ICM-Werkstatt #icmchatde

DACH Nutzergruppe Inverted/ Flipped Classroom

Flipped Classroom am Beispiel des Bachelor-Grundlagenmoduls Werkstofftechnik an der TH Köln

In den ingenieurwissenschaftlichen Kernfächern stellen die hohen Teilnehmerzahlen der Module des ersten Semesters besondere Herausforderungen für Lehrende wie auch für Studierende dar. Das klassische Lehrformat von Vorlesung, Übung, Praktikum bietet wenig Möglichkeiten zu einer individuellen Lerngeschwindigkeit und Lernweise sowie einer intensiven Beratung und Betreuung der Studierenden. Auch in den Bachelorstudiengängen der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme der TH Köln belegen jedes Semester rund 350 Studierende das Modul Werkstoffkunde. Statt über eine Vorlesung eignen sie sich den Stoff eigenverantwortlich an, betreut durch Fachtutoren und ein Onlineforum. Die Vorlesungsinhalte werden dafür als Screencasts, Lernvideos und in Skripten neu aufbereitet. Die Transferleistung erfolgt in Laborversuchen. 60 Prozent ihrer Note erwerben die Studierenden so während des Semesters. Und: Die Durchfallquote in der Abschlussklausur ist von 50 auf zehn Prozent gesunken.

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Referent: Prof. Dr.-Ing. Martin Bonnet https://www.th-koeln.de/personen/martin.bonnet/

Montag, 13.Juni 2016 17:30 Uhr

Hier geht es zum Online-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/

 

Rückblick: „Lieber langsam als schnell“ – Perspektiven auf videobasiertes Lehren und Lernen

Im  Rahmen der  Online-Werkstatt „icmchatde“ sollen  zwei Konzepte vorgestellt werden, die dieser Frage auf den Grund gehen.  Zum einen wird ein Konzept des Studiengangs Informatik vorgestellt, bei  dem es sich um einen „klassischen“ Inverted Classroom handelt. Beim  zweiten Konzept wurden Studierende der Mathematik  dazu angeregt ihre eigenen Lernvideos zu erstellen.

„Lieber langsam als schnell“ – Perspektiven auf videobasiertes Lehren und Lernen

An der Hochschule für Technik Stuttgart wird seit dem Wintersemester  2012/13 systematisch erprobt, welche Potentiale videogestützte  Lernressourcen für die Hochschullehre bieten können. Im  Rahmen der  Online-Werkstatt „icmchatde“ sollen  zwei Konzepte vorgestellt werden, die dieser Frage auf den Grund gehen.  Zum einen wird ein Konzept des Studiengangs Informatik vorgestellt, bei  dem es sich um einen „klassischen“ Inverted Classroom handelt. Beim  zweiten Konzept wurden Studierende der Mathematik  dazu angeregt ihre eigenen Lernvideos zu erstellen. Unter welchen  Voraussetzungen welches Videokonzept Sinn macht und wie Studierende die  Lernressource nutzen, soll neben weiteren Fragen dargestellt und  diskutiert werden. 

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Anke Pfeiffer ist seit Februar 2014 stellvertretende Leiterin des Didaktikzentrums der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) und ist zuständig für den Bereich E-Learning/ Blended Learning und mediengestützte Lehre. Der Arbeitsbereich E-Learning des Didaktikzentrums bietet Lehrenden in Seminaren, Workshops und individuellen Beratungsgesprächen Anregungen zur Einbindung digitaler Medien in die Lehrpraxis. Die Integration digitaler Medien in der Lehre steht dabei immer im Fokus pädagogisch-didaktischer Überlegungen.

Referentin: Anke Pfeiffer

Montag, 09.Mai 2016 17:30 Uhr

Hier geht es zum Online-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/

 

Rückblick: Flipping the EBWL Classroom: Erfahrungen aus einer großen Pflichtveranstaltung an der RWTH Aachen

Funktioniert Inverted Classroom auch in sog.Massenveranstaltungen?

Prof. Dr. Frank Piller von der RWTH Aachen zeigt wie es geht.

