{"id":2798,"date":"2026-03-24T16:53:25","date_gmt":"2026-03-24T15:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/?p=2798"},"modified":"2026-03-25T13:52:44","modified_gmt":"2026-03-25T12:52:44","slug":"das-queerhistorylab-historisches-genderbewusstsein-fuer-angehende-lehrkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/das-queerhistorylab-historisches-genderbewusstsein-fuer-angehende-lehrkraefte\/","title":{"rendered":"Historisches Genderbewusstsein f\u00fcr angehende Lehrkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2824 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab-1024x576.png 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab-300x169.png 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab-768x432.png 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab-1536x864.png 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab-1200x675.png 1200w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/queerhistoryLab.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Im Jahr 2025 wurde der Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte mit dem <a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/2025\/07\/14\/margherita-von-brentano-preis-2025\/\">Margherita-von-Brentano-Preis<\/a> ausgezeichnet, unter anderem f\u00fcr innovative Lern-Lehr-Formate wie dem <a href=\"https:\/\/www.geschkult.fu-berlin.de\/queerhistory\/queerhistorylab.html\">queerhistoryLab<\/a>. Was es damit auf sich hat und worin das Besondere des Seminarkonzepts liegt, verr\u00e4t uns Seminarverantwortliche Dr. Nina Reusch im Interview.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Das Interview f\u00fchrte Jana Gerlach<\/strong><\/em><\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Zuerst m\u00f6chte ich Euch zum Margherita-von-Brentano Preis gratulieren, den Ihr als Arbeitsbereich Fachdidaktik der Geschichte und auch f\u00fcr das queerhistoryLab als besonders innovatives Format innerhalb der Lehrkr\u00e4ftebildung erhalten habt. Bevor wir \u00fcber dieses Projekt im Detail sprechen, m\u00f6chte ich gerne von Dir wissen, inwieweit die Thematisierung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Schule \u00fcberhaupt aktuell stattfindet. Was ist Dein Eindruck? &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Ich denke, hier m\u00fcssen wir danach unterscheiden, was einerseits in den Rahmenlehrpl\u00e4nen steht und was andererseits in der Schulpraxis tagt\u00e4glich umgesetzt wird. Tats\u00e4chlich machen die Rahmenlehrpl\u00e4ne einige gute Vorgaben und Angebote zu diesen Themen, was bereits ein politischer Erfolg ist. Die aktuelle Version f\u00fcr das Fach Geschichte in der Sekundarstufe I, die wir seit 2015 haben, ist zweigeteilt in sogenannte Basismodule, die einen chronologischen Durchritt durch die Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert vorgeben, und in Module mit thematischen Schwerpunkten wie z.B. Geschlechteridentit\u00e4ten, Migrationen oder Armut und Reichtum. Mein Eindruck von den schulinternen Curricula und vor allem der tats\u00e4chlichen Unterrichtspraxis ist aber, dass es einen angenommenen Zwang gibt, mit dem Basismodul in der Chronologie durchzukommen, so dass die thematischen Module \u2013 also auch zu Geschlechteridentit\u00e4ten \u2013 dann h\u00e4ufig hinten\u00fcberfallen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das bedeutet also konkret, dass die Thematisierung von Geschlechterverh\u00e4ltnissen im Geschichtsunterricht nicht verpflichtend ist, sondern die Schulen sich aussuchen k\u00f6nnen, ob sie dieses Thema behandeln oder nicht. Mit dem queerhistoryLab als Modul der Geschichtsdidaktik ist es Euch aber zumindest gelungen, die Auseinandersetzung mit Geschlechtergeschichte st\u00e4rker im Lehramtsstudium zu verankern. Wie kam es dazu und war es schwer, dieses Konzept umzusetzen?