{"id":29,"date":"2017-01-27T18:02:02","date_gmt":"2017-01-27T17:02:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/organized-creativity\/?p=29"},"modified":"2017-03-23T14:29:29","modified_gmt":"2017-03-23T13:29:29","slug":"wie-werden-ideen-kreativ-praktiken-der-wertbestimmung-in-der-pharmabranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/organized-creativity\/2017\/01\/27\/wie-werden-ideen-kreativ-praktiken-der-wertbestimmung-in-der-pharmabranche\/","title":{"rendered":"Wie werden Ideen kreativ? Praktiken der Wertbestimmung in der Pharmabranche"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Wie werden Ideen kreativ? Praktiken der Wertbestimmung in der Pharmabranche<\/strong><\/span><\/h2>\n<p><strong>Von Alice Melchior, Hamburg\/Berlin, 25 Januar 2017<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thematischer Hintergrund <\/strong><\/p>\n<p>In der Pharmabranche spielen kreative Ideen und Innovationen eine herausragende Rolle, da nur so pharmazeutische Fortschritte erzielt werden k\u00f6nnen. 2013 belegte die forschende Pharmaindustrie den ersten Platz der forschungsintensivsten Industriezweige, gefolgt von Elektronik, Optik und Automobilbau (Fischer\/ Breitenbach, 2013). Etwa 21% der Besch\u00e4ftigten in Pharmaunternehmen arbeiten im Bereich der Forschung und Entwicklung (ebd.). Demnach ist die Pharmabranche eine sehr wissens- und forschungsintensive Branche, in der Innovationen ein fester Bestandteil sind.<\/p>\n<p>Zunehmende Entwicklungskosten und -zeiten f\u00fcr neue Wirkstoffe bei abnehmender Erfolgsquote (ebd.), stellen die Branche vor neue Herausforderungen. Durch eine Umstellung ihrer Strategien versuchen Pharmaunternehmen auf die neuen Herausforderungen zu reagieren. Folgt man den Beschreibungen von Fischer\/ Breitenbach (2013) gibt es eine Entwicklung von der Pharma 1.0 (Blockbuster-Modell; reines Streben nach Umsatzwachstum) \u00fcber Pharma 2.0 (heutiges Modell; Ausweitung des Markt- und Produktportfolios) hin zu einem Modell von Pharma 3.0 (zuk\u00fcnftiges Modell). Die Unterschiede zwischen dem heutigen (Pharma 2.0) und dem zuk\u00fcnftigen Gesch\u00e4ftsmodell (Pharma 3.0) liegen vor allem in seiner Ausrichtung der Produktion, der Art der Innovationen sowie im Ursprung des Wachstums (s. Tab.: 1). Steht im Modell der Pharma 2.0 noch das Produkt an sich im Fokus der Wertsch\u00f6pfung, \u00e4ndert sich dies hin zu individuellen Patientenl\u00f6sungen. Gleichzeitig verschieb sich die Basis des Wachstums von der reinen Akquisition hin zu innovativen Partnerschaften. Somit sind neben den etablierten Kollaborationsarten vor allem auch Innovationen in den praktizierten Gesch\u00e4ftsmodellen f\u00fcr die Pharma 3.0 erforderlich (ebd.; Pharmaceutical Commerce, 2011 und Kumli, 2010).<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"157\"><\/td>\n<td width=\"171\"><strong>Pharma 2.0<\/strong><\/td>\n<td width=\"283\"><strong>Pharma 3.0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\"><em>Herstellungsprozess<\/em><\/td>\n<td width=\"171\">Produktorientiert<\/td>\n<td width=\"283\">Kundenorientiert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\"><em>Innovation<\/em><\/td>\n<td width=\"171\">Produktinnovation<\/td>\n<td width=\"283\">Innovation des Gesch\u00e4ftsmodells<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\"><em>Wachstum<\/em><\/td>\n<td width=\"171\">Akquisition<\/td>\n<td width=\"283\">Innovative Partnerschaften<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Tabelle 1: Vergleich von Pharma 2.0 und Pharma 3. 