„Den Kindern scheint es Spaß zu machen …“

Ein Beitrag von einer Lehramtsstudentin im 2. Semester

Der Mikroartikel bezieht sich auf eine Deutschstunde in einer ersten Klasse (JÜL- Klasse) einer Grundschule/ Gemeinschaftsschule. Die Klasse besteht aus acht Schülerinnen und Schülern, die alle anwesend sind. Das Thema dieser Unterrichtsstunde ist die Bildung von Wörtern. Die Lehrerin fordert die Schülerinnen und Schüler auf, sich um einen Teppich aus einzelnen Buchstaben (a, e, i, o, u, l, m, p), die die Kinder bereits gelernt haben, zu versammeln und sich die Schuhe auszuziehen. Die Lehrerin tritt nacheinander auf einzelne Buchstaben, um den Kindern zu zeigen, wie sie vorgehen müssen. Sie fragt die Kinder, ob einer von ihnen das gebildete Wort benennen kann.
Das Kind, das die Lösung gewusst hat, darf, wenn es möchte, versuchen das nächste selbstgewählte Wort zu bilden. Weiß ein Kind das Wort nicht, dann hilft die Lehrerin oder es darf sich Hilfe von den Mitschülerinnen und Mitschülern holen. Auch wenn den Kindern kein Wort einfällt, hilft die Lehrkraft, in dem es dem Kind ein Wort ins Ohr flüstert. Am Anfang scheinen die Schülerinnen und Schüler noch etwas zurückhaltend, aber umsomehr Wörter gebildet werden, umso sicherer scheinen sie zu werden und beteiligen sich immer mehr am Unterrichtsgeschehen. Den Kindern scheint es Spaß zu machen, sich neue Wörter auszudenken.

Meine Einsichten

Die Lehrerin überprüft bei dieser Aktivitätsstruktur das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler. Sie nutzt die Übungsphase, um sich einen Überblick über den Leistungsstand der Klasse zu verschaffen und den in den letzten Stunden neu erlernten Stoff anzuwenden und somit zu üben und zu festigen.
Die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Leistungsniveaus erhalten unterschiedlich schwere Wörter, sodass auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler Erfolgserfahrungen machen, was die Selbstwirksamkeitserwartung stärken kann. Haben Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten beim Lösen der Aufgabe, erfahren sie Ermutigung und Hilfe durch die Lehrperson oder ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Besonders Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten, erhalten bei einem richtigen Ergebnis ein Lob, was die Kinder dazu ermutigt, sich weiterhin aktiv am Unterricht zu beteiligen.
Die Beteiligung ist bei dieser Lerntätigkeit sehr hoch, da die Schülerinnen und Schüler mit Spaß bei der Sache sind, wodurch es der Lehrerin möglich ist, zu überprüfen, ob jeder Schüler das Thema verstanden hat oder wo es noch Schwierigkeiten bei einzelnen Schülern gibt, um den Unterricht darauf abstimmen zu können.
Bei kleinen Störungen wird die störende Person direkt wieder in den Unterricht einbezogen, in dem sie ein Wort bilden muss und das störende Verhalten somit direkt unterbunden wird. Die Lehrerin sorgt dafür, dass jede Schülerin und jeder Schüler beschäftigt ist, sodass kein Leerlauf entsteht und es somit kaum zu Störungen kommt.

Meine Folgerungen

Durch diese Form des Übens/ des Unterrichts erfüllt die Lehrerin die Prinzipien des Klassenmanagements. Sie stärkt den Primären Handlungsvektor und schwächt den Sekundären Handlungsvektor. Dabei achtet Sie darauf, das Arbeitsbündnis zu stärken und mit Verhaltensnormen zuarbeiten. Die Lehrperson erfüllt ebenfalls die Kounin-Kriterien Allgegenwertigkeit, Reibungslosigkeit und Gruppenaktivierung: Die Lehrperson bemerkt, wenn eine Schülerin oder ein Schüler sich einer anderen Aktivität zuwendet und unterbindet dies sofort. Durch die gemeinsame Bearbeitung kommt es bei den Schülerinnen und Schülern nicht zu einem Leerlauf und alle Schülerinnen und Schüler werden miteingebunden. Durch die aktive Beteiligung in der Übungsphase, wird sofort deutlich, ob und in wie weit die Schülerinnen und Schüler das Thema verstanden haben.

Meine Anschlussfragen

  • Welche alternativen Prozeduren hätten zum Üben des Themas verwendet werden können?
  • Gibt es andere Möglichkeiten, Störungen zu unterbinden, als die Schülerinnen und Schüler direkt in den Unterricht miteinzubeziehen?

39 Gedanken zu „„Den Kindern scheint es Spaß zu machen …““

  1. Hallo,

    ich finde das beschriebene Konzept, der Lehrkraft ziemlich interessant und für die Schüler scheint es ja gut zu funktionieren. Die Methode wirkt auch sehr anpassungsfähig und individuell gestaltbar. Ich könnte mir vorstellen, dass man den „Lernteppich“ beispielsweise auch mit einfachen Rechenaufgaben benutzen könnte. Grade für die Kleinen ist es auch noch sehr schwierig sich länger auf eine Aufgabe zu konzentrieren und durch die körperliche Aktivierung, bei dieser Anwendung scheint die Konzentration aufrecht zu erhalten. Um Störungen vorzubeugen ist es meiner Meinung nach immer Sinnvoll möglichst alle SuS in den Unterricht mit einzubeziehen. Vielleicht wäre eine Methode, bei der jeder etwas aktives zu tun hat, besser gewesen um Störungen aktiver vorzubeugen. Man hätte eventuell die Wortvorschläge mit einer Schreibübung kombinieren können um alle Kinder zu beschäftigen.