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Das queerhistoryLab entstand aus dem Konzept der Lehr-Lern-Labore, die darauf abzielen, Bachelorstudierende m\u00f6glichst fr\u00fch an die Praxis heranzuf\u00fchren. F\u00fcr das Fach Geschichte wurden diese seit 2015 von David Seibert entwickelt. Dieses Konzept wurde 2019 f\u00fcr das queerhistoryLab \u00fcbernommen und mit geschlechter- und queerhistorischen Inhalten gef\u00fcllt. Das <a href=\"https:\/\/www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de\/_content\/pdf\/Handreichung_QueerhistoryLab__DG_korrNR.pdf\">Seminarkonzept und die theoretische Grundlage<\/a> f\u00fcr das queerhistoryLab hat mein Kollege <a href=\"https:\/\/www.geschkult.fu-berlin.de\/queerhistory\/TEAM\/David-Gasparjan1.html\">David Gasparjan<\/a> erstellt, ich habe das Seminar vor zwei Jahren \u00fcbernommen. Theoretische Grundlage ist der Begriff des historische Genderbewusstseins, ein von David Gasparjan und Martin L\u00fccke entwickeltes Modell, das geschlechterhistorisches Lernen und Denken im Lehramtsstudiengang nachvollzieht. Im queerhistoryLab laufen geschlechterhistorische Inhalte, Lehrkr\u00e4ftebildung und Theoriearbeit zusammen: Die Studierenden besch\u00e4ftigen sich inhaltlich mit queer- und geschlechterhistorischen Themen und Theorien und entwickeln Unterrichtseinheiten zu diesen Themen. Daf\u00fcr sprechen wir im Seminar auch \u00fcber die notwendigen didaktischen Grundlagen. Praktisch ausgetestet werden die Unterrichtseinheiten dann zusammen mit Schulklassen, die wir an die FU einladen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihr vermittelt also theoretische Grundlagen zu Geschlecht, Geschlechtergeschichte als Perspektive und zugleich Fachdidaktik, die bestenfalls auch diversit\u00e4tssensibel ist. Ist das nicht sehr herausfordernd? &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Der Anspruch ist sehr hoch. Man darf da als lehrende Person nicht reingehen mit dem Anspruch, dass das alles perfekt von den Studierenden umgesetzt wird. Es ist ja ein Seminar f\u00fcr Bachelorstudierende im dritten Fachsemester, die zum ersten Mal mit Didaktik in Ber\u00fchrung kommen. Neben der geschlechter- und queerhistorischen Perspektive m\u00fcssen wir also auch didaktische Grundlagen vermitteln. Ziel des Seminars ist ja, dass die Studierenden in diesem Seminar Unterricht planen, diesen ausprobieren und reflektieren. D.h. man muss mit denen auch noch dar\u00fcber sprechen, wie man eigentlich Unterricht aufbaut. Da flie\u00dfen also drei Str\u00e4nge rein, die eigentlich viel zu viel sind f\u00fcr ein Bachelorseminar. Das funktioniert nur dann, wenn die Studierenden Bock darauf haben. Und das ist das Sch\u00f6ne: Die kommen entweder ins Seminar, weil sie Lust auf das Thema Geschlecht haben oder weil sie gern unterrichten und so eine Praxiserfahrung machen wollen. Da gibt es eine gewisse intrinsische Motivation bei den Studierenden, die es einfacher macht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Mir ist aber wichtig, dass die Studierenden verstehen, wie Stereotype reproduziert werden, dass Geschlecht eine Rolle spielt, sowohl in der Schule als auch in der Geschichte.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Was ist das Wichtigste, was Du den Studierenden in dem Seminar vermitteln m\u00f6chtest?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch<\/strong>: Ich denke, ich habe mein Ziel erreicht, wenn die Studierenden, die bisher noch nicht \u00fcber Geschlecht nachgedacht haben, anfangen, dar\u00fcber nachzudenken und zu verstehen \u201eAh, das ist irgendwie nicht eine biologische, sondern auch eine soziale und historische Kategorie!\u201c Und wenn sie sich mit Spa\u00df und Freude an Unterrichtsplanung versuchen und merken, was gut und was weniger gut funktioniert. Ich habe nicht den Anspruch, dass die Leute danach theoretisch wahnsinnig versiert zum Thema Geschlechtergeschichte und queere Geschichte sind. Mir ist aber wichtig, dass die Studierenden verstehen, wie Stereotype reproduziert werden, dass Geschlecht eine Rolle spielt, sowohl in der Schule als auch in der Geschichte. Wenn die Studierenden damit rausgehen, dann bin ich eigentlich ganz zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Alle haben nat\u00fcrlich Erfahrungen mit Geschlecht, mit ihrem Geschlecht und mit dem, was die Welt diesbez\u00fcglich von ihnen erwartet \u2013 auch Studierende, f\u00fcr die Queerness nicht Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Wie wird das Seminar von den Studierenden angenommen? Welche Erfahrung machst Du als Lehrende?