{"id":158,"date":"2020-06-06T17:54:29","date_gmt":"2020-06-06T15:54:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/?p=158"},"modified":"2020-06-06T17:54:29","modified_gmt":"2020-06-06T15:54:29","slug":"i-search-paper-eine-schreibaufgabe-mit-biss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/2020\/06\/06\/i-search-paper-eine-schreibaufgabe-mit-biss\/","title":{"rendered":"I-Search-Paper \u2013 eine Schreibaufgabe &#8218;mit Biss&#8216;?"},"content":{"rendered":"<p>Inspiriert vom\u00a0Online-Workshop &#8222;Digitale Schreibaufgaben &#8218;mit Biss&#8216; zur Strukturierung meiner Online-Lehre&#8220;\u00a0von SUPPORT f\u00fcr die Lehre habe ich mir Gedanken dar\u00fcber gemacht, ob es nicht gut w\u00e4re, wenn Studierende im Bachelorstudium einmal schriftlich ihre Recherchepraktiken zu einem Thema reflektieren w\u00fcrden und dabei gleichzeitig auch Formen des wissenschaftlichen Schreibens \u00fcben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Meine \u00dcberlegungen r\u00fchren daher, dass ich immer wieder merke, dass f\u00fcr Studierende vor allem das Recherchieren und Lesen von Quellen und Herausarbeiten von Informationen und Strukturieren dieser Informationen f\u00fcr die eigene Argumentation eine Herausforderung bildet. Aber ohne angemessene Recherche l\u00e4sst sich keine schriftliche Pr\u00fcfungsleistung \u00e0 la Hausarbeit erfolgreich bewerkstelligen. Lesen und das Verarbeiten des Gelesenen bilden die Grundlage jeglicher schriftlichen Auseinandersetzung in wissenschaftlicher Form. Dabei geht es gleicherma\u00dfen um das Lesen von Prim\u00e4r- wie Sekund\u00e4rquellen \u2013 und im Falle meines Seminars\u00a0<em>Araber und der Orient in Hollywood\u00a0<\/em>geht es sogar nicht nur um blanke Literatur, die gelesen wird, sondern auch um Filme, die gesehen werden. Dennoch gelten f\u00fcr Filme als zu bearbeitendes oder zu Rate zu ziehendes Material f\u00fcr eine schriftliche Studienarbeit dieselben Regeln:\u00a0Ich komme nicht umher, tats\u00e4chlich Filme zu schauen, tats\u00e4chlich Texte zu lesen, um eine Hausarbeit in diesem Seminar erfolgreich schreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Recherchieren bedeutet Selektieren<\/h3>\n<p>Recherchieren bedeutet nicht nur, genau die Texte zu lesen, die ich dann tats\u00e4chlich f\u00fcr eine Hausarbeit brauche. Wenn ich f\u00fcr eine 10-seitige Hausarbeit am Ende vielleicht 10 Quellen verwertet habe, so habe ich weit mehr als nur diese 10 Quellen gelesen. Ich habe selektiert, vielleicht aus doppelt oder dreifach so vielen Quellen wie ich letztlich in der Arbeit verwende. Nicht alles erweist sich als zutr\u00e4glich zu dem Thema, das ich in dem jeweiligen Moment bearbeiten will. Trotzdem ist das &#8218;Scannen&#8216; solcher dann &#8218;Ausschussware&#8216; ein Prozess, der das Reflektieren und Evaluieren von Quellen trainiert; er geh\u00f6rt zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu.<\/p>\n<p>Meines Erachtens kann dieser Prozess des Recherchieren noch mehr in den Mittelpunkt ger\u00fcckt werden, wenn es darum geht, Studierende in das wissenschaftliche Arbeiten einzuf\u00fchren. Denn das Schreiben steht eigentlich nicht am Anfang einer Hausarbeit. Oftmals nimmt die Recherche sogar mehr Zeit in Anspruch als das tats\u00e4chliche Schreiben \u2013 auch deswegen, weil Recherchieren ja selbst auch Formen des Schreibens beinhaltet, n\u00e4mlich das Exzerpieren und gegebenenfalls das Zusammenfassen sowie das Herausarbeiten von Zitaten.<\/p>\n<p>Die folgende Flow-Chart verdeutlicht diesen Prozess:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-159 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.11.33.png\" alt=\"\" width=\"1009\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.11.33.png 1009w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.11.33-300x54.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.11.33-768x137.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Aber wie kann dieser Prozess des Recherchierens auch schriftlich fassbar gemacht werden?<\/p>\n<p>Meine Idee ist, Studierende ein I-Search-Paper schreiben zu lassen.<\/p>\n<h3>Die Geschichte der eigenen Recherche erz\u00e4hlen<\/h3>\n<p>Die Idee eines I-Search-Papers (Macrorie, 1998) ist es, die Neugier an einem Thema in den Vordergrund zu stellen und Studierende die Geschichte ihrer eigenen Recherche erz\u00e4hlen und damit reflektieren zu lassen.