Trainingsaufenthalt in Chisinau, Moldawien

Ion Creanga State Pedagogical University Chisinau, Moldawien – August 2024

Der durch Erasmus+ unterstützte 12 tägige Aufenthalt in Moldawien war ein voller Erfolg! Angefangen durch die effiziente Betreuung durch das Erasmus+ Team der FU Berlin bis hin zur vor Ort Organisation durch die moldawische Ion Creanga Pedagogical University Chisinau ergab sich eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit.

Insbesondere durch die Möglichkeit, den Austausch direkt im Gelände auf der Grabungsfläche und im Grabungshaus bei Butuceni durchzuführen, konnte ein direkter „on-site“ Austausch zwischen Geowissenschaften und Archäologie umgesetzt werden.

Die gemeinsame und detailliert abgesprochene Probennahme im Gelände verpflichtet beide Seiten zur weiteren und zukünftigen Zusammenarbeit. Die moldawischen und deutschen Studierenden konnten hier direkt vor Ort erleben, wie sich unterschiedliche Fachrichtungen ergänzen können und neue wissenschaftliche Felder erschlossen werden. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen und unkomplizierten Projektdurchführung – Dank des Erasmus+ Team der FU Berlin – ist eine erneute Antragstellung sehr wahrscheinlich.

Für mehr Informationen zur Ion Creanga Pedagogical University Chisinau.

Trainingsaufenthalt in Wien, Österreich

Universität Wien, Österreich – April 2024

Ich habe so viele Ideen und Impulse innerhalb vom nur zwei (allerdings ziemlich vollen) Tagen an der Universität Wien bekommen, dass ich jetzt nur schauen muss, welche davon ich als erstes ausprobiere: ein neues Plug-in für unsere Übersetzungssoftware installieren? Eine große Terminologie-Datenbank von der EU herunterladen? Mir einen spannenden Podcast zu Übersetzungsfragen anhören? Gerade gibt es unglaublich viele Entwicklungen im Bereich Übersetzungstechnologie, und der direkte Austausch mit anderen Übersetzerinnen und Sprachexpertinnen ist deswegen unerlässlich. Als wir die Kolleginnen aus Wien vor einem Jahr bei uns empfangen haben, konnten wir in relativ kurzer Zeit unsere Arbeit an der FU umfangreich vorstellen, und sie hatten die Gelegenheit, sich mit anderen FU-Kolleg*innen aus unserem Bereich intensiv auszutauschen. Für mich war es aber wichtig, einen Gegenbesuch zu planen, um auch selbst solche Gespräche führen und noch genauer schauen zu können, wie das Übersetzungsbüro an der Universität Wien arbeitet. Das Modell „Besuch/Gegenbesuch“ kann ich also nur weiterempfehlen. Ein ganz besonderes Highlight war auch die Regenbogenführung der Universität Wien: der historisch-politisch-soziale Blick auf die Universität, den unser Tourguide vermittelt hat, werde ich nie vergessen! Ganz herzlichen Dank an meine Gastgeberinnen und an das Erasmus+ Team hier an der FU, die alles so unkompliziert und freundlich ermöglicht haben!

Für mehr Informationen zur Universität Wien.

Trainingsaufenthalt in Portugal

Universidade do Porto, Portugal – November 2023

Das Sprachenzentrum organisiert einmal im Jahr einen Tag bzw. eine Woche „der portugiesischen Sprache“. In diesem Jahr 2023 war Frau Prof. Isabel Duarte von der Universität Porto bei uns als Gastdozentin vor Ort. In Gesprächen stellte sich heraus, dass es sehr interessant sein könnte, eine Erasmuskoorperation mit der Universität über das Sprachenzentrum einzugehen. Frau Prof. Duarte lud mich und meine Chefin daraufhin an die Universität Porto ein.
Die Erasmuswoche war sehr intensiv und spannend. Nach so vielen Treffen mit den verschiedenen Personen des International Offices, mit Frau Prof. Duarte und der Bibliotheksleitung habe ich sehr viel über die Struktur der Universität Porto gelernt. Durch die tägliche Sprachpraxis hat sich mein Portugiesisch sehr verbessert. Ich habe viel über Portugal, die Politik und die Wirtschaft gelernt aber auch über die Schwierigkeiten mit denen Studierende während des Studiums, speziell während eines Austauschsemesters, konfrontiert werden. Es hilft mir in der Zukunft noch besser auf die Schwierigkeiten unserer Erasmus StudentInnen einzugehen. Der persönliche Kontakt zu den KollegInnen an der Universität Porto und der aus dem Aufenthalt resultierende Vertrag wird für die Zukunft der Studierenden am Sprachenzentrum wichtig und gut sein. Er erklärt sich von selbst, dass, vieles leichter zu regeln ist, wenn man sich persönlich kennengelernt hat und weiß, wie die andere Seite mit Dingen umgeht. Ich freue mich sehr, bald Studierende des Sprachenzentrums nach Porto schicken zu können und sie beraten zu können. Sehr würde ich mich über einen Besuch der KollegInnen aus Porto aus dem International Office freuen.

