{"id":2595,"date":"2024-05-27T12:38:38","date_gmt":"2024-05-27T10:38:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/?p=2595"},"modified":"2024-08-03T15:00:11","modified_gmt":"2024-08-03T13:00:11","slug":"open-access-monitoring-landesebene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/2024\/05\/27\/open-access-monitoring-landesebene\/","title":{"rendered":"Open Access Monitoring auf Landesebene"},"content":{"rendered":"<p>Am 14. M\u00e4rz 2024 tauschten sich die drei Landesinitiativen <a href=\"https:\/\/openaccess.nrw\">openaccess.nrw<\/a>, <a href=\"https:\/\/open-access-brandenburg.de\/\">Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg<\/a> (VuK) und das <a href=\"https:\/\/www.open-access-berlin.de\/\">Open-Access-B\u00fcro Berlin<\/a> (OABB) \u00fcber Open Access Monitoring auf Landesebene aus. Organisiert wurde der Austausch durch das Open-Access-B\u00fcro Berlin f\u00fcr das Projekt <a href=\"https:\/\/open-access.network\/vernetzen\/vernetzungsstellen\">open-access.network<\/a>. Der vorliegende Bericht fasst die Eckpunkte und wesentlichen Erkenntnisse dieser Veranstaltung zusammen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<pre>Zitiervorschlag:\r\n\r\nNeufend, M., Kindling, M., Sch\u00f6nfelder, N., Kaden, B., Stadler, H. (2024). \u201eOpen Access Monitoring auf Landesebene\u201c. <i>Open Access Blog Berlin<\/i>, Mai. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.59350\/wxgfq-6tq64\">https:\/\/doi.org\/10.59350\/wxgfq-6tq64<\/a>.<\/pre>\n<h2>Ziel eines Open Access Monitoring<\/h2>\n<p>Das Thema Monitoring hat einen hohen Stellenwert in der Beurteilung des Fortschritts bei der Open-Access-Transformation erlangt. \u00dcber den Abgleich von Daten im Zeitverlauf l\u00e4sst sich teilweise ablesen, wie wirksam sich dieser Wandel in den Publikationskulturen auf der Ebene bestimmter Dom\u00e4nen (national, regional, lokal, fachspezifisch usw.) vollzieht.<br \/>\nMonitoring bezeichnet im vorliegenden Kontext die fortlaufende systematische Erfassung und Beschreibung der Entwicklung der \u00d6ffnung wissenschaftlicher Praktiken anhand bestimmter Parameter. Neben zahlenm\u00e4\u00dfigen Nachweisen werden auch qualitativ beschreibbare Ma\u00dfnahmen erfasst.<br \/>\nDas Ziel des Monitorings besteht bei allen Landesinitiativen darin, Transparenz und Sichtbarkeit f\u00fcr diese Entwicklungen innerhalb eines Bundeslands herzustellen und eine informationsbasierte Entscheidungsfindung bei der Formulierung oder Aktualisierung strategischer Ziele und Ma\u00dfnahmen zu unterst\u00fctzen. W\u00e4hrend ein Monitoring alle Prozesse dieser Art auf Landesebene erfassen k\u00f6nnte, beschr\u00e4nken sich bisherige Ans\u00e4tze h\u00e4ufig auf das Publikationsaufkommen an Hochschulen.<br \/>\nBeim Monitoring offener Wissenschaft k\u00f6nnen verschiedene Indikatoren ber\u00fccksichtigt werden, darunter das Volumen an Open-Access-Ver\u00f6ffentlichungen (z.B. Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften, B\u00fccher, Forschungsdaten), Publikationskosten (z.B. APCs\/BPCs), die Zug\u00e4nglichkeit verschiedener Publikationsformate (z.B. Lizenzierung von Publikationen) oder die Entwicklung und Auswirkungen von Transformationsvertr\u00e4gen. Das Monitoring kann von wissenschaftlichen Einrichtungen, Forschungsf\u00f6rderung oder auch auf nationaler oder Landesebene durchgef\u00fchrt werden, wobei verschiedene Datengrundlagen und Methoden zum Einsatz kommen k\u00f6nnen (siehe bspw. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.59350\/yp5f9-wjn07\">Bobrov et al. 2024<\/a>).