    Gruß, Jasmin

  2. Hallo,
    ich finde die hier beschriebene Methode durchaus interessant. Meiner Meinung nach ist er vor allem bei kleinen Kindern wichtig, das Interesse und den Spaß am Lernen zu vertiefen. Dadurch steigt die Begeisterung zur Schule und zum Lernen und die Schüler werden auch in Zukunft ein positives Gefühl zum Thema Schule haben.
    Generell finde ich, dass Unterricht nach einem ähnlichen Schema ablaufen sollte. Natürlich ist solch eine Unterrichtsform bei älteren Schülern nicht möglich und in einigen Fächern sind „Lernspiele“ schwerer durchzuführen als in anderen; dennoch finde ich, dass die Schüler nach dem Unterricht so fühlen sollten, als hätten sie an diesem teilgenommen und positive Impulse bekommen haben, anstatt den Unterricht abzusitzen und eine neutrale oder negative Einstellung gegenüber diesem zu haben. Dann machen die Schüler hoffentlich auch besser mit und merken sich mehr vom Stoff.
    LG,
    Sebastian

  3. Gerade in den unteren Klassen ist es, denk ich, eine sehr gute Idee den Unterrichtsstoff durch ein kleines Spiel zu vermitteln. Wenn es den Kindern Spaß macht und sie auch gerne einmal rankommen wollen passen sie gleich viel besser auf. Außerdem werden dabei mehrere Sinne angesprochen, was dem Lernprozess zuträglich ist. Besonders schön ist natürlich wenn man das Spiel – wie hier – in verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen kann. So das sich alle beteiligen können, egal wie gut sie mit der Thematik vertraut sind.
    Wenn die SuS unruhig werden weil sie nichts zu tun haben, denke ich ist es eine gute Idee sie mit einzubeziehen, denn das beseitigt die Ursache für die Störung und schenkt den SuS Beachtung.

  4. Ich finde interessant, wie die Lehrkraft es geschafft hat eine Übung für die SuS so spaßig zu gestalten. Da ich später gerne an einem Gymnasium oder ISS arbeiten möchte, frage ich mich welche Arten von Spielen in höheren Klassenstufen mit älteren SuS funktionieren und welche eher nicht. Ich könnte mir vorstellen Spiele später vielleicht zur Vokabelwiederholung einzusetzen. Können solche Art von Spielen zur Wiederholung auch wie in dem Artikel „Pausen müssen nicht immer starr sein“ eingesetzt werden?

  5. Hallo,

    ich finde diese Methode sehr interessant. Sie verbindet Abwechslung mit Beschäftigung und einer gemeinschaftlichen Aufgabe. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für die SuS schon eine schöne Abwechslung war die Schuhe auszuziehen und nicht am Tisch sitzen zu müssen. Diese Aufgabe ist wirklich prädestiniert dafür alle Kinder zu erreichen und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen!

    Liebe Grüße, Chiara.

  6. Hallo,
    vielen Dank für deinen Beitrag; diese Übung hat mich inspiriert, da ich denke, dass man diese Übungsmethode auch in anderen Fächern wie Mathematik anwenden kann. Es ist bestimmt auch für besonders junge Schüler schön so zu lernen, da sie dabei auch etwas körperliche Aktivität haben und nicht auf einem Stuhl ruhig sitzen müssen. Mir gefällt, dass alle Kinder auf ihrem Niveau arbeiten können und die Mitschüler auch daran lernen. Was sehr zu den Erfolgserlebnissen und dem Spaß an der Übung beiträgt, ist sicherlich auch die hilfsbereite und unterstützende Art der Lehrerin. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass diese Übung für sehr schüchterne Kinder nicht leicht ist. Zudem lässt sich diese Methode nur in recht kleinen Gruppen gut umsetzten.
    Liebe Grüße
    Felicitas

  7. Liebe Lehramtsstudentin,
    Die Art der Übung, die die Lehrerin, mit den Schülerinnen und Schülern macht, ist meiner Meinung nach sehr effektiv.
    So lernen einige Kinder, dass es nicht schlimm ist, auch mal etwas nicht zu wissen, andere wiederum, dass sie ihr Wissen nutzen können, um ihren Klassenkameraden zu helfen.
    Die Lehrerin sieht dabei, wie viel die Kinder beriets wisse und welche vielleicht noch etwas Unterstützung brauchen.
    Da viele Kinder, die gerade erst aus dem Kindergarten kommen sich auch noch ans stillsitzen gewöhnen müssen, ist diese Aufgabe sehr gut. Sie lockert die Situation auf.
    Liebe Grüße Emma

  8. Wenn man mit Spaß bei der Sache ist, prägt man sich einiges schneller ein als beim sturen Lernen, ich finde deine Erlebnisse spiegeln das gut wider. Für Lehrer der höheren Klassenstufen, wäre es natürlich gut die Schüler zu fragen was für spiele sie denn mögen und vielleicht zusammen ein spiel zu entwickeln und dieses dann zum Ritual macht.

