Open Research in Berlins Wahlprogrammen 2026: Zwischenbilanz und Ernüchterung

Im Herbst 2026 wird in Berlin wieder gewählt. Laut dem offiziellen Internet-Auftritt der Stadt Berlin sind für den 20. September 2026 die Wahlen zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Bezirksverordnetenversammlungen angekündigt.

Ein Blick in die bisher verfügbaren Wahlprogramme legt allerdings nahe, dass die meisten Parteien den Anschluss an aktuelle Herausforderungen und Chancen einer offenen Wissenschaft für Berlin verpassen. Das Open Research Office Berlin hat die Programme unter die Lupe genommen und sieht die derzeitige Entwicklung kritisch. Ein Kommentar.

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HTW Berlin benennt vier Ambassadors, um Open Science voranzubringen

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) hat Erfreuliches zu berichten: Seit kurzem sind an der HTW vier Ambassadors für Open Science benannt. Wir haben Alessandro D’Arcangeli, der die Aufgabe als Ambassador für Open Access übernimmt und in der Bibliothek der HTW beschäftigt ist, ein paar Fragen zum Engagement der HTW bezüglich Open Science gestellt.

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Netzwerk Recht und Open Research im Aufbau: Email-Verteiler für Interessierte

Das neue Netzwerk „Recht und Open Research“ ist ein Vorhaben der Kompetenz- und Vernetzungsplattform open-access.network (finanziert durch das BMFTR) in Kooperation mit dem Legal Helpdesk Berlin (finanziert durch die VolkswagenStiftung). Das Netzwerk soll den Austausch und die Vernetzung zu konkreten rechtlichen Fragen genauso befördern wie zur strategischen rechtspolitischen Interessenvertretung in Sachen Open Research. Für Interessierte steht ab sofort ein moderierter Emailverteiler („recht-offen“) zur Verfügung.

Bildquelle: PxHere, Lizenz: Creative Commons Zero (CC0).

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Das Open Research Office Berlin bei der BiblioCon-Konferenz in Berlin (19.-22. Mai)

„Analog trifft Algorithmus“: Das ist das Motto der diesjährigen 114. BiblioCon. Die Konferenz ist eine jährlich stattfindende Konferenz in der Bibliothekswelt und gastiert im Mai 2026 im Berliner Estrel Congress Center. Das Open Research Office Berlin ist an mehreren Sessions beteiligt, für die sich Interessierte ab sofort anmelden können.

No machine-readable author provided. Rainer Zenz assumed (based on copyright claims)., CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Open-Access-Policies von Charité und Evangelischer Hochschule veröffentlicht sowie Beauftragte für Open Access ernannt

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) veröffentlichen jeweils eigene Policies und ernennen eigene Beauftragte für Open Access: Steffen Amling ist bereits seit Sommer 2025 Beauftragter für Open Access an der EHB, Marcel Wrzesinski seit Anfang 2026 an der Charité.

Erstmalig seit der Verabschiedung der Open-Access-Strategie Berlin aus dem Jahr 2015 haben nun alle 14 Hochschulen Open-Access-Beauftragte benannt und 12 von 14 Hochschulen haben eigene Open Access Policies verabschiedet.

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Podiumsdiskussion am 12. März: „Wie sollte eine faire Finanzierung von Open Access aussehen?“ (Quo vadis 2025/26)

Eine Veranstaltung der Reihe „Quo vadis offene Wissenschaft in Berlin und Brandenburg“ für das Jahr 2025/2026

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Neuigkeiten zu Open Research an der Universität der Künste Berlin (UdK)

Die Berliner UdK vermeldet einige Neuigkeiten in Sachen Open Research. Wir fassen die Entwicklungen der letzten Monate zusammen: Der Präsident Markus Hilgert ist Open-Research-Beauftragter. Open Research wird noch fester in der Bibliothek als Thema etabliert; und der hauseigene Verlag der UdK veröfffentlicht den ersten Kunstkatalog sowie eine Dissertation im Audio-Format – natürlich beides im Open Access.

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Stellenausschreibung mit Schwerpunkt Urheberrecht: Jurist*in für Legal Helpdesk Berlin (Bewerbungsfrist: 9.2.26)

Das Open Research Office Berlin sucht ab sofort eine Juristin (m/w/d) für den Aufbau einer juristischen Anlaufstelle für Forschende aus Berlins Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen (Legal Helpdesk Berlin).

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