{"id":2271,"date":"2023-09-26T16:14:03","date_gmt":"2023-09-26T14:14:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/?p=2271"},"modified":"2025-03-17T11:38:49","modified_gmt":"2025-03-17T10:38:49","slug":"vorgestellt-das-open-gender-journal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/2023\/09\/26\/vorgestellt-das-open-gender-journal\/","title":{"rendered":"Vorgestellt: Das Open Gender Journal"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2272 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven-1024x576.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven-300x169.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven-768x432.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven-1536x864.png 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven-1200x675.png 1200w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/community-driven.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Vom 27.-29.  September 2023 finden in Berlin die <a href=\"https:\/\/open-access-tage.de\/open-access-tage-2023-berlin\">Open-Access-Tage<\/a> statt. Unter dem Motto \u201eVisionen gestalten\u201c wird diskutiert, wie sich Open Access und Open Science in Zukunft weiterentwickeln k\u00f6nnen<strong>.<\/strong> Aber was ist Open Access \u00fcberhaupt und welche Rolle spielt es in der Geschlechterforschung? Das zeigen wir am Beispiel des <a href=\"https:\/\/opengenderjournal.de\/index\">Open Gender Journals<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Autor*innen: Kai M\u00fcnch und Sabrina Schotten<\/em><\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was bedeutet Open-Access \u2013 insbesondere f\u00fcr die Geschlechterforschung?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Open Access versteht sich als Antwort auf die neuen Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation, der \u00d6konomisierung von Studien und Forschung und den Schwierigkeiten der digitalen Welt im wissenschaftlichen Publizieren. Dabei sind die zentralen Open-Access-Elemente Qualit\u00e4tssicherung, Nachnutzbarkeit, Zug\u00e4nglichkeit und Langzeitarchivierung von wissenschaftlichen Beitr\u00e4gen. Heutzutage geht es au\u00dferdem um die Nachnutzung und Zug\u00e4nglichkeit von qualitativen und quantitativen Forschungsdaten. Open-Access-Projekte wachsen konstant und transformieren sich dabei fortlaufend. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Geschlechterforschung bietet Open Access eine ganze Reihe an Vorteilen. Einerseits sind die Anliegen kompatibel: Die Geschlechterforschung untersucht wissenschaftlich Machtstrukturen und vielf\u00e4ltige Ausschlussmechanismen. Dies l\u00e4sst sich gut vereinbaren mit dem Ziel, Wissen frei zur Verf\u00fcgung zu stellen und finanzielle Zugangsh\u00fcrden abzubauen. Andererseits profitiert die Geschlechterforschung davon, dass Open-Access-Publikationen eine gr\u00f6\u00dfere Sichtbarkeit ihrer Forschungsergebnisse \u00fcber die (eigene) wissenschaftliche Community hinaus erm\u00f6glicht (<a href=\"https:\/\/opengenderplatform.de\/mission-statement\">Open Gender Plattform<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Open Gender Journal<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das verlagsunabh\u00e4ngige Open Gender Journal wurde 2016 unter Beteiligung des Margherita-von-Brentano-Zentrums (Freie Universit\u00e4t Berlin) gegr\u00fcndet und erm\u00f6glicht die fortlaufende Publikation von Forschungsartikeln, wissenschaftlichen Rezensionen sowie Diskussions- und Tagungsbeitr\u00e4gen. Die Publikationen werden anonymisiert begutachtet (\u201edouble blind\u201c). Dadurch wird einerseits sichergestellt, dass nur relevante und wissenschaftlich gepr\u00fcfte Forschungsbeitr\u00e4ge im Journal enthalten sind, andererseits kann so den Autor*innen ein ausf\u00fchrliches Feedback gegeben werden. Da sich die Redaktion aus Wissenschaftler*innen unterschiedlicher F\u00e4cher und Disziplinen zusammensetzt, k\u00f6nnen die Beitr\u00e4ge auf Grundlage der jeweiligen disziplinarischen Besonderheiten und Methoden wie auch vor Hintergrund des interdisziplin\u00e4ren Zugangs der Geschlechterforschung professionell betreut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Inhalte des Open Gender Journals sind immer und \u00fcberall kostenfrei zug\u00e4nglich und werden digital langzeitarchiviert. Da die Beitr\u00e4ge unter der Lizenz <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/legalcode.de\">\u201eCreative Commons Namensnennung 4.0 International\u201c<\/a> erscheinen, k\u00f6nnen sie weiterverbreitet werden. Dies erh\u00f6ht die Sichtbarkeit der Forschungsleistung und f\u00fchrt in vielen F\u00e4llen zur breiteren Rezeption von Beitr\u00e4gen. Dabei erhebt das Journal keinerlei Geb\u00fchren, weder f\u00fcr Autor*innen, noch f\u00fcr Leser*innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Projektteam und in der Redaktion des Journals wird fortlaufend \u00fcber Neuerungen und Verbesserungen gesprochen und gleichzeitig der Austausch mit anderen Wissenschaftler*innen beziehungsweise der Open-Access-Community gesucht. Dies geschieht zum Beispiel bei der Jahrestagung der <a href=\"https:\/\/www.fg-gender.de\/\">Fachgesellschaft der Geschlechterstudien<\/a> oder bei den Open-Access-Tagen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie geht es weiter?