Staff Week Maastricht in den Niederlanden

Sandra Hallscheidt, Staff Week Maastricht – Juni 26

Die Teilnahme an der International Staff Week der Maastricht University war für mich eine intensive und bereichernde Erfahrung. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Universitätsleitung bot das Speed Dating mit Kolleg*innen aus Europa, Südafrika, Chile, Kanada, USA, Indien und Hong Kong eine tolle Gelegenheit sich direkt kennenzulernen und einige Bekanntschaften aufleben zu lassen. Besonders beeindruckt hat mich die Präsentation zur Geschichte der UM anhand einer objektbasierten Darstellung. Der Workshop “The University of the Future”, der viele Denkanstöße zur Weiterentwicklung von Universitäten lieferte, war ein Spielplatz der Gedanken, wobei Vieles bereits auf dem Campus der FU Berlin angedacht und umgesetzt ist.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Lehre. Der Workshop machte die Denk- und Arbeitsweise praktisch deutlich. Die Reformgedanken zu künftig Notwendigkeiten eines Bachelor in Psychologie lieferten einen Ausblick in künftiges Lernen und Arbeiten.
Der Besuch im Gouvernement und die Auseinandersetzung mit dem Maastricht Vertrag verliehen dem Programm zudem eine besondere europäische Dimension.
Am dritten Tag rückte die Verbindung zwischen Universität und Gesellschaft in den Fokus. Der Besuch bei Studio Europa zeigte die von der UM selbst gestellte Aufgabe der UM auf, Forschung, Politik und Öffentlichkeit zu vernetzen.
Der Besuch der Faculty of Science and Engineering beinhaltete den Besuch des ET Pathfinder, vorbereitende Forschung zum Bau des Einstein Teleskops, ein hochkomplexes und interdisziplinär sowie global verzahntes Projekt.
Die Tage waren hervorragend organisiert, fachlich vielseitig und persönlich bereichernd, wenn auch unglaublich intensiv und voll.
Ich kehre mit vielen neuen Ideen und wertvollen Kontakten zurück.

 

Staff Week Una Europa in Finnland

Bertram Welker, Una Europa Universität Helsinki – Juni 26

Die Una Europa Staff Week „Universities as Learning Communities for All“ war eine tolle Möglichkeit über Statusgruppen und Disziplinen hinweg ein sehr breites und herausforderndes Thema zu diskutieren – und das vor der grandiosen Kulisse von Helsinki wo es im Juni nie richtig dunkel wird. Es war meine erste Una Europa Staff Week und auch wenn ich sonst hier und da die Aktivitäten von Una mitbekomme hat es mir zum ersten mal gezeigt, wie aktiv diese Allianz von Studierenden bis zu Lehre und Verwaltung  zusammenarbeiten und neue Perspektiven eröffnen kann. Das Una-Team der Universtät Helsinki hat das Treffen hervorragend organisiert. Intensive Diskussionen wurden mit Reflektion mit der fast vergessenen Kulturtechnik des händischen (!) Briefschreibens kombiniert. Das alles zusammen mit einem sehr finnischen Freizeit- und Kulturprogramm, sodass alle Teilnehmen lernen, über das Lernen lernen und (wie man in Finnland sagen würde) mit einem Bad in der Osteee das Winterfell abwerfen konnten. Zuletzt noch mein besonderer Tipp: auf jeden Fall Zeit investieren und über Stockholm mit Zug und Fähre anreisen: das ist ein idealer Weg, um den Kopf schon auf dem Weg für neue Eindrücke einer solchen Staff Week freizubekommen.

Staff Week in Südafrika, Stellenbosch

Kathleen Plotka, Stellenbosch University – März 2026

Meine siebentägige Staff Week an der Stellenbosch University war eine rundum bereichernde und inspirierende Erfahrung. Unter dem Leitmotiv „In Africa, With Africa, For Africa“ bot das Programm spannende Einblicke in Themen wie Partnership Development, Science Diplomacy und Internationalization in Practice. Besonders wertvoll war für mich der offene und herzliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt, der viele neue Perspektiven eröffnet hat.
Die Campustour hat mir sehr spannende Einblicke in das Studentenleben gegeben: Die modernen Lehr- und Lernorte sowie die lebendige Atmosphäre haben mich sehr beeindruckt. Besonders in Erinnerung bleibt mir auch der International Food Evening: Internationale Studierende kochten Gerichte aus ihren Heimatländern, die wir alle probieren konnten – ein wunderbarer Abend voller Vielfalt, Begegnung und Genuss. Am Ende entschiede eine Jury, welches Land das beste Mahl kreiert hatte: Wir Deutschen mussten ein wenig schmunzeln, als Germany als Gewinner verkündete wurde.


