Erster PRAXISSCHOCK-Slam lief super an!

Am letzten Freitag, 30.6., fand der erste PRAXISSCHOCK-Slam im Podewil statt. Sechs Workshop-Teilnehmerinnen und drei Schüler*innen aus einem Slam-Projekt einer Workshop-Teilnehmerin waren auf der Bühne. Lars Ruppel hat moderiert.

Und wie war das?

Ich muss gestehen, dass ich noch immer überwältigt bin:
Die Texte der Slammerinnen waren äußerst bewegend.
Die Performances sagenhaft.
Das Publikum im ausverkauften Saal hat getobt, geweint und Tränen gelacht.

Im Nachhinein erreichten uns zahlreiche spontane Rückmeldungen von Gästen aus dem Publikum, die sich für den grandiosen Abend bedankt haben. Diesen Dank möchte ich gerne vielfach weitergeben.

Danke an diejenigen, die das Projekt an die Referendar*innen weitergeleitet haben und mit ihrem Seminar gekommen sind.
Danke an alle Teilnehmerinnen, dass Sie sich auf das Projekt PRAXISSCHOCK eingelassen haben. Die Workshops haben uns viel Spaß gemacht.

Und: Tausend Dank und großen Respekt für die, die im Laufe des Projektes zu Slammerinnen wurden und fantastische Texte auf die Bühne gebracht haben.

Der Slam am Freitag gehört zu den besten Poetry Slams, die ich in den letzten 15 Jahren gesehen habe. Mir persönlich hat der Abend gezeigt, dass ein großes Potential im Slam darin steckt, über (auch schwierige) Situationen zu reflektieren und sich aus verschiedenen Perspektiven einem gemeinsamen Thema zu nähern. Und ich habe mit großer Freude gesehen und gehört, wie unsere zukünftigen Lehrkräfte einen ganzen Saal verzaubern können!

Der PRAXISSCHOCK meldet sich in Kürze wieder mit neuen Veranstaltungen.

Welche Bücher soll ich für meine Klasse auswählen? Der Deutsche Jugendliteraturpreis 2017 gibt Anregungen

Lektüren für die Schülerinnen und Schüler auszuwählen, fällt nicht immer leicht. Das Angebot ist groß, in der Schulbibliothek finden sich nicht immer aktuelle Bücher. Woran soll man sich also orientieren?

Der Deutsche Jugendliteraturpreis kann ein Anhaltspunkt sein. Nominiert werden jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse (März) aktuelle Kinder- und Jugendbücher in den Sparten Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch. Auch die Jugendjury nominiert eigene Favoriten. Ein halbes Jahr später steht das Gewinnerbuch auf der Frankfurter Buchmesse (Oktober) fest.

Weiter zu den Nominierungen und Preisträgern hier: http://www.djlp.jugendliteratur.org/preis-2.html

 

 

Literaturunterricht! Auf zur Tagung des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.V. (AKJ)

24. bis 26. November 2017
Seminar: Kein Buch mit sieben Siegeln

Lesen können – Literatur verstehen – mit aktuellen Büchern arbeiten

Die Fähigkeiten, lesen zu können und Literatur zu verstehen, sind bei Kindern und Jugendlichen nicht unbedingt gleichermaßen entwickelt. Auch Leseeinsteiger und ungeübte Leser können Wissen über das Erzählen und Erfahrung mit Geschichten haben. Die Fragen, die bei dieser Tagung im Mittelpunkt stehen, gehen daher in zwei Richtungen: Wie können nichtlesende Kinder und Jugendliche für das Lesen gewonnen werden? Und wie können junge Leser sich die Welt der Literatur erobern und sie in ihrer Vielfalt, in ihrer Mehrdeutigkeit und in ihrer ästhetischen Gestaltung erleben?
In den Vorträgen und praxisorientierten Arbeitsgruppen geht es um Ideen dafür, wie die Förderung der Lesefertigkeit und die des literarischen Verstehens gleichermaßen gelingen können. Dabei wird ein erweiterter Textbegriff zugrunde gelegt, denn der Markt bietet seit einigen Jahren vermehrt Text-Bild-Kombinationen an, deren Entschlüsselung einer entwickelten Bildliteralität bedarf. Zugänge zum Thema erfolgen zum einen über ausgewählte kinder- und jugendliterarische Texte und Gattungen, zum anderen durch den Blick auf Erwerbsprozesse und zum dritten durch methodische Überlegungen zur Arbeit mit jungen Lesern. Ziel ist es, den Teilnehmern neue Inspirationen für ihr Engagement in verschiedenen Bereichen der Leseförderung und Literaturvermittlung auf den Weg zu geben, damit für Kinder und Jugendliche kein Buch ein Buch mit „sieben Siegeln“ bleiben muss.