<br \/>\nAuf nationaler Ebene ist der <a href=\"https:\/\/open-access-monitor.de\/\">Open Access Monitor<\/a> ein wichtiges Instrument zur Erfassung u.a. des Open-Access-Publikationsaufkommens deutscher akademischer Einrichtungen in wissenschaftlichen Zeitschriften. Der Monitor erfasst und visualisiert das Publikationsaufkommen kategorisiert nach Diamond\/Gold\/Green\/Hybrid Open Access und Closed Access sowie Analysen der Subskriptions- und Publikationsausgaben sowie Zitationen. Er basiert auf mehreren <a href=\"https:\/\/jugit.fz-juelich.de\/synoa\/oam-dokumentation\/-\/wikis\/Quelldatenbanken\/Quelldatenbanken\">Datenquellen<\/a> und ist das g\u00e4ngige Instrument, mit dem Einrichtungen die f\u00f6rderf\u00e4higen Publikationen f\u00fcr Antr\u00e4ge im DFG-F\u00f6rderprogramm \u201cOpen-Access-Publikationskosten\u201d erheben. Zuk\u00fcnftig sollen weitere Publikationstypen wie Open-Access-B\u00fccher in den Monitor aufgenommen werden.<br \/>\nDie Vernetzungsstellen setzen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte bei ihren Monitoring-Ans\u00e4tzen mit Bezug auf die Hochschulen des Landes. Im Folgenden werden die Parameter beschrieben, welche die drei Landesinitiativen beim Monitoring der Open-Access-Aktivit\u00e4ten in ihrem Bundesland aktuell setzen.<\/p>\n<h2>Land Brandenburg<\/h2>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/record\/2581782\">Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg<\/a> aus dem Jahr 2019 formuliert, dass Hochschulbibliotheken in der Lage sein sollen, ihr Publikationsaufkommen darzustellen und die damit zusammenh\u00e4ngenden Kosten transparent abzubilden (Euler 2019, 16). Dazu wurde in Brandenburg eine <a href=\"https:\/\/open-access-brandenburg.de\/open-access-monitoring\/arbeitsgruppe-oambb\/\">Arbeitsgruppe mit mandatierten Vertreter*innen aus allen acht Hochschulbibliotheken<\/a> von der Vernetzungs- und Kompetenzstelle Brandenburg (VuK) initiiert, die gemeinsam ein Monitoring-Konzept erarbeitet und einen <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10666013\">Monitoring Bericht<\/a> \u00fcber die Berichtsjahre 2021 und 2022 erstellt hat.<br \/>\nIm Brandenburger Monitoring wurden verschiedene Datenquellen genutzt:<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die Ermittlung der Zahl der Hochschulangeh\u00f6rigen Daten: des Amtes f\u00fcr Statistik Berlin-Brandenburg<\/li>\n<li>F\u00fcr das Publikationsaufkommen: Daten aus dem Open Access Monitor<\/li>\n<li>F\u00fcr die Ermittlung von Publikationskosten: Daten aus OpenAPC und der Deutschen Bibliotheksstatistik<\/li>\n<li>F\u00fcr verschiedene Parameter wie Publikationszahlen und Publikationstypen auf den Repositorien der acht Einrichtungen: u.a. Daten von OPUS<\/li>\n<li>Daten zum Publikationsfonds f\u00fcr Open-Access-Monografien des Landes und<\/li>\n<li>Informationen zu Strategien und Services der Hochschulen: <a href=\"https:\/\/open-access.network\/services\/oaatlas\">oa.atlas<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>Der oa.atlas umfasst zwei Komponenten: Informationen zu den Strategien und Services der wissenschaftlichen Institutionen k\u00f6nnen im oa.atlas \u00fcber das Portal von <a href=\"https:\/\/open-access.network\/services\/oaatlas\">open-access.network<\/a> abgerufen werden. Informationen zu den Strategien und Ma\u00dfnahmen in den Bundesl\u00e4ndern und des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) bieten die <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/ZENODO.6472672\">L\u00e4nderdossiers<\/a>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die bei der VuK f\u00fcr das Monitoring federf\u00fchrend Verantwortliche Heike Stadler betonte im Austausch, dass es f\u00fcr das Monitoring-Konzept in Brandenburg wichtig sei, die Heterogenit\u00e4t der Einrichtungen und ihrer jeweiligen Voraussetzungen abzubilden. So kann das zahlenm\u00e4\u00dfige Publikationsaufkommen nicht unkommentiert nebeneinander gestellt werden. Dies ist insbesondere wichtig, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.<br \/>\nIn Brandenburg haben sich die beteiligten Einrichtungen auf gemeinsame Prinzipien f\u00fcr das Monitoring geeinigt:<\/p>\n<ul>\n<li>Kompetenzst\u00e4rkung<\/li>\n<li>Bibliodiversit\u00e4t<\/li>\n<li>Nachhaltigkeit des Verfahrens<\/li>\n<li>Vergleichbarkeit der Hochschulen<\/li>\n<li>Partizipation im Prozess<\/li>\n<li>Aggregation und Nachnutzung vorhandener Daten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Heike Stadler berichtete, wie dieses Verfahren zu einer noch besseren Vernetzung der Hochschulbibliotheken im Land Brandenburg gef\u00fchrt hat. Der Monitoring-Prozess wird weiter fortgef\u00fchrt, weitere Datenquellen k\u00f6nnen erg\u00e4nzt werden und, wo sinnvoll, die quantitativen Darstellungen auch um erg\u00e4nzende qualitative Beschreibungen erweitert werden. Die AG Open Access Monitoring Brandenburg wird zuk\u00fcnftig mit der AG f\u00fcr den Publikationsfonds zusammengelegt, sodass sich themen\u00fcbergreifend ausgetauscht werden kann bzw. neue Themen ihren Raum erhalten.<\/p>\n<h2>Nordrhein-Westfalen<\/h2>\n<p>In Nordrhein-Westfalen umfasst das Monitoring 42 DH.NRW-Hochschulen einschlie\u00dflich ihrer angeschlossenen Universit\u00e4tskliniken, deren Publikationst\u00e4tigkeit und -kosten durch die <a href=\"https:\/\/openaccess.nrw\/\">Landesinitiative openaccess.nrw<\/a> ermittelt und beschrieben werden.<br \/>\nDie Landesinitiative wird im Rahmen der Digitalen Hochschule NRW (DH.NRW) gef\u00f6rdert. In den Reports werden die Daten f\u00fcr die Universit\u00e4ten, Hochschulen f\u00fcr Angewandte Wissenschaften, Fachhochschulen, Kunst- und Musikhochschulen sowie Universit\u00e4tskliniken des Landes zusammengefasst. Das Monitoring liegt im Programmbereich 3 der Landesinitiative und wird an der Universit\u00e4t Bielefeld durchgef\u00fchrt. Sie erstellt drei Arten von Berichten mit den Schwerpunkten Publikationsaufkommen und Zugangswege, Publikationskosten sowie Vorschl\u00e4ge zu Finanzierungs- und Ausgleichsmodellen. F\u00fcr das Reporting werden vorhandene Datenquellen wie der Open Access Monitor, <a href=\"https:\/\/openapc.net\/\">OpenAPC<\/a> und das <a href=\"https:\/\/doaj.org\/\">Directory of Open Access Journals<\/a> (DOAJ) genutzt. Eine Herausforderung stellt die hohe Anzahl der Hochschulen und Universit\u00e4tskliniken mit einer \u00fcber dies heterogenen Ausgangslage in Bezug auf Repositorien und Hochschulbibliographien im Land dar, sodass ein standardisierter und zentralisierter Ansatz zur Erstellung der Publikations- und Kostenreports gew\u00e4hlt wurde. Daher wird in den Reports auch explizit keine Interpretation der Daten auf Einrichtungsebene durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<blockquote><p>Die OpenAPC-Initiative sammelt und verbreitet Datens\u00e4tze zu Geb\u00fchren, die f\u00fcr Open-Access-Publikationen gezahlt werden, auf GitHub unter einer offenen Datenbanklizenz. Dazu geh\u00f6ren Daten zu Open-Access-Zeitschriftenartikeln (APCs), Open-Access-B\u00fcchern (BPCs) und Daten zu Artikeln, die im Rahmen von Transformationsvereinbarungen (wie Springer Compact oder Wiley DEAL) ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sichtbar wurde durch den letzten <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.4119\/unibi\/2986395\">Publikationsreport 2023<\/a> ein hohes Artikel-Wachstum an allen Einrichtungen und dies besonders im Bereich des kostenpflichtigen Gold Open Access. Zudem betonte Nina Sch\u00f6nfelder (UB Bielefeld), dass etablierte, subskriptionsbasierte Verlage Anteile am Publikationsmarkt verloren h\u00e4tten, wenngleich die absoluten Publikationszahlen stabil geblieben sind<br \/>\nRegelm\u00e4\u00dfige Reports mit dem Schwerpunkt Publikationskosten sollten daher mit einem besonderen Fokus auf Gold Open Access erstellt werden, auch um Empfehlungen in Hinblick auf die Finanzierungs- und Ausgleichsmodelle unter den Hochschulen abzuleiten. Diese Empfehlungen werden mit dem Projektkonsortium der Landesinitative openaccess.nrw bestehend aus 15 Hochschulen sowie der ZB Med und dem hbz erarbeitet und k\u00f6nnen sich sowohl an das Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur in Nordrhein-Westfalen wie auch an die Hochschulen selbst richten.<\/p>\n<h2>Berlin<\/h2>\n<p>In Berlin wurde in der <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.17169\/refubium-26319\">Open-Access-Strategie von 2015<\/a> die Zielquote von 60% f\u00fcr Open-Access-Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften durch Autor*innen Berliner Wissenschaftseinrichtungen festgelegt, die 2020 wie geplant erreicht wurde (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.14279\/depositonce-15778\">Kindling et al. 2022<\/a>). Mit der Erhebung f\u00fcr das Publikationsjahr 2020 endete das Monitoring, das auf einer eigens entwickelten Methodik basierte.<br \/>\nDurch die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) im Jahr 2021 wurde bereits eine strategische Verschiebung von Open Access zu Open Research auf Landesebene initiiert. Derzeit wird die Entwicklung einer Open-Research-Strategie f\u00fcr das Land Berlin vorangetrieben. W\u00e4hrend also bislang die Monitoring-Aktivit\u00e4ten auf Landesebene stark am Publikationsaufkommen in wissenschaftlichen Zeitschriften orientiert war, wird sich der Fokus auf viele weitere Aspekte offener Wissenschaftspraktiken erweitern m\u00fcssen. Damit einher geht auch die Notwendigkeit, geeignete Indikatoren zu entwickeln und zu kontextualisieren. Es ist absehbar, dass die qualitative Darstellung der erreichten Ergebnisse bedeutsamer wird und weniger auf rein quantitative Aspekte geschaut wird.<br \/>\nAn den Einrichtungen soll Open Research sogar \u201ebei der Bewertung von Forschungsleistungen im Rahmen ihrer internen Forschungsevaluation und bei Einstellungsverfahren\u201c ber\u00fccksichtigt werden (<a href=\"https:\/\/gesetze.berlin.de\/bsbe\/document\/jlr-HSchulGBE2011V27P41\">BerlHG \u00a741 Abs. 5<\/a>). Daraus ergeben sich Herausforderungen in der Entwicklung, Einordnung und Kontextualisierung von je nach Wissenschaftsdisziplin passenden Open-Research-Indikatoren.<br \/>\nDas Open-Access-B\u00fcro Berlin erarbeitet gegenw\u00e4rtig den \u201cOpen Access Bericht Berlin\u201d, der die Entwicklung im Bundesland seit der Open-Access-Strategie 2015 beschreibt. Neben der Ausgangslage und den Rahmenbedingungen im Land Berlin beschreibt der Bericht den Stand der Umsetzung von bestimmten Ma\u00dfnahmen an den Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen, darunter Policies und Leitlinien, Informations- und Infrastrukturangebote, Digitalisierung und Langzeitarchivierung, Finanzierung und Kostenentwicklung, Kompetenz- und Organisationsentwicklung, Forschungsevaluation und Monitoring.