{"id":274,"date":"2019-09-24T09:30:52","date_gmt":"2019-09-24T07:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/?p=274"},"modified":"2025-02-03T13:43:42","modified_gmt":"2025-02-03T12:43:42","slug":"gender-curricula","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/2019\/09\/24\/gender-curricula\/","title":{"rendered":"Gute Nachbar*innenschaft: Interview zu den Gender-Curricula des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2019\/09\/Gute_Nachbarschaft_mitBildquelle-e1670926861325-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-333 size-full\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Unter der Kategorie &#8222;Gute Nachbar*innenschaft&#8220; stellen wir regelm\u00e4\u00dfig Angebote anderer Hochschulen zu gender- und diversit\u00e4tsbewusster Lehre vor.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<\/div><\/div>\n\n\n<p>Diese Woche geht es um die <a href=\"http:\/\/www.gender-curricula.com\/index.php\">Gender Curricula<\/a> des\u00a0<a href=\"https:\/\/www.netzwerk-fgf.nrw.de\">Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW<\/a>, eine einzigartigen Datenbank mit Vorschl\u00e4gen zur\u00a0Integration von Lehrinhalten der Frauen- und Geschlechterforschung in 54 Studienf\u00e4cher.\u00a0Auch die \u00a0<a href=\"http:\/\/www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de\/toolbox\/lehr_studieninhalte\/anknuepungspunkte\/index.html\">inhaltlichen Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr jedes Fach<\/a>, die wir in der Toolbox ver\u00f6ffentlicht haben, basieren auf diesen\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gender-curricula.com\/index.php\">Gender Curricula.<\/a><\/p>\n<p>Die Toolbox-Mitarbeiterin Melanie Bittner hat mit Dr. Lisa Mense und Dr. Heike Mauer ein Interview \u00fcber die Entwicklung und Nutzung der Gender-Curricula gef\u00fchrt.<\/p>\n<h1><strong>Von der Genderforschung zu Gender Curricula<\/strong><\/h1>\n<h3><strong>Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW hat eine Datenbank mit Gender Curricula f\u00fcr \u00fcber 50 F\u00e4cher erstellt. Gibt es mittlerweile eigentlich in jedem Fach Genderforschung?<\/strong><\/h3>\n<p>In jedem Studienfach sicherlich nicht, auch wenn die Geschlechterforschung mittlerweile sowohl in vielen Einzelwissenschaften als auch als eigenes Fach, Gender Studies, eingef\u00fchrt ist. Dies zeigen die \u00fcber 200 Professor*innen mit einer entsprechenden Denomination an den Hochschulen in Deutschland, die Sektionen und Arbeitsgruppen der Frauen- und Geschlechterforschung innerhalb von Fachgesellschaften sowie die vielen wachsenden landes- und bundesweiten Netzwerke der Frauen- und Geschlechterforschung. Geschlechterforschung ist bereits seit ihren Anf\u00e4ngen als Frauenforschung und feministische Theorie besonders stark in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften verankert, aber auch in den Natur- und Technikwissenschaften war und ist sie vertreten. Dies spiegelt sich auch in der Datenbank www.gender-curricula.com wider.<\/p>\n<h3><strong>Wer hat die Gender Curricula erstellt?<\/strong><\/h3>\n<p>Die in der Datenbank zusammengetragenen Vorschl\u00e4ge, wie Inhalte und Methoden der Geschlechterforschung in die Curricula verschiedener Studienf\u00e4cher integriert werden k\u00f6nnen, wurden von ausgewiesenen Fachwissenschaftler*innen entwickelt. Und es ist gelungen, f\u00fcr zurzeit 56 Studienf\u00e4cher \u2013 und damit fast alle in Deutschland studierbaren F\u00e4cher \u2013 Expert*innen zu gewinnen. D.