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das DFG-gef\u00f6rderte Projekt \u201eOpen Gender Journal \u2013 Expansionshilfe\u201c l\u00e4uft bis Sommer 2024. Im Rahmen des Projekts wird die \u00d6ffentlichkeitsarbeit weiter ausgebaut, Neuerungen im Redaktionssystem implementiert sowie Redaktionsabl\u00e4ufe und Ver\u00f6ffentlichungspraxen hinterfragt und verbessert. Um die Zeitschrift weiter zur professionalisieren, hat das Projektteam einen Leitfaden zur <a href=\"https:\/\/opengenderjournal.de\/publicationethics\">Publikationsethik<\/a> entwickelt. Aktuell arbeitet das Projekt an einer Forschungsdaten-Policy, die auch einen Beitrag zur Diskussion \u00fcber den Umgang mit Forschungsdaten in der Geschlechterforschung leisten soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Teil der \u00d6ffentlichkeitsarbeit und der Kommunikation zwischen Redaktion, Projektteam und dem erweiterten Umfeld sowie Interessierten an der Arbeit und den Publikationen des Journals ist der <a href=\"https:\/\/t4a6ef3be.emailsys1a.net\/218\/256\/3a3b1422ec\/subscribe\/form.html?_g=1683705307\">Newsletter<\/a>. Ab Sommer 2023 informiert er halbj\u00e4hrlich auf deutsch und englisch \u00fcber Neuerscheinungen und aktuelle Schwerpunkte und gibt Einblicke in die Arbeit des Journals. Das Projektteam freut sich \u00fcber Abonnent*innen und Weiterempfehlungen des Newsletters.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend bietet Open Access f\u00fcr die Geschlechterforschung also eine Vielzahl an Vorteilen, da Sichtbarkeit, Zug\u00e4nglichkeit, Nachnutzung und Rezeption innerhalb der Community fokussiert und gest\u00e4rkt wird. So kann die Open-Access-Zeitschrift das interdisziplin\u00e4re Feld durch Qualit\u00e4tssicherungsverfahren und diskussions- und austauschorientierte Ver\u00f6ffentlichungen unterst\u00fctzten. Durch Langzeitarchivierung und kostenfreies Publizieren werden die Forschungsbeitr\u00e4ge nachhaltig zug\u00e4nglich gemacht und f\u00f6rdern somit ein schnell wachsendes, sich \u00f6ffentlich positionierendes wissenschaftlichen Teilgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:28% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2274 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Sabrina-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Sabrina Schotten<\/strong> ist Teil des Editorial Managements des Open Gender Journals und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt u.a. f\u00fcr Governance und die Entwicklung von Finanzierungsworkflows zust\u00e4ndig.<br>Kontakt: <a href=\"mailto:sabrina.schotten@fu-berlin.de\">sabrina.schotten@fu-berlin.de<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:28% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"416\" height=\"313\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Kai.2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2287 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Kai.2.jpg 416w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2023\/09\/Foto-Kai.2-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 416px) 85vw, 416px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Kai M\u00fcnch<\/strong> studiert Gender, Intersektionalit\u00e4t und Politik an der Freien Universit\u00e4t Berlin. Er unterst\u00fctzt das DFG-Projekt mit konzeptionellen und strategischen Arbeiten sowie bei der Dokumentation.<br>Kontakt: <a href=\"mailto:k.muench@fu-berlin.de\">k.muench@fu-berlin.de<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>DFG-Projekt \u201eOpen Gender Journal \u2013 Expansionshilfe\u201c<\/strong><br>Das auf zwei Jahre angelegte Projekt erfolgt in Kooperation mit GeStiK, Gender Studies in K\u00f6ln an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Das Ziel des gemeinsamen Projektes besteht darin, die verlagsunabh\u00e4ngige Open-Access-Zeitschrift Open Gender Journal langfristig zu verstetigen und als attraktiven, interdisziplin\u00e4ren Publikationsort f\u00fcr die intersektionale Geschlechterforschung zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"https:\/\/opengenderjournal.de\/\">https:\/\/opengenderjournal.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 27.-29. September 2023 finden in Berlin die Open-Access-Tage statt. 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