{"id":1438,"date":"2023-01-12T11:00:17","date_gmt":"2023-01-12T10:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/?p=1438"},"modified":"2023-09-18T16:04:10","modified_gmt":"2023-09-18T14:04:10","slug":"workshop-wissenschaftsorganisationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/2023\/01\/12\/workshop-wissenschaftsorganisationen\/","title":{"rendered":"Open-Access-Transformation zwischen \u201eDurchbruch\u201c und \u201emoving target\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Bericht vom Open4DE-Stakeholder-Workshop mit den Wissenschaftsorganisationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt<a href=\"https:\/\/open-access.network\/vernetzen\/open-access-projekte\/open4de\"> Open4DE: Stand und Perspektiven einer Open-Access-Strategie f\u00fcr Deutschland<\/a> erhebt auf der Grundlage einer qualitativen Auswertung von Policy-Dokumenten den Umsetzungsstand von Open Access in Deutschland. Im zweiten Schritt entwickelt Open4DE im Dialog mit den wichtigsten Stakeholdern von Open Access in Deutschland Empfehlungen f\u00fcr eine bundesweite Open Access-Strategie.<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/2022\/02\/08\/stakeholder-workshop-mit-dem-scholar-led-network-die-nicht-profitorientierte-perspektive-auf-open-access\/\"> Dazu hatte das Projekt Workshops mit dem Scholarled-Network<\/a>, <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/2022\/07\/28\/fachcommunities-koennten-vorreiter-sein\/\">Vertreter*innen von Fachgesellschaften<\/a> sowie mit dem <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/2022\/08\/09\/open-access-in-deutschland-stakeholder-workshop-mit-bund-und-laender\/\">Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) und den Bundesl\u00e4ndern<\/a> organisiert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Online-Veranstaltung am 7. September war der vierte und letzte Stakeholder-Workshop des Projektes Open4DE. Eingeladen waren Vertreter*innen der wichtigsten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland: die zentralen Forschungsorganisationen \u2013 <a href=\"https:\/\/www.fraunhofer.de\/\">Fraunhofer-Gesellschaft<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.helmholtz.de\/\">Helmholtz-Gemeinschaft<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.leibniz-gemeinschaft.de\/\">Leibniz-Gemeinschaft<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.mpg.de\/de\">Max-Planck-Gesellschaft<\/a> (MPG), <a href=\"https:\/\/www.hrk.de\">Hochschulrektorenkonferenz (HRK)<\/a> und das <a href=\"https:\/\/forum13plus.de\/\">Forum 13+<\/a> sowie die <a href=\"https:\/\/www.dfg.de\/index.jsp\">Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.daad.de\/de\/\">Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)<\/a>. Au\u00dferdem waren Vertreter*innen des <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/bmbf\/de\/home\/home_node.html\">BMBF<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.gwk-bonn.de\/\">Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK<\/a>) und des <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/DE\/Home\/home_node.html\">Wissenschaftsrates<\/a> anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gro\u00dfen Forschungsorganisationen waren von Anfang an zentrale Akteure und Treiber der Open-Access-Bewegung in Deutschland. Es war die Max-Planck-Gesellschaft, die 2003 die Berliner Konferenz organisierte, auf der die <a href=\"https:\/\/openaccess.mpg.de\/Berliner-Erklaerung\">Berliner Erkl\u00e4rung<\/a> \u00fcber den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen verabschiedet wurde; die deutschen Wissenschaftsorganisationen z\u00e4hlten zu den <a href=\"https:\/\/openaccess.mpg.de\/3883\/Signatories\">Erstunterzeichnenden<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle gro\u00dfen Wissenschaftsorganisationen haben bereits fr\u00fch eigene Ziele f\u00fcr den organisationsinternen Umgang mit Open Access verabschiedet (vgl. <a href=\"https:\/\/www.openaccess.fraunhofer.de\/content\/dam\/openaccess\/de\/documents\/Fraunhofer-Open-Access-Strategie-2020.pdf\">Fraunhofer-Gesellschaft 2015<\/a>, <a href=\"https:\/\/os.helmholtz.de\/open-science-in-helmholtz\/open-science-policy\/\">Helmholtz-Gemeinschaft 2016<\/a> mit