Mehr Informationen zur Universidade do Porto

Trainingsaufenthalt in Finnland

Universität Turku, Finnland – Juni 2023

Nachdem der Aufenthalt an der Universität Turku / Department for Teacher Education aufgrund der Pandemie um drei Jahre verschoben werden musste, konnte ich im Juni 2023 über eine Erasmus+-Förderung Kolleginnen am Department for Teacher Education der Universität Turku besuchen. Finnland gilt als eines der Länder, in denen Schülerinnen hervorragende schulische Leistungen erzielen. Außerdem werden in Finnland keine Schulinspektionen durchgeführt. Vielmehr genießen Lehrkräfte in der Bevölkerung ein stark ausgeprägtes Vertrauen.
Durch den Aufenthalt vor Ort hatte ich die Gelegenheit, mit zahlreichen Kolleginnen darüber zu sprechen, wie sie an ihrer Universität die Lehrkräftebildung durchführen. In Finnland müssen sich Interessentinnen für den Lehrberuf einer umfangreichen Aufnahmeprüfung mit kognitiven und nicht-kognitiven Tests unterziehen; nur 10% der Bewerberinnen werden zum Studium zugelassen. Die Kolleginnen haben darüber informiert, wie sie diese Aufnahmeprüfung derzeit hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für Studien- und Berufserfolg untersuchen. Eine weitere Studie untersucht, wie das scientific capital angehender Lehrkräften verbessert werden kann, d.h. wie Lehramtsstudierende die Qualität unterschiedlicher Quellen und forschungsbasierte Aussagen einschätzen können. Die Vorstellung und Diskussion dieser und weiterer Vorhaben, in denen Forschung und Lehre eng verzahnt werden, regt zu weiterer Zusammenarbeit an, für die bei dem Aufenthalt an der Universität Turku erste Schritte eruiert wurden.
Ein Aufenthalt vor Ort erlaubt deutlich ausführlichere Gespräche als dies am Rande von Tagungen und Kongressen möglich ist und er ermöglicht mehr spontane oder vertiefende Gespräche und Einblicke.
Vielen Dank, liebes Erasmus+ Team im International Office der Freien Universität Berlin, dass Sie mich bei der Planung dieses Aufenthalts so gut unterstützt haben!

 

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Trainingsaufenthalt in Norwegen

Erik Isaksson, Norwegian University of Life Sciences, Norwegen – Mai/Juni 2023

Ich habe fünf Tage an der Norwegian Institute for Life Sciences verbracht, um meine Skills in der Lehre, Forschung und Forschungskommunikation zu vertiefen, durch Interaktion mit Lehrenden und Forschenden an verschiedenen europäischen Universitäten. Der Aufenthalt war durch Erasmus + gefördet. Im Trainingprogramm hatten wir Workshops und Blockseminare, sogenannte „Walk-and-Talks“, Roundtable-Diskussionen, und Möglichkeiten zum Networking. Alles hat in einer großen Hütte im Wald außerhalb Oslos stattgefunden, was dazu beigebracht hat, dass man sehr entspannt lernen und mit einander sprechen konnte. Das Programm war sehr gut organisiert und ich habe viele neue Kontakte verknüpfen können, sowohl auf Professioneller Ebene als auch Privat. Das Personal in der Abteilung Internationales an der FU war auch sehr hilfsbereit, und hat alle meine Fragen beantwortet. Ich kann einen Auslandsaufenthalt (im Wald oder nicht) nur empfehlen, und die Erasmus +-Förderung bietet eine sehr gute Chance, das zu verwirklichen.

 

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Trainingsaufenthalt in Indien

Indian Institute of Technology Madras, Indien – April 2023

Mein Weiterbildungsaufenthalt am Indian Institute of Technology Madras war
arbeitsintensiv und involviert: ich bekam einen Platz im Team-Work-Space zugeteilt und arbeitete von Montag bis Freitag (10-18 Uhr) mit Mitarbeitenden des Office of Global Engagement sowie Professorinnen des Department of Management Studies. Zudem erhielt ich eine Führung des renommierten Research Parks und wurde zu Mittagessen in die Mensa sowie Coffee & Cake nach Feierabend eingeladen. Meine Eindrücke sind so vielfältig wie auch der Lebensalltag der Stadt Chennai ist: Blumenketten und Hundekadaver, feuchtwarmes Klima und ohrenbetäubendes Verkehrschaos, 6-GHz-WLAN und 11,5 Millionen Menschen, leuchtende Saris und graue Müllberge, Uber-Rickshaws und Ausweglosigkeit, frischgekochtes Straßenrandessen und leere Plastikwasserflaschen überall. Im Hotelzimmer mit dröhnender Klimaanlage sind Kopf und Körper in einer Umgebung, die weit entfernt und isoliert erscheint: sie verschiebt Perspektiven und lässt die gewohnten Routinen aus der Ferne und von außen betrachten. Ich vergleiche mit der indischen Gegenwart und verspüre viel Energie, nach meiner Rückkehr den (Arbeits-) Alltag zu verbessern. Die Opportunität einer internationalen Fortbildung ist unbeschreiblich wertvoll für mich — und nicht zuletzt auch für beide Partnerinstitutionen…

 

Mehr Infos zum Indian Institute of Technology Madras.