  9. Hallo,
    Ich habe beim Lesen deines Beitrags sofort gedacht: „Wow, an so einem Unterricht hätte ich auch Spaß gehabt.“
    Ich finde es toll, wie mit einer Methode so viel Unterschiedliches geschafft werden kann. Sie ist praktisch für die Lehrkraft, da diese den Wissenstand ihrer SchülerInnen feststellen kann, ohne dass es sich um eine Druck ausübende Prüfungssituation handelt. Gleichzeitig ist es praktisch, dass sie leicht unterschiedlichen Niveaus angepasst werden, die es in einer JüL-Klasse ja gibt. Für die Kinder ist eine Aufgabe ja insofern toll, dass sie Lernen, Spiel und Teamarbeit miteinander verbinden können. Dies geschieht in einer ungezwungenen Art und Weise, da jedes Kind Hilfe bekommt, wenn es sie benötigt und selbst überlegen kann, welches Wort es vielleicht schon kennt und darstellen kann. Daher sind solche Unterrichtsformate meiner Meinung nach klasse, da im Gegensatz zur beispielsweise stillen Einzelarbeit hier Kreativität und Praxis zusammenlaufen. So etwas macht Kindern natürlich Spaß, sodass die Bereitschaft, mitzumachen und etwas zu lernen, von ganz allein kommt.

  10. Hallo,
    ich denke, dass die Gruppenaktivierung in deiner beschriebenen Situation gut zu laufen scheint. Was ich interprätieren vermag, ist dass die Klasse mit der Arbeitsmethode schon Erfahrung gemacht hat. Sicherlich ist die Größe der Gruppe ein enstscheidender Faktor, wenn Störung durch aktiver Teilnahme unterbrochen wird. Sicherlich hat es auch mit der Form des Lernens zu tun, die zur aktiven Teilnahme animiert.
    Leider konnte ich deine Folgerungen nicht ganz nachvollziehen, bzw. mir war die Beobachtung zu kurz gehalten, um zu bestätigen, dass die Lernkraft einer Störungssituation konfrontiert wurde.

    Gastón

  11. Vielen Dank, dass du dieses Erlebnis mit uns geteilt hast!
    Ich finde die Strategie sehr gut, die Kinder haben die Möglichkeit, sich körperlich zu bewegen und können unter einfachen Bedingungen ihr Vorwissen zeigen. Trotzdem müssen sie sich auch anstrengen und die Wörter im Kopf bilden. Die Gruppenaktivierung war sehr erfolgreich, jedoch würde ich auch sagen, dass es bei einer größeren Gruppe schwieriger geworden wäre. Dort kann es sein, dass schwächere Kinder nie zu Wort kommen und sich dann auch kein Wort ausdenken können, obwohl sie das vielleicht gern tun würden. Ich denke jedoch, dass diese Methode sehr anpassbar ist und somit unter kleinen Veränderungen auch an eine größere Gruppe angepasst werden kann. Sehr gut zu erkennen ist, dass die Schüler*innen Spaß hatten und somit motiviert waren und sich die Inhalte sicherlich gut gemerkt haben.

    Liebe Grüße
    Marieke

  12. Hallo,

    ich habe eben deinen Beitrag gelesen und wahrscheinlich haben dir viele schon ähnliche Kommentare geschrieben wie ich, aber ich möchte trotzdem meine Gedanken dazu äußern.
    Ich finde die verwendete Methode der Lehrkraft äußerst praktikabel. Nicht nur die Lehrperson zieht den Nutzen daraus, so schauen in wie weit die SchülerInnen die bereits behandelten Themen/Buchstaben schon verstanden haben. Auch die SuS lernen dadurch und das nicht auf einem langweiligen Weg, bei dem schlussendlich nicht viel hängen bleibt. Sie lernen durch eine Art Spiel, dass ihnen Spaß zumachen scheint. Auf diese Weise bleibt viel mehr bei den Kindern hängen.
    Zumal man diese Methode sehr gut auf die unterschiedlichen Niveaus der SuS anpassen kann, so dass es für jeden durchführbar ist. Eine sehr gute Methode!

    Liebe Grüße!
    Hanna

  13. Hallo,
    ich finde die von die geschilderte Methode der Lehrkraft sehr gut und interessant. Hierbei wird auf alle Niveaus der SuS acht gegeben, die SuS sind mit Spaß dabei und sitzen nicht nur starr auf ihren Stühlen. Da Kinder in diesem Alter auch mal etwas Bewegung brauchen, ist dieses „Spiel“ eine gute Sache, um etwas Abwechslung in den Unterrichtsalltag zu bringen und dennoch die Kinder in ihrem Lernen voranzubringen. Die Lehrkraft geht dabei sehr aufmerksam und gefühlvoll auf die SuS ein, welche noch ein paar Probleme haben. So blamiert sich kein Kind und dieses Lernspiel bleibt bei allen in guter Erinnerung.
    Liebe Grüße
    Samira

  14. Liebe Bettina,
    ich fand deinen Beitrag sehr hilfreich und die Methode der Lehrkraft super interessant und vor allem fand ich es gut, dass die Leistungsniveaus weiterhin beachtet werden konnten.

