Lehrinhalte vermitteln via Videokonferenz

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltungen werden in Form von Videokonferenz-Sitzungen durchgeführt; die Lehrperson hält einen Lehrvortrag und moderiert die Diskussion. Die Studierenden verfolgen online die Veranstaltung und haben die Möglichkeit, sich über Mikrofone an der Diskussion zu beteiligen und Fragen zu stellen.

Werkzeuge

  • Videokonferenzsystem (z.B. „WebEx“, „Adobe Connect“)
  • Lernplattform „Blackboard“ für die Lehrveranstaltungsmaterialien, inklusive Aufzeichnungen der Videokonferenzen.

Umsetzung

Die Lehrveranstaltungen werden aufgezeichnet und auf der Lernplattform der Freien Universität Berlin hinterlegt. So können sich die Studierenden die Inhalte auch in der Klausurvorbereitung nutzen.

Erfahrungen

Ohne direkte Ansprache tendieren die Studierenden dazu, die Konferenzpräsentation wie eine Fernsehsendung zu konsumieren. Es ist absolut notwendig, die Studierenden direkt anzusprechen. Denkbar wäre hier zum Beispiel das Stellen von Anwendungsaufgaben nach einem kurzen Input-Vortrag, die gelöst und anschließend gemeinsam diskutiert werden können.

Adaption auf die eigene Lehre

Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder schon eigene Erfahrungen mit videobasierten Szenarien? Teilen Sie diese hier gerne – die anderen Lehrenden freuen sich über Praxisberichte! Auch Ihre Fragen werden hier beantwortet!

E-Learning-Kurs als Ergänzung zum Seminar

Kurzbeschreibung

Der E-Learning-Kurs stellt in sechs Modulen Informationen und praktische Übungen zu den Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens in der Altgermanistik zur Verfügung. Er begleitet eine zweiwöchig stattfindende seminaristische Übung.

Der E-Learning-Kurs soll insbesondere folgende Aspekte stärken:

  1. Er wirkt aktivierend, indem er den Studierenden praktische Übungen abverlangt.
  2. Er fördert Kommunikation und Austausch, indem die Studierenden zur Abfassung kurzer Statements und Kommentierung derselben verpflichtet werden.
  3. Er unterstützt die Nachhaltigkeit des Gelernten, indem er als fachgerechtes Kompendium fungiert, welches die wichtigsten Regeln und Hilfsmittel des Faches enthält und für die Studierenden auch nach dem Kurs zugänglich macht.

Werkzeuge

Blackboard (Wikis, Blogs, Selbsttests, Materialien und Links)

1. Wikis:

Ein Hauptelement des Kurses sind Wikis, welche die Studierenden in unterschiedlichen Kursphasen anlegen. Die Arbeit folgt dabei immer demselben Schema: Die Studierenden sichten zur Verfügung gestellte Materialien zu einem Thema (etwa ein Wörterbuch, ein Nachschlagewerk, eine Webseite) und fassen ihre Erkenntnisse in einem kurzen (500 Wörter) und prägnanten Text mit einem Beispiel zusammen. So entstehen Einführungstexte, mittels derer sich das ganze Seminar schnell informieren kann.

2. Blog

Das Blog wird vor allem als kommunikatives Instrument genutzt. Die Studierenden müssen zu einer Frage ohne weitere Vorbereitung mit einem kurzen Satz Stellung nehmen. So entsteht eine lange Reihe von Statements, die in der Zusammenschau einen guten Überblick über das Problemfeld geben. Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, sich gegenseitig zu kommentieren, was das dialogische Moment verstärkt.

3. (Selbst-) Tests

Dort, wo die Bearbeitung der Materialien nicht durch Wikis geprüft wird, stehen (Selbst-) Tests am Ende der einzelnen Module. Sie sind Voraussetzung für das Fortfahren im Kurs. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Studierenden alle Inhalte bearbeiten. Je nach Inhalt haben die Tests unterschiedliche Formen. Wo Wissen zu prüfen ist, sind die Tests automatisiert. In einem Fall ist eine umfangreichere Aufgabe zu bearbeiten und mit einem kurzen Text abzuschließen. Hier werden die Texte kontrolliert, allerdings nicht benotet.

