Trainingsaufenthalt in Yerevan, Armenien

Johanna Klapprott-Lubig + Elisabeth Wentker, American University of Armenia, Armenien – April 2025

Gemeinsam mit meiner Kollegin aus der ZE Studienberatung und Psychologische Beratung besuchte ich Anfang April 2025 die American University of Armenia in Yerevan. Wir durften dort u.a. die Arbeit der psych. Berater*innen vor Ort kennen lernen, die in Armenien einmalig ist. Es war spannend, Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in der Tätigkeit als Psychologin festzustellen, immer wieder sprachen wir auch über die gesellschaftliche Perspektive auf psych. