Veranstaltungshinweise März 2026

Unsere monatliche Rubrik zu aktuellen Veranstaltungen rund um Open Research.

Anmerkung zu dieser Rubrik: Das Open Research Office Berlin erstellt monatlich eine Übersicht über Termine und Veranstaltungen zu Open Access und Open Research in Berlin bzw. an Berliner Einrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf unseren Partnereinrichtungen und auf Veranstaltungen, die sich an die Öffentlichkeit richten bzw. die offen sind für Angehörige der Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen in Berlin. Wir ergänzen diese Liste gerne (Info bitte via Mail ans OROB).

3. März, Das Open Heritage Statement. Ein globaler Aufruf für gerechten Zugang zum öffentlichen Kulturerbe, online

Weniger als 1 % der Kulturerbe-Institutionen weltweit haben eine Open-Access-Policy für digitalisiertes Kulturerbe implementiert. Eine UNESCO-Empfehlung ist ein vielversprechender Weg, um das zu ändern. Das von Creative Commons initiierte Open Heritage Statement stellt die Weichen für eine solche Empfehlung. Es bekräftigt gemeinsame Werte, identifiziert Zugangsbarrieren und benennt die Potenziale des offenen Kulturerbes.

  • Termin: 03.03.2026, 16:00 bis 17:00 Uhr, online
  • Organisiert von: Wikimedia Deutschland; Moderation: Lukas Fuchsgruber
  • [Information und Anmeldung]

5. März, SeDOA: This is how we do it: Diamond OA with Janeway at an Austrian University of Technology, online

TU Wien is the only Austrian university that operates its own Diamond Open Accecess journal hosting using the Janeway platform. It is unique among German-speaking universities in also using it for conference proceedings. This session provides an overview of how we do this within the contexts of Austria, of a technical university, and with this specific software.

  • Termin: 05.03.2026, 14:00 bis 15:00 Uhr, online
  • Organisiert von: SeDOA (Servicestelle für Diamond Open Access); Referenten: Christoph Hornung (Head of Publication Services) and David Krassnig (Open Access Manager), both from TU Wien
  • [Information und Anmeldung]

5./6. März, Editionspraktiken im historischen Wandel. Von der Schreibmaschine zur Künstlichen Intelligenz, BBAW & online

Der historische Wandel von editorischen Praktiken soll in Hinblick auf die Transformation der Buchkultur von der Frühphase bis zur Gegenwart des digitalen Edierens erörtert werden. Gefragt wird nach den Bedingungen des Buchdrucks und deren Bedeutung für digitale und hybride Editionsformen sowie nach Standardisierungstendenzen. Inwiefern steuert das Editionskonzept die herzustellende Edition und was unterscheidet Hybrideditionen von rein digitalen Editionen? Mit dem technischen Wandel stehen zudem die Potenziale digitaler Editionen infrage, die in der freien Zugänglichkeit (Open Access), der Vernetzung von Editionsdaten und den erweiterten Möglichkeiten der Präsentation, Nachnutzung, Versionierung und Erschließung gesehen werden können. Szenarien der Anwendung und Problematiken, die mit dem Einsatz von KI einhergehen, zeichnen sich etwa in Bezug auf die maschinenlesbare Aufbereitung von Digitalisaten, die automatische Texterkennung und Annotation sowie die Mustererkennung ab. Welche Folgen haben diese Technologien für den Editionsprozess? Ein weiterer Aspekt, den wir im Workshop untersuchen wollen, dreht sich um den möglichen Verlust an Selbstbestimmung bei editorischen Entscheidungen. Hierbei stellen sich strukturelle Fragen nach der Langfristspeicherung und -verfügbarkeit sowie der Lizenzierung. 

  • Termin: 05.-06.03.2026, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 2, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin sowie online
  • Organisiert von: Eva-Maria Engelen (Universität Konstanz / BBAW) und Holden Kelm (BBAW), AG Philosophische Editionen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie in Kooperation mit dem Zentrum Preußen – Berlin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
  • [Information und Anmeldung]

9. März, From deals to cost distribution: How libraries share and manage the costs of national-level (transformative) open access publishing agreements, online

This joint OA2020–LIBER webinar will present perspectives from different European countries on how the costs of national OA agreements are being shared, distributed, and governed. Speakers will outline the approaches their library communities have to take to redesign cost-sharing mechanisms, align budgets with OA objectives, and how they expect to balance the need for cost savings with financial responsibilities and emerging priorities–such as open research information goals, data privacy, and beyond– in national-level negotiations. The session will provide practical insights into how library communities are adapting their investments through national agreements and preparing for the next phase of coordinated action toward a sustainable, fully open scholarly communication landscape.

  • Termin: 09.03.2026, 15:00 bis 16:30 Uhr, online
  • Organisiert von: LIBER-OA2020; Moderation: Olaf Siegert, LIBER OA Working Group / ZBW, Germany)
  • [Information und Anmeldung]

12. März, Quo Vadis Open Access in Berlin und Brandenburg: Wie sollte eine faire Finanzierung von Open Access aussehen?, online

Für den Forschungsraum Berlin-Brandenburg ist das faire und nachhaltige Finanzieren von Open Access ein drängendes Thema, das aufgrund der Unsicherheiten in der Finanzierung von Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen alle Einrichtungstypen unterschiedlich betrifft. In dieser Veranstaltung möchten wir mit Akteur*innen ins Gespräch kommen, die bereits eine nachhaltige, faire und kollektive Finanzierung von Open Access unterstützen und ermöglichen.