4. Materialien und Links

Den Hauptbestandteil des Kurses machen Materialien und Links aus, die in ihrer Gesamtheit auch als eine digitale Einführung ins Fach gelten können. Der Kurs beinhaltet:

  • Beschreibungen und Links zu allen wichtigen Wörterbüchern, Datenbanken, Nachschlagwerken und Webseiten
  • Einführende Texte und Beispiele zu den wichtigsten Methoden und Hilfsmitteln
  • Umfangreiche Angaben mit Beispielen zur Form bibliographischer Angaben
  • Teilweise multimedial aufbereitetes Material zum Selbststudium

Umsetzung

Im Rahmen des Seminars werden die E-Learning-Module in zwei unterschiedlichen Szenarien eingesetzt. Die zu benutzenden Werkzeuge bleiben dabei möglichst gleich, um den Erklärungsaufwand für das Technische klein zu halten.

1. Selbständige Erarbeitung von Inhalten

  1. Den Studierenden werden online Materialien zu einem Thema zur Verfügung gestellt, die sie selbstständig sichten, bewerten und ggf. ergänzen können.
  2. Die Studierenden entwickeln ggf. kollaborativ eine einführende Präsentation (z. B. Wiki oder Prezi) zu ihrem Thema.
  3. Die Ergebnisse werden von den Lehrenden überprüft und ggf. zur Überarbeitung kommentiert zurückgegeben.
  4. Die Ergebnisse werden für das Seminar veröffentlicht und stehen allen als Informationsquelle zur Verfügung.
  5. Im Seminar kann entweder auf den Ergebnissen aufgebaut werden oder es erfolgt eine Sicherung/Rekapitulation der Ergebnisse.

2. Aufarbeitung/Anwendung von Inhalten der Seminarsitzung

  1. In der Seminarsitzung wird ein Thema präsentiert, theoretisch entwickelt und/oder diskutiert.
  2. Die Studierenden wenden die Ergebnisse der Seminarsitzung an, indem sie das theoretisch Erörterte praktisch anwenden oder weiterentwickeln.
  3. Die Ergebnisse werden von den Lehrenden gesichtet und ggf. bewertet bzw. mit einem Feedback versehen.

 

Erfahrungen des Lehrenden

  • Die Entwicklung eines E-Learning-Kurses verlangt nach einer genaueren Auseinandersetzung mit Inhalt und Didaktik eines Seminares als die gewöhnliche Präsenzlehre.
  • Die Lehre mit einem E-Learning-Kurs verlangt nach einer intensiven Auseinandersetzung des Lehrenden mit der Technik und den jeweils akuten Problemen.
  • In der Summe ist der Zeitaufwand, wenn das Angebot nicht bereits zur Verfügung steht, deutlich höher als bei einem konventionellen Seminar.
  • Benutzer von E-Learning-Angeboten sind schnell frustriert, wenn technische Probleme oder inhaltliche Fehler auftreten.
  • Die Erledigung von Aufgaben muss mit deutlich höherem Druck eingefordert werden.
  • Das E-Learning ermöglicht es, gerade in großen Lerngruppen deutlich mehr Studierende zu erreichen und zu aktivieren.
  • Mit gut durchdachten und funktionierenden E-Learning-Angeboten sind die Studierenden meistens sehr zufrieden.
Überblick Blackboard-Kurs / Modul 1

Adaption auf die eigene Lehre

Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder schon eigene Erfahrungen mit der Digitalisierung von Lehr-/Lernszenarien? Teilen Sie diese hier gerne – die anderen Lehrenden freuen sich über Praxisberichte! Auch Ihre Fragen werden hier beantwortet!

Vorlesungsbegleitendes Blackboard-Wiki

Kurzbeschreibung

Das Wiki zur Einführungsvorlesung „Romanistische Linguistik“ dokumentierte die aktive Teilnahme an einer Überblicksvorlesung, die  Begriffe, Konzepte und Sprachbeispiele vorwiegend aus dem Französischen, Italienischen und Spanischen behandelte. Das Wiki wurde Blackboard-intern eingerichtet und regte einen ersten Schritt von der Rezeption der behandelten Inhalte zur selbständigen Vertiefung an. Das Thema konnte aus dem behandelten Spektrum frei gewählt werden. Die formale Anforderung bestand in der Darstellung des gewählten Themas im Umfang von 500 Wörtern (siehe Abbildung).