  15. Hallo,
    ich finde diese Lernmethode mittels des ,,Lernteppichs“ äußerst effektiv für die SuS. Ich könnte mir vorstellen, dass man diese Methode auch in anderen Fachbereichen anwenden kann. Die Kinder können in diesem Fall neue Lernaspekte spielerisch erlernen. In deinem Beitrag wurde deutlich, dass die Kinder auf Grund dieser Methode, sehr viel Spaß an der Entwicklung neuer Wörter hatten.
    Diese Methode führt dazu, dass die Kinder Spaß und Freude am Unterricht haben. Sie werden körperlich und geistig aktiviert. Dadurch, dass viele Kinder in diesem Alter einen natürlichen Bewegungsdrang aufweisen, eignet sich diese Übung dazu, diesen Drang zu stillen und den SuS gleichzeitig neues Wissen zu vermitteln. Die Reaktion der Lehrkraft auf Störungen ist sehr effizient. Denn anstatt die Störung in den Mittelpunkt des Geschehens zu rücken, reagier sie mittels einer Wissensabfrage auf die Störung.
    Ein weiterer schöner Aspekt ist, dass es verschiedene Schwierigkeitsstufen gibt, sodass jedes Kind die Aufgaben in seinem Maße erfolgreich bewältigen kann.
    Diese Methode ist dementsprechend äußerst effektiv neues Wissen spielerisch zu vermitteln. Nach dieser Unterrichtsstunde sind die Motivation und Freude am Unterricht sowie die Neugier auf weiteres geschürt worden.

    Liebe Grüße
    Celina

  16. Hallo,
    ich finde es ist interessant zu sehen, dass die Kinder viel Spaß am „Lernteppich“ hatten. Diese Methode der Leistungsabfrage ist sehr effektiv, da mehrere Komponenten gleichzeitig abdeckt werden. Die Kinder werden ihren Bewegungsdrang, welcher gerade in den jüngeren Klassen noch stark ausgeprägt ist los, wodurch sie sich anschließend besser im Unterricht konzentrieren können. Des Weiteren wird der Klassenzusammenhalt gestärkt, indem die Lehrkraft die MitschülerInnen zur Hilfe auffordert, falls diese nötig ist. Zuletzt bringt die Lehrkraft die verschiedenen Leistungsniveaus der einzelnen SchülerInnen in Erfahrung, ohne dass diese das Gefühl einer Leistungsabfrage haben. Auch die Art und Weise, wie die Lehrkraft mit Störungen während der Übung umgeht ist sehr beeindruckend. Anstatt die störenden SchülerInnen zu ermahnen, fordert sie diese auf das nächste Wort zu „laufen“.
    Ich bin der Meinung, dass der „Lernteppich“ eine gut Übung für den Unterricht ist, da er die SchülerInnen spielerisch motiviert etwas zu lernen.

    Liebe Grüße
    Rike

  17. Die oben beschriebene Vorgehensweise zeigt, dass nicht immer Ermahnungen notwendig sind, um ein Stören zu verhindern. Die Lehrkraft bezieht den Schüler wieder aktiv in den Unterricht mit ein, was mir sehr gut gefällt. Außerdem gestaltet sie den Unterricht spielerisch, sodass die Kinder quasi nicht merken, dass sie dabei lernen und sind stetig mit Spaß bei der Sache. Dadurch werden die Schüler motiviert und schwächere Schüler werden sehr gut durch das Lob motiviert, sodass sie nicht ausgegrenzt werden oder ähnliches.
    Ich finde, dass die dargestellte Situation ein sehr gutes Beispiel ist für gelungenen Unterricht, da die Kinder dabei Spaß haben und auch viel lernen. Gleichzeitig kann die Lehrerin das Wissen überprüfen und hält den Unterrichtsfluss.

  18. Ich finde die beschriebene Situation sehr schön und exemplarisch dafür, wie man Unterricht abwechslungsreich und mit Spiel und Spaß verbunden gestalten kann. Durch die Freude, die die SuS sicherlich empfunden haben, wird die intrinsische Motivation geweckt, die SuS sind konzentrierter und das Lernen nachhaltiger. Besonders toll finde ich hierbei auch, dass die SuS aus ihren Stühlen geholt wurden und in Bewegung lernen. Schön wäre natürlich auch, wenn man diese oder auch andere Methoden vielleicht noch bewegungsorientierter gestalten würde. Bemerkenswert empfinde ich, dass auch zurückhaltende, schüchterne SuS, die sich eventuell nicht trauen auf dem Teppich selbst ein Wort zu bilden, trotzdem mitdenken (hoffentlich zumindest!) und somit mit lernen.