0<\/p>\n<p><em>Eigene Darstellung; angelehnt an Fischer\/ Breitenbach, 2013, 322 <\/em><\/p>\n<p><!--more-->Die Zunahme innovativer Partnerschaften (Khanna, 2012), stellt eine \u00d6ffnung der Unternehmen gegen\u00fcber externen Wissensquellen dar. Durch diese Erweiterung des Suchhorizontes f\u00fcr Innovationen stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, die wertvollen Ideen zu identifizieren. Gleichzeitig f\u00fchrt die Zunahme an innovativen Partnerschaften im Vergleich zur reinen Akquisition von Unternehmen zu diffuseren Akteurskonstellationen, die Einfluss auf den Prozess der Wertbestimmung haben.<\/p>\n<p><strong>Forschungsfrage und Stand der Forschung<\/strong><\/p>\n<p>Die zentrale Untersuchungsfrage der Dissertation lautet: Welche Praktiken und Muster pr\u00e4gen Akteure in der Pharmabranche aus, um den Prozess der Wertbestimmung von Ideen zu organisieren? Zur Beantwortung wird diese in zwei Unterfragen zergliedert: (1) Welche Ma\u00dfst\u00e4be werden zur Wertbestimmung herangezogen? und (2) Welche Praktiken der Wertbestimmung pr\u00e4gen die Akteure aus?<\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfst\u00e4be der Wertbestimmung<\/strong><\/p>\n<p>Klassischer Weise ist die Wertbestimmung von Ideen oder Produkten Themengebiet der Wirtschaftswissenschaften. Hier lassen sich vor allem Konzepte und Theorien zur Kalkulation von (Markt-)Werten finden. Diese monet\u00e4re Quantifizierung durch den Preis ist jedoch nicht vollst\u00e4ndig in seiner Bestimmung des Produktwerts. Produkte k\u00f6nnen pers\u00f6nliche, kulturelle oder emotionale Eigenwerte haben, die sich nicht ohne weiteres in einen monet\u00e4ren Wert (Preis) \u00fcbersetzten lassen (Thorsby, 2003). Daher reicht eine rein marktorientierte, monet\u00e4re Perspektive nicht aus, (Beckert\/ Aspers, 2011; Antal\/ Hutter\/ Stark, 2015 und Thorsby, 2003), will man den Wert eines Produktes oder einer Idee bestimmen. Neben der \u00f6konomischen Debatte zur Wertbestimmung (Preis), entwickelte sich mit den Erkenntnissen Deweys (1934) in der Soziologie eine Debatte um Wertvorstellungen, die f\u00fcr die Wertbestimmung relevant sind.<\/p>\n<p>In den neusten B\u00e4nden der Wirtschaftssoziologie, die sich mit dieser Thematik besch\u00e4ftigen (Beckert\/ Aspers, 2011; Beckert\/ Musselin, 2013 und Antal\/ Hutter\/ Stark, 2015), sind es vor allem empirische Studien, die sich meist mit \u00e4sthetischen Produkten auseinandersetzen. Bei dieser Art von Produkt gibt es eine Spannung zwischen dem \u00f6konomischen und dem \u00e4sthetischen Wert. Durch Interaktionsprozesse werden die bestehenden Wertvorstellungen auf das \u00e4sthetische Produkt angewendet und durch bekannte Wertbegriffe (bspw. 120 Euro und geschmackvoll) beschrieben (Hutter\/Stark, 2015). Erst durch dieses Spannungsverh\u00e4ltnis, welches an Bekanntes anschlie\u00dft und Neues schafft, kann der Wert eines Produktes bestimmt werden. Diese Spannungsmomente sind wichtige soziale Voraussetzungen zur Schaffung von Innovationen (Stark, 2009; de Vaan\/ Vedres\/ Stark, 2015).<\/p>\n<p>Da Innovationen ein fester Bestandteil der Pharmabranche sind, k\u00f6nnte auch hier ein Spannungsverh\u00e4ltnis vorhanden sein. Auf Grund der Tatsache, dass die Pharmaindustrie eine sehr forschungsintensive Branche ist, wird davon ausgegangen, dass das Spannungsverh\u00e4ltnis zur Wertbestimmung von Pharmazeutika vor allem zwischen \u00f6konomischen und wissenschaftlichen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Werten besteht. Doch Studien zur Wertbestimmung wissensintensiver Produkte sind in der soziologischen Debatte kaum vertreten. Ziel des Dissertationsvorhabens ist an diese Debatte anzuschlie\u00dfen und diese durch eine empirische Studie zur Wertbestimmung von wissensintensiven (pharmazeutischen) Produkte zu erweitern.