  • Termin: 12.03.2026, 14:00 bis 16:00 Uhr, online via Webex
  • Organisiert von: Quo Vadis / Open Research Office Berlin – Landeskoordinierungsstelle für offene Wissenschaft in Berlin
  • [Information und Anmeldung]

Podiumsdiskussion am 12. März: „Wie sollte eine faire Finanzierung von Open Access aussehen?“ (Quo vadis 2025/26)

19./20. März, 8. Workshop Retrodigitalisierung „Digitalisierung für die Ewigkeit? – Datenqualität in der Praxis“, Stabi

Bei der Erzeugung von Retrodigitalisaten und den zugehörigen Metadaten kann einiges schieflaufen. Sind Masterdaten erst einmal fehlerhaft, verursacht ihre Korrektur große Aufwände oder ist sogar unmöglich. Der Workshop Retrodigitalisierung befasst sich in diesem Jahr mit der Erzeugung, Validierung und Speicherung von möglichst optimalen Retrodigitalisaten, Wegen zum Digitalisat im optimalen Format und den Möglichkeiten, mit Fehlern und Fallstricken umzugehen. In welchem Format komme ich für Images, Metadaten und Volltexte am besten zum Ziel? Welchen Einfluss haben sie auf Kompatibilität, Qualität, Dateigröße und Langzeitarchivierung? Wie geht man mit Problemen auf dem Weg um?

  • Termin: 19./20.03.2026, Staatsbibliothek zu Berlin
  • Organisiert von: TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften; ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft sowie Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und in Zusammenarbeit mit NFDI4Culture
  • [Information und Anmeldung]

17.-19. März, openCost: Navigating Cost Transparency, DESY Hamburg

Im Fokus der Konferenz stehen Einblicke in die zweite openCost-Projektphase und der gemeinsame Austausch über Wege zu mehr Kostentransparenz im wissenschaftlichen Publikationswesen. Dabei sollen erste Ergebnisse zur Entwicklung eines einrichtungsinternen Metadatenschemas zur Kostenerfassung sowie die Erweiterung des Austauschformats um weitere Publikationstypen (z. B. Bücher und Buchkapitel) und neue Kostenarten, etwa aus dem Bereich Diamond Open Access, vorgestellt und diskutiert werden. Zudem werden Anwendungsszenarien in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und in Repositorien präsentiert. Weiter stehen Fragen der technischen Umsetzung, Datenintegration und Prozessgestaltung im Mittelpunkt – mit besonderem Fokus auf der Weiterentwicklung des openCost-Standards, institutionellen Anwendungsfällen und der Vernetzung von Open-Science-Infrastrukturen zur Förderung von Kostentransparenz.

  • Termin: 17.-19.03.2026, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY (Hamburg)
  • Organisiert von:
  • Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY (Hamburg)
  • [Information und Anmeldung]

23.-25. März, Joint Research for Better Futures: The Grand Challenges Conference of the Berlin University Alliance, Futurium Berlin

  • Termin der Konferenz: 23.-25.03.2026, Futurium Berlin
  • Organisiert von: Berlin University Alliance (BUA)

24. März, Maaike Duine, Anastasiia Iarkaeva, Nadin Gaasch, Evgeny Bobrov, Maxi Kindling & Maike Neufend: The Partcipatory Research Map: Increasing visibility of research with society in the Berlin University Alliance (session 2, presentation 141)

  • Termin des Vortrags: 24.03., 14:45 Uhr (in session 2: Grand Challenges Research: Principles, Practices, and Pathways II)
  • Organisiert von: BUA-funded project „Open Science Magnifiers“ (Open Research Office Berlin & BErlin Institute of Health, Charité)
  • [Programm als PDF; Information und Anmeldung]

25. März, Fehlerkultur als Grundlage für neue Entwicklungen im Bibliothekswesen, Pablo-Neruda-Bibliothek Berlin-Friedrichshain

Fehler gehören zum Arbeitsalltag – auch in Bibliotheken. Am 25. März wird der Raum für Fehler und daraus resultierende Lernmöglichkeiten mit der Veranstaltung „Nicht perfekt. Aber lernfähig“ geöffnet. Im Fokus stehen Fehlannahmen und Umwege in inhaltlichen Strategien ebenso wie in internen Management- und Organisationsprozessen. Es geht um Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 €.

  • Termin: 25.03.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr, Pablo-Neruda-Bibliothek Berlin-Friedrichshain
  • Organisiert von: TH Wildau, de Berliner Arbeitskreis Information (BAK) und Deutscher Bibliotheksverband
  • [Information und Anmeldung]

26. März, Magnifying Open Science: Case studies and narratives, online

Open Science is not only about open research outputs, such as open access publications, code and data, but also about values and principles that underpin Open Science practices. Monitoring various practices and processes, like research design and collaboration, that promote openness in the Social Sciences and Humanities is not straightforward and requires a qualitative approach. In this event, we are bringing together different perspectives on studying and observing practices and infrastructures of openness in the Social Sciences and Humanities. With this exchange, we aim to gain a better understanding of the methods used to describe and analyze openness from a broad perspective.

  • Termin: 26.03.2026, online
  • Organisiert von: Open Science Magnifiers (project funded by the Berlin University Alliance/BUA) & Open Research Office Berlin
  • [Information und Anmeldung]

 

Transparenzhinweis: In der ursprünglichen Version des Blogposts war aus Versehen eine Veranstaltung aufgeführt, die bereits im Vorjahr stattgefunden hatte. Diese wurde aus der Auflistung entfernt.

weiter zu April 2026

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Captcha
Refresh
Hilfe
Hinweis / Hint
Das Captcha kann Kleinbuchstaben, Ziffern und die Sonderzeichzeichen »?!#%&« enthalten.
The captcha could contain lower case, numeric characters and special characters as »!#%&«.