    Danke für diesen tollen und interessanten Beitrag!
    Liebe Grüße
    Julia

  19. Hallo,
    vielen Dank für deinen Blogeintrag.
    Ich finde die Gestaltung der Übungsaufgabe auf dem Teppich sehr interessant. Man kann klar erkennen, dass man durch spielerische Aspekte gelerntes gut miteinander verbinden kann. Die Kinder haben Spaß und lernen gleichzeitig etwas.
    Meiner Meinung nach hat die Lehrerin ebenfalls die Prinzipien des Klassenmanagements erfüllt. Während der Übung wurden alle Kinder aktiv mit einbezogen und das Arbeitsbündnis wurde dadurch gestärkt. Die Gruppenaktivierung und Reibungslosigkeit in der Übung sind sehr deutlich zu sehen.
    Ich denke jedoch, dass es auf Dauer anstrengend für die Kinder ist auf dem Teppich sitzen zu bleiben. Man könnte diese Übung mit Bewegungen noch weiter ausbauen.

  20. Hallo,
    vielen Dank für deinen Mikroartikel. Mir hat die beschriebene Situation sehr gefallen! Die Lehrerin scheint es geschafft zu haben durch diese ’spielerische‘ Übung das Interesse bei den SuS zu wecken, sie individuelle zu fordern und so auch Erkenntnis über die individuellen Lernstände zu bekommen. Ganz nebenbei hat sie auch Störungen effektiv unterbunden, indem sie die Störer*innen einfach wieder aktiv eingebunden hat. Dies scheint mir ein sehr gelungenes Klassenmanagment zu sein. Für mich stellt sich die Frage, ob es auch in einer größeren Klasse so gut funktioniert hätte, da 8 SuS ja schon eine sehr überschaubare Klassengröße ist.

  21. Hallo,
    danke für Deine Einblicke! Ich habe auch das Gefühl, bei meiner Erfahrung mit Nachhilfe ,bekommen, dass SuS viel lieber lernen bzw. sogar Spaß beim lernen haben können, wenn die Aufgaben zwar fordernd aber auf jeden Fall bewältigbar sind. Ich glaube das ist sehr wichtig, als Lehrkraft darauf zu achten, die Schüler nicht durch ein zu hohes Niveau zu verlieren bzw. auch einzelne Schüler bei Schwierigkeiten zu unterstützen.

  22. Die von dir beschriebene Unterrichtssituation klingt nicht nur niedlich, sondern auch sehr lehrreich. Mir gefällt der Umgang mit Störungen, bei dem – wie du festgestellt hast – der Fokus auf den primären Handlungsvektor gelenkt wird, indem die Schüler direkt in die Übung integriert werden. Mir stellt sich die Frage, wie gut solche Übungen auf größere Klassen/Lerngruppen übertragbar sind. Denn zweifelsohne sind Übungen mit körperliche Aktivität sehr motivationsfördernd und können bestimmt auch mit älteren Schülern umgesetzt werden, aber sobald die Klassengröße verdoppelt wird, könnte es sehr schwierig werden, alle Schüler permanent aktiv zu halten. Die Lehrkraft wusste aber in jedem Fall sehr gut, wie sie mit den Schülern umgehen musste.

  23. Hallo,
    ich finde das ist eine ganz wundervolle Aufgabe, die den Schülern gegeben wurde und was mir besonders gut gefällt ist, dass sich vermutlich keiner bei der Aufgabe ausgeschlossen oder verloren gefühlt hat, da alle individuelle Hilfestellungen bekommen konnten und nicht in peinliche Situationen gerieten. Alle Schüler wurden aktiviert und waren gezwungen mitzumachen, jedoch ohne großen Druck. Unter solchen Umständen lernen die meisten wahrscheinlich am effektivsten. Vor allem, wenn sie kognitiv Freude und Spaß mit dem Gelernten verbinden. Dann haben sie „Wiederholungsbedarf“ und können stolz auf sich sein. Ich denke mal, jeder kennt die Situation, wo man etwas vor der ganzen Klasse machen musste und es einem Spaß gemacht hat und das dafür gesogt hat, dass man stolz war und sich noch ewig an diese Situation erinnert.

    Liebe Grüße
    Hannah

  24. Hallo,
    danke für deinen Beitrag, den ich sehr interessant finde. Die Lehrerin hat eine spannende Lehr-Lern-Strategie eingesetzt. Speziell in dieser Übergangsphase vom Kindergarten in die Grundschule kann eine gemeinsame, semi-spielerische Aufgabe gut umgesetzt werden, um alle Kinder aktiv in den Lernprozess zu involvieren, ohne dass jemand Langeweile bekommt und deswegen doll abgelenkt wird und zu Ablenkung für Andere wird.
    Bezüglich deiner Frage, ob es möglich wäre, Störungen zu unterbinden, ohne die Störungsquellen direkt in den Unterricht mitzuinvolvieren, denke ich hypothetisch, dass es nicht immer nötig ist. Es kommt auch auf die Art von Störung an: Die Störung kann Ablenkung sein, indem das Kind oder die Kinder etwas abweichendes vom parallelem am Unterrichtfluss machen, oder die Störung kann den Unterrichtfluss gefährden und/oder unterbrechen. Angenommen, dass die Lehrkraft immer auf die Einzelsituation drauf reagieren soll, würde ich trotzdem sagen, dass die Kinder im ersten Störungsfall in den Unterricht wieder involviert werden sollen, während im zweiten Störungsfall kann die Lehrkraft die Störungsquellen sowohl in den Unterricht wieder involvieren als auch versuchen zu ignorieren, wenn sie nicht für die ganze Klasse ansteckend sind. Im ersten Fall würde ich nie im einzelfall abgelenkte Kinder ignorieren und somit in ihrer Ablenkung lassen. Ich finde also, dass die direkte Involvierung in den Unterricht im Fall der Störung als Ablenkung am besten einsetzbar ist, um den Unterricht weiter flüssig laufen zu lassen.
    Liebe Grüße
    Maria

  25. Hallo,

    ich finde, dass dies eines der besten Beispiele für guten unterricht ist (meiner Meinung nach). Die Schülerinnen und Schüler können spielerisch in kleinen Gruppen zusammen lernen und üben. Gleichzeitig wird ihr Leistungsstand überprüft und ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Auch das sofortige Einbinden von „Störenfrieden“ ist eine gute Möglichkeit, die Störung auszuschalten. Außerdem kann man auf diese Art und Weiße den Klassenzusammenhalt gut stärken, wenn sich die Schüler gegenseitig helfen.
    Schwierig wird es erst, wenn Schüler sich gegenseitig beleidigen, auslachen oder ähnliches, wenn jemand mal etwas nicht weis. Derartiges Verhalten kann dann auch schnell die Lust an derartigen Lernspielen nehmen.
    Und natürlich kann man Störer auch einfach aus dem Spiel/ dem Unterricht ausschließen aber wenn das sofortige einbeziehen des Schülers auch klappt, ist dies allemal die schönere Methode.

    Grüße
    Max

  26. Liebe Bettina,
    dieser Beitrag ist ein sehr gutes Beispiel für einen gelungenen Unterricht. Dieser Vorgang verbindet Spiel mit Vermittlung bzw. Vertiefung von Wissen. Dabei bleibt der Spaß am Lernen und die Kinder werden sicher in dem Themengebiet. Da es „nur“ ein Spiel ist wird der Leistungsdruck unterbunden und die Kinder sind nicht allzu deprimiert, wenn sie etwas Falsches sagen. Trotzdem kann die Lehrperson die unterschiedlichen Leistungsnievaus dadurch besser einschätzen. Sie kann bei dem Spiel variieren, somit auf jedes Kind genau eingehen und ein passendes Wort auf dessen leistungsniveau wählen. Jedes Kind hat dadurch einen Lernerfolg, ohne das offensichtlich von den Niveaus unterschieden wurde. Auch die Art Störungen zu unterbinden finde ich sehr gut. Die Aufmerksamkeit kann nicht immer von allen Kindern gleich lang gehalten werden. Im jungen Alter muss erst noch an der Konzentration gearbeitet werden, deswegen fände ich es falsch die Kinder dafür zu bestrafen. Wenn die störenden Kinder einfach das nächste Wort erhalten, werden sie wieder in das Spiel eingebunden und sie sind gezwungen sich zu konzentrieren. Eine Bestrafung würde dem Kind den Spaß am Spiel nehmen und es würde wahrscheinlich nicht mehr daran teilnehmen wollen.

    Liebe Grüße
    Delfine

  27. Hallo,
    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde deinen Mikroartikel wirklich sehr interessant, weil er zeigt, wie einfach es doch sein kann, Kindern das lernen zu erleichtern und gleichzeitig darauf zu achten, dass sie interessiert sind und keine Störung zustande kommt. Die Kinder sind in einer gewissenform dauerhaft beschäftigt und lernen trotzdem sehr viel. Die Methodik die dort gezeigt wird ist Jedenfalls mal wieder eine andere und sie ist sehr interessant, ich weiß nur nicht ob sich diese Methode auch für ältere Klassen gut macht.
    Danke für deinen Artikel.
    Angi

  28. Liebe Bettina,

    dein Blogeintrag ist sehr interessant und beschreibt aus meiner Sicht einen gelungenen Unterrichtsverlauf. Dadurch, dass die Lehrkraft versucht, möglichst alle Schüler, mit individuell angepasstem Leistungsniveau, einzubeziehen, trägt das der Gruppendynamik bei. Die Schüler können sich auch Hilfe von anderen Schülern holen, was gerade bei der Entwicklung des Lernprozesses unterstützend und hilfreich wirkt. Um die Motivation der Schüler zu steigern, ist es besonders bei jüngeren Klassen gut, Lernspiele einzusetzen. Wichtig dabei ist, dass der Fokus nicht auf dem Wettkampf gegeneinander liegt, sondern bei jedem einzelnen und bei dem persönlichen Erfolg des spielerischen Lernens. Der direkte Einbezug eines z.B. abgelenkten Kindes in den Unterricht finde ich ebenso gut, um die Aufmerksamkeit wieder auf den Unterricht zu lenken.

    Liebe Grüße
    Sarah

  29. Hallo,
    Ich finde es sehr interessant, wie die Schülerinnen und Schüler sich während des Lernteppichs verhalten haben. Das sie am Anfang etwas schüchterner sind und sich nicht trauen ist verständlich. Sobald sie das Prinzip jedoch verstanden haben, haben sie sich gewagt und es hat ihnen Spaß gemacht. Dies ist eine gute Methode um zu merken, welcher Schüler noch Probleme mit diesem Thema hat. Desto mehr Schüler es verstehen, desto mehr Spaß haben sie auch daran, da sie dann offener damit umgehen und wahrscheinlich alle ein Wort ausprobieren wollen. Dadurch das sie sich bewegen müssen, ist es ebenfalls eine gute Aufgabe für eine Klasse der Grundschule, da Kinder sich ja sehr gerne bewegen und nicht die ganze Zeit still sitzen können. Das ist dann wahrscheinlich auch eine gute Art um die Schüler zu Beginn des Unterrichts auszupowern.