Werkzeuge

  • Blackboard-Wiki

Umsetzung

  • Bereitstellung von Materialien: Zu jeder Sitzung wurden Powerpoint-Folien inklusive der bibliographischen Angaben zu Grundlagentexten, in einigen Fällen Aufsätze, Audiobeispiele, Textbeispiele oder Links zu linguistischen Ressourcen in Blackboard zur Verfügung gestellt.
  • Heranführung an die Themenwahl: Die Studierenden wurden eingeladen, die Themen mit der Veranstaltungsleiterin abzustimmen. Generelle Fragen, die in diesen Gesprächen deutlich wurden, wurden in der Vorlesung kurz aufgegriffen.
  • Betreuung bei der Umsetzung: Bei einigen Studierenden traten technische Probleme auf, die aufgefangen werden mussten. In einigen Fällen wurden generelle Unsicherheiten deutlich, die zur Ergänzung der Aufgabenstellung im Wiki führte (Abbildung).
  • Korrektur: Die Wikis wurden auf die Erfüllung der Mindeststandards hin geprüft und in einigen Fällen wurde zur Überarbeitung aufgefordert.

Erfahrungen

Die Aufgabe wurde von den Studierenden gut angenommen, auch in der Brückenstellung zwischen Reproduktion von Grundlagen und einem ersten Ansatz eigenständiger Vertiefung. Das gewählte Themenspektrum und die Gespräche zur Themenwahl spiegelten die Interessen und Fragen der Studierenden im Sinne des Vorlesungsfeedbacks. Besonders die Literaturarbeit erwies sich als schwierig; nicht nur in formaler Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf die Auswahl von nicht zitierfähigen Texten wie Studienarbeiten aus dem Grin-Verlag oder didaktischer Materialien anderer Universitätsdozenten, die nicht als Publikation ins Netz gestellt wurden. Diesbezügliche Beobachtungen führten zu Korrekturen der Wiki-Beiträge und zur Ergänzung der didaktischen Hinweise.

Adaption auf die eigene Lehre

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Online-Lernmodule mit Blackboard

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung „Einführung in das Fach Deutsch in der Grundschule“ vermittelt Grundlagen und knüpft an die Forschungspraxis der Deutschdidaktik an. Das Kursmaterial mit interaktiven Aufgaben und Übungen steht online für das Selbststudium zur Verfügung. Die Erfassung der aktiven Teilnahme erfolgt über Blackboard-integrierte Blogbeiträge.

Werkzeuge

  • Blackboard-Lernmodule
  • Blackboard-Blog
  • Blackboard-Foren
  • Learning Apps

Umsetzung

Die Veranstaltung umfasst Grundlagentexte, Vertiefungstexte, Erklärvideos, unterrichtspraktische Anregungen und weiterführende Links. Die Online-Module werden auf der Lernplattform „Blackboard“ bereitgestellt.

  • In einer bereitgestellten Vorlage sichern die Studierenden ihr Wissen mittels eigener Mitschriften.
  • Spezielle Fragestellungen laden zum Mitdenken und Mitmachen ein.
  • Spielerische Übungen erhöhen die Lernmotivation
  • Mithilfe interaktiver Selbsttests überprüfen die Lernenden ihr Wissen.
  • In Blogs folgt eine kritische Reflexion der Texte durch die Studierenden.
  • In Foren haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit ihren Kommiliton*innen auszutauschen, Lerninhalte zu diskutieren oder Fragen an das Betreuerteam zu stellen.
  • Ein Lernpass gibt zudem Orientierung und Hilfestellung.

Erfahrungen

Mit der Blended-Learning-Veranstaltung wurden sehr positive Erfahrungen gesammelt und die Studierenden beteiligten sich aktiv an den Online-Modulen. Nach Einschätzung der Lehrperson ist die inhaltliche Qualität der Blogbeiträge höher als in vergleichbaren Präsenzszenarien. Eine Herausforderung lag in den formalen Rahmenbedingungen: Es gibt keine Anwesenheitspflicht, eine „aktive Teilnahme“ ist jedoch zu bescheinigen. Diese wurde über die Erstellung von zwei Blogbeiträgen zu den Online-Lernmodulen pro Teilnehmer*in erhoben. Um zu gewährleisten, dass Beiträge über das gesamte Semester eingestellt werden und damit immer wieder inhaltliche Diskussionen angestoßen werden, wurden die Studierenden in Großgruppen eingeteilt und die Zeiträume für die thematischen Beiträge über die gesamte Veranstaltungsdauer getaktet.

Insgesamt wurde das neue Lehrformat von den Studierenden gut angenommen, wie aus Ergebnissen der begleitenden Evaluation hervorgeht: Die Studierenden sind mit der Lehrveranstaltung sehr zufrieden und bewerten auch das Blended-Learning-Szenario, also das Zusammenspiel von Präsenz- und Online-Phasen, insgesamt gut. Darüber hinaus nehmen die Lehrveranstaltungsteilnehmer*innen einen deutlichen Kompetenzzuwachs wahr und schätzen auch ihre Lernmotivation hoch ein. Kritische Stimmen verweisen u.a. auf den hohen Zeitaufwand, der mit der vollständigen Bearbeitung der Online-Lernmodule verbunden ist.

