Seit einem Jahr etwa schreibe ich an diesem Podcast; denke ich darüber nach, wie man Literatur und Berlin zusammendenken kann, assoziieren kann. Wie man jenes rasant veraltende Medium – die Literatur – für die Jetzt-Zeit retten kann, es für die – ach so fluiden! – aktuellen Vorstellungswelten interessant machen kann. Da führt kein Weg am Podcast vorbei, habe ich mir gedacht. Aber während ich gemeinsam mit meinem Musik-Designer dieses Ziel verfolge, werden wir bei der Arbeit immer auch von dem Zweifel beschlichen, ob wir durch das technische Medium des Podcast jenes Medium, um das es uns geht – die Literatur eben – nicht erst recht begraben, nur noch überflüssiger machen … ob wir nicht aus unserem Herzen eine Mördergrube machen…