Auch die Umgebung hat mich begeistert: Stellenbosch ist eine charmante Kleinstadt, eingebettet in eine beeindruckende Landschaft mit weitläufigen Weingütern. Mein persönliches Highlight war der Besuch eines Rugby-Spiels der Universitätsmannschaft „Maties“ – die Energie im Stadion und die Begeisterung der Fans waren einfach mitreißend.
Ein besonders schöner Abschluss war der gemeinsame Tagesausflug ins Western Cape, bei dem wir mehr über die indigene Kultur der Khoisan erfahren durften. Diese eindrucksvollen Begegnungen haben die Woche auf eine sehr besondere Weise abgerundet. Ich nehme viele neue Ideen, wertvolle Kontakte und unvergessliche Eindrücke mit.

Trainingsaufenthalt in Lyon, Frankreich

Maria Tassinari, Université Lumière Lyon 2 – März 2025

Die Staff week „Intercompréhension en langues romanes“ wurde von der Université Lumière Lyon 2, Frankreich organisiert. Das Thema interessierte mich, weil ich in meiner Arbeit als Leiterin des Selbstlernzentrum oft Studierende begleite, die mehrere romanischen Sprachen lernen.
Die Arbeit fing einige Wochen vor dem Aufenthalt in Lyon an: über einen Moodle-Kurs sollten wir uns gegenseitig vorstellen, etwas über unsere Arbeit erzählen sowie die Beiträge der anderen kommentieren. Grundregel bei der Interkomprehension ist: jede*r benutzt die eigene Muttersprache bzw. die Sprache, die er/sie am besten beherrscht. An der Staff week haben ca. 30 Personen mit jeweils sechs verschiedenen Muttersprachen: Französisch, Katalanisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Rumänisch. Schon beim Moodle-Austausch war es aufregend, die Ähnlichkeiten und die Unterschiede unter den Sprachen zu beobachten.
Im Moodle konnten wir auch uns mit Prinzipien der Interkomprehension vertraut machen. Als wir in Lyon am ersten Tag angefangen haben, hatte ich das Gefühl, einige der Teilnehmenden ein wenig zu kennen. Vom ersten Tag an haben wir die Vormittage im Unterricht verbracht und verschiedene Aufgaben bearbeitet: Texte gelesen und entziffert, Eigenschaften der Sprachen verglichen, Strategien erarbeitet, um Texte in uns wenig bekannten Sprachen zu verstehen. Vor allem haben wir aber viel miteinander gesprochen, so dass wir im Laufe der Woche uns tatsächlich viel besser verstanden haben. Es wurden Themen behandelt, die wir im Vorfeld vorgeschlagen hatten: Mehrsprachigkeit, Sprachpolitik in Europa, Idiomatische Redewendungen in den verschiedenen Sprachen, kulturelle Besonderheiten.
Auch das Nachmittagsprogramm war mehrsprachig: eine Staatsführung auf Katalanisch, ein mehrsprachiges Spiel, Vorstellung der Universität auf Französisch, Gespräche mit Kolleg*innen aus der Wissenschaft und aus der Administration.
Ich fand de Woche intensiv und bereichernd.

Staff Week in Tbilisi, Georgien

Ilia State University, Georgien – Juni 2024

Auch wenn Georgien genauso viele Einwohner hat wie Berlin, gibt es dort deutlich mehr zu entdecken:
Man kann im Norden des Landes die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus sehen. Im Westen Georgiens säumen Palmen die Promenaden, während sich Urlauber nebenan am Strand des Schwarzen Meeres sonnen (Das türkisfarbene Wasser wird dem Namen übrigens nicht gerecht). Im Osten ist die Landschaft von Weinbergen geprägt und in der Millionenmetropole Tbilisi kann man in heißen Quellen entspannen oder durch die quirlige Altstadt flanieren. Georgien ist aber auch ein Land im Umbruch. Die EU-Flagge ist dort so präsent, dass selbst Brüssel im Vergleich blass aussieht. Zu dem Zeitpunkt, als ich dort war, hatte sich Georgien das erste Mal für eine Fußball-Europameisterschaft qualifiziert, was man sichtlich bei jedem Spieltag zelebrierte.