Demokurs

Einen Einblick in die Online-Lernmodule liefert ein Demokurs:

  • Demokurs: https://lms.fu-berlin.de/
  • Wichtig: „Login mit lolakem Account“
  • Benutzername: gast_101
  • Kennwort: Online-Vorlesung
    Hinweis: Über diesen Account erhalten Sie Zugriff auf zwei verschiedene Demokurse. Durch Klicken auf den Pfeil vor „Announcements“ können Sie zwischen beiden Demokursen wechseln.

Adaption auf die eigene Lehre

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Online-Vorlesung mit Veranstaltungsaufzeichnungen

Kurzbeschreibung

Zur Förderung des selbstregulierten Lernens, zur Flexibilisierung von Lernzeiten und Lernorten und zur Unterstützung einer höheren Eigenbeteiligung der Studierenden wird die Einführungsvorlesung „Einführung in die Erziehungswissenschaft“ videobasiert umgesetzt. Die Grundlage bilden Veranstaltungsaufzeichnungen, die aufbereitet wurden.

Werkzeuge

  • Videoaufzeichnungen
  • Blackboard (Tests, Forum)
  • Learning Apps

Umsetzung

Die Videolehrmaterialien wurden wie folgt aufbereitet und angereichert:

  • Jedes der 14 Vorlesungsvideos wurde in mehrere, etwa 20-minütige thematische Selbstlerneinheiten unterteilt, die einzeln angesehen und beliebig oft wiederholt werden können.
  • Spezielle Fragestellungen zu Beginn einer jeden Lerneinheit dienen der zielgerichteten Bearbeitung.
  • Denkanstöße zu den Vorlesungsinhalten ermöglichen die direkte Reflektion und Anwendung des Gesehenen.
  • Zum Ende jeder Selbstlerneinheit stehen Selbsttests, mit denen die Studierenden das Gelernte überprüfen und sich gezielt auf die Klausur vorbereiten können.
  • Interaktive Elemente wie z.B. Puzzles dienen der spielerischen Erarbeitung von Lerninhalten und der Erhöhung der Lernmotivation.
  • Zusätzliche Materialien wie Präsentationsfolien, Literaturangaben und weiterführende Links ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Veranstaltungsthemen.
  • Zusätzlich können die Vorlesungen als Audio-Datei im MP3-Format angehört und heruntergeladen werden.

Die Online-Vorlesung wird auf der zentralen Lernplattform der Freien Universität Berlin „Blackboard“ durchgeführt. Im begleitenden Forum können sich die Studierenden untereinander austauschen, Lerninhalte diskutieren oder Fragen an die Lehrperson richten.

Erfahrungen

Die Reaktionen der Studierenden auf die Umsetzung des Vorlesungsformats sind vornehmlich positiv. Das ergab die begleitende Evaluation. Insbesondere werden hier die Unabhängigkeit des Lernens von Zeit und Raum sowie die begleitenden Materialien zur Klausurvorbereitung hervorgehoben. Kritische Stimmen betonen, dass deutlich mehr Zeit in die Erarbeitung der Vorlesungsinhalte investiert werden muss und der persönliche Kontakt zu Kommilitonen vernachlässigt wird.

Demokurs

Einen Einblick in die Online-Vorlesung liefert ein Demokurs:

  • Demokurs: https://lms.fu-berlin.de/
  • Wichtig: „Login mit lolakem Account“
  • Benutzername: gast_101
  • Kennwort: Online-Vorlesung
    Hinweis: Über diesen Account erhalten Sie Zugriff auf zwei verschiedene Demokurse. Durch Klicken auf den Pfeil vor „Announcements“ können Sie zwischen beiden Demokursen wechseln.