Rückblick: Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausblidung im Lehramt

Der Referent Alexander Sperl hat über seine Erfahrungen mit dem Einsatz des Inverted Classroom Models in der Lehramtsausbildung an der Philipps-Universität Marburg berichtet. Im Vortrag wird die Kursstruktur beschrieben und kritsich hinterfragt.

Die Folien finden Sie hier: https://alexandersperl.wordpress.com

Flipping the EBWL Classroom: Erfahrungen aus einer großen Pflichtveranstaltung an der RWTH Aachen

Montag, 11. April 2016 17.30 – 18.15 Uhr

Flipping the EBWL Classroom:  Erfahrungen aus einer großen Pflichtveranstaltung an der RWTH  Aachen

Die VL „Einführung in die BWL“ war 2012 die erste große Veranstaltung an der RWTH Aachen (>1000 Teilnehmer pro Jahr), die von einem klassischen Vorlesungsbetrieb auf das Format „flipped classroom“ umgestellt wurden. Alle klausurrelevanten Inhalte werden nur per Video-Segmenten vermittelt und unmittelbar in einem großen Online-Planspiel von den Studierenden eingeübt. Die VL-Stunden im Audimax der RWTH dienen zur interaktiven Diskussion und Vertiefung des Stoffs. In den letzten Jahren wurde diese Veranstaltung dann durch verschiedene andere Lehrinnovationen erweitert (Öffnung für weitere Zielgruppen; Vergabe von ECTS-Punkte und Angebot als MOOC an Dritte; Video-Tutorials, siehe http://mooc.rwth-aachen.de).

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Der Vortrag von Prof. Frank Piller teilt die Erfahrungen mit diesem Format und diskutiert, was gut funktioniert hat und was nicht.

Frank Piller ist Professor für Technologie- und Innovationsmanagement an der RWTH Aachen

Hier geht es zum Online-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/

 

Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt

An der Philipps-Universität Marburg wird im Lehramtsstudium Englisch ein Modul zu den Neuen Medien im Unterricht angeboten. Darin nutzt eine Übung zur Medienproduktion die Vorteile des Inverted Classroom Models, um die praktische Arbeit der Gestaltung von multimedialen Unterrichtsmaterialien mit vorgeschalteten theoretischen Online-Lerneinheiten zu fundieren. Der Vortrag beschreibt die Kursstruktur und gibt einen Bericht, welche Erfahrungen mit dieser Struktur gesammelt werden konnten.

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Referent: Alexander Sperl https://alexandersperl.wordpress.com

Montag, 14.März 2016 17:30 Uhr

Hier geht es zum Online-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/icm_nutzertreffen/

Einladung zum LiveStream & Ideen

Am 23. & 24.2. findet an der FH St. Pölten die 5. Konferenz Inverted Classroom and beyond statt. Aus dem vielfältigen Programm werden die Keynotes live gestreamt: (23.2. ab 14: Steve Kelly; 24.2. ab 9.00 Ingrid Isenhardt, 13:30 Karsten Morisse; Diskussionsbeiträge im Chat willkommen!). Eine Beteiligung „von außen“ ist zudem über das Verfolgen des Live Blogs möglich sowie über #icmbeyond16.

Sehr spannende inputs bieten zudem die hier gesammelten Blogbeiträge von bzw. Videogespräche mit ReferentInnen der Konferenz.

Bei der Konferenz gibt es zudem eine hybride Schnitzeljagd, die teils ebenso von außen einsehbar ist. Dort gibt es auch eine Station zum #icmchatde und die Einladung weitere Themenvorschläge einzubringen. Diese sind hier auch als Kommentar willkommen.

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz – ein Link zur Dokmentation wird dann hier nachgereicht!

Kollaboration beim Flipped Classroom: Warum Lehrkräfte zusammen arbeiten sollten

Aktualisierung 12. Januar 2016: 

Vielen Dank an alle Teilnehmer des ICM Chats mit Steve Kelly. Steve lieferte viele Argumente, warum und wie man mit einem Partner zusammen arbeiten sollte. Wer den Chat verpasst hat, kann sich hier die Aufzeichnung noch einmal anschauen.

Der nächste ICM Chat findet am 8. Februar statt. Ankündigung des Themas und des Gastes bald hier im Blog.