<\/p>\n<p><strong>Die Praxis der Wertbestimmung<\/strong><\/p>\n<p>Wie oben angeschnitten sind Interaktionen, in denen die konkurrierenden Wertvorstellungen sichtbar und ausgehandelt werden f\u00fcr die Wertbestimmung relevant (Hutter\/ Stark, 2015). Die urspr\u00fcnglichste Form der Interaktion ist die face-to-face Interaktion. Dabei befinden sich die Akteure zeitgleich am selben physischen Ort und k\u00f6nnen sich gegenseitig wahrnehmen, was dem Begriff der Kopr\u00e4senz von Goffman (1963) entspricht. Damit Akteure kopr\u00e4sent sind, m\u00fcssen diese Zugang zum gleichen Raum haben und zur gleichen Zeit dort f\u00fcr einander wahrnehmbar (verf\u00fcgbar) sein (ebd.). Somit haben Interaktionen immer eine (sozial-)r\u00e4umliche (Raumstruktur) und (raum-)zeitliche (Verf\u00fcgbarkeit im Raum) Komponente.<\/p>\n<p>Durch die mediale Vermittlung (bspw. Telefon) ist es heute m\u00f6glich, auch ohne die gleichzeitige Anwesenheit an ein und demselben Ort mit einander zu kommunizieren. Der Gespr\u00e4chspartner muss lediglich wahrgenommen (in diesem Falle geh\u00f6rt) werden. Damit stellt die Interaktion per Telefon eine weitere Form der Kopr\u00e4senz dar. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr Interaktionen per Video, Chat oder E-Mail. F\u00fcr diese unterschiedlichen Arten der Interaktionen (physisch und virtuell), die in verschiedenen Kopr\u00e4senzformen stattfinden (s. Tab.: 2), l\u00e4sst sich in der Soziologie noch keine systematische Konzeptualisierung finden.<\/p>\n<p>Der Mehrwert des Dissertationsvorhabens liegt somit zum einen darin, Kriterien der Wertbestimmung (bisher vor allem \u00e4sthetische Artefakte) im wissensintensiven Pharmabereich zu identifizieren. Dabei wird auf die Ver\u00e4nderung der Akteurskonstellationen (mehr innovative Partnerschaften) im Prozesses der Wertbestimmung empirisch eingegangen. Ein weiterer Mehrwert liegt in der theoretischen Systematisierung der unterschiedliche Kopr\u00e4senzformen (von physische zu virtuell). Dabei wird empirisch vor allem auf die Praktiken und Kopr\u00e4senzformen, die die Akteure zur Wertbestimmung pharmazeutischer Ideen nutzten, eingegangen.<\/p>\n<table width=\"624\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"110\"><\/td>\n<td width=\"174\"><strong>Unvermittelt (physisch)<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"340\"><strong>Medialvermittelt (virtuell)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"110\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"174\"><em>synchron<\/em><\/td>\n<td width=\"161\"><em>synchron<\/em><\/td>\n<td width=\"180\"><em>asynchron<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"110\"><em>One-to-one<\/em><\/td>\n<td width=\"174\">Zweiergespr\u00e4ch<\/td>\n<td width=\"161\">Telefongespr\u00e4ch;<\/p>\n<p>Videogespr\u00e4ch;<\/p>\n<p>Gespr\u00e4ch per Chat<\/td>\n<td width=\"180\">Direkte E-Mail;<\/p>\n<p>Kommentarfunktion in Online-Foren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"110\"><em>One-to-many<\/em><\/td>\n<td width=\"174\">Meeting<\/p>\n<p>Konferenz<\/td>\n<td width=\"161\">Telefonkonferenz;<\/p>\n<p>Videokonferenz;<\/p>\n<p>Gruppenchats<\/td>\n<td width=\"180\">E-Mailverteiler;<\/p>\n<p>Anfrage in Online-Foren<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Tabelle 2: Erster Entwurf einer m\u00f6glichen Systematisierung<\/p>\n<p><em>Eigene Darstellung<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur <\/strong><\/p>\n<p>Antal, A. B.