Lehraufenthalt – Summer School in Namibia

Carola Ingeborg Fischer Tenhagen, Marc Drillich, Marvin Hölper, University of Namibia – Summer School Juni 26

Marc Drillich:

Das Projekt bereichert mich persönlich ungemein durch vertiefende Einblicke in die Kultur und auch die Herausforderungen und Möglichkeiten, welche sich den Menschen, Tieren und der Umwelt bieten. Vor dem Hintergrund der besonderen deutsch-namibischen Geschichte und der Verantwortung hinsichtlich der deutschen Kolonialgeschichte, hat die Zusammenarbeit mit Namibia stets einen besonderen Stellenwert. Ein intensivierter Austausch trägt dazu bei, sowohl sozio-kulturelle als auch fachliche Zusammenhänge besser zu erfassen, was bei Gesprächen zur Planung Projekten hilfreich ist. Zu betonen ist, dass das Interesse an einer Zusammenarbeit zwischen der UNAM und der FU Berlin auch für die Vertreter der UNAM (Vize-Präsident, Dekanin) eine besonders hohe Priorität hat, was in allen Gesprächen immer wieder hervorgehoben wurde. Darüber hinaus konnten wertvolle Verbindungen zu WissenschaftlerInnen und hervorragenden Lehrkräften vertieft und ausgebaut werden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das die intensivierte Zusammenarbeit und die Summer-School ein voller Erfolg waren. Sowohl die erste, auf Wildtiere fokussierte Woche, die den Teilnehmenden umfassende Einblicke in den Tierschutz, das Wildtiermanagement und Seuchenprävention vermittelte und durch praktische Übungen zur Distanzimmobilisation sowie eigens erarbeitete Präsentationen zu zentralen Fragestellungen der Wildtiermedizin ergänzt wurde, als auch die zweite Woche, die sich mit dem Herdenmanagement im Kontext lokaler sozioökonomischer Herausforderungen befasste, stieß auf großes Interesse und wurde von den Teilnehmenden äußerst positiv aufgenommen. Es handelt sich hierbei um ein herausragendes Projekt, welches Studierenden und Lehrenden beider Universitäten ermöglicht hat, gemeinsam auf konkrete Probleme und Fragestellungen einzugehen, praktisch anzugehen, und an dem darauf gipfelnden „Farmers-Day“ einer Vielzahl lokaler LandwirtInnen und WisschenschaftlerInnen zu präsentieren. Nicht nur die sehr gute Organisation, das Engagement der Beteiligten und die Begeisterung der Studierenden lassen auf einen weiteren Austausch hoffen, sondern auch der spürbare Einfluss dieser Kollaboration. Am schönsten zusammengefasst hatte es ein lokaler Landwirt als Abschlusswort des Projektes, gleich im Anschluss an eine geteilte Präsentation von Studierenden der UNAM und der FU. Er sähe den Einfluss und die Mühe der Universitäten, welche genau zum rechten Zeitpunkt für die Leute vor Ort käme und er wünschte sich, dass dieses Unterfangen noch viele Jahre so andauern möge.

Lehraufenthalt in Windhoek, Namibia

Taina Alves, University of Namibia – August 2025

This summer, I had the incredible opportunity to spend a week at the University of Namibia (UNAM) through the Erasmus+ Teaching Mobility program. I taught undergraduate students in International Relations for a week, and their high level of participation in the classroom led to rich conversations. The campus itself is modern, well-equipped, and conducive to both learning and collaboration.

I had the chance to expand my professional network by connecting with local colleagues and professors. Overall, meeting colleagues, experiencing Namibian hospitality, and learning about African regionalism from an insider’s perspective gave me fresh insights for my research and teaching back home. I also took time to explore Windhoek and its surroundings, which made the trip even more special.

It was a great experience that I can only recommend. It has improved my teaching experience, given me new skills for working in environments with different points of view, broadened my networks, and given me new insights into a rich, diverse country.

Lehraufenthalt in Namibia

University of Namibia, Namibia – Mai 2023

Andere Länder, andere Lehre. Der Austausch mit der University of Namibia, School of Veterinary Medicine, gefördert durch das Erasmus+ Programm, hat mir einen sehr interessanten Einblick in die dortige Ausbildung der Studierenden der Veterinärmedizin ermöglicht und mir viele Anregungen für die eigene Lehre gegeben. Darüber hinaus ist Namibia ein faszinierendes Land, mit einer Geschichte, der wir uns in Deutschland immer bewusst sein sollten. Die Begegnung mit Lehrenden und Studierenden vor Ort stimmt mich optimistisch, dass wir die Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg fortführen und auf andere Bereiche ausdehnen können. Ich freue mich jetzt schon auf den Besuch der KollegInnen aus Namibia in Berlin! Das Erasmus+ Team war in allen Belangen eine großartige Unterstützung; vielen Dank!

 

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