 

Originalbeitrag: 

Vormerken und weitersagen: Am 11. Januar 2016 um 19:30 Uhr findet der nächste ICM-Chat statt, mit einem Gastbeitrag aus den USA.

Das Thema ist der Kollaboration beim Flipped Classroom mit einem Impulsvortrag von Steve Kelly.

stevekellySteve Kelly ist ein amerikanischer Lehrer, der seit 25 Jahre lang an amerikanischen High Schools Mathematik und Chemie unterrichtet und seit 2010 den Flipped Classroom einsetzt. Zur Zeit befindet er sich in einem Forschungsjahr und unterstützt die Lehrerausbildung am Alma College in Michigan, USA.  Steve Kelly wird auch zur Konferenz Inverted Classroom & Beyond am 23. Februar in St. Pölten vor Ort als Keynote Speaker beitragen. Der ICM-Chat ist eine perfekte Gelegenheit, ihn schon einmal kennen zulernen und von seiner Erfahrung zu profitieren.

Das Leitthema für den kommenden ICM-Chat ist:

Kollaboration beim Flipped Classroom: Warum Lehrkräfte zusammen arbeiten sollten

Lehrerinnen und Lehrer auf der ganzen Welt entdecken den Flipped Classroom für sich. Allzu oft geschieht dieses Engagement auf einige Faust mit wenig/keiner Unterstützung der Kollegen. Doch gerade durch die Kollaboration mit anderen Lehrkräften, egal ob mit einer Person oder zwanzig, können im Unterricht neue Möglichkeiten eröffnet werden und den Schülern und Schülerin eine fördernde und noch ansprechendere Lernumgebung geschaffen werden.

Steve Kelly möchte uns erzählen, wie er zusammen mit seinem Kollaborationspartner Zach Cresswell mittels Flipped Classroom den Unterricht für alle Studenten gemeinsam neu gestaltet hat. Er wird zeigen, wie sie den Kurs aufgebaut haben, eine Auswertung des Unterrichts der letzten drei Jahren zeigen sowie einige Tricks, die zur Motivation der Schüler verwendet haben, verraten.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die anschließende Diskussion erfolgt mit deutsch/englischer Moderation.

Wir laden Sie/Euch alle herzlichen zum nächsten ICM-Chat ein! Der Chat wird am Montag, dem 11. Januar um 19:30 Uhr stattfinden.

Bitte beachtet die neue Uhrzeit 🙂 . Über diesen Link kann man am Chat teilnehmen. Und natürlich freuen wir uns, wenn Sie/ihr uns helft, diese Ankündigung zu verteilen und andere Lehrkräfte darauf aufmerksam macht.

ICM Thema: Mit Flipped Classroom Verantwortung für das eigene Lernen lehren

Mit Flipped Classroom Verantwortung für das eigene Lernen lehren

Update 22.12.2015: Die Aufzeichnung ist nun hier verfügbar. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!

Von den heutigen Schülern hört man immer wieder die gleichen ausreden, wenn es ums Lernen geht:

  • „Ich konnte das nicht. Bitte erklären Sie es mir noch einmal.“ – eigentlich nicht aufgepasst
  • „Ich war krank, ich kann das nicht.“ – hätte sich selbst um das Nachholen kümmern müssen
  • „Ich wusste nicht, was auf war.“ – hätte es sich aufschreiben müssen

Und, und, und. Die Schüler wissen, wie Sie Ihre entstandenden Schwächen kaschieren können und nehmen stattdessen den Lehrer in die Pflicht.

sebastian

Mit Flipped Classroom besteht die Möglichkeit, sich von diesen Ausreden zu lösen. Mit den Videos kann der Schüler Versäumtes ständig wiederholen, auch wenn er krank war. Darüber hinaus entsteht eine Transparenz in Form eines Digitalen Klassenzimmers. Trotzdem sind die Schüler versucht, sich neue Ausreden einfallen zu lassen. Dabei wäre es so einfach: Würden die Schüler selbst Verantwortung für Ihr Lernen übernehmen, wäre Unterricht um Einiges einfacher. Flipped Classroom kann dazu die Brücke sein. Wie, das möchte ich versuchen in der Keynote am Montag beim #ICMChatde beschreiben. Der Keynote folgt eine wie immer spannende Diskussion mit allen Teilnehmern.