{"id":17256,"date":"2018-08-17T09:54:12","date_gmt":"2018-08-17T07:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/?p=17256"},"modified":"2018-08-17T02:22:43","modified_gmt":"2018-08-17T00:22:43","slug":"in-30-tagen-durch-die-niederlande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/2018\/08\/17\/in-30-tagen-durch-die-niederlande\/","title":{"rendered":"In 30 Tagen durch die Niederlande"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><strong>Von Aniko Schusterius<\/strong><\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/2018\/08\/06\/groningen-050\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studium in den Niederlanden<\/a>, gleich welchen Faches, ist eine Herausforderung f\u00fcr deutsche Studierende. Hohe Anspr\u00fcche und strenge Noten lassen neben dem Uni-Alltag nicht viel Freizeit \u00fcbrig. Schon vor meinem Auslandssemester in Groningen spielte ich mit dem Gedanken, eine Rundreise durch das \u201ePlatteland\u201c zu machen. Land, Leute und Kultur kennenzulernen war mir besonders wichtig. Nach vier Wochen im neuen Studiensystem musste ich feststellen, dass eine Erkundung der umliegenden Provinzen nicht w\u00e4hrend des Semesters m\u00f6glich sein w\u00fcrde. Der daraus folgende Zeitpunkt meiner St\u00e4dtetour im Juli h\u00e4tte nicht besser sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum Beginn meiner Reise stiegen die Temperaturen in den Niederlanden und egal wohin ich kam, die Einheimischen erz\u00e4hlten mir, dass es bei ihnen sonst immer regnen w\u00fcrde. Der strahlende Sonnenschein motivierte mich auf der Insel <strong>Texel<\/strong>, meinem ersten Zwischenstopp, zu einem Surfkurs. Wer glaubt, dass man f\u00fcr ordentliche Wellen andere Kontinente bereisen muss, liegt falsch. Neben wundersch\u00f6nen Str\u00e4nden bietet <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/2017\/11\/27\/wer-teksel-sagt-muss-auch-brueksel-sagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Texel<\/a> tolle Radwege entlang an endlosen Landschaften aus gr\u00fcnen Feldern. Und hier und da grasen Schafe bl\u00f6kend vor sich hin.<\/p>\n<div id=\"attachment_17265\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Alkmaar_K\u00e4semarkt2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17265\" class=\"wp-image-17265 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Alkmaar_K\u00e4semarkt2-300x264.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Alkmaar_K\u00e4semarkt2-300x264.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Alkmaar_K\u00e4semarkt2-768x676.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Alkmaar_K\u00e4semarkt2-1024x901.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17265\" class=\"wp-caption-text\">K\u00e4semarkt in Alkmaar.<\/p><\/div>\n<p>Mit der Sonne im Gep\u00e4ck fuhr ich weiter nach <strong>Alkmaar<\/strong>. Mit dem Zug lassen sich Entfernungen in den Niederlanden g\u00fcnstig und schnell zur\u00fccklegen. Drei Tage in der K\u00e4sestadt erm\u00f6glichten es mir, den ber\u00fchmten K\u00e4semarkt zu besuchen, der jeden Freitagmorgen auf dem Marktplatz veranstaltet wird. Heute nur noch eine Touristenattraktion, verschafft er den Besuchern Eindr\u00fccke \u00fcber den einstigen Umschlagplatz langer Reihen von K\u00e4ser\u00e4dern. Sehr sch\u00f6n ist auch die Aussicht vom Kirchendach der Sint-Laurenskerk. Zum 800. Jubil\u00e4um lautet hier das Motto: <em>Klim naar de Hemel<\/em>. Ich erinnere mich zu gern an die nette Dame im Museum, die einfach nicht fassen konnte, dass Niederl\u00e4ndische Philologie tats\u00e4chlich ein Studienfach in Deutschland ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_17258\" style=\"width: 195px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Route.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17258\" class=\"wp-image-17258 \" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Route-262x300.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Route-262x300.jpg 262w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Route-768x879.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Route-895x1024.jpg 895w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Route.jpg 1840w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17258\" class=\"wp-caption-text\">Die Reiseroute. (Bonuspunkte f\u00fcr alle, die den Fehler in der Karte finden!)