Es ist ein Land der Vielfalt, welches auf eine weitreichende Geschichte zurückblickt. So hat Georgien nicht nur das älteste Alphabet der Welt zu bieten, sondern auch noch so ganz nebenbei den Wein erfunden. Ich habe auch erfahren dürfen, dass Georgier ihre Zuneigung und Gastfreundschaft besonders gerne durch Essen ausdrücken und dabei eine Vielfalt anbieten, die auch vegetarische Herzen höherschlagen lässt: Khachapuri; Chinkali, Elarji… Die Leidenschaft für Käse in der Kombination mit jeglicher Art von Teig teile ich mit den Georgiern. 😊

Während meines Aufenthaltes habe ich so viel über dieses wundervolle Land gelernt. Die KollegInnen der Ilia State University haben uns mit offenen Armen willkommen geheißen und diese Staff Week zu einer ganz besonderen Erfahrung gemacht. Da die Teilnehmenden aus ganz Europa kamen, lernte ich auch viel über die Arbeit der International Offices von anderen Universitäten. Es gab Präsentationen und Workshops, die viel Inspiration und Ideen für das eigene Arbeitsfeld gegeben haben. Die Atmosphäre war stets freundschaftlich und trotz zum Teil trockener Themen mit viel Spaß verbunden.
Ich habe einen wirklich sehr positiven Eindruck sowohl vom Land, als auch von der Ilia State University erhalten. Ich bin daher sehr froh, dass wir eine Partnerschaft haben, die bei unseren Studierenden sehr beliebt ist. Nachdem ich nun selber vor Ort war, schicke ich unsere Studierenden mit einem sehr guten Gefühl in dieses schöne Land, welches sich selber übrigens nicht Georgien/Georgia nennt, sondern Sakartvelo.

Für mehr Informationen zur Staatliche Ilia-Universität.

 

Staff Week in Valencia, Spanien

Universitat Politècnica de València, Spanien- Mai 2024

Die Staff Week an der Universitat Politècnica de València (UPV) war eine unvergessliche Erfahrung. Über fünf Tage hinweg hatten wir die Möglichkeitdie UPV, die Stadt Valencia und die Mitarbeiter verschiedener europäischer Universitäten kennenzulernen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Während des täglichen Job Shadowings erhielten wir faszinierende Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der UPV. Wir haben fünf verschieden Gastgeberteams besucht, die sich jeweils auf unterschiedliche Verwaltungsaufgaben und -themen konzentrieren.

Die Tutoren, die uns von diesen Bereichen berichteten, zeigten eine immense Begeisterung für ihre Universität, für ihre Studierenden und ihre Verantwortungsbereiche.
In den Training Courses English B2 (man konnte sich zwischen Englisch für Fortgeschrittene, Spanisch für Anfänger oder IT – Anwendungen für Verwaltungsmitarbeiter entscheiden) arbeiteten wir in einer kleinen Gruppe an unserer Sprachfertigkeit, mündlichen Kommunikation und unserer Aussprache.
Besonders beeindruckend war die kulturelle Komponente der Konferenz. Im täglichen Workshop „Mediterranean View and Culture“ konnten wir die Schönheit und Vielfalt Valencias entdecken: die futuristischen Bauten der Stadt der Künste und Wissenschaften, den modernistische Mercado Central, die prächtigen Parks und weitläufigen Strände und vor allem die laute Altstadt mit hunderten Cafés, Restaurants und Tapasbars.

Die Staff Week Konferenz war nicht nur lehrreich, sondern auch eine großartige Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Kollegen aus anderen europäischen Universitäten auszutauschen. Diese Erfahrung hat uns alle bereichert und motiviert, unsere Arbeit mit frischem Elan anzugehen.
Insgesamt war die Staff Week in Valencia eine rundum gelungene Veranstaltung, die uns nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weitergebracht hat. Ich würde mich freuen, in Zukunft an einer ähnlichen Konferenz oder auch an einer anderen Veranstaltung des Erasmus+ Programms teilzunehmen zu können und noch mehr zu lernen und zu entdecken.