\u00a0h. konkret, dass die Inhalte f\u00fcr das Fach Mathematik von einer Mathematikprofessorin erstellt wurden und die Inhalte aus der Romanistik von einem Professor f\u00fcr romanische Literaturwissenschaft. Zudem werden f\u00fcr jedes Curriculum weitere Expert*innen als Ansprechpersonen genannt, um die Vielfalt der Geschlechterforschung innerhalb der jeweiligen Fachdisziplinen sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Allerdings zeigt sich auch, dass insbesondere in den technik-und naturwissenschaftlichen F\u00e4chern nur wenige Fachwissenschaftler*innen mit einem Schwerpunkt in der Geschlechterforschung forschen und lehren. W\u00e4hrend beispielsweise in der Politikwissenschaft, aber auch in der Mathematik, mehrere ausgewiesene fachwissenschaftliche Geschlechterforscher*innen aufgef\u00fchrt sind, gilt dies nicht im gleichen Ma\u00dfe f\u00fcr die Studienf\u00e4cher der Agrar-, Forst- und Ern\u00e4hrungswissenschaften, zumindest im deutschsprachigen Raum. Dennoch werden auch f\u00fcr diese F\u00e4cher, wie beispielsweise f\u00fcr die Nautik, Vorschl\u00e4ge unterbreitet, wie Genderaspekte im Curriculum ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen: Themen sind hierbei u.\u00a0a. Personalf\u00fchrung oder auch Team- und Projekt-Management der Schiffsbesatzungen. Hier werden Genderaspekte vor allem auf der Ebene von \u201eGeschlechtsrollenmustern\u201c oder als Unterschiede und Konflikte zwischen Frauen und M\u00e4nnern verstanden, w\u00e4hrend erkenntnistheoretische Grundlagen, wie im Curriculums-Vorschlag f\u00fcr die Informatik, weniger angesprochen werden.<\/p>\n<h3><strong>Warum ist eine Verankerung der Genderforschung in all diese Studieng\u00e4nge notwendig? <\/strong><\/h3>\n<p>Geschlecht ist eine sehr grundlegende Struktur unserer Gesellschaft, die nicht nur unser Denken und Handeln auf sehr vielf\u00e4ltige Weise pr\u00e4gt, sondern ebenfalls Organisationen, Institutionen und Gesellschaft und insbesondere auch die Wissenschaften. Deshalb ist es in Bezug auf viele Themen schlicht nicht m\u00f6glich, gute Wissenschaft zu betreiben, ohne hierbei die Kategorie \u201aGeschlecht\u2018 systematisch zu reflektieren. <!--more-->Viele gesellschafts- und wirtschaftspolitische Fragestellungen, wie Verteilung der Sorgearbeit, Altersarmut oder auch Modelle volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen, w\u00fcrden ohne Ber\u00fccksichtigung der Kategorie Geschlecht nur unzureichend behandelt. In der Medizin oder auch Versorgungsforschung sind insbesondere die Verschr\u00e4nkungen gesellschaftlicher und biologischer Aspekte von Bedeutung, um Erkrankungen und Heilmethoden nicht nur am Modell eines Mannes mit bestimmter sozialer Herkunft und Hautfarbe zu erforschen und damit m\u00f6glicherweise ungen\u00fcgende Diagnostiken und Therapien zu entwickeln. Bekanntes Beispiel ist insbesondere der Herzinfarkt, der bei Frauen oftmals andere Symptome aufweist als bei M\u00e4nnern und daher Herzinfarkte bei Frauen oftmals deutlich sp\u00e4ter erkannt werden. Dies f\u00fchrt dazu, dass Frauen h\u00e4ufiger an einem Herzinfarkt sterben als M\u00e4nner. Demgegen\u00fcber werden Depressionen bei M\u00e4nnern oft nicht erkannt. Aber auch das derzeit prominente Thema der Digitalisierung ist kein geschlechtsneutrales Feld, denn Digitalisierung ber\u00fchrt Arbeits- und Lebensverh\u00e4ltnisse von Menschen, Formen der Kommunikation und Fragen der Repr\u00e4sentation auch von Geschlecht. So waren beispielsweise Algorithmen in Bewerbungssystemen so programmiert, dass Frauen systematisch ausgeschlossen wurden. Oder die Onlineanmeldung zu einer Veranstaltung erzwingt die Angabe des Geschlechts, es k\u00f6nnen aber nur die beiden Auspr\u00e4gungen m\u00e4nnlich und weiblich angegeben werden. All dies sind Beispiele, warum es relevant und auch erkenntnisf\u00f6rdernd ist, sich bereits im Studium mit Fragestellungen der Geschlechterforschung zu befassen. Zudem sind wissenschaftstheoretische Fragestellungen, also wie wird (Geschlechter-)Wissen, unter welchen Bedingungen, von wem und zu wessen Nutzen hergestellt, f\u00fcr alle Studienf\u00e4cher von Belang.