<\/p><\/div>\n<p>Die \u00e4lteste Universit\u00e4t der Niederlande befindet sich in <strong>Leiden<\/strong>. Nicht nur der <em>Hortus Botanicus<\/em> (Botanischer Garten), auch die zahlreichen Museen sind einen Besuch wert. Sie bieten bei 30 Grad Au\u00dfentemperatur angenehme Abk\u00fchlung. Zu den interessantesten geh\u00f6ren f\u00fcr mich das Rijksmuseum Boerhaave und das Volkenkunde Museum. Der Tipp meiner Sprachlehrerin, eine Museumskaart w\u00e4hrend meines Erasmusaufenthaltes zu erwerben, erwies sich als goldrichtig. F\u00fcr eine einmalige Geb\u00fchr von 60 Euro gelangt man ein Jahr lang gratis in \u00fcber 400 Museen, Galerien und Ausstellungsr\u00e4ume in den ganzen Niederlanden. Schon nach f\u00fcnf Besuchen hatte ich den Geldwert wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_17264\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/NL-Zweite-Kammer_Den-Haag.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17264\" class=\"wp-image-17264 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/NL-Zweite-Kammer_Den-Haag-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/NL-Zweite-Kammer_Den-Haag-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/NL-Zweite-Kammer_Den-Haag-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17264\" class=\"wp-caption-text\">Tweede Kamer in Den Haag.<\/p><\/div>\n<p>Die perfekte Mischung aus Gro\u00dfstadt und K\u00fcste bietet <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/2016\/03\/02\/de-heek-en-de-apostrof\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Den Haag<\/strong><\/a>. Mit seiner Architektur aus modernen und historischen Geb\u00e4uden, den politischen Institutionen, gro\u00dfen Parkanlagen und der langen Strandpromenade sechs Kilometer vom Zentrum entfernt, ist es eine meiner Lieblingsst\u00e4dte geworden. Ich habe an einer F\u00fchrung durch das Vredespaleis (Sitz des Internationalen Gerichtshofes, Schiedshofes, Haager Akademie f\u00fcr V\u00f6lkerrecht) und den Binnenhof (Sitz des Niederl\u00e4ndischen Parlaments) teilgenommen. Beides war sehr interessant und informativ gestaltet. F\u00fcr Kunstliebhaber ist zudem das Mauritshuis ein Muss. Das ber\u00fchmte M\u00e4dchen mit dem Perlenohrring von Vermeer hatte ich mir allerdings viel gr\u00f6\u00dfer vorgestellt.<\/p>\n<p>Nur 20 Zugminuten entfernt von Den Haag liegt die kleine Stadt <strong>Delft<\/strong>. Auch wenn sie bei meinem kurzen Aufenthalt etwas verschlafen wirkte, birgt sie doch ein kleines Wunder in sich. Am Fluss De Vliet liegt die bekannte T\u00f6pferei De Delftse Pauw. Das blau-wei\u00dfe Porzellan ist \u00fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt und konkurriert mit der deutschen Manufaktur in Mei\u00dfen. Die Kombination aus Fabrik und Museum erm\u00f6glicht es, bei der Produktion zuzusehen, die bis heute per Hand geschieht.<\/p>\n<p>Sechster Halt meiner Rundreise: <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/2018\/07\/25\/rotterdam-010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Rotterdam<\/strong><\/a>. Hier erlebte ich einen kleinen Kulturschock. Enge Stra\u00dfen, schmale Grachten und niedrige Fachwerkh\u00e4user findet man nicht. Durch den zweiten Weltkrieg schwer zerst\u00f6rt, ist Rotterdam heute f\u00fcr seine moderne Architektur bekannt. Wie ein typischer Tourist betrachtete ich die Erasmusbr\u00fccke und fuhr mit dem Speedboot durch den gro\u00dfen Hafen. Ich fragte mich auch, wie man die Wohnungen in den Kubush\u00e4usern wohl einrichtete und stie\u00df fast mit einem Passanten zusammen, nachdem ich minutenlang die Decke der Markthalle durch die Linse meiner Kamera angestarrt hatte. Rotterdam bietet dem Besucher alles, was das Gro\u00dfst\u00e4dterherz begehrt, nur keine Ruhe. Selbst die Aussicht vom Euromast Tower auf die Stadt herunter hat etwas Hektisches an sich. Touristengruppen schieben sich \u00fcber die Plattform von Norden nach S\u00fcden und Osten nach Westen.<\/p>\n<div id=\"attachment_17263\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Nijntje-Museum.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17263\" class=\"wp-image-17263 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Nijntje-Museum-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Nijntje-Museum-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Nijntje-Museum-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17263\" class=\"wp-caption-text\">Im Nijntje-Museum.<\/p><\/div>\n<p>In <strong>Utrecht <\/strong>lernte ich gleich zu Beginn, das mein Kindheitsheld, das H\u00e4schen Miffi, eigentlich Nijntje hei\u00dft. Sogar ein kleiner Platz in einer Wohngegend Utrechts wurde nach ihr benannt. Bei einem Spaziergang entlang der Grachten taucht Nijntje immer wieder in Form von kleinen Statuen auf, mal in schlichter Bronze, dann wieder bunt gestaltet. In Utrecht bietet es sich zudem an, bei sch\u00f6nem Wetter ein Motorboot zu mieten und die Stadt vom Wasser aus zu betrachten. Den gr\u00f6\u00dferen Nervenkitzel fand ich bei einem Tagesausflug zum Efteling Erlebnispark s\u00fcdlich von Utrecht in Tilburg. Achterbahnen, Zuckerwatte und ein musikalisch unterlegtes Wasserspektakel am Abend versetzten mich ein St\u00fcck weit zur\u00fcck in meine Kindheit.