Für mehr Informationen zur Polytechnische Universität Valencia.

 

Trainingsaufenthalt in Belgien

Universiteit Gent, Belgien – November 2023

Die Staff Week der Universiteit Gent war für mich eine große Bereicherung. Wir haben viele Vorträge zum Thema „Interkulturelle Vorbereitung von Outgoings“ als auch zu deren Sicherheit vor Ort gehört. Abgesehen von den Vorträgen war es aber auch sehr hilfreich, sich mit KollegInnen der Partneruniversitäten auszutauschen. Die TeilnehmerInnen waren alle aus dem Outgoing Bereich, sodass man sehr viel von den Erfahrungen der jeweils anderen lernen konnte. Insbesondere für jemanden wie mich – die in dem Bereich noch recht neu ist – war das äußerst hilfreich!
Die Staff Week der UGent hat jedes Jahr einen anderen Fokus. Ich kann diese nur weiterempfehlen, denn das Team der UGent hat uns sehr herzlich aufgenommen und sichergestellt, dass uns die Inhalte auf eine spannende Art und Weise vermittelt wurden. Am Abend gab es auch ein kleines Kulturprogramm, was perfekt war, um sich mit den internationalen KollegInnen auszutauschen und einen kleinen Einblick in die belgische Kultur zu erlangen.
Mir hat der Aufenthalt sehr geholfen, um mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln. Zudem wird auch die Betreuung unserer Outgoings davon profitieren, da ich plane, Ideen, die ich aus der Staff Week mitgenommen habe, in unsere Prozesse mit einzubauen.

Für mehr Informationen zur Universiteit Gent

Trainingsaufenthalt in Italien

Università di Bologna, Italien – Oktober 2023

Vom 16.-20.10.2023 nahm ich an der Una Europa Staff Week an der Universität Bologna zum Thema Diversität und Inklusion teil, welche sich an Mitarbeitende im Bereich Student Services in ganz Europa richtete. Ich erfuhr von dieser Möglichkeit durch meine Kolleginnen in der psychologischen Beratung und bewarb mich offiziell entsprechend der Ausschreibung der UniBo. Nach Annahme meiner Bewerbung erfolgte eine recht umfangreiche organisatorische Vorbereitung des Aufenthalts, um die Finanzierung sicherzustellen (Grant Agreement, Dienstreisegenehmigung), außerdem organisierte ich mir die Bahnfahrten und die Unterkunft vor Ort. Die Fahrt nach Bologna mit der Bahn dauert etwa 12 Stunden, lohnt sich aber zugunsten des Klimaschutzes und der schönen Aussichten. In Bologna wartet eine wunderschöne Altstadt mit unzähligen Kirchen, Türmen und Bogengängen, zahlreichen Restaurants und Bars, Märkten und Menschen, die auf der Straße musizieren. Innerhalb der Altstadt ist alles fußläufig erreichbar und dank der Bogengänge auch bei Regen wunderbar zu erkunden. Die Staff Week war vom Una Europa Team der UniBo beeindruckend strukturiert organisiert worden; leider bestand jedoch der Großteil des Programms aus Frontalvorträgen, welche wenig Interaktion erlaubten und häufig nur an der Oberfläche blieben. Es fanden jedoch auch zwei Workshops statt, welche allen Teilnehmenden deutlich mehr Gewinn einbrachten. Eindeutiger Höhepunkt des Programms war die Keynote Speakerin am letzten Tag des Programms, welche einen sehr inspirierenden und lebendigen Vortrag zum Thema Inclusion and Belonging on Campus hielt. Die Nachmittage und Abende verbrachten wir Teilnehmenden entweder mit dem von der UniBo gestalteten social programme (Museumsbesuch mit Führung, Kinofilm – beides zum Thema der Staff Week passend) oder selbst organisiert in den zahlreichen Möglichkeiten der Stadt – dabei half auch die eigens durch das Orga Team eingerichtete WhatsApp Gruppe.

Mehr Informationen zur Università di Bologna