    Liebe Grüße

    Luisa

  30. Die hier beschriebene Methode scheint, wie schon beschrieben, sehr anpassungsfährig und auf verschiedenen Ebenen anwendbar. Vor Allem das Element der Bewegung ist eine schöne Abwechlung zu der gelegentlich trockenen Arbeit am Platz. Etwas das mir direkt in den Sinn gekommen ist, ist die Beschränkung des Anwedungsraumes dieser Übung im Blick auf die Anzahl der teilnehmenden Schüler. Bei einer Klasse von 20-30 brächte eine solche Übung ein hohes Potential für STörungen mit sich. Zum einen müsste weitaus mehr Raum geschaffen werden, als nächstes wäre es schwierig sicher zu stellen dass alle Schüler sämtliche Buchstaben sehen (Hier wäre eine Abwandlung möglich bei der die Buchstaben an der Tafel mit der Hand berührt werden könnten. Dabei ginge jedoch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl und die Integration der Beine – welche die Übung ja gerade besonders macht – verloren.).
    Mich würde wirklich interessieren ob und wie sich das Beschriebene im Rahmen einer größeren Klasse adaptieren ließe.

  31. Liebe Bettina,
    die von dir beschriebene Lernmethode finde ich sehr interessant. Auch, dass die SuS sich aktiv beteiligt haben, finde ich bemerkenswert. Es ist nicht üblich, dass sich SuS bei solchen Übungen trauen, sich von selbst zu beteiligen. Es ist ebenfalls toll zu lesen, wie die Lehrkraft mit Störungen umgegangen ist. Dass die Klasse etwas kleiner war, muss sich ebenfalls positiv auf den Lerneffekt ausgeübt haben.

  32. Der Artikel zeigt sehr gut, wie ein gemeinsames Spiel zum Einstieg der Stunde, Kinder aktivieren kann und der Lehrkraft helfen kann, ein Bild über das Vorwissen der SuS zu machen.
    Arbeit in JüL Klassen erfordert eine starke Differenzierung. Durch die Übung ist es gelungen, das breite Spektrum des Vorwissens der Schüler und Schülerinnen auf einer spielerischen Art abzufragen, ohne dass die Wissenunterschiede zur geringeren Selbstwirksamkeit führen würden. Spiel bedeutet Spaß, Fehler machen dürfen, Hilfestellungen bekommen, somit trauen sich alle Kinder einzubringen. Ich finde, es ist eine sehr geeignete Art, die gesamte Gruppe zu aktivieren und somit Störungen vorzubeugen. Herausfordert für die Lehrerin ist beim Spiel, dass sie auf die dynamische Entwicklung achten soll, schüchterne Kinder ermutigen, Hilfestellungen geben und auch Störungen schnell unterbinden soll. Es gibt mehr Parallelhandlungen, als z.B. beim schriftlichen Lösen der Aufgaben. Andererseits aktiviert das Spiel Kinder sehr und macht viel Spaß, sodass es weniger zu Störungen kommt und die Lehrkraft sich auf andere Aufgaben konzentrieren kann.

  33. Der Artikel gibt eine interessante Einsicht in die Gestaltung des Unterrichts. Ich denke die Lehrkraft hat eine effektive Lernmethode entwickelt, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, spielerisch zu lernen. Die SuS müssen keinem Vortrag zuhören, sondern werden selbst aktiv und bewegen sich. Durch die Hilfestellung der Lehrkraft können alle Schüler/innen mit eingebunden werden und jeder kann seinen individuellen Beitrag leisten. Ich finde das das eine schöne Idee für eine kleine Klasse ist. Bei größeren Klassen könnte sich der Lerneffekt leicht verringern und man hat als Lehrkraft keinen Überblick mehr. Doch so lernen die Kinder mit Spaß!

  34. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag!
    Man kann anhand der beschriebenen Situation sehr gut erkennen, wie spielerische Übungen die Kinder dazu motivieren können, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Wenn die SchülerInnen Spaß an einer Aufgabe haben, fällt es ihnen außerdem häufig leichter, sich die Inhalte zu merken und diese in Zukunft anzuwenden, und dadurch, dass alle an der Übung beteiligt sind, werden Störungen verhindert. Durch die entspanntere Atmosphäre, trauen sich die SchülerInnen sicherlich auch eher, ihr Wissen mit der Klasse zu teilen. Bei größeren Klassen ist es vermutlich schwierig, alle in die Aufgabe einzubinden und die individuellen Leistungsstände der Kinder einzuschätzen, doch wie der Artikel zeigt, ist diese Methode in kleinen Gruppen durchaus effektiv.
    Ich denke, dass es gerade für Grundschullehrkräfte Lehrkräfte wichtig ist, darüber nachzudenken, wie sie spielerische Aufgaben in ihren Unterricht einbauen können, um die Motivation und Beteiligung ihrer SchülerInnen zu fördern.
    Liebe Grüße,
    Marleen