\/Hutter, M.\/Stark, D. (Hrsg.) (2015): Moments of Valuation. Exploring Sites of Dissonance. Oxford, Oxford University Press.<\/p>\n<p>Beckert, J.\/Aspers, P. (Hrsg.) (2011): The Worth of Goods. Valuation &amp; Pricing in the Economy. Oxford, Oxford University Press.<\/p>\n<p>Beckert, J.\/Musselin, C. (Hrsg.) (2013): Constructing Quality. The Classification of Goods in Markets. Oxford, Oxford University Press.<\/p>\n<p>de Vann, M.\/Vedres, B.\/Stark, D. (2015): Game Changer: The Topology of Creativity. In: American Journal of Sociology, 120(4): 1144\u20131194.<\/p>\n<p>Dewey, J. (1934): Art as Expirience. New York, Berkley Publishing Group.<\/p>\n<p>European Science Foundation\/All European Academies (2011): The European Code of Conduct for Research Integrity. Strasbourg, Ireg.<\/p>\n<p>Fischer, D.\/Breitenbach, J. (2013): Quo vadis? &#8211; Versuch eines Ausblicks. In: Fischer, D.\/Breitenbach, J. (Hrsg.): Die Pharmaindustrie. Einblick &#8211; Durchblick &#8211; Perspektiven. 4. Auflage: 305-342.<\/p>\n<p>Goffman, E. (1963): Behaviour in public places: notes on the social order of gatherings. New York, The Free Press.<\/p>\n<p>Hutter, M.\/Stark, D. (2015): Pragmatist Perspectives on Valuation: An Introduction. In: Antal, A. B.\/Hutter, M.\/Stark, D. (Hrsg.): Moments of Valuation. Exploring Sites of Dissonance, 1-12.<\/p>\n<p>Khanna, I. (2012): Drug discovery in pharmaceutical industry: productivity challenges and trends. In: Drug Discovery Today, 17 (19\/20): 1088-1102.<\/p>\n<p>Kumli, F. (2010): Pharma 3.0. Pr\u00e4sentation beim Life Sciences Network Basel. Ernst &amp; Young. <a href=\"https:\/\/www.slideshare.net\/zaki78\/ersnt-young-pharma-30-business-model\"><em>https:\/\/www.slideshare.net\/zaki78\/ersnt-young-pharma-30-business-model<\/em><\/a><em> \u00a0<\/em>(Stand: 17.01.2017)<\/p>\n<p>Pharmaceutical Commerce, (2011): Ernst &amp; Young sees rapid uptake of \u201ePharma 3.0\u201c initiatives. <a href=\"https:\/\/pharmaceuticalcommerce.com\/latest-news\/ernst-young-sees-rapid-uptake-of-pharma-3-0-initiatives\/\"><em>https:\/\/pharmaceuticalcommerce.com\/latest-news\/ernst-young-sees-rapid-uptake-of-pharma-3-0-initiatives\/<\/em><\/a><em> \u00a0<\/em>(Stand: 17.01.2017)<\/p>\n<p>Stark, D. (2009): The Sense of Dissonance. Accounts of Worth in Economic Life. Princeton\/Oxford, Princeton University Press.<\/p>\n<p>Thorsby, D. (2003): Determining the Value of Cultural Goods: How Much (or How Little) Does Contigent Valuation Tell Us? In: Journal of Clutural Economics, 27: 275-285.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Unter wissenschaftlichen Werten sollen hier Anspr\u00fcche an das wissenschaftliche Arbeiten verstanden werden, wie es Beispielsweise die European Science Foundation\/ All European Academies (2011) vorgibt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><em>Zitation:<\/em><\/span> Melchior, Alice (2017), Wie werden Ideen kreativ? Praktiken der Wertbestimmung in der Pharmabranche, Hamburg\/Berlin, 25 Januar 2017, URL: https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/organized-creativity\/2017\/01\/27\/wie-werden-ideen-kreativ-praktiken-der-wertbestimmung-in-der-pharmabranche\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie werden Ideen kreativ? 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