<\/p>\n<p>In <strong>Nijmegen<\/strong> war ich besonders froh \u00fcber meine k\u00fchle Ferienwohnung im Souterrain. Die Temperaturen stiegen in der dritten Woche meiner Rundreise auf \u00fcber 30 Grad. Das Wetter hielt mich trotzdem nicht davon ab, die Stadt zu erkunden und im Valkhof Museum mehr \u00fcber ihre r\u00f6mische Vergangenheit zu erfahren. Mit einem Eis in der Hand lie\u00df es sich danach zwischen den B\u00e4umen im Kronenburgerpark wunderbar entspannen.<\/p>\n<div id=\"attachment_17266\" style=\"width: 273px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Streetart_Eindhoven2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17266\" class=\"wp-image-17266 \" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Streetart_Eindhoven2-300x238.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Streetart_Eindhoven2-300x238.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Streetart_Eindhoven2-768x610.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Streetart_Eindhoven2-1024x813.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17266\" class=\"wp-caption-text\">Street Art in Eindhoven.<\/p><\/div>\n<p>Der vorletzte Stop auf meiner Reise war <strong>Eindhoven.<\/strong> F\u00fcr mich ein kleines Rotterdam. Als Standort der Philips-Werke wurde es von den Alliierten im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert und erst St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wiederaufgebaut. Die Modernit\u00e4t des Design- und Technologiezentrums der Niederlande spiegelt sich in den Geb\u00e4uden wie dem Evoloun, dem Vesteda Tower oder dem Blob wieder. Aber auch Streetart und viele begr\u00fcnte Wohnanlagen lassen sich in den Seitenstra\u00dfen entdecken. Das Van Abbemuseum gibt einen Eindruck \u00fcber die aktuelle Kunst- und Designszene in den Niederlanden und im internationalen Kontext. Besonders nett sind dort die rotbehemdeten Guides, die in jedem Raum angesprochen werden k\u00f6nnen, um mehr \u00fcber die Ausstellungsst\u00fccke zu erfahren.<\/p>\n<div id=\"attachment_17262\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Buchladen-Maastricht_02.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17262\" class=\"wp-image-17262 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Buchladen-Maastricht_02-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Buchladen-Maastricht_02-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/nederlands\/files\/2018\/08\/Buchladen-Maastricht_02-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17262\" class=\"wp-caption-text\">Buchhandlung in Maastricht.<\/p><\/div>\n<p>Endstation meiner Reise w\u00e4hlte ich <strong>Maastricht<\/strong>. In der Hauptstadt der Provinz Limburg kam ich oft in die Situation, dass ich nicht erraten konnte, ob mein Gegen\u00fcber Deutscher oder Niederl\u00e4nder war, denn der Dialekt der Einheimischen kam der deutschen Sprache sehr nahe, verglichen mit der Sprache die ich aus Groningen kannte. Der Vrijthof sowie das Bonnefantenmuseum sind ein Muss, genauso wie die wundersch\u00f6ne Dominicanen-Buchhandlung in einer entwidmeten Kirche. Hier verbrachte ich Stunden zwischen den Regalen und B\u00fccherstapeln. Nach zwei Tagen hatte ich mich auch daran gew\u00f6hnt, in jedem Laden und jeder Stra\u00dfenecke einen Andr\u00e9-Rieu-Aufsteller auf mich herabblicken zu sehen. In der Geburtsstadt des ber\u00fchmten Violinisten wird er fast genauso verehrt wie die k\u00f6nigliche Familie.<\/p>\n<p>Nach einem Monat Rollkofferleben, mit Chocomel auf Eis und der brennenden Sonne im Nacken, kehrte ich mit einem Rucksack voller neuer Erfahrungen und bunter Erinnerungen zur\u00fcck. Jedem angehenden Erasmusstudenten empfehle ich, eine Rundreise in den Aufenthalt zu integrieren, soweit es die Zeit zul\u00e4sst. Meine Reise nach Groningen und die anschlie\u00dfende St\u00e4dtetour betrachte ich im Nachhinein als sehr wertvoll. Sie hat meinen Horizont erweitert und bildet einen wichtigen Baustein f\u00fcr mein Studium der Niederl\u00e4ndischen Philologie. Man muss die Kultur eines Landes selbst erlebt haben und es nicht nur aus der Ferne beobachten.<\/p>\n<h6>Alle Fotos von Aniko Schusterius.<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Aniko Schusterius Das Studium in den Niederlanden, gleich welchen Faches, ist eine Herausforderung f\u00fcr deutsche Studierende. Hohe Anspr\u00fcche und strenge Noten lassen neben dem Uni-Alltag nicht viel Freizeit \u00fcbrig. Schon vor meinem Auslandssemester in Groningen spielte ich mit dem Gedanken, eine Rundreise durch das \u201ePlatteland\u201c zu machen. 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