch ohne Kleidung. Oder?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201cThere are two stories, which are horrible. I was worried about my friends, Said and Ibrahim. In the show we look like animals and then we change to humans. I\u2018m worried about the text, because they don\u00b4t know it exactly. And in the second show we show the people our muscles and take off our clothes. That was horrible, but we do it. And also when Leila and her friend kiss each other in front of the public, it was not easy for anyone to do it. But we do it for our future. \u201c(Wafik)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>(\u00dcbersetzung (A. d. R.): Ich erz\u00e4hle euch zwei Geschichten, die schrecklich sind. Ich habe mir Sorgen um meine Freunde Said und Ibrahim gemacht. Im St\u00fcck sehen wir wie Tiere aus und dann werden wir zu Menschen. Ich mache mir Sorgen, weil sie ihren Text nicht genau k\u00f6nnen. Und im zweiten Teil zeigen wir den Leuten unsere Muskeln und ziehen unsere Kleidung aus. Das war schwierig, aber wir tun es. Und auch wenn Dana und ihre Freundin sich vor dem Publikum k\u00fcssen, das war f\u00fcr niemanden einfach. Aber wir machen es f\u00fcr unsere Zukunft.)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-muscles.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-346 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-muscles-300x198.png\" alt=\"Herausforderung &quot;Nacktbilder&quot;\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-muscles-300x198.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-muscles-768x506.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/migration\/files\/2016\/10\/caravan-al-hakawati-muscles.png 789w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Themen Gender und sexuelle Freiheit wurden von Leila eingebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u00a0\u201eIch habe das Thema Gender und sexuelle Freiheit zur Sprache gebracht<\/em>. <em>Die Geschichte des ganzen Theaterst\u00fccks ist die Geschichte aller Menschen, ob sie gefl\u00fcchtet sind oder nicht. Und das Thema, das ich eingebracht habe, ist einfach ein \u00a0Thema, das ein Teil unseres Lebens ist, f\u00fcr M\u00e4nner, Frauen, Trans, Bisexuelle, Queer, Schwule, Lesben&#8230;. usw.\u201c (Leila)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eines steht auf jeden Fall fest: Das St\u00fcck soll Denkanst\u00f6\u00dfe und Impulse setzen. Und zwar bei den Menschen, die schon etwas l\u00e4nger hier sind\u2026Dar\u00fcber zum Beispiel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u201e<em>Ich denke jetzt gerade \u00fcber Mitleid nach. Ich mag das nicht. Wenn ich auf der B\u00fchne spiele und die Leute sehen mich mitleidig an, das \u00e4rgert mich sehr und es macht mich sehr traurig. Oder auch wenn jemand mit Mikrofon sagt, das ist Surian aus Pakistan, das \u00e4rgert mich. (Zwischenruf: Wir sind alle Menschen!). Ich m\u00f6chte einfach wie ein normaler Mensch spielen, ohne Mitleid. Oder wenn jemand mich fragt, woher ich komme, das mag ich nicht. (Ramsi)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir fragen genauer nach: Und wenn du auf der B\u00fchne stehst, dann kannst du dich von dieser Rolle befreien?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eZum Beispiel den [alten Namen des Vereins] [\u2026]fand ich gar nicht gut. Der Name Al-Hakawati ist besser. Ich m\u00f6chte nicht in einer Schublade landen. Wenn ich auf der B\u00fchne stehe und die Leute klatschen, dann m\u00f6chte ich, dass sie nicht aus Mitleid klatschen, sondern weil wir gut sind.\u201c (Ali)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">[\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eIch bin ein Mensch und ich zeige meine Kunst, ich komme aus Syrien, Irak oder Turkmenistan. Die Menschen tragen eine Brille, wenn sie nur \u00fcber uns denken, der arme Fl\u00fcchtling, er hat so eine schlimme Geschichte\u00b4. So sehen sie unsere Kunst nicht. Auch in der Schule habe ich gemerkt, dass die Leute immer denken, dass es in meinem Land kein Geld gibt. Wir sind nicht gekommen, weil wir kein Geld haben, sondern weil in meinem Land Krieg ist. Nicht wegen dem Geld. Wir haben Geld, warum nicht? Oder sie fragen uns: ,Wei\u00dft du denn, wie man ein Handy benutzt? Habt ihr schon Handys in Syrien? Habt ihr Play-Station in Syrien? Wir kommen nicht aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden. Wir haben eine gute Wirtschaft in Syrien, wir arbeiten alle flei\u00dfig, wir denken rational. Wir sind hier hergekommen wegen eurer Bomben, wegen eurer Politik. Wenn der Krieg vorbei ist, gehen wir wieder zur\u00fcck in unser Land.\u201c (Ramsi)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Doch zum Nachdenken anregen soll es auf der anderen Seite auch die Community der Menschen, die vor noch nicht allzu langer Zeit hierhergekommen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u00a0\u201eIch meine, wir wollen, dass die anderen Fl\u00fcchtlinge, die deprimiert sind, Hoffnung bekommen und empowered werden. Wir waren auch \u201eSchei\u00df\u201c-Fl\u00fcchtlinge und sind jetzt auf der B\u00fchne und das ist gut. Fl\u00fcchtlinge auf aller Welt sollen nicht aufh\u00f6ren zu k\u00e4mpfen, sie sollen weitermachen.\u201c(Serbest)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Genau das ist auch die Botschaft des Theaterst\u00fccks \u2013 weitergehen \u2013 immer mehr Grenzen abzuschaffen \u2013 nie aufgeben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und mit diesem sch\u00f6nen Schlusswort m\u00f6chten wir das Interview schlie\u00dfen. Wir bedanken uns f\u00fcr das Interview und sind fest \u00fcberzeugt, dass den Club Al-Hakawati noch viele B\u00fchnen erwarten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was uns von Gefl\u00fcchteten unterscheidet ist Erfahrung, lasst Sie Ihre Erfahrung mitteilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Zum Beispiel in der Ersti-Orientierungswoche zum neuen Semester: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wenn ihr euch die Hakawatis anschauen und kennenlernen m\u00f6chtet, kommt am 12.10.2016 um 16 Uhr an die Rost\/Silberlaube der FU Berlin (Foyer vor der Mensa). Dort werden die Hakawatis Teile ihre Produktion \u201eCaravan Al-Hakawati\u201c noch einmal auff\u00fchren. (Eintritt frei)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Janka Andernach, Marga Zenth &amp; Orsi Zilahy (Die O-T\u00f6ne haben wir f\u00fcr euch in kursiv kenntlich gemacht, Namen sind ge\u00e4ndert.) Berlin. Moabit. Wiclefstrasse. Jugendtheaterbuero. 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