{"id":158,"date":"2015-06-18T14:14:38","date_gmt":"2015-06-18T14:14:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/?page_id=158"},"modified":"2025-10-10T06:54:23","modified_gmt":"2025-10-10T06:54:23","slug":"postersession","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/programm\/postersession\/","title":{"rendered":"Strategieskizzen"},"content":{"rendered":"<p>Hier ein \u00dcberblick \u00fcber die ausgestellten Poster, die teils abgeschlossene, teils laufende Forschungsprojekte, zum Teil auch Fragestellungen und Konzepte f\u00fcr zuk\u00fcnftige wiss. Arbeiten darstellen. In jedem Fall freuen sich die Darsteller_innen in der Postersession und dar\u00fcber hinaus \u00fcber eine angeregte Diskussion und weiterf\u00fchrende Gespr\u00e4che zum jeweiligen Thema, den Vorgehensweisen und ggf. den (Zwischen-)Ergebnissen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Zukunftsforschung f\u00fcr Politik und Gesellschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>The civil society and political agenda setting &#8211; How interest groups can be catalyzers or inhibitors to public debate <\/strong><\/p>\n<p>Stefan Aengenheyster<\/p>\n<p>In a society characterized by ever increasing pace of social and technological change, understanding the dynamics between public opinion and politics becomes more and more relevant. At the same time, the individual citizen seems to lose significance in ever expanding political or economic entities such as the European Union (EU) or comprehensive free trade areas (FTAs). An integrated approach of empirical social research and comparative political science shall shed light on such social phenomena and their impact on the political agenda in the specific case of the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP).\u00a0The primary research question of the paper asks why the public political discourse of TTIP follows such different trajectories on both sides of the Atlantic. Although, the public debate in Germany has recently lost some of its original momentum it is still characterized by high public awareness and involvement while the discourse in the United States seems to have never picked up momentum within the wider public sphere. In order to explain such discrepancies the paper seeks to deploy a novel methodologically integrated approach by streamlining comparative politics methods with social network analysis.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Network_Structure_Politcal_Agenda_TTIP_Aengenheyster.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Weltweiter Atomwaffenbestand 2030 \u2013 Bausteine f\u00fcr ein\u00a0Szenarienkonzept<\/strong><\/p>\n<p>Anna Bremer<\/p>\n<p>Ziel der Masterarbeit ist das Feld nukleare Abr\u00fcstung zu erforschen und m\u00f6gliche Szenarien f\u00fcr das Jahr 2030 zu erstellen. Mittels einer umfassenden Literaturrecherche mit Schwerpunkt auf den derzeitigen Diskurs und Prognosen zur Entwicklung des Feldes sollen wenn m\u00f6glich drei bis f\u00fcnf Szenarien f\u00fcr das Jahr 2030 entwickelt werden. Als erster Schritt folgt hier ein \u00dcberblick \u00fcber sowohl bestehende multilaterale Verhandlungen als auch \u00fcber relevante Akteure und Einflussfaktoren. Anfang 2015 besitzen neun Staaten \u2013 die USA, Russland, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea \u2013 sch\u00e4tzungsweise 15.850 Atomwaffen. Der Vertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVK \u2013 Englisch: NPT) ist mittlerweile die einzige bindende Verpflichtung zur Abr\u00fcstung der Atomwaffenstaaten in einem multilateralen Vertrag. Die Anwendung des Vertrags wird alle f\u00fcnf Jahre bei der NPT Review Conference \u00fcberpr\u00fcft. Bei der \u00dcberpr\u00fcfungskonferenz 2015 wurde jedoch keine Einigung \u00fcber den Entwurf des Schlussdokuments erreicht.