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Die Seminare sind eigentlich bisher immer voll belegt gewesen. Die Interaktion ist total herausfordernd und interessant. Ich muss es als Dozentin schaffen, ein Diskussionsniveau zu finden, mit dem alle mitkommen. Oft gibt es eine Gruppe mit sehr viel Vorwissen und eine mit weniger, da muss ich immer ein bisschen lavieren. Ich erreiche die Studierenden aber sehr gut mit \u00dcbungen zur Selbstreflexion, die Teil des Seminars sind. Denn alle haben nat\u00fcrlich Erfahrungen mit Geschlecht, mit ihrem Geschlecht und mit dem, was die Welt diesbez\u00fcglich von ihnen erwartet \u2013 auch Studierende, f\u00fcr die Queerness nicht Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist. Das ist immer ein guter Ankn\u00fcpfungspunkt und da wird auch immer viel diskutiert. Ich habe den Eindruck, Studierende haben Lust, sich damit auseinanderzusetzen und nehmen das dankend an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In die Lehr-Lern-Labore kommen ja Sch\u00fcler*innengruppen, die dann von den Studierenden probeweise unterrichtet werden. Welche Erfahrungen habt Ihr hier gemacht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> In den letzten beiden Jahren, in denen ich das Seminar angeboten habe, hatten wir Gruppen aus sieben Schulen aus dem gesamten Berliner Raum bei uns. &nbsp;Die Erfahrung der Studierenden beim Unterrichten dieser Gruppen ist oft, dass man das Niveau meistens doch noch mal ein ganzes St\u00fcck niedriger ansetzen muss, als man glaubt. Aber insgesamt wurde der Unterricht gut angenommen und die Sch\u00fcler*innen fanden es spannend, mal die Uni von innen zu sehen und von relativ jungen Leuten unterrichtet zu werden. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hast Du Studierende, die bereits in der Schule arbeiten? Was berichten die \u00fcber den Umgang mit Queerness im Schulalltag?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Ich bekomme h\u00e4ufig zur\u00fcckgemeldet, dass die theoretischen und didaktischen Grundlagen, die wir hier an der Uni vermitteln, in der Schule gar nicht genutzt werden; dass da andere, pragmatischere Fragen handlungsleitend sind. Das ist vor allem h\u00e4ufig bei \u00e4lteren Lehrkr\u00e4ften so. Aber daraus w\u00fcrde ich nicht ableiten, dass es falsch ist, was wir hier an der Uni machen, sondern dass es gut ist, mehr von dem, was wir hier machen, in die Schulen hineinzutragen. Es gibt aber mittlerweile auch einige Schulen, die zum Beispiel Queer AGs haben, in denen einzelne Sch\u00fcler*innen und Lehrkr\u00e4fte super engagiert sind. Also ich sehe schon, dass da was in Bewegung ist in der Berliner Schullandschaft. Viele Initiativen, die queere Themen in die Schule hineinbringen, sind allerdings von den aktuellen politischen Entwicklungen sehr gef\u00e4hrdet, sowohl was rechte Angriffe angeht, als auch in Bezug auf F\u00f6rdermittel, die momentan massiv gestrichen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie geht es jetzt mit dem queerhistoryLab weiter?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Ich kann mit Freude berichten, dass das Seminar ab dem Sommersemester 2026 von meiner Kolleg*in <a href=\"https:\/\/www.geschkult.fu-berlin.de\/e\/fmi\/bereiche\/ab_didaktik\/Team\/Wissenschaftliche-Mitarbeiter_innen\/Merlin-Sophie-Engel.html\">Merlin Sophie Engel<\/a> weitergef\u00fchrt wird und zwar im Kontext eines gr\u00f6\u00dferen Projekts, das Bildungsangebote zu queerer Geschichte durchf\u00fchrt und zugleich beforscht. Das hei\u00dft, das Seminarkonzept des queerhistoryLab wird nicht nur weiter angeboten, sondern gleichzeitig wird erforscht, wie das historische Lernen von Lehramtsstudierenden in diesem Kontext funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Studierenden kommen sp\u00e4ter in eine Institution, die soziale Ungleichheit einerseits reproduziert und gleichzeitig aber auch abbauen soll. Das hei\u00dft, wir sind mitten im Kampffeld der Bildungsungleichheit.