  35. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag!
    Man kann anhand der beschriebenen Situation sehr gut erkennen, wie spielerische Übungen die Kinder dazu motivieren können, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Wenn die SchülerInnen Spaß an einer Aufgabe haben, fällt es ihnen außerdem häufig leichter, sich die Inhalte zu merken und diese in Zukunft anzuwenden, und dadurch, dass alle an der Übung beteiligt sind, werden Störungen verhindert. Durch die entspanntere Atmosphäre, trauen sich die SchülerInnen sicherlich auch eher, ihr Wissen mit der Klasse zu teilen. Bei größeren Klassen ist es vermutlich schwierig, alle in die Aufgabe einzubinden und die individuellen Leistungsstände der Kinder einzuschätzen, doch wie der Artikel zeigt, ist diese Methode in kleinen Gruppen durchaus effektiv.
    Ich denke, dass es gerade für Grundschullehrkräfte wichtig ist, darüber nachzudenken, wie sie spielerische Aufgaben in ihren Unterricht einbauen können, um die Motivation und Beteiligung ihrer SchülerInnen zu fördern.
    Liebe Grüße,
    Marleen

  36. Hallo,
    Dieser Mikroartikel hat viele Erinnerungen aus meine eigene Erfahrungen aufgeweckt.
    Als ich in der Schule war, haben wir oft durch Spielen gelernt. Allerdings waren solche Aktivitäten ganz anders gestellt, wir waren immer in verschiedener Gruppen geteilt und jeder sollte mindestens einmal richtig beantworten. Es war sehr kompetitiv und ich war wie gelähmt vor Angst und konnte kaum eine Antwort geben. Am Ende hatte ich immer ein schlechtes Gefühl und beim nächsten Spiel war ich einfach blockiert.
    Ich finde, dass die Lehrerin in dem o.g. Beispiel eine herrvoragende Durchführung aufgesetzt hat.
    Besonders wichtig ist die Kinder am Anfang zu unterstützen, dadurch können sie ihres Selbstbewusstein aufbauen und wie in der Beispiele veranschaulicht wird, die Kinder haben sogar spaß bei der Wortbildung.
    Die Kinder, sogar die störende Kinder, erhalten nur positives Feedback und sind andauern beschäftigt. Ich kann mir kein besseres Klassenmanagement vorstellen.

    MfG, Maria

  37. Hallo,
    ich finde die beschrieben Methode sehr interessant und sie ist bestimmt vielfältig einsetzt bar. Ich frage mich jedoch, wie es mit einer größeren Gruppe von SUS geklappt hätte. Denn dort sind nicht immer alle SUS einbezogen und es könnte leicht Unruhe aufkommen. Außerdem müsste der Platz im Klassenzimmer dafür vorhanden sein.
    In den oben beschriebenen Fall finde ich es aber sehr spannend und es freut mich das es so gut geklappt hat. Es ist schön, dass durch diese Methode alle SUS auf spielerische Art und Weise Erfolgserlebnisse hatten. Außerdem finde ich es gut das die Kinder mit den Füßen auf die jeweiligen Buchstaben tippen mussten. Dadurch wurden neue Gehirnareale verknüpft und gleichzeitigt die Feinmotorik geübt. Darüber hinaus konnte der Bewegungsdrang der Kinder gestillt werden.
    Liebe Grüße
    Christine

  38. Hallo,
    ich finde die von dir beschriebene Methode im Umgang mit Unterrichtsstörungen sehr interessant. Anstatt Zurechtweisungen wendet die Lehrkraft eine positive Methode an, die das Verhalten des störenden Schülers umlenkt. Er/sie wird direkt angesprochen und gebeten als nächste Person das neue Wort zu legen. Die Lehrkraft schafft so keine Aufmerksamkeit auf das negative Verhalten, sondern erhält durch die Umlenkung ein harmonisches Arbeitsbündnis zwischen Lehrkraft und Schüler und insgesamt ein harmonisches Lernklima. Obwohl die Aufgabe als Gruppe erarbeitet wird, ist immer nur jeweils ein Kind beschäftigt. Eine Gruppenaktivierung ist deshalb nur teilweise vorhanden. Bei der Klassengröße von acht SuS ist dies offensichtlich trotzdem gut umsetzbar, bei größeren Klassen müssten wahrscheinlich weitere Aufgaben herangezogen werden, damit alle SuS beschäftigt sind.
    Liebe Grüße
    Lina

  39. Hallo,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich fand die von dir beschriebene sItuation sehr interessant, da sie zeigt, wie gut eine Unterrichtsstunde laufen kann, wenn alle Schülerinnen und Schüler mit in den Unterricht einbezogen werden. Statt die Kinder zu ermahnen oder sie zurechtzuweisen, hat die Lehrperson sie einfach noch mehr in den Unterricht integriert und hat somit keinen Raum für noch mehr Störungen gelassen.
    Auch die leicht spielerische Methode mit dem Teppich, fand ich sehr anregend. Es bringt erneut Abwechslung in den Unterricht und sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird.
    Liebe Grüße
    Amelie

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