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Atomwaffenbestand_2030_Anna-Bremer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Unkonventionelle L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr Mobilit\u00e4t im urbanen Raum <\/strong><\/p>\n<p>Fabian Stein<\/p>\n<p>Nachhaltige Mobilit\u00e4t ist eine der dringendsten Herausforderungen moderner Gesellschaften und wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Die st\u00e4dtebaulich-landschaftlichen, politisch-gesellschaftlichen und technologisch-\u00f6konomischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen sind je nach urbanem Raum sehr unterschiedlich. In Folge dessen betrachtet das Poster an Hand ausgew\u00e4hlter Fallbeispiele ma\u00dfgeschneiderte und unkonventionelle L\u00f6sungsans\u00e4tze aus internationalen St\u00e4dten. Ziel ist es zu zeigen, dass bestehende Denkmuster oder L\u00f6sungsans\u00e4tze bzgl. Mobilit\u00e4t durchbrochen werden m\u00fcssen um auf lokaler Ebene nachhaltige Mobilit\u00e4t zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Huddle_15_Poster_Fabian_Stein_Unkonventionelle_Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>ZukunftsBILDER der ZukunfstMACHER <\/strong><\/p>\n<p>Thomas Malorny und Julia Werner<\/p>\n<p>Wie sieht und gestaltet die Berliner Social Impact Szene Zuk\u00fcnfte im Zeithorizont bis 2030 und wie funktionieren ihre F\u00f6rder- und Netzwerkstrukturen bei der Verbreitung ihrer Innovationen und ihrem unternehmerischen Erfolg?\u00a0Das Poster dokumentiert Fragestellungen, Vorgehensweisen\u00a0und Ergebnisse der\u00a0\u00a0explorativen Feldforschung,\u00a0die innerhalb der Berliner Social Innovation Start Up Szene im Zeitraum Winter\/Fr\u00fchjahr 2014\/15\u00a0durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_ZUKUNFTSbilder_der-ZUKUNFTSmacher_Malorny_Werner_blog.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Kapitalismus &#8211; Szenarien m\u00f6glicher Zuk\u00fcnfte <\/strong><\/p>\n<p>Florian Simon<\/p>\n<p>Als ein Raubtier ist er bekannt, er verwandelt Gesellschaften in ein Spielcasino, konditioniert Gier und Profitsucht und produziert immer wieder Krisen. Die Obskurit\u00e4t des Kapitalismus beschw\u00f6rt Vertrauenskrisen hervor. Skepsis an dem, was ist und kommen wird, verunsichern die Akteure. Doch liegt im Zweifel nicht auch eine Chance zur Ver\u00e4nderung? Ist der Kapitalismus transformationsf\u00e4hig, wer kann Ver\u00e4nderungen bewirken und in welche Richtung? Das Poster leistet einen Beitrag zur Positionsbestimmung und zeigt Perspektiven auf. Es wird zusammengefasst, ob es sich beim Kapitalismus um ein Wirtschaftssystem oder eine Gesellschaftsordnung handelt, welches Funktionsprinzip vorherrscht, welche Vorteile er bietet und welche Problematiken damit verbunden sind. Die Zukunft kann nicht vorweggenommen werden, eine Weiterentwicklung der Ideengeschichte lie\u00dfe jedoch gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen erwarten. Doch welche Zuk\u00fcnfte sind m\u00f6glich und welchen Charakter haben sie? In einer r\u00fcckw\u00e4rtigen Szenarioanalyse werden Schl\u00fcsselfaktoren extrahiert, welche Handlungsoptionen bieten und Felder f\u00fcr die Zukunftsforschung er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Kapitalismus_Simon_F.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Zukunfsforschung f\u00fcr\u00a0Technologie(entwicklung)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Wearables \u2013 welche Meinungen existieren heute \u00fcber die Technologie von morgen? <\/strong><\/p>\n<p>Barbara \u00a0Crespi<\/p>\n<p>Eine Text Mining Analyse am Beispiel von Smart Glasses \u00a0Wearable Computing ist eine Technologie, die sich vor allem in j\u00fcngerer Zeit signifikant weiterentwickelt. Zwar ist eine Vorhersage des Fortgangs dieser Entwicklung nicht m\u00f6glich. Die gegenw\u00e4rtig vertretenen Meinungen zu Wearables, deren Funktionen und Anwendungen k\u00f6nnen jedoch wertvolle Informationen beinhalten, um Hemmnisse, aber auch Erfolgsfaktoren der Technologie fr\u00fchzeitig zu erkennen. F\u00fcr Meinungsanalysen ergeben sich durch die Digitalisierung neue M\u00f6glichkeiten, insofern Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen oder politische Einstellungen f\u00fcr jedermann online zug\u00e4nglich ge\u00e4u\u00dfert werden. Allerdings liegen diese Informationen in unstrukturierter Form, d.h. als Texte in Blogs, Mircoblogs oder Rezensionen vor. Eine Methode, Meinungen aus Texten zu ziehen, ist das Opinion Mining, eine spezifische Form des Text Minings. Das Forschungsprojekt beinhaltet eine Opinion Mining Analyse zu Smart Glasses und zielt auf das Ausloten von Nutzen und Grenzen dieser Methode zur Meinungserhebung.