Die Berliner UdK vermeldet einige Neuigkeiten in Sachen Open Research. Wir fassen die Entwicklungen der letzten Monate zusammen: Der Präsident Markus Hilgert ist Open-Research-Beauftragter. Open Research wird noch fester in der Bibliothek als Thema etabliert; und der hauseigene Verlag der UdK veröfffentlicht den ersten Kunstkatalog sowie eine Dissertation im Audio-Format – natürlich beides im Open Access.
Markus Hilgert ist seit April 2025 Präsident der UdK und übernimmt zusätzlich das Amt des Open-Research-Beauftragten. Informationen zur Position der UdK zu Open Research finden sich hier.
In der Bibliothek der UdK gab es mit dem Team Open Research im Mai 2025 eine Neugründung. Dieses setzt sich zusammen aus der bisherigen Stabstelle Publizieren (zuständig für den UdK-Verlag) und dem Team Open Access. Friederike Kramer, stellvertretende Bibliotheksleiterin in der UdK sowie Open-Access-Beauftragte an der UdK, leitet das neue Team Open Research. Sie beschreibt die organisationale Veränderung als weiteren Schritt in der Ausrichtung hin auf Open Research. Damit entstehe eine neue Austauschplattform für alles rund ums Publizieren, Datenmanagement und weitere Fragen rund um Open Research, so Kramer.
Neben Friederike Kramer sind aktuell zwei weitere Mitarbeiter*innen im Team Open Research tätig, unter anderem zuständig für Open-Access-Veröffentlichungen, die Systemadministration des Repositoriums und Veröffentlichungen im UdK-eigenen Verlag (nicht besetzt). Das neue Team Open Research bildet sich im Organigramm der UdK-Bibliothek wie folgt ab (siehe lila Strang):
Das Team Open Research ist über eine Funktionsadresse per Mail sowie telefonisch zu erreichen. Die Kontaktmöglichkeiten sind unter „Open Research“ auf dieser Website hinterlegt.
Die UdK informiert außerdem, dass die „Ständige Kommission für das Bibliothekswesen“ vom Akademischen Senat der UdK das Mandat für Beratung und Vernetzung im Bereich Open Research erhalten hat. Die genannte Kommission ist damit beratend zuständig für alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Universitätsbibliothek (wie Bibliotheksordnungen, Haushaltsangelegenheiten, usw.) sowie für den für den Bereich „Informationsinfrastrukturen und Open Research“. Das Mandat bringt damit eine weitere Stärkung der Bibliothek der UdK in Sachen Open Research mit sich. Weitere Informationen dazu finden sich hier.
Schließlich vermeldet die UdK zwei besondere Open-Access-Publikationen. Kürzlich wurde der erste im Open Access erscheinende Kunstkatalog im Verlag der UdK publiziert: „Es handelt sich“, so schreibt Friederike Kramer per Email, „um eine Publikation im Rahmen des UdK Berlin Art Award, mit dem jährlich vier Meisterschüler*innen prämiert werden. Der Preisträger Clemens Schöll hat sich ganz bewusst für eine OA-Publikation entschieden, die zudem noch gedruckt im Verlag der UdK Berlin erscheint.“ Clemens Schölls Publikation ist auf dem Dokumentenserver der UdK im Open Access zugänglich: https://doi.org/10.25624/kuenste-2434.
Auch im Bereich der Dissertationen begeht die UdK neue Wege und veröffentlicht im Februar die erste Dissertation im Audio-Format und im Open Access. Die Promovendin Marie von Heyl entwickelt mit ihrer Dissertation eine Theorie des »Eros des Gesprächs« und untersucht das Verhältnis von Sprechen und Schaffen anhand eines audiovisuellen Formats: die Arbeit besteht aus zwölf (+1) seriell veröffentlichten Podcast-Episoden, die nicht nur das Medium, sondern integralen Bestandteil der Theorie darstellen, da sie die zeitliche, affektive und adressierende Struktur des Gesprächs konkretisieren. Marie von Heyls Publikation ist ebenfalls auf dem Dokumentenserver der UdK im Open Access zugänglich: https://doi.org/10.25624/kuenste-2466.
Zitiervorschlag: Open Research Office Berlin (2026): Neuigkeiten zu Open Research an der Universität der Künste Berlin (UdK). Open Research Blog Berlin. https://doi.org/10.59350/r6e03-3t858