Erweiterung zur <a href=\"https:\/\/os.helmholtz.de\/open-science-in-helmholtz\/open-science-policy\/\">Open Science Policy 2020<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.leibniz-gemeinschaft.de\/fileadmin\/user_upload\/Bilder_und_Downloads\/Forschung\/Open_Science\/Open_Access_Policy_web.pdf\">Leibniz-Gemeinschaft 2020<\/a>, <a href=\"https:\/\/openaccess.mpg.de\/3544\/Positionen\">Max-Planck-Gesellschaft o.J<\/a>.) Dar\u00fcber hinaus sind sie wissenschaftspolitisch zentrale Akteure der Open-Access-Transformation in Deutschland: Seit 2008 bearbeiten sie in der <a href=\"https:\/\/www.allianzinitiative.de\/\">Schwerpunktinitiative Digitale Information<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.allianz-der-wissenschaftsorganisationen.de\/\">Allianz der Wissenschaftsorganisationen<\/a> Fragen rund um die Digitalisierung von Wissenschaft, Open Access und Open Science. Aus dieser Zusammenarbeit gingen auch die strategischen Initiativen <a href=\"https:\/\/oa2020-de.org\/\">Nationaler Open Access-Kontaktpunkt 2020<\/a> (bis 2021) und das <a href=\"https:\/\/www.projekt-deal.de\/\">Projekt DEAL<\/a> hervor, in dessen Rahmen deutschlandweit geltende Transformationsvertr\u00e4ge mit den f\u00fchrenden Wissenschaftsverlagen Springer, Wiley und Elsevier verhandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist das Ziel der Open-Access-Transformation und reichen die aktuell ergriffenen Ma\u00dfnahmen aus, um dieses Ziel zu erreichen? Dies wurde im Workshop mit den Wissenschaftsorganisationen diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vielfalt an Strategien &#8211; wenig Koordination<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Auftakt des Workshops skizzierte Wolfram Horstmann, Direktor der Nieders\u00e4chsischen Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek G\u00f6ttingen, in seinem Gru\u00dfwort die Ausgangslage der Diskussion: In Deutschland g\u00e4be es eher ein Zuviel verschiedener strategischer Ans\u00e4tze statt eines Mangels an Strategien. So best\u00fcnden bereits zahlreiche Foren der Zusammenarbeit, wie z.B. im Projekt DEAL, sowie die etablierten Kan\u00e4le der Bund-L\u00e4nder-Abstimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Aspekte von Open Access, wie Diamond oder Green Open Access, blieben dabei jedoch strategisch wenig bearbeitet und es bestehe, so Horstmann weiter, ein deutliches Delta zwischen den Entwicklungen im Bereich Gold Open Access und anderen Open-Access-Formaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anfang 2022 vom Wissenschaftsrat vorgelegten <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/download\/2022\/9477-22.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=22\">Empfehlungen<\/a> seien bislang nicht in weitergehende strategische Ma\u00dfnahmen \u00fcberf\u00fchrt worden. Dasselbe gelte f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/SharedDocs\/Publikationen\/de\/bmbf\/1\/24102_Open_Access_in_Deutschland.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5\">Open-Access-Strategie des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (2018)<\/a>. Insofern fehle es bislang an Abstimmung zwischen den Allianzorganisationen, dem Bundesministerium sowie weiteren Stakeholdern. Diese unterschiedlichen Initiativen sollten in der gemeinsamen Diskussion aufgenommen und zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt Open4DE stellte im Anschluss ausgehend von den Forschungsergebnissen im Projekt zentrale Handlungsfelder f\u00fcr Open Access in Deutschland vor. Im Rekurs auf die Erfahrungen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wurden dabei die Vorteile eines koordinierten Vorgehens im Rahmen einer nationalen Open-Access- bzw. Open-Science-Strategie aufgezeigt. K\u00f6nnte die Wissenschaft in Deutschland von einem \u00e4hnlich koordinierten Vorgehen profitieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Zentrale Handlungsfelder leiten sich aus den <a href=\"https:\/\/gfzpublic.gfz-potsdam.de\/rest\/items\/item_2829902_4\/component\/file_2829903\/content\">Leitlinien der Allianzinitiative (2017)<\/a>, den <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/download\/2022\/9477-22.html\">Empfehlungen des Wissenschaftsrats<\/a> (2022) und