{"id":153,"date":"2020-05-23T13:22:16","date_gmt":"2020-05-23T11:22:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/?p=153"},"modified":"2020-05-23T13:22:16","modified_gmt":"2020-05-23T11:22:16","slug":"weniger-dozent-mehr-student","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/2020\/05\/23\/weniger-dozent-mehr-student\/","title":{"rendered":"Weniger Dozent, mehr Student"},"content":{"rendered":"<p>Interaktion ist ein Schl\u00fcsselelement f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Online-Lernens. Austauschm\u00f6glichkeiten k\u00f6nnen beispielsweise durch ein asynchrones Online-Diskussionsforum geschaffen werden.<\/p>\n<p>Ein solches richtet ich f\u00fcr mein Bachelorseminar\u00a0<em>Araber und der Orient in Hollywood<\/em>\u00a0in der Online-Lernumgebung Blackboard ein. Mein Ansatzpunkt war, dass sich durch\u00a0Online-Diskussionsforum vielleicht Lernaktivit\u00e4ten verstehen und durch die Transparenz des Schriftlichen durchl\u00e4ssiger gestalten lassen.<\/p>\n<h3>Nutzen von Online-Diskussionsforen \u2013 f\u00fcr Studierende<\/h3>\n<p>Die Vorteile schriftlicher Diskussion in einem Online-Forum bestehen meines Erachtens nach in zwei Dingen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Studierenden haben <strong>Zeit<\/strong>, ihre Antworten auszuarbeiten und dar\u00fcber nachzudenken, was f\u00fcr einen Beitrag sie in welcher Forum leisten wollen. Meiner Wahrnehmung nach neigen die Gespr\u00e4che dazu, tiefer zu sein, was sicherlich damit zusammenh\u00e4ngt, dass schriftliche Beitr\u00e4ge als weniger fl\u00fcchtig empfunden werden als Redebeitr\u00e4ge und die Studierenden ihren Antworten im Forum durch Recherche mehr Gewicht verleihen.<\/li>\n<li>Der Aufbau von Wissen erfolgt im <strong>Austausch<\/strong> und wird direkt an den Gedankeng\u00e4ngen der Mitstudierenden gespiegelt.\u00a0 So fungiert ein Forum auch als verbindendes Element.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Vorteile von Online-Diskussionsforen \u2013 f\u00fcr mich als Dozentin<\/h3>\n<p>Unabh\u00e4ngig vom Nutzen asynchronen Diskutierens f\u00fcr Lernerfolge, birgt der Einsatz eines Online-Diskussionsforums f\u00fcr mich als Dozentin mindestens zwei Vorteile:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Wissen<\/strong> wird <strong>schriftlich<\/strong> festgehalten. Alles bleibt auf der Plattform und ist \u00fcber das gesamte Semester hinweg nachlesbar. Diskussionen in einem Online-Forum sind weniger fl\u00fcchtig als\u00a0<em>face-to-face-<\/em>Diskussionen im Unterrichtsraum, die ja auch meist in keiner Weise schriftlich festgehalten werden. In einem Online-Forum ist der gesamter Ablauf einer Diskussion transparent: wer mit wem interagiert, welche Personen nicht teilnehmen, welche Personen was f\u00fcr Wissen einbringen, und so weiter. Dies hat nat\u00fcrlich wiederum Vorteile f\u00fcr Studierende: W\u00e4hrend eine m\u00fcndliche Unterrichtsdiskussion f\u00fcr Personen, die an einer Sitzung nicht teilnehmen konnten, nicht nachvollzogen werden kann, schafft ein Online-Forum genau das: Gedankenaustausch unabh\u00e4ngig von Pr\u00e4senzstunden nachvollziehbar zu machen, sodass alle Teilnehmenden einer Lehrveranstaltung davon profitieren k\u00f6nnen. Unter Umst\u00e4nden kann die Implementierung eines Online-Diskussionsforums also f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t in der Teilnahme am Wissensaustausch zwischen den Studierenden sowie zwischen Studierenden und der Dozentin sorgen.