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Hast Du W\u00fcnsche an die Zukunft der Lehrkr\u00e4ftebildung allgemein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nina Reusch:<\/strong> Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass die Lehrkr\u00e4ftebildung sich ganz allgemein viel st\u00e4rker gesellschaftlichen Fragen widmet und dass es ganz selbstverst\u00e4ndlich zur Lehrkr\u00e4ftebildung geh\u00f6rt, sich mit sozialer Ungleichheit \u2013 im Sinne von Race, Class und Gender \u2013 auseinanderzusetzen. Weil die Studierenden sp\u00e4ter in eine Institution kommen, die soziale Ungleichheit einerseits reproduziert und gleichzeitig aber auch abbauen soll. Das hei\u00dft, wir sind mitten im Kampffeld der Bildungsungleichheit. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn da alle reingehen mit einer Selbstreflexion \u00fcber ihre eigene Position, weil nat\u00fcrlich auch die Studierenden ja Resultate von Bildungsungleichheit sind. Ich mache mir jetzt nicht vor, dass man diese Ungleichheiten abbauen kann, nur weil man sich irgendwie dar\u00fcber bewusst ist. Aber ich denke, sich dar\u00fcber bewusst zu sein, in was f\u00fcr einer Institution man steckt, ist ein wichtiger erster Schritt, um sich \u00fcberhaupt darin bewusst bewegen zu k\u00f6nnen. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass auch die Fachdidaktik Geschichte da viel st\u00e4rker in den Diskurs reingeht. Dass man weniger \u00fcber Aufgabenstellungen im Unterricht diskutiert, sondern \u00fcber gesellschaftspolitische Fragen &#8211; auch die Frage, welche Rolle Geschichte in unserer Gesellschaft einnimmt und wie wir uns als Fachdidaktiker*innen da positionieren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-light-gray-background-color has-background\" style=\"grid-template-columns:47% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2801 size-full\" srcset=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/toolbox\/files\/2026\/03\/Foto_Reusch-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.geschkult.fu-berlin.de\/e\/fmi\/institut\/mitglieder\/Wissenschaftliche_Mitarbeiterinnen_und_Mitarbeiter\/reusch.html\">Dr. Nina Reusch<\/a> ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte der FU Berlin und war von 2023 \u2013 2025 f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Lehr-Lern-Labors queerhistoryLab zust\u00e4ndig. Sie unterrichtet mit Hochdeputat in der Lehrkr\u00e4ftebildung. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten geh\u00f6ren u.a. Frauen- Geschlechter- und queere Geschichte sowie historisches und Zukunftsdenken im Angesicht der Klimakrise.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Links zum Thema:<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de\/_content\/pdf\/Handreichung_QueerhistoryLab__DG_korrNR.pdf\">Handreichung \u201equeerhistoryLab\u201c<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.geschkult.fu-berlin.de\/queerhistory\/index.html\">Internetplattform &#8222;queerhistoryLab&#8220;<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de\/_content\/pdf\/Marzinka-Reusch-2018.pdf\">Konzeptpapier &#8222;queerhistoryLab&#8220;<\/a>&nbsp;von Birgit Marzinka und Nina Reusch<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de\/good_practice_inhalte\/2_2_queerhistory\/index.html\">Vorstellung des Seminarkonzepts in der Toolbox<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2025 wurde der Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte mit dem Margherita-von-Brentano-Preis ausgezeichnet, unter anderem f\u00fcr innovative Lern-Lehr-Formate wie dem queerhistoryLab. 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