Adaption auf die eigene Lehre

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Blackboard-Hausaufgaben in der externen Unternehmensrechnung

Kurzbeschreibung

Semesterbegleitend werden den Kursteilnehmer/innen im Learning Management System Blackboard Hausaufgaben zu abgegrenzten Themengebieten der „Grundlagen der externen Unternehmensrechnung“zur Verfügung gestellt. Somit erhalten alle Studierenden die Möglichkeit, die Vorlesungs- und Übungsinhalte selbständig und zeitnah zu wiederholen sowie den eigenen Wissensstand fortwährend zu überprüfen. Die Hausaufgaben werden mit dem Werkzeug Blackboard-Tests umgesetzt. Dabei werden Fragetypen verwendet, die das Blackboard-System selbständig auswerten kann. Somit ist es möglich, dass die Kursteilnehmer/innen unmittelbar nach dem Absenden ihrer Hausaufgabe ein umfangreiches und individuelles Feedback erhalten. Die Bearbeitung der Hausaufgaben ist freiwillig.

Werkzeuge

Blackboard-Tests

Umsetzung

Am Anfang stand die Einarbeitung in das Learning Management System Blackboard. Hierfür wurde u. a. die CeDiS-Schulung Blackboard für Fortgeschrittene: Tests und Umfragen besucht. Es erfolgte die gemeinsame Auswahl geeigneter Fragetypen und die Entwicklung einzelner Hausaufgaben zu abgegrenzten Themengebieten. Hierfür wurden ein Testaccount und ein Testkurs in Blackboard eingerichtet. Somit war es möglich, die Tests ungestört ohne Außenwirkung zu entwickeln und diese mit dem eigenen Account im Vorhinein realistisch aus Sicht eines Kursteilnehmers zu testen. Mithilfe der Export-Import-Funktion konnten die im Testkurs entwickelten Hausaufgaben in den modulbegleitenden Blackboard-Kurs transferiert werden. Dort wurden sie den Kursteilnehmer/innen sukzessive zur Verfügung gestellt. Die Freischaltung einer jeden Bearbeitungseinheit orientierte sich an den in den Übungen vermittelten Inhalten und erfolgte jeweils im Anschluss an die letzte inhaltsgleiche Veranstaltung einer Woche. Bei technischen und inhaltlichen Problemen, Fragen und Kritik konnten sich die Studierenden jederzeit per E-Mail an den betreuenden Teaching Assistant wenden.

Abbildung 1: Berechnung (numerisch)
Abbildung 2: Richtig/Falsch; Mehrfachantwort
Abbildung 3: Entweder/Oder; Lückentext (mehrfach)

Erfahrungen des Lehrenden

Eine zeitlich befristete Einstellung der Hausaufgaben hatte Kritik vonseiten der Studierenden zur Folge. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die Hausaufgaben im darauffolgenden Semester sukzessive aber ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung zu stellen. Wir erlauben beliebig viele Versuche und lassen den Studierenden nach Übermittlung einer Hausaufgabe ein umfassendes Feedback anzeigen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Felder Feedback für richtig und Feedback für falsch für die einzelnen Fragen im Testplan übersichtlich und besonders sorgfältig vorbereitet werden:

Abbildung 4: Feedback für eine richtige Antwort

Die Meinung der Studierenden ist uns wichtig, da es uns nur so möglich ist, die bestehenden Hausaufgaben zu verbessern. Am Ende des Semesters steht unseren Kursteilnehmern/innen in Blackboard eine anonyme Online-Evaluation (Werkzeug: Blackboard-Umfrage) zur Verfügung. Positive Rückmeldung erhalten wir insbesondere in Bezug auf die umfangreichen Feedbacks und Lösungshinweise in der Auswertung. Auch Verbesserungsvorschläge gehen bei uns ein, die wir gern berücksichtigen.

Außerdem nutzen wir die Auswertungen des Notencenters um Aktivitätsformate im Zeitverlauf zu erstellen und Fragen zu identifizieren, bei denen eine im Durchschnitt auffallend niedrige Punktzahl erreicht wurde. Somit lassen sich die Hausaufgaben stetig verbessern.

Originaltext (gekürzt) von Prof. Dr. Klaus Ruhnke (FACTS-Department, Unternehmensrechnung und Wirtschaftsprüfung)

Adaption auf die eigene Lehre

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Online-Test: Studentisches Vorwissen testen

Mit Blackboard-Tests können Sie den Wissenstand und die Interessen Ihrer Studierenden ermitteln.

Tests für Vorwissen im Vorfeld der Lehrveranstaltung, unmittelbar vor oder nach der ersten Sitzung lassen sich leicht mit Blackboard gestalten. Sie können damit prüfen, welche Inhalte/Fachbegriffe Ihren Studierenden bereits bekannt sind.

Wenn Ihre Studierenden in einen Blackboardkus angemeldet sind, können Sie jederzeit Tests zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse der Tests sind personalisiert und benotet.

Weitere Informationen: Hier