10th European Feminist Research Conference: Open Forum in Göttingen

Die European Feminist Research Conference findet in diesem Jahr in Göttingen statt. Vom 12. bis 15. September 2018 diskutieren Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen unter dem Motto „Difference, Diversity, Diffraction: Confronting Hegemonies and Dispossessions“ aktuelle Forschungsergebnisse aus der feministischen und Geschlechterforschung.

Zusammen mit Kolleg_innen aus den Projekten GenderOpen und Gendering MINT digital sowie der Redaktion des Open Gender Journal informieren wir im Rahmen eines Forums  über  Open Science in Gender Studies: Projekte und Perspektiven.

Im ersten Teil der Veranstaltung am Freitag von 12:30 bis 14:00 Uhr zeigen wir am Beispiel der vertretenen Projekte aktuelle Entwicklungen in Sachen Open Science in der deutschsprachigen Geschlechterforschung. Nach dem Lunch geht es um 15:00 Uhr mit einem zweiten Teil weiter, bei dem wissenschaftspolitische Fragen diskutiert werden.

Die Anmeldung zur Konferenz ist noch bis zum 31. Juli möglich.

Ankündigungstext zum Forum

Open Science in Gender Studies: Projekte und Perspektiven

Projektvorstellungen von Kathrin Ganz (Open Gender Platform), Gabriele Jähnert (Open Gender Journal), Aline Oloff (GenderOpen), Sigrid Schmitz (Gendering MINT), Marcel Wrzesinski (Open Gender Platform)

Wissenschaft allen Menschen einfacher zugänglich zu machen (Open Science) und ihre Ergebnisse möglichst frei nutzen zu können (Open Access) ist ein Kernanliegen auch der Gender Studies. Welche Wege dabei zu gehen sind, um allen Akteur_innen im Feld (Wissenschaftler_innen, Bibliotheken, Verlagen, Fachgesellschaften) gerecht zu werden, ist noch unklar. Zugleich wird der Wunsch nach Open Science / Open Access von allen Akteur_innen betont und von der Forschungsförderung schon jetzt breit unterstützt.

Die Mitglieder einschlägiger OA-Projekte – vernetzt in der AG „Open Digital Gender Studies“ der Fachgesellschaft Geschlechterstudien – möchten in einem ersten Slot (90 min) zunächst neue Entwicklungen und Ergebnisse im Bereich von Open Access / Open Science in Deutschland vorstellen. Anhand von Pilotprojekten wie der fachbegutachteten Zeitschrift „Open Gender Journal“ (OGJ), dem „GenderOpen“-Repositorium, dem Verbundprojekt „Gendering MINT digital“ sowie der integrierenden „Open Gender Platform“ (OGP) sollen Aspekte der konkreten Umsetzung sowie Möglichkeiten zur Kooperation erörtert werden.

In einem zweiten Slot (90 min) möchten wir insbesondere wissenschaftspolitische Fragen diskutieren, z.B. unterschiedliche Publikationsstrategien im Feld der Gender Studies, die komplexe Sachlage bei (Zweit-)Veröffentlichungs- bzw. Urheberrechten in Lehre/Studium, (Eigen-)Verantwortungen von Forscher_innen im Bereich Open Access, klassische vs. offene Begutachtungsverfahren bzw. Qualitätssicherung. Auch sollen auf die Forschungsförderungspolitiken zu OA/OS eingegangen werden, vor allem mit Blick auf aktuelle Positions- und Strategiepapiere (DFG, EU-Kommission, Forschungszentren).

Open Gender Journal: Up to date

Open Gender Journal ist eine Open-Access-Fachzeitschrift für die Geschlechterforschung und das Pilot-Journal  der Open Gender Platform. Wir nutzen dafür das Redaktionssystem Open Journal Systems. In den letzten Tagen haben wir zusammen mit dem Center für digitale Systeme (CEDIS) der Freien Universität ein großes Update auf Version 3.1.1 vollzogen.

Im Ergebnis läuft die Zeitschrift auf dem neusten Stand der Technik und die Website hat ein frischeres Design bekommen. Vor allem aber ist das Redaktionssystem, mit dem Autor_innen, Gutachter_innen und Redakteur_innen „hinter den Kulissen“ arbeiten, jetzt übersichtlicher und komfortabler.

In den nächsten Wochen werden wir uns weiter mit dem Workflow der Zeitschrift und neuen Features beschäftigen.