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Text-Mining_Crespi.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Internet als Treiber des Wandels des St\u00e4dtetourismus und m\u00f6gliche Folgen f\u00fcr die Zukunft der St\u00e4dte <\/strong><\/p>\n<p>Kerstin Bock<\/p>\n<p>Die Tourismusbranche befindet sich in einem rasanten Wandel. Die technologische Weiterentwicklung des Internets hat nicht nur Einfluss auf das Buchungsverhalten, sondern zunehmend auf alle Phasen des Reisens und ver\u00e4ndert die Art und Weise, wie Touristen ihre Destination erleben. Die zunehmende Nutzung von mobilen Ger\u00e4ten und internetbasierten Reiseplanungstools, Preisvergleichssystemen, sozialen Medien und standortbezogenen Diensten f\u00fchrt dazu, dass Reisende \u00fcber ein immer breiteres Informationsspektrum und neue Handlungsm\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen, und dass sich ihre Erwartungen an das Reiseerlebnis \u00e4ndern. St\u00e4dtetourismus bedient diese Erwartungshaltung in besonderem Ma\u00dfe. Die Bedeutung und Chancen des Internets f\u00fcr die Tourismusbranche sind viel diskutierte Themen. Aber welche Bedeutung hat das sich \u00e4ndernde Reiseverhalten f\u00fcr urbane Destinationen und welches sind m\u00f6gliche zuk\u00fcnftige Folgen f\u00fcr die Stadtentwicklung?<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Staedtetourismus_Zukunft_der_Staedte_Kerstin_Bock.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Transhumanismus und Human Enhancement &#8211; Chancen und Risiken einer gesellschaftlichen Neustrukturierung<\/strong><\/p>\n<p>Bozica Dominkovic<\/p>\n<p>Bei der Betrachtung des Themas wird davon ausgegangen, dass sich die beschleunigte Gesellschaft, im Sinne von Hartmut Rosa, weiterhin beschleunigt. Wie aus der Geschichte der Menschheit zu erkennen ist, passen sich Menschen den Anforderungen ihrer Zeit an. Gem\u00e4\u00df einer Steigerungslogik ist es daher denkbar, dass sich Menschen zuk\u00fcnftig Optimierungsprozessen unterziehen, welche aus dem Bereich der Transhumanismusbewegung kommen. In der Darstellung des Posters werden zuk\u00fcnftige und k\u00fcnftig denkbare M\u00f6glichkeiten von transhumanistischen Konzepten aufgezeigt. Die daraus resultierende gesellschaftliche Bedeutung wird hinsichtlich ihrer M\u00f6glichkeiten und Risiken reflektiert.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Transhumanismus_Dominkovic.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Grundlagen und Methoden der Zukunftsforschung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Vergangene Zukunft. Geschichtsphilosophie als Ursprung der modernen Zukunftsforschung <\/strong><\/p>\n<p>Anja Barsch<\/p>\n<p>Zum\u00a0Poster<\/p>\n<p><strong>Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragen rund um die Zukunftsforschung \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Mercedes Boulanger<\/p>\n<p>Dem Zukunftsforscher bieten sich unterschiedliche theoretische und philosophische Grundlagen und Konzepte an. Aus dem jeweiligen Grundverst\u00e4ndnis resultieren unterschiedliche Vorgehensweisen, Erkenntniswege \u2013 und reichweiten f\u00fcr den zukunftsorientierten Forschungsprozess. Das Poster bietet einen \u00dcberblick \u00fcber grundlegende erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragen an zukunftsorientierte Forschung und versteht sich als Beitrag zur Kl\u00e4rung des eigenen Selbstverst\u00e4ndnisses als Zukunftsforscher.