<\/p>\n<p>Im Grunde muss eine Geschlechterperspektive also nirgendwo \u201ahinzuaddiert\u2018 werden, sondern Geschlecht ist bereits in die Wissenschaft und die von ihr bearbeiteten Themen eingelassen. Mit der Datenbank soll die Sichtbarkeit dieser Geschlechterperspektiven in der Lehre erh\u00f6ht und eine systematische Verankerung von Geschlechterperspektiven bei der Akkreditierung von Studieng\u00e4ngen erleichtert werden. Wir verstehen die Datenbank als ein Angebot, das deshalb notwendig ist, weil auch Forschung und Lehre nicht frei von geschlechterbezogenen Ungleichheiten sind. Eine moderne Ausbildung von Studierenden schlie\u00dft Genderaspekte ein \u2013 denn eine wissenschaftliche Ausbildung hat den Erkenntnisstand der Wissenschaft in die Lehre zu integrieren. Alles andere w\u00e4re antiquiert.<\/p>\n<h3><strong>Werden die Gender Curricula vor oder nach der Ver\u00f6ffentlichung diskutiert? Gibt es besonders kontroverse Inhalte oder F\u00e4cher?<\/strong><\/h3>\n<p>Die von den ausgewiesenen Geschlechterforscher*innen erstellten Curricula werden von uns lektoriert. Wir nehmen auch gerne kritische Hinweise von Fachwissenschaftler*innen entgegen und kommunizieren diese an die Autor*innen der Curricula. Da wir den Weg \u00fcber den jeweiligen Fachzugang w\u00e4hlen, fallen die fachspezifischen Inhalte der Geschlechterforschung dementsprechend unterschiedlich aus. Ein genauer Blick auf die Lehrinhalte macht hier sowohl Ungleichzeitigkeiten, aber auch unterschiedliche \u2013 und durchaus konkurrierende und kontroverse \u2013 Verst\u00e4ndnisse der Kategorie Geschlecht sichtbar. Um hier nur ein Beispiel zu nennen: In der Medizin wird den biologischen Dimensionen von Geschlechtlichkeit eine viel h\u00f6here Relevanz beigemessen, als dies in einer literaturwissenschaftlichen Perspektive der Fall ist, die die sprachliche Repr\u00e4sentation von Geschlecht und Geschlechtlichkeit in Texten und Diskursen untersucht. Zugleich werden auch Unterschiede zwischen eher praxisorientierten Studienf\u00e4chern, wie sie oftmals an den Fachhochschulen gelehrt werden, und Grundlagenf\u00e4chern deutlich.<\/p>\n<h3><strong>F\u00fcr welche Zielgruppen stellen Sie die Gender Curricula zur Verf\u00fcgung? Wen wollen Sie damit gerne erreichen? <\/strong><\/h3>\n<p>Die Gender Curricula richten sich an die jeweilige Fach\u00f6ffentlichkeit und insbesondere an diejenigen, die (Fach-)Studieng\u00e4nge konzipieren. Dar\u00fcber hinaus an Lehrende, die ein Interesse haben, fachspezifische Geschlechterperspektiven in ihren Veranstaltungen aufzugreifen. Deshalb enthalten die Curricula in der Regel auch Vorschl\u00e4ge, wie die Inhalte der Geschlechterforschung in die fachspezifische Lehre umgesetzt werden k\u00f6nnten und zu welchem Zeitpunkt im Studienverlauf dies sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Indem die Fachcurricula in der Datenbank sowohl auf Deutsch wie auf Englisch verf\u00fcgbar sind, richtet sich die Datenbank auch an den internationalen Kontext und nicht ausschlie\u00dflich an den deutschsprachigen Raum.<\/p>\n<h1><strong>Gender Curricula im Wandel<\/strong><\/h1>\n<h3><strong>Die Gender Curricula werden kontinuierlich aktualisiert. Was hat sich im Vergleich zu fr\u00fcheren Versionen ver\u00e4ndert?<\/strong><\/h3>\n<p>Wissenschaft lebt durch eine best\u00e4ndige Infragestellung und Weiterentwicklung bestehender Erkenntnisse. Insofern werden die Fachcurricula in der Regel alle f\u00fcnf Jahre aktualisiert. Im Zuge der letzten Aktualisierung wird unter anderem sichtbar, dass sich die Geschlechterforschung in vielen Fachinhalten fest etabliert hat. Zudem wird die Entwicklung von der Frauen- hin zur Geschlechterforschung sichtbar. Die Bezugnahmen auf die Frauenforschung sind seltener und zugleich werden auch Ans\u00e4tze der M\u00e4nnlichkeitsforschung aufgenommen. Geschlecht wird \u2013 je nach Fach \u2013 weniger als Aspekt einer gendersensiblen Didaktik formuliert und differenzgepr\u00e4gte Bezugnahmen auf Geschlechterunterschiede werden zugunsten gendertheoretischer Ans\u00e4tze seltener.<\/p>\n<h3><strong>Wie intersektional sind die Gender Curricula? Also wird Gender darin auch im Zusammenwirken mit anderen Dimensionen wie Alter oder Behinderung gedacht? Brauchen wir nicht eigentlich auch Diversity Curricula?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Aktualisierung der Gender Curricula hat ebenfalls gezeigt, dass der Bezug zu einem intersektionalen Verst\u00e4ndnis von Geschlecht an Bedeutung gewonnen hat. In vielen Curricula wird sichtbar, dass Geschlecht in Verbindung mit anderen gesellschaftsstrukturierenden Kategorien reflektiert wird, insofern ist Geschlecht keine \u201aMasterkategorie\u2018 mehr, sondern wird zumeist als situiert verstanden. Trotzdem w\u00e4re es sicherlich w\u00fcnschenswert, weitere Perspektiven zu haben, die Lehrinhalte kritisch reflektieren (bspw. rassismuskritisch oder vom Inklusionsgedanken aus). Ob es m\u00f6glich \u2013 und w\u00fcnschenswert \u2013 ist, diese unterschiedlichen Perspektiven in jeweils ein \u201aDiversity\u2018-Curriculum zu synthetisieren, kann jedoch kontrovers diskutiert werden.<\/p>\n<p><strong>Dr. Heike Mauer<\/strong> ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Universit\u00e4t Duisburg-Essen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.\u00a0a. Intersektionalit\u00e4t, Antifeminismus innerhalb und au\u00dferhalb der Wissenschaft sowie Gender in der Lehre.<br \/>Kontakt: <a href=\"mailto:heike.mauer@netzwerk-fgf.nrw.de\">heike.mauer@netzwerk-fgf.nrw.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Dr. Lisa Mense<\/strong> ist stellvertretende Koordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Hochschul- und Gleichstellungsforschung, Geschlechter- und diversit\u00e4tskompetente Lehre, Gender Studies und Queer Theory.<br \/>Kontakt: <a href=\"mailto:lisa.mense@netzwerk-fgf.nrw.de\">lisa.mense@netzwerk-fgf.nrw.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der Kategorie &#8222;Gute Nachbar*innenschaft&#8220; stellen wir regelm\u00e4\u00dfig Angebote anderer Hochschulen zu gender- und diversit\u00e4tsbewusster Lehre vor.<\/p>\n","protected":false},"author":3727,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[91463,603],"tags":[1661,2789,57446,277,367],"class_list":["post-274","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-vorgestellt","tag-bildung","tag-gender","tag-geschlechterforschung","tag-hochschule","tag-lehre"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/274","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3727"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=274"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/274\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2616,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/274\/revisions\/2616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}