Programm

Termine: Jeder 2. Montag im Monat

(Überblick zu alten Terminen hier)


Montag, 19. Juni 17.30 – 18.15 Uhr

„Einführung in das Fach Deutsch in der Grundschule“

Die Vorlesung „Einführung in das Fach Deutsch in der Grundschule“ richtet sich an rund 350 Studierende im ersten Semester und soll nach dem Flipped Classroom Modell angeboten werden. Das Angebot zielt darauf ab, von Anfang an eine kooperative Lehr- und Lernkultur im Studium zu etablieren und die Lehre gender- und diversitätsbewusst auszurichten.

Agenda

a) Vorstellung der Ausgangssituation und Erläuterung der Gründe, wieso die Umstellung auf das Flipped-Classroom Konzept erwünscht ist

b) Vorstellung des didaktischen Konzepts

c) Feedback und weitere Ideen zum Konzept sowie generelle Tipps zur Umsetzung aus der Community

Referentin: 

Petra

Referentin: Prof. Dr. Petra Anders
Arbeitsbeitsbereich Grundschulpädagogik
Freie Universität Berlin

 


Montag, 10. Juli 17.30 – 18.15 Uhr

Inverted Classroom am Lehrstuhl für Internationales Management

Professorin Dr. Jungwirth ist Präsidentin der Universität Passau und hat im Sommersemester 2015 an ihrem Lehrstuhl für Internationales Management erstmalig Inverted Classroom eingesetzt.

Im ICMChat am 10.07. wird sie über ihre bisherigen Erfahrungen berichten und auch auf ihre Zielsetzung, die Motivation zur Nutzung dieser Unterrichtsmethode, die Stolpersteine bei der Umsetzung sowie die Akzeptanz der Studierenden und die Evaluation der Ergebnisse eingehen.

Professorin Dr. Jungwirth wird ebenfalls das Didaktische Labor der Universität Passau präsentieren und die Möglichkeiten dieses „Klassenzimmers der Zukunft“ vorstellen, das im Mai 2017 eingeweiht wurde.

Links:

Flipped Classroom

Klassenzimmer der Zukunft

Klassenzimmer der Zukunft Mai 2017

jungwirth

 

 

 

Referentin: Prof. Dr. Carola Jungwirth


Montag,  11. September 17.30 – 18.15 Uhr

Flipped Classroom in der Unterstufe – Geht das? Wie sieht das aus? .. und was bringt’s?

Nach einem guten Jahr Deutsch Flip zieht Frau Sonnig Resümee und berichtet über die Veränderung des Unterrichts, von Experimenten im Klassenraum und den Reaktionen der Schüler und Eltern.

Konkrete und erprobte Unterrichtsbeispiele zeigen, welche Inhalte und Unterrichtsphasen des Faches Deutsch sich für den Flip eigenen,  inwieweit Schüler*innen selbstgesteuert den Stoff erarbeiten können und welche Methoden den Deutsch-Flip unterstützen.

Sonja Hennig Tab

 

 

 

Referentin:  Sonja Hennig

Sonja Hennig alias Frau Sonnig unterrichtet am Städtischen Gymnasium Olpe die Fächer Deutsch und Geschichte. Ihr Flip-Experiment „Fit in Deutsch“ betreibt sie schwerpunktmäßig im Deutschunterricht der Jahrgangsstufen 5 und 6.


Montag, 09. Oktober 17.30 – 18.15 Uhr

Flip im Chemie-Unterricht

Seit über vier Jahren flippe ich meinen Chemie-Unterricht ganz oder teilweise. Dabei hat sich die Gestaltung der Präsenzphasen über die Zeit stark verändert. Mittlerweile setze ich einen eigenen Router mit SD Karte ein, damit meine Schülerinnen und Schüler auf die notwendigen Unterrichtsinhalte zugreifen können. Dieser Router war ursprünglich ein Hilfsmittel das fehlende WLAN zu kompensieren. Aber die Kombination aus eigenem Router und selbst erstellten Arbeitsheften für die Schülerinnen und Schüler kommt meiner Vorstellungen eines modernen naturwissenschaftlichen Unterrichts sehr nahe. Dadurch kann ich sehr flexibel in den Präsenzphasen arbeiten und den Unterricht den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anpassen.

Referent:

DukornAm Max-Planck-Gymnasium in München unterrichte ich Biologie und Chemie. Seit mehr als vier Jahren erstelle ich Screencasts für den Chemie-Unterricht und erprobe deren praktikablen Einsatz in meinen Chemiestunden. Weiterhin halte ich Fortbildungen an der Lehrerakademie Dillingen zum sinnvollen Einsatz von iPads im Biologie- und Chemieunterricht. In diesem Rahmen wird auch das Erstellen von Screencasts und deren Einsatz im Flipped Classroom behandelt. Über das Thema flipped classroom hinaus leite ich die Schulbrauerei und habe eine Imkerei als Schulfirma etabliert.

Referent:  Wolfgang Dukorn


Montag, 13. November 17.30 – 18.15 Uhr

Flip im Fach Wirtschaft an der FOS/BOS

Seit fast drei Jahren produziert Andreas Ott „Erklehrvideos“, die er in seinem Flipped-Classroom-Unterricht an der Beruflichen Oberschule Passau einsetzt. Schwerpunkt seines Flippens sind die Fächer „Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (BWR)“ und Wirtschaftsinformatik (WInfo). Mit dem Schuljahr 2017/18 wird an der Beruflichen Oberschule in Bayern der kompetenzorientierte Lehrplan eingeführt. Welche Chancen eröffnet der umgedrehte Unterricht der Kompetenzorientierung?

Über diese und andere Fragen referiert Andreas Ott.

Geplante Themen:

* Wie hat sich die Produktion der „Erklehrvideos“ im Lauf der Zeit verändert?

* Besonderheiten im Fach BWR im Hinblick auf FC.

* Wie kann man den „neuen Unterricht“ gestalten?

* Wie lassen sich Videos im kompetenzorientierten Unterricht einsetzen?
Ott_Tafel

Referent: Andreas Ott


Montag, 11. Dezember 17.30 – 18.15 Uhr

Der Flipped Classroom Ansatz für die Grundlagenvorlesung Controlling und wie Fußball beim Lernen motiviert

Der Einsatz neuer Medien in der Lehre ist von hoher Bedeutung und wird in vielen Bereichen erwartet. Trotzdem, auf eine Präsenzlehre kann und sollte nicht verzichtet werden. Ohne sie ist es schwierig den Studierenden eine überzeugende Lernstruktur zu vermitteln und die Motivation über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Dieses Webinar analysiert die Veränderung des Lernprozesses durch die Einführung eines Flipped Classroom Konzeptes mit Blended Learning Elementen. Dafür wurden verschiedene digitale Medien in der Grundlagenvorlesung Controlling eingeführt. Diese reichen von Videos bis hin zu einem Class Response System. Die Einführung des Konzeptes im Grundlagenkurs Controlling an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, welche in diesem Beitrag beschrieben wird, hat die Nützlichkeit des Konzeptes demonstriert. Ferner wird versucht durch eine inhaltliche Ausrichtung zum Thema Fußball, eine Motivationserhöhung der Studierenden zu erreichen.

Thomas Rachfall 26.05.15

 

 

Referent: Thomas Rachfall