<\/p>\n<p>Als Genre macht sich ein I-Search-Paper Formen von <strong>Metakognition<\/strong> zu Nutze: Studierende schenken den verschiedenen Schritten des Rechercheprozesses Aufmerksamkeit und formulieren diese schriftlich aus und reflektieren so \u00fcber die Wichtigkeit dieser verschiedenen Schritte von der Themenfindung bis hin zum Entdecken und Verwerfen von Quellen.<\/p>\n<p>Bestenfalls erf\u00fcllt ein I-Search-Paper damit einen doppelten Zweck:<\/p>\n<ol>\n<li>Es schafft ein Bewusstsein \u00fcber den Rechercheprozess und<\/li>\n<li>es gibt M\u00f6glichkeit, Schreiben in einem weniger formellen Rahmen als den einer Hausarbeit zu \u00fcben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein Charakteristikum eines I-Search-Papers ist es, das Interesse des Lesers f\u00fcr das eigene Thema zu wecken. Dabei wird die Ich-Perspektive akzentuiert \u2013 etwas, was sonst im wissenschaftlichen Schreiben kaum einen Platz hat. Dabei kann autorenzentriertes Schreiben durchaus bestimmte Blockaden l\u00f6sen.<\/p>\n<h3>Schreiben, um Wissen zu schaffen<\/h3>\n<p>Manchmal berichten Studierende davon, dass sie das Gef\u00fchl haben, Hausarbeiten so schreiben zu m\u00fcssen, dass es den Dozierenden &#8218;gef\u00e4llt&#8216;, damit sie die besten Noten bekommen. Dies f\u00fchrt zu allerhand Blockaden im Schreiben: Man \u00fcbersieht interessante Ans\u00e4tze, weil man nur darauf fokussiert ist, genau diejenigen Argumente zu finden, die Dozierende selbst verwendet haben oder aber die sie \u00fcberzeugen werden.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich will aber gar keine Hausarbeiten lesen, in denen meine eigenen Meinungen \u00fcber Themenstellungen und meine eigenen Antworten auf Fragestellungen nacherz\u00e4hlt werden. Ich muss nicht mit meinen Studierenden einer Meinung zu einem Hausarbeitsthema sein; mir muss nicht mal das Thema gefallen, geschweige denn die Antwort auf die Fragestellung. Was stimmig sein muss, ist die Argumentation \u2013 und nur daran messe ich erfolgreiche Hausarbeiten:<\/p>\n<p><strong>Ist die Fragestellung klar abgesteckt und ist der Weg zur Beantwortung dieser Fragestellung schl\u00fcssig argumentiert.<\/strong><\/p>\n<p>Und sollte es keine Antwort auf eine Fragstellung geben k\u00f6nnen: Wird deutlich gemacht, warum es im Rahmen dieser oder jener Hausarbeit keine abschlie\u00dfende Antwort auf eine Frage geben kann.<\/p>\n<p>Nicht mehr und nicht weniger.<\/p>\n<p>Ich bin der Meinung, dass ich gegen\u00fcber den Studierenden noch deutlicher machen kann, dass es beim wissenschaftlichen Schreiben tats\u00e4chlich darum geht\u00a0<strong>Wissen zu schaffen<\/strong>. Und Wissen wird eben erst zu Wissen, wenn es kommuniziert wird und sich an anderem Wissen spiegelt \u2013 quasi in einen Diskurs tritt.<\/p>\n<p>Ein I-Search-Paper verfolgt hier eher die Strategie der Selbsterkenntnis: Bestenfalls profitieren Studierende davon, sich ihre eigenen Rechercheprozesse bewusst zu machen und diese vielleicht auch zu evaluieren und f\u00fcr die n\u00e4chste Hausarbeit oder gar die Abschlussarbeit gegebenenfalls anzupassen. Aber auch f\u00fcr mich als Dozierende kann das Lesen von studentischen I-Search-Papers erhellend sein: Bestenfalls\u00a0erfahre ich etwas \u00fcber die Recherchef\u00e4higkeiten der Studierenden und kann den Unterricht entsprechend gestalten. Insgesamt stelle ich mir den Prozess eines I-Search-Papers wie folgt vor:<\/p>\n<figure id=\"attachment_160\" aria-describedby=\"caption-attachment-160\" style=\"width: 1046px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-160 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.38.48.png\" alt=\"\" width=\"1046\" height=\"624\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.38.48.png 1046w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.38.48-300x179.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.38.48-768x458.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/files\/2020\/06\/Screenshot-2020-06-06-at-17.38.48-1024x611.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-160\" class=\"wp-caption-text\">Die Flow-Chart ist nicht wirklich ausgereift.<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Konkrete Schreibaufgabe: Themenfindung<\/h3>\n<p>Im Rahmen des\u00a0Online-Workshop &#8222;Digitale Schreibaufgaben &#8218;mit Biss&#8216; zur Strukturierung meiner Online-Lehre&#8220;\u00a0von SUPPORT f\u00fcr die Lehre entwarf ich die folgende, eher einfache Schreibaufgabe, die lediglich der Themenfindung dient:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Formulieren Sie drei potenzielle Themen f\u00fcr ein I-Search-Paper. Ein Thema kann eine Aussage oder eine Frage sein, sollte aber nicht l\u00e4nger als ein Satz sein. <\/strong><\/p>\n<p>Wichtig ist, dass ein Thema Sie interessiert.