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster-Merci-ZuFoHuddle-oo1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Chaos <\/strong><\/p>\n<p>Valerie Czok<\/p>\n<p>Wir sind angekommen im Zeitalter des Chaos und der Unsicherheit. Es herrscht Komplexit\u00e4t versus Zufall. Chaos ist die Neuentdeckung, die die Berechenbarkeit ihrer Allmacht beraubte. Unregelm\u00e4\u00dfigkeit macht Prognose ung\u00fcltig. Jedes noch so kleine Ereignis, jeder Faktor setzt die Konditionen f\u00fcr alles Zuk\u00fcnftige. Die unendliche F\u00fclle an kleinst-Variationen entkr\u00e4ftet die Vorhersagbarkeit. Die Zukunft ist unregelm\u00e4\u00dfig. Die Zuk\u00fcnfte sind Resultate\/Entwicklungen von proaktiven Gegenwarten.\u00a0Ein Verst\u00e4ndnis von Zeit, in Wechselwirkung mit Kontext, Handeln, Wissen\/Unwissen, Wahrnehmung und Wandel, ist Basis f\u00fcr eine Auseinandersetzung mit der Zukunft. In dem dynamischen, komplexen Weltbild von heute, ist die proaktive Gestaltung die Basis f\u00fcr Zukunft. Die Theorie der Emergenz, Nicht-Linearit\u00e4t, Nicht-Determinismus und Selbstorganisation bestimmen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Kunst. Weitere Ans\u00e4tze liegen in der Evolutionstheorie, der Chaostheorie, den kybernetischen Ans\u00e4tzen in komplexen Systemen, der Theorie dissipativer Strukturen und Synergetik, Theorie der Autopoiese und Selbstreferentialit\u00e4t.\u00a0Orientierung und Systematisierung dienen der Bew\u00e4ltigung und Gestaltung dieser neuen emergenten Welt. Dabei ist Bew\u00e4ltigung das Hilfsmittel f\u00fcr den Umgang, zum \u00dcberleben &#8211; und Gestaltung ist die Nutzung zur Chance als Kontrollgewinn \u00fcber das Chaos. Daf\u00fcr muss das Verhalten komplexer dynamischer Systeme adaptiert werden. Dann sind Zukunftsentwicklung gestaltbar und ansatzweise zielgerichtet lenkbar.\u00a0Vom fr\u00fcheren Verst\u00e4ndnis der Berechenbarkeit der Welt entwickelte sich die Sichtweise zu einer bescheideneren Haltung. Gewiss ist ein ansatzweises Verst\u00e4ndnisses von Systemen und Abl\u00e4ufen. Damals suchte man die Weltformel, die alles erkl\u00e4rt. Man strebte nach Prognostizierbarkeit und Vorhersehbarkeit. Heute besinnt man sich auf Abh\u00e4ngigkeit von Wahrnehmung, Kontext und mikroskopischen Faktoren. Alles ist relativ, es gibt keine Wahrheit\/Wirklichkeit, die Zukunft ist gestaltbar. Wir nehmen uns zur\u00fcck und sind in einem Stadium der Einsicht und Unterwerfung unerkl\u00e4rlicher komplexer Ph\u00e4nomene. Das Wissen hat sich dramatisch vermehrt und gleichzeitig gestehen wir uns ein, wir wissen umso weniger, je mehr wir wissen. Die zweite Moderne als Reflektion des einst unaufhaltsamen enthusiastischen Fortschritts und der Berechenbarkeit der Welt.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Huddle_15_Poster_Valerie_Czok_Chaos_blog.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Acting for the Future. Ich \u2013 das professionelle Selbstverst\u00e4ndnis<\/strong><\/p>\n<p>Heike Dietz und Esther Kavalir<\/p>\n<p>Die im Sommersemester 2015 angebotene \u00dcbung \u201cBack and Forth \u2013 Erfahrungen und Prospektiven\u201d wurde dem Jahrgang 13-15 des Masterstudiengangs Zukunftsforschung unter Einladung einer pers\u00f6nlichen Reflexion verschiedener Grundfragen und Methoden der Disziplin pr\u00e4sentiert. Eine bewusste explorative Auseinandersetzung mit Aspekten der eigenen Identit\u00e4t\/en (Wer bin ich?), m\u00f6glichen Handlungsoptionen (Was kann ich tun?), m\u00f6glicher Ziele (Was will ich erreichen?) sowie Mittel und Wege (Wie kann ich es tun?) wurden als theoretischer, grundlegender Denkansto\u00df einer pers\u00f6nlichen (w\u00fcnschenswerten) Zukunftsgestaltung vorangestellt. Da Zukunftsforschung als transformative und transdiziplin\u00e4re Wissenschaft verstanden wird, bleibt der Forscher als Person mit seinem eigenen Gestaltungswillen, seinen pers\u00f6nlichen Vorstellungen, W\u00fcnschen und Motivationen nicht au\u00dfen vor. Das Poster zeigt die Ergebnisse dreier weiterf\u00fchrender Fragestellungen, die mittels einer Stichwort-Sammlung (Hashtags) Einblicke in pers\u00f6nliche Schwerpunkte zu erkennen geben. So soll veranschaulicht werden, dass \u00fcber dieses Zugangsformat die Definition der eigenen Person die M\u00f6glichkeit bietet, private Priorit\u00e4ten zu verdeutlichen, sowie dar\u00fcber hinaus sich seiner Rolle (inklusive eigener Definitionsvorschl\u00e4ge und Beitragsm\u00f6glichkeiten) in der Zukunftsforschung bewusster zu sein.