*<\/li>\n<li><strong>Gedankeng\u00e4nge<\/strong> und Diskussionspunkte k\u00f6nnen\u00a0<strong>visualisiert\u00a0<\/strong>werden \u2013 und hiermit meine ich keine Darstellung in Graphen. Dadurch, dass die Interaktion zwischen den Studierenden schriftlich stattfindet, l\u00e4sst sich f\u00fcr mich als Dozentin \u00fcberblicken, welche Diskussionspunkte besonders h\u00e4ufig aufgegriffen werden, welche Terminologien daf\u00fcr verwendet werden, auf welche Quellen besondern h\u00e4ufig zur\u00fcckgegriffen wird, und so weiter. Solche Diskussionspunkte kann ich aufgreifen, in zusammenfassenden Beitr\u00e4gen verdichten und kommentieren und so die Diskussion mit Blick auf Lernziele moderieren.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Zwischen Inaktivit\u00e4t und Nachrichtenflut \u2013 Schwierigkeiten der Betreuung<\/h3>\n<p>Vermutlich verf\u00e4llt jede Lehrveranstaltung, die zum ersten Mal ein Online-Diskussionsforum als Teil der Lernaktivit\u00e4t implementiert in das ein oder andere Extrem: Es herrscht Austauschflaute oder es findet ein\u00a0<em>\u00dcber<\/em>-Austausch statt. Beides kann durch dieselben Faktoren hervorgerufen sein, so kann zum Beispiel\u00a0fehlendes ad\u00e4quates Feedback der Dozentin dazu f\u00fchren, dass\u00a0nur ein geringes Ma\u00df an kognitivem Engagement vorherrscht und sich die Studierenden isoliert f\u00fchlen, was wiederum zu einem Mangel an Tiefe in der Diskussion f\u00fchren kann, oder dass die Diskussion durch Eigendynamiken im Austausch unter den Studierenden \u00fcbersteuert wird und weg vom Lernzielepfad f\u00fchrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich als Dozentin ergibt sich vor allem bei einem Kurs mit vielen Teilnehmenden (aktuell knapp 40 in der Lehrveranstaltung\u00a0<em>Araber und der Orient in Hollywood<\/em>) aus der Nachrichtenflut die Schwierigkeit der Begleitung und Betreuung. Es f\u00e4llt schwer, mit allen Aktivit\u00e4ten Schritt zu halten und zeitnah Feedback zu geben. Allerdings sehe ich es auch so, dass der Fortschritt einer Forumsdiskussion stark vom Beitrag der Dozentin abh\u00e4ngt \u2013 ebenso ist die Motivation der Studierenden, \u00fcberhaupt am Forum teilzunehmen, an eine gewisse Pr\u00e4senz der Dozentin gekn\u00fcpft.<\/p>\n<h3>Pr\u00e4senz der Dozentin ja, aber in Ma\u00dfen<\/h3>\n<p>Wenn ich diesen Beitrag etwas \u00fcberspitzt &#8222;Weniger Dozent, mehr Student&#8220; betitele, so meine ich damit nicht, dass sich Dozierende in Online-Lehrveranstaltungen, in denen ein Diskussionsforum im Mittelpunkt steht, g\u00e4nzlich aus der Wahrnehmung der Studierenden zur\u00fcckziehen sollen. In Zeiten, in denen Distanz das bestimmende Element von Interaktion zwischen Studierenden und Dozierenden ist, gilt es,\u00a0<em>pr\u00e4sent<\/em>\u00a0zu sein.<\/p>\n<p>Bevor ich dazu komme, was ich mit dieser\u00a0<em>Pr\u00e4senz<\/em>\u00a0(in einem asynchronen Lehrformat) meine, m\u00f6chte ich in Stichpunkten anf\u00fchren, was sie f\u00fcr mich nicht bedeutet.