Tagungsleitung: Dr. Susanne Helene Becker

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Zum Tagungsprogramm: Kein Buch mit sieben Siegeln

http://www.jugendliteratur.org/veranstaltung-277-seminar_kein_buch_mit_si.html

Neues E-Learning-Projekt: Vorlesung als Flipped Classroom

Lehre 2.0: Aus der Praxis der Freien Universität

Die umgedrehte Vorlesung „Einführung in das Fach Deutsch in der Grundschule“

Im Rahmen des hochschuleigenen E-Learning-Förderprogramms startet ein neues Projekt zur Umstellung der Präsenzlehre auf Blended Learning. Die Vorlesung „Einführung in das Fach Deutsch in der Grundschule“ richtet sich an rund 350 Studierende im ersten Semester und wird künftig in Form von Online-Lerneinheiten mit sechs begleitenden Präsenzveranstaltungen nach dem Flipped Classroom Modell angeboten. Das Angebot zielt darauf ab, von Anfang an eine kooperative Lehr- und Lernkultur im Studium zu etablieren und die Lehre gender- und diversitätsbewusst auszurichten.

Geplant ist die Erstellung von Lerneinheiten, die online bearbeitet und in Präsenz nachbereitet werden. Hier sollen Fallbeispiele diskutiert und Musterlösungen besprochen werden. Interaktive Selbsttests, Online-Sprechstunden und Kommunikationstools runden das Angebot ab.

Mit dem Blended-Learning-Projekt werden die Lehramtstudierenden bereits im ersten Semester an die Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Medien herangeführt. Nicht zuletzt wird damit auf den neuen Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg reagiert, der ab 2017/18 erstmalig ein verpflichtendes Basiscurriculum Medienbildung zur fachübergreifenden Kompetenzentwicklung enthält.

aus: http://blogs.fu-berlin.de/ideenbar/2017/05/18/neues-e-learning-projekt-vorlesung-als-flipped-classroom/

Neue Lerngegenstände für alle: RambaZamba-Theater celebrates diversity

„Durch neue kulturelle Praxen entstehen auch neue Lerngegenstände für alle: Im Unterricht sollte folglich nicht nur analysiert werden, wie das „tiefbegabte“ Kind in einem fiktionalen Kinder- und Jugendroman inszeniert wird, sondern dazu befähigt werden, sich z.B. mit der Machart eines Theaterstücks, in dem geistig behinderte Schauspieler_innen maßgeblich an der Inszenierung beteiligt sind, als Teil unserer Kultur und damit als Lerngegenstand auseinanderzusetzen.“ (Anders/Riegert 2017, in Druck)

http://www.theater-rambazamba.org/theater/kulturelle-bildung/

Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung

Die 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

An Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung

25.–27.5.2017 in Königswinter

In diesem Jahr feiert die Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) ihr dreißigjähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die zur Retrospektive wie zur Standortbestimmung Anlass gibt. In diesem Sinn soll die Tagung vor allem genutzt werden, um grundsätzliche Fragen der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung und ihrer Perspektiven zu diskutieren: sie in der Landschaft der Fächerdisziplinen zu verorten, unterschiedliche Theorieansätze zu erproben und ihre Beiträge zur literaturwissenschaftliche/n Kulturwissenschaft bzw. kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft zu bestimmen. Grundlegende, theoriegeleitete und methodenreflektierte Vorträge stehen im Mittelpunkt; an ihnen sollen analytische Zugänge durchgespielt werden. Dabei geht es zum einen darum, den Standort von Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien (als Handlungs- und Symbolsystem) im kulturellen Archiv auszuloten; zum anderen bzw. vor diesem Hintergrund sollen Ziele gegenwärtiger Forschung diskutiert, hinterfragt sowie Aufgaben und Perspektiven zukünftiger Forschung entwickelt werden.

http://www.gkjf.de/tagungen/2015-2019-2/2017-2/