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_BackAndForth_Heike-Esther.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Forschungsdesign und Methodenwahl <\/strong><\/p>\n<p>Stefanie Ollenburg und Christiane Leifke<\/p>\n<p>Mit dem Plakat mit grundlegenden Fragen und der Methodenwahl f\u00fcr ein Forschungsdesign wollen wir diese in Zusammenhang bringen, so dass es ein erstes Werkzeug f\u00fcr ein gut durchdachtes Projektmanagement f\u00fcr eine Studie sein kann. Auf der Tagung stellen wir die Fragen sowie die Einteilung (Methoden Matrix nach Mika Aaltonen) zur Diskussion.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Forschungsdesign_grundfragen_methodenwahl_leifke-ollenburg.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Erkenntnistheorie und Zukunftsforschung <\/strong><\/p>\n<p>Matthias Sonk und Timo Szczepanska<\/p>\n<p>Wissen wird in der gegenw\u00e4rtigen Erkenntnistheorie als das Besitzen von wahren, gerechtfertigten Meinungen (justified, true beliefs) verstanden.\u00a0 Wenn die Frage gestellt wird, ob es Wissen \u00fcber die Zukunft geben kann, so muss man aus erkenntnistheoretischer Perspektive pr\u00fcfen, ob alle drei Bedingungen f\u00fcr Wissen erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. So muss es demnach m\u00f6glich sein wahre, gerechtfertigte Meinung hinsichtlich der Zukunft zu haben, wenn man in diesem Zusammenhang von Wissen sprechen m\u00f6chte. Diesbez\u00fcglich kann man zwei Thesen vertreten. Die agnostische These verneint die M\u00f6glichkeit, dass es Wissen \u00fcber die Zukunft geben kann und die prognostische These\u00a0 bejaht diese M\u00f6glichkeit. Eine Untersuchung der beiden Thesen in Bezug auf die einzelnen Wissensbedingungen st\u00fctzt die prognostische These. Au\u00dferdem zeigt sich, dass eine Erkenntnistheorie mit internalistischer Rechtfertigungsstrategie am geeignetsten ist. Das Poster beschreibt und untersucht die beiden internalistischen erkenntnistheoretischen Positionen des Fundamentismus und des Koh\u00e4rentismus, um dann auf dieser Basis zu erl\u00e4utern, wie eine erkenntnistheoretische Position in der Zukunftsforschung in diesem Spannungsfeld eingenommen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Erkenntnistheoretisch_Grundlagen_ZF_Sonk_Sczepanska.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Zeitperspektive und Zeitorientierung \u2013 Eine interdisziplin\u00e4re und theoretische Ann\u00e4herung <\/strong><\/p>\n<p>Sebastian Stagl<\/p>\n<p>Der Autor widmet sich der f\u00fcr die Zukunftsforschung relevanten Frage nach der Zeitperspektive. Dabei geht er sowohl auf die subjektive Genese als auch die durch die Kultur konstituierte Zeitperspektive des Individuums n\u00e4her ein und korrigiert g\u00e4ngige, f\u00e4lschlich angenommene Ansichten dichotomischer Betrachtungen (z.B. linear\/zyklisch, Industriestaaten\/Entwicklungsl\u00e4nder, Orient\/Okzident etc.). Um eine hinreichende Ann\u00e4herung zu erm\u00f6glichen, bedient er sich Erkenntnis- und Erkl\u00e4rungsfunktionen unterschiedlicher Disziplinen.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_Zeitperspektive_und_Zeitorientierung_Stagl.