<br \/>\nMaxi Kindling (OABB) betonte, dass die leitenden Prinzipien f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Monitoring der Open-Research-Entwicklung in Berlin auf einer Aufmerksamkeitsverschiebung basieren: Es werden neben den Ergebnissen in Form von Open-Access-Publikationszahlen zuk\u00fcnftig im Sinne von Open Research die Entwicklungen bei der \u00d6ffnung des gesamten Forschungsprozesses beobachtet und systematisch beschrieben.<br \/>\n\u00c4hnlich wie im Land Brandenburg soll eine partizipative Prozessgestaltung bei der Umsetzung des Monitorings eine st\u00e4rkere Sensibilisierung unter den Einrichtungen erreichen. Durch den Einsatz multimethodischer Evaluierungsinstrumente und einer jeweils kontextualisierten Darstellung von Indikatoren soll eine vereinfachende Sichtweise auf die Open-Research-Transformation vermindert werden.<br \/>\nAuch in Berlin dient das Monitoring weiterhin dem strategischen Austausch \u00fcber einrichtungsspezifische Ma\u00dfnahmen und der Diskussion \u00fcbergeordneter, landesweiter Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>Die drei Landesinitiativen stehen bei der Entwicklung des Monitorings je nach Ausgangslage im jeweiligen Bundesland an unterschiedlichen Punkten. F\u00fcr die Ermittlung des Publikationsaufkommens k\u00f6nnen die Landesinitiativen dankenswerterweise auf die Daten bzw. Berichte des Open Access Monitors zur\u00fcckgreifen. Dessen dauerhafter Betrieb und die Weiterentwicklung und Diversifizierung in Bezug auf die erfassten Publikationstypen ist f\u00fcr alle Landesinitiativen von gro\u00dfem Interesse. Dar\u00fcber hinaus werden durch die Landesinitiativen je nach Ausrichtung des Monitorings weitere offene Datenquellen herangezogen.<br \/>\nDas Monitoring von Publikationszahlen und -kosten dient auch als Gestaltungsgrundlage f\u00fcr wissenschaftspolitische Entscheidungen. Schon deshalb ist ein verantwortliches und abgestimmtes Vorgehen durch die Landesinitiativen wichtig. Dieser Workshop diente als erster Austausch \u00fcber das jeweilige Vorgehen, die Weiterentwicklung und die intern ausgearbeiteten Prinzipien. In Anbetracht internationaler Entwicklungen und dem Anspruch, Open Research perspektivisch in die Beobachtung einzubeziehen, planen die Landesinitiativen, sich weiterhin auch zu diesem Thema auszutauschen und dar\u00fcber zu berichten.<\/p>\n<p><em>Diese Ver\u00f6ffentlichung ist im Rahmen des Workshops \u201eMonitoring auf Landesebene: Gemeinsame Prinzipien und Perspektiven\u201c unter Organisation des Projekts <a href=\"https:\/\/open-access.network\/startseite\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/open-access.network\/startseite\">open-access.network<\/a> entstanden. F\u00fcr den Inhalt sind die Autor*innen verantwortlich.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Austausch zu gemeinsamen Prinzipien und Perspektiven zwischen den Landesinitiativen in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen<\/p>\n","protected":false},"author":6379,"featured_media":2599,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[439151],"tags":[75562,448996,449018,422992,575650,575651,575652],"class_list":["post-2595","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bericht","tag-monitoring","tag-open-research-strategie","tag-openaccess-nrw","tag-open-access-transformation","tag-vuk-brandenburg","tag-publikationskosten","tag-publikationszahlen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6379"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2595"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2616,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2595\/revisions\/2616"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/open-access-berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}