\u00a0Sollten Sie aktuell damit nicht weiterkommen, k\u00f6nnen Sie ein paar Strategien anwenden, um Themen zu generieren; zum Beispiel k\u00f6nnen Sie (a) Triggerphrasen nutzen wie: Ich wollte schon immer etwas zu diesem Film\/dieser Serie herausfinden \u2026 ODER Ich wollte schon immer wissen, wie &#8230; ODER Ich bin auf diesen Film\/diese Serie\/diese Szene gesto\u00dfen und frage mich \u2026 (b) Sie k\u00f6nnen eine Bestandsaufnahme der B\u00fccher machen, die Sie schon immer mal gern lesen wollten oder von Artikeln, die Sie in den vergangenen Wochen gelesen haben und die Sie interessieren. (c) Sie k\u00f6nnen eine Priorit\u00e4tenliste anfertigen von Themen\/Fragen\/Gegenst\u00e4nden, die Ihnen besonders wichtig sind oder f\u00fcr die Sie sich interessieren und k\u00f6nnen diese Priorit\u00e4ten dann mit den Seminarthemen vergleichen.<\/p>\n<p>Machen Sie ein Brainstorming \u00fcber so viele m\u00f6gliche Themen, die Sie interessieren, bevor Sie sich entscheiden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ob dies eine Schreibaufgabe &#8218;mit Biss&#8216; ist, wei\u00df ich allerdings nicht \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich bin mir noch unschl\u00fcssig, ob ich den Studierenden im Seminar\u00a0<em>Araber und der Orient in Hollywood\u00a0<\/em>die Option geben werde, ein I-Search-Paper als Pr\u00fcfungsleistung zu verfassen, denn eigentlich habe ich bisher nicht konsequent auf dieses Genre hingearbeitet. Nichtsdestotrotz halte ich die Form des I-Search-Papers f\u00fcr eine gute M\u00f6glichkeit, Studierende fr\u00fch in das reflektierte Schreiben einzuf\u00fchren, ohne Sie gleich mit den Formalia und Argumentationsstrategien einer wissenschaftlichen Hausarbeit zu konfrontieren. Ein\u00a0I-Search-Paper kann einen \u00dcbergang zur zum wissenschaftlichen Schreiben bilden, da es einen seiner Hauptprozesse \u2013 n\u00e4mlich das Recherchieren \u2013 explizit zum Thema macht und gleichzeitig \u00e4hnliche Strukturierungs- und Organisationsformen von Wissen und Erkenntnissen gebraucht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Macrorie, K. (1998).\u00a0 The I-Search Paper: Revised Edition of Searching Writing.\u00a0 Portsmouth, NH: Heinemann-Boynton\/Cook.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inspiriert vom\u00a0Online-Workshop &#8222;Digitale Schreibaufgaben &#8218;mit Biss&#8216; zur Strukturierung meiner Online-Lehre&#8220;\u00a0von SUPPORT f\u00fcr die Lehre habe ich mir Gedanken dar\u00fcber gemacht, ob es nicht gut w\u00e4re, wenn Studierende im Bachelorstudium einmal schriftlich ihre Recherchepraktiken zu einem Thema reflektieren w\u00fcrden und dabei gleichzeitig auch Formen des wissenschaftlichen Schreibens \u00fcben k\u00f6nnten. Meine \u00dcberlegungen r\u00fchren daher, dass ich immer &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/2020\/06\/06\/i-search-paper-eine-schreibaufgabe-mit-biss\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eI-Search-Paper \u2013 eine Schreibaufgabe &#8218;mit Biss&#8216;?\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2235,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,338801,1761],"tags":[339112,318945,324499,89,835,84018,350992,318190,351264,318638,318322,727,351422,319164,645,340038],"class_list":["post-158","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-ba-geschichte-und-kultur-des-vorderen-orients","category-seminar","tag-bachelorstudiengang","tag-digitale-lehre","tag-digitales-semester","tag-e-learning","tag-film","tag-hausarbeit","tag-i-search-paper","tag-kreativsemester","tag-metakognition","tag-online-lehren","tag-online-lernen","tag-recherchieren","tag-reflektieren","tag-virtueller-campus-berlin","tag-wissenschaftliches-arbeiten","tag-wissenschaftliches-schreiben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2235"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=158"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":161,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158\/revisions\/161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=158"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=158"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/mummelthei\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=158"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}