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Zukunftsforschung und Wirtschaft<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Markt als Multi-User-Dungeon &#8211; eine alternative Betrachtung des Unternehmensumfelds<\/strong><\/p>\n<p>Ben B\u00fcgers und Thomas G\u00f6the<\/p>\n<p>Nicht nur in der Zukunftsforschung sind die klassischen Akteurmodelle von gro\u00dfer Bedeutung. Sie erleichtern Forschern und Akteuren aus Wirtschaft und Politik den Umgang mit B\u00fcrgern, Kunden und Konkurenten. Sie helfen, verschiedene Verhaltens- und Handlungsweisen zu verstehen und nachzuvollziehen. Die Akteurmodelle sind so erfolgreich, dass oft ausgeblendet wird, dass es auch andere M\u00f6glichkeiten gibt, Handeln zu beschreiben. Unser Poster besch\u00e4ftigt sich deshalb mit einer alternativen Einteilung von Akteuren \u2013 zumindest im Bereich der Wirtschaft. In der Disziplin des Game Design hat Richard Bartle einen Weg gefunden, Spielertypen in einem sogenannten \u201eMassive Multiplayer Online Role Playing Game\u201c (MMORPG) zu unterscheiden. Bartle hat daf\u00fcr einen Test entwickelt, in dem anhand verschiedener Fragen zur Spielweise die jeweilig pr\u00e4ferierte der Spieler ermittelt wird. Er unterscheidet hier zwischen vier Akteuren: Den sogenannten \u201eKillern\u201c, \u201eAchievern\u201c, \u201eExplorern\u201c und \u201eSocialisern\u201c. Sie unterscheiden sich in ihren Herangehensweisen an Probleme, ihrer bevorzugten Art der Interaktion und ihres Verhalten als Einzelakteur. Unser Poster soll kl\u00e4ren, inwieweit die Einteilung von Bartle anwendbar ist, um Zukunftsforschern in der Wirtschaft die Einteilung und Unterscheidung von Unternehmen (bez\u00fcglich interner und externer Akteure), Kunden und Konkurrenten zu erleichtern.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/PosterBartel_Gamertyps_g\u00f6the_buegers.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><strong>Zukunftsforschung in Wirtschaftsunternehmen <\/strong><\/p>\n<p>Sebastian Krieg<\/p>\n<p>Das Poster stellt aus systemtheoretischer Perspektive Forschungsaktivit\u00e4ten (und im Speziellen die der Zukunftsforschung) in Unternehmenskontexten, ihre Funktionsweisen und -erf\u00fcllungen dar und diskutiert diese unter besonderer Betrachtung von Wissenschaftlichkeit.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster_ZF_in_Wirtschaftsunternehmen_sk_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Bildung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>SETI und Erstkontakt. Ein zukunftswissenschaftlicher Zugang<\/strong><\/p>\n<p>Paavo Lammert<\/p>\n<p>Search for extraterrestrial Intelligences befasst sich mit der Suche nach au\u00dferirdischem intelligenten Leben bzw. dessen Spuren. Die Entdeckung selbigem bietet dabei Potential einen Blick auf unsere eigene m\u00f6gliche Zukunft zu gewinnen und kann uns zeigen ob und wie Aliens mit heutigen Gefahren wie Umweltzerst\u00f6rung, Nuklearen Katastrophen umgehen. Das SETI-Feld ist bis dato stark physiklastig und wird von Naturwissenschaften dominiert. F\u00fcr die Zukunftsforschung bietet sich trotzdem ein breites Feld an Aufgaben: Die Erarbeitung von Reaktionen oder Nachrichten an \u201eETs\u201c, das Absch\u00e4tzen von kurz-, wie nebenfristigen Folgen oder das Aufdecken von Entwicklungspfaden zur Entwicklung neuer Kommunikationswege. Dar\u00fcber hinaus scheint eine Auseinandersetzung mit passiver oder aktiver Suche nach intelligentem Leben au\u00dferhalb der Erde fr\u00fcher oder sp\u00e4ter unabdingbar, auch hier ist die Zukunftsforschung gefragt wissenschaftlich fundiert f\u00fcr das Thema zu sensibilisieren und Entscheidungstr\u00e4ger zu beraten.<\/p>\n<p>Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.fu-berlin.de\/zufo\/files\/2015\/07\/Poster-SETI-Paavo.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poster<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ein \u00dcberblick \u00fcber die ausgestellten Poster, die teils abgeschlossene, teils laufende Forschungsprojekte, zum Teil auch Fragestellungen und Konzepte f\u00fcr zuk\u00fcnftige wiss. Arbeiten darstellen. In jedem Fall freuen sich die Darsteller_innen in der Postersession und dar\u00fcber hinaus \u00fcber eine angeregte Diskussion und weiterf\u00fchrende Gespr\u00e4che zum jeweiligen Thema, den Vorgehensweisen und ggf. den (Zwischen-)Ergebnissen. 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