<\/p>\n<h5>Pr\u00e4senz in Online-Lehre bedeutet nicht<\/h5>\n<ul>\n<li>dass jede Sitzung eine synchrone Online-Sitzung sein muss, wenn eigentlich ein asynchrones Format f\u00fcr eine Lehrveranstaltung konzipiert wurde;<\/li>\n<li>dass Dozierende mit Studierenden Einzelunterricht in\u00a0<em>one-on-one<\/em>-Online-Meetings durchf\u00fchren sollen;<\/li>\n<li>dass den Studierenden im Online-Semester mehr Aufgaben gestellt werden, als sie im Rahmen eines Nicht-Online-Semesters bew\u00e4ltigen k\u00f6nnten;<\/li>\n<li>dass Dozierende auf jeden Beitrag in einem Forum antworten;<\/li>\n<li>dass Dozierende eine Forumsdiskussion mit eigenen Beitr\u00e4gen dominieren sollen;<\/li>\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Qualit\u00e4t schl\u00e4gt Quantit\u00e4t<\/h5>\n<p>F\u00fcr mich geht es beim Pr\u00e4sent-Sein in Online-Lehre darum, die Pr\u00e4senz bedeutungsvoll zu gestalten. Bedeutungsvolle Pr\u00e4senz l\u00e4sst sich kreieren, wenn man sich selbst eine Art &#8218;Skript&#8216; anlegt, nach dem das eigene Engagement abl\u00e4uft; dies kann verschiedene Punkte beinhalten:<\/p>\n<ul>\n<li>eine w\u00f6chentliche Ank\u00fcndigung in Blackboard mit einer \u00dcbersicht \u00fcber die Themen und Ziele der kommenden Woche und ein Recap der vergangenen Woche \u2013 ein Recap kann unter Umst\u00e4nden auch eine Form der aktiven Teilnahme durch Studierende sein;<\/li>\n<li>eine Frage-Antwort-Sektion im Forum, in der Studierende explizite Fragen (auch technischer oder organisatorischer Natur) stellen k\u00f6nnen, die dann zeitnah von Dozierenden beantwortet werden k\u00f6nnen;<\/li>\n<li>Online-Sprechstunden mit festen Zeiten;<\/li>\n<li><em>quick and dirty<\/em> Videobotschaften, in denen Missverst\u00e4ndnis aus einer Forumsdiskussion gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen oder wichtige Punkte m\u00fcndliche zusammengefasst werden k\u00f6nnen;<\/li>\n<li>zeitnahe R\u00fcckmeldung zu Hausaufgaben;<\/li>\n<li>in Online-Diskussionsrunden den Austausch mit den Studierenden suchen;<\/li>\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Konkret bedeutet dies f\u00fcr die Forumsdiskussion in meinem Seminar\u00a0<em>Araber und der Orient in Hollywood:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>dass ich als Dozentin Diskussionsanreize schaffe (zum Beispiel durch Initialbeitr\u00e4ge) aber der Diskussion ansonsten ihren Lauf lasse und nicht auf jeden Beitrag antworte; Oberthemen f\u00fcr die kommenden Wochen sind festgelegt und Expertengruppen arbeiten sich jeweils in Oberthemen ein, sodass sie in der jeweiligen Woche\u00a0<em>qualitativ mehr\u00a0<\/em>Beitrag leisten k\u00f6nnen und die Diskussion mit ihren Beitr\u00e4gen beleben k\u00f6nnen;<\/li>\n<li>dass ich als Dozentin die Diskussionspunkte einer Woche zusammenfasse und sie innerhalb der Kurzziele verorte;<\/li>\n<li>dass ich M\u00f6glichkeit zum Austausch mit den Expertengruppen biete, zum Beispiel durch eigens angesetzte Expertensprechstunden;<\/li>\n<li>dass ich die Forumsdiskussion und die sich dort generierenden Informationen eng mit den Anforderungen der zu absolvierenden Pr\u00fcfungsleistung (einer differenziert bewerteten Hausarbeit) verzahne;<\/li>\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nicht Antworten, WIRKLICH NICHT<\/h3>\n<p>So lautete der Tipp aus einer Facebook-Gruppe namens\u00a0<em>Pandemic Pedagogy<\/em>, als ich nachfragte, wie ich den Fokus einer Forumsdiskussion von meiner Person weg hin zu den Studierenden und ihrem Wissen und ihren Gedankeng\u00e4ngen bewegen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Dieser Tipp war wirklich wertvoll.<\/p>\n<p>Denn ja, Dozierende m\u00f6gen dazu neigen, alles &#8218;kontrollieren&#8216; zu wollen, um ja einen Kurs in die richtigen Bahnen zu lenken und sicherzustellen, dass Studierende Information X, Y, und Z wirklich verstanden und reflektiert haben. Daraus ergibt sich in einem schriftlichen Diskussionsforum nicht selten eine Dominanz der Dozierenden, die hemmend f\u00fcr den Fortschritt der Diskussion sein kann, weil die Aktivit\u00e4t der Studierenden dann immer vom Beitrag der Dozierenden abh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Diese Abh\u00e4ngigkeit muss aber nicht sein; denn selbst, wenn ich als Dozentin mehr zu einem Thema wei\u00df, geht es f\u00fcr mich nicht darum, mein Wissen als einzig richtige Wahrheit zu pr\u00e4sentieren und nur darauf hinzuarbeiten, dass Studierende reine Fakten meines Wissens rezitieren k\u00f6nnen. Mir geht es um Reflexionsverm\u00f6gen und Recherchef\u00e4higkeit, auch um die Erkenntnis der Studierenden, dass sie selbst \u00fcber Wissen verf\u00fcgen oder sich solches aneignen k\u00f6nnen, das nicht weniger wert ist als das Wissen von mir als Dozentin.<\/p>\n<p><em>Studere<\/em> bedeutet ja &#8217;sich eifrig bem\u00fchen&#8216; \u2013 und so sehe ich meine Aufgabe als Dozentin in der Begleitung und Betreuung eines Online-Diskussionsforums als Hauptaustauschplattform einer Online-Lehrveranstaltung darin, dieses Bem\u00fchen anzuerkennen, mit Anreizen zu f\u00fcttern, Wege und M\u00f6glichkeiten aufzuzeigen, es schlichtweg zu erm\u00f6glichen und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>*Wie es sich verh\u00e4lt, wenn ein Online-Forum nicht alleiniger Raum f\u00fcr Diskussionen in einer Lehrveranstaltung ist, sondern mit\u00a0<em>face-to-face<\/em>-Diskussion im Unterrichtsraum kombiniert wird, w\u00e4re zu pr\u00fcfen. Meine Gedanken entstehen aktuell aus der Situation heraus, dass das Online-Diskussionsforum im Kurs\u00a0<em>Araber und der Orient in Hollywood<\/em> die Hauptaustauschm\u00f6glichkeit bildet, an die auch die Lernziele angegliedert sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interaktion ist ein Schl\u00fcsselelement f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Online-Lernens. Austauschm\u00f6glichkeiten k\u00f6nnen beispielsweise durch ein asynchrones Online-Diskussionsforum geschaffen werden. Ein solches richtet ich f\u00fcr mein Bachelorseminar\u00a0Araber und der Orient in Hollywood\u00a0in der Online-Lernumgebung Blackboard ein. Mein Ansatzpunkt war, dass sich durch\u00a0Online-Diskussionsforum vielleicht Lernaktivit\u00e4ten verstehen und durch die Transparenz des Schriftlichen durchl\u00e4ssiger gestalten lassen. 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