der <a href=\"https:\/\/www.dfg.de\/download\/pdf\/foerderung\/grundlagen_dfg_foerderung\/publikationswesen\/positionspapier_publikationswesen.pdf\">DFG-Stellungnahme zur Reform der Wissenschaftsbewertung<\/a> (2022) ab: neben der Finanzierung von Open Access und der damit verbundenen Empfehlung zur Einrichtung institutioneller Informationsbudgets sind diese der Auf- und Ausbau offener Infrastrukturen, die weitere \u00d6ffnung der Wissenschaft hin zu Open Science und die Reform der wissenschaftlichen Evaluation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEAL und Transformationsvertr\u00e4ge<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der weiteren Diskussion zeichnete sich schnell ab, dass f\u00fcr viele der vertretenen Wissenschaftsorganisationen die <a href=\"https:\/\/www.projekt-deal.de\/aktuelles\/\">DEAL-Verhandlungen<\/a> der zentrale strategische Ansatz sind, der auch einen Gro\u00dfteil der vorhandenen Kapazit\u00e4ten bindet. Au\u00dferhalb von DEAL werden im Rahmen des Forum 13+ Transformationsvertr\u00e4ge mit mittelst\u00e4ndischen Verlagen verhandelt und abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Transformationsvertr\u00e4ge sind aber strategisches Mittel und kein Selbstzweck. Damit das Instrument Transformationsvertrag h\u00e4lt, was es verspricht, muss sichergestellt werden, dass die Wissenschaftsverlage ihre Zeitschriften im Rahmen dieser Vertr\u00e4ge auf Open Access umstellen. Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, muss die Effizienz des Mittels \u00fcberdacht werden. Dies gilt auch f\u00fcr die DEAL-Vertr\u00e4ge. Rainer Lange vom Wissenschaftsrat wies in diesem Zusammenhang drauf hin, dass das Ziel sein m\u00fcsse, dass die Transformationsvertr\u00e4ge zum Flipping des gesamten Systems beitragen. Wenn dieses Ziel nicht erreicht w\u00fcrde, m\u00fcsse man auch die Strategie \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jenseits der Transformationsvertr\u00e4ge: Was ist das gemeinsame Ziel der Open-Access-Transformation?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Diskussion wurde aber auch darauf hingewiesen, Open Access nicht auf das Verhandeln von Transformationsvertr\u00e4gen zu verengen. Denn nach wie vor g\u00e4be es eine gro\u00dfe L\u00fccke zwischen den Anforderungen unterschiedlicher Publikationsformate und Disziplinen und den bislang f\u00fcr Wissenschaftler*innen in Deutschland bestehenden M\u00f6glichkeiten, im Open Access zu ver\u00f6ffentlichen. Wenn es weiterhin darum gehe, dass sich Open Access m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckend durchsetzt \u00ad\u2013 Zielmarke: 100% Open Access \u2013 dann sei es erforderlich, weitere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Dies gelte sowohl f\u00fcr den Bereich der Monographien wie auch f\u00fcr diejenigen Zeitschriften, die jenseits des APC-Modells im Open Access erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um \u00fcberhaupt die aufgewendeten Ressourcen f\u00fcr Open Access einzusch\u00e4tzen und mittelfristig planen zu k\u00f6nnen, fordert der Wissenschaftsrat Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu auf, Informationsbudgets einzurichten. F\u00fcr die gro\u00dfen Forschungseinrichtungen \u2013 MPG, und Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft \u2013 ist dies unterschiedlich schwer oder leicht zu bewerkstelligen, je nachdem ob das die institutionelle Finanzierung von Open-Access-Publikationen wie beispielsweise bei der Fraunhofer-Gesellschaft zentral organisiert ist oder, wie in der Leibniz-Gemeinschaft, dezentral von 97 sehr heterogenen Instituten und unter unterschiedlichen Voraussetzungen durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl f\u00fcr Zeitschriften als auch f\u00fcr Monographien sind Fragen des Dienstleistungsumfangs, der Finanzierung und des Publikationsortes voneinander zu trennen. Zu kl\u00e4ren w\u00e4ren so insbesondere f\u00fcr Open-Access-Monographien Qualit\u00e4tsstandards, die garantieren, dass das Potential des digitalen Publizierens ausgesch\u00f6pft werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Alternative zu APC\/BPC-basiertem Open Access erm\u00f6glichen konsortiale Modelle auch Finanzierungen in Kooperation mit kleinen und mittelst\u00e4ndischen Verlagen (vgl. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.7116200\">Benz und Schulz 2022<\/a>). Wissenschaftsgef\u00fchrte Zeitschriften erscheinen teilweise auch ohne Verlag auf institutionellen Servern. Hier w\u00e4re eine Professionalisierung und B\u00fcndelung des bestehenden Angebots denkbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Open Access weiter denken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wurde, dass die Aushandlung und Umsetzung der Open Access-Finanzierung wenig Raum l\u00e4sst, Open Access jenseits der Finanzierungsfragen strategisch weiterzudenken. Dies betrifft sowohl die Einbettung von Open Access in Open Science als auch die Gestaltung und Bereitstellung offener und wissenschaftsgeleiteter Infrastrukturen oder die weitere Entwicklung der Forschungsevaluation. Diese unterschiedlichen Zukunftsfragen werden in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern im Rahmen einer gemeinsamen Open-Access- bzw. Open-Science-Strategie verfolgt. F\u00fcr ein \u00e4hnliches Unterfangen bed\u00fcrfte es auch in Deutschland zun\u00e4chst einer Verst\u00e4ndigung auf ein gemeinsames Ziel. In einem dynamischen internationalen Wissenschaftssystem ist dieses Ziel jedoch selbst stets in Bewegung und gleicht daher einem \u201emoving target\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Open Access ist unbestritten Teil eines grundlegenden und internationalen Wandels in der Wissenschaft. Es kann deshalb langfristig nicht nur darum gehen, das bestehende Publikationssystem lediglich zu digitalisieren und die Finanzierung dem anzupassen. Vielmehr stellen sich grundlegende Fragen zur (Dis-)funktionalit\u00e4t dieses Publikationssystems, die sich im Zusammenhang der Digitalisierung zu versch\u00e4rfen scheinen (bspw. Datentracking, vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.5900759\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.5900759\" target=\"_blank\">Ausschuss f\u00fcr Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme 2021<\/a>) und neue Anforderungen an die infrastrukturelle Ausgestaltung der Wissenschaft. Dies folgt auch aus der 2021 verabschiedeten <a href=\"https:\/\/unesdoc.unesco.org\/ark:\/48223\/pf0000379949.locale=en\">UNESCO Recommendation on Open Science<\/a>. Internationale Initiativen wie die <a href=\"https:\/\/coara.eu\/\">Coalition&nbsp;for&nbsp;Advancing Research Assessment<\/a>&nbsp;(COARA) stellen die deutschen Wissenschaftsorganisationen vor die Frage, ob und in welchem Umfang sie sich diesen gemeinsamen Initiativen anschlie\u00dfen (<a href=\"https:\/\/www.dfg.de\/download\/pdf\/dfg_im_profil\/allianz\/220502_allianz_reform_forschungsbewertung.pdf\">siehe dazu auch die Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Initiative der Europ\u00e4ischen Kommission vom 2. Mai 2022<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zukunft wird man sich weiter \u00fcber Inhalt und Ziel der Open-Access-Transformation verst\u00e4ndigen m\u00fcssen, denn die Defizite dieser Verst\u00e4ndigung hatte der Workshop anschaulich verdeutlicht: F\u00fcr den gro\u00dfen \u201cDurchbruch\u201d reichen die bislang ergriffenen Ma\u00dfnahmen noch nicht aus. Um hier weiterzukommen, sollte au\u00dferdem sichergestellt werden, dass alle Stakeholder im Wissenschaftssystem gleicherma\u00dfen an der Verst\u00e4ndigung \u00fcber Ziel, Inhalt und Zwischenschritte beteiligt werden. Das langfristige Ziel einer vollst\u00e4ndigen Transformation sollte Antrieb und Motivator daf\u00fcr sein, Open Access weder strategisch noch in Hinblick auf die in den Blick genommenen Akteure und Bedarfe zu verengen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht vom Open4DE-Stakeholder-Workshop mit den Wissenschaftsorganisationen Das Projekt Open4DE: Stand und Perspektiven einer Open-Access-Strategie f\u00fcr Deutschland erhebt auf der Grundlage einer qualitativen Auswertung von Policy-Dokumenten den Umsetzungsstand von Open Access in Deutschland. Im zweiten Schritt entwickelt Open4DE im Dialog mit den wichtigsten Stakeholdern von Open Access in Deutschland Empfehlungen f\u00fcr eine bundesweite Open Access-Strategie. 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