Trainingsaufenthalt in Israel

Petra Harm, The Hebrew University of Jerusalem, Israel. 13.11. – 17.11.2022

Für mich war es meine erste Teilnahme an einer Staff Week im Rahmen von Staff Mobility for Training und ich durfte zur International Partners Week an die Hebrew University of Jerusalem reisen. Die Organisation der Partners Week war perfekt, alles klappte hervorragend- vom ersten Kontakt bis zur Abreise. Da ich zuvor noch nie in Israel war, war schon die Anreise und auch die Einreise nach Israel für mich sehr aufregend. In Jerusalem habe ich fünf unglaublich erlebnisreiche Tage verbracht. Ich habe den beeindruckenden Campus der HUJI kennengelernt, konnte an inspirierenden Workshops teilnehmen, die Freie Universität auf der Student Exchange Fair präsentieren und dort sogar drei Studentinnen der FU kennenzulernen, die gerade ein Austauschsemester an der HUJI verbringen.

Ich fand es sehr bereichernd, mich mit Kolleginnen von Universitäten aus ganz Europa auszutauschen, unter Anderem zum Thema Internationalisierung. Neben dem gut gemischten Programm aus Vorträgen, Workshops und „fun activities“ wie einem Smart Phone Photography Workshop blieb auch Zeit, Jerusalem ein wenig zu erkunden. Mein Highlight: Eine geführte Tour durch die faszinierende Altstadt.

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Lehraufenthalt in Israel

Maksim Hübenthal, Tel Aviv University, Israel. 12.06. – 16.06.2022

Mein Erasmus Lehraufenthalt fand im Juni 2022 an der Tel Aviv University statt. Zusammen mit einem Kollegen meines Arbeitsbereichs an der FU Berlin und in Kooperation mit einer Kollegin der FH Potsdam veranstalteten wir eine mehrtägige Blockveranstaltung zum Thema der verschiedenen Verletzlichkeiten von Kindern. Die Lehrveranstaltung war fest in das Curriculum des dortigen Masterstudiengangs integriert.

Die Studierenden zeichneten sich durch eine sehr hohe Bereitschaft aus, sich immer wieder in die verschiedenen Facetten der Seminarthematik hineinzudenken, indem sie die Impulse der Lehrenden mit ihrem eigenen Wissens- und Erfahrungsstand in Verbindung brachten und mit Blick auf die Gegebenheiten ihrer eigenen Gesellschaft diskutierten. Dadurch entstand eine produktive Austausch- und Diskussionsatmosphäre, die es auch uns als Lehrenden ermöglichte, die eigenen Wissensbestände neu zu kontextualisieren und damit zu hinterfragen. In der Atmosphäre dieses anregenden Austauschs konnten wir sogar über die Diskussion einzelner Themen hinausgehen und die grundlegende Beobachtungsperspektive mit ihren Möglichkeiten und Grenzen diskutieren.

Von den Kolleg:innen vor Ort wurden wir herzlich aufgenommen und erhielten in allen Bereichen jedwede Unterstützung. Besonders erfreulich war, dass sich die Institutsleiterin bei einem Abendessen Zeit nahm, um mit uns in den fachlichen und persönlichen Dialog zu treten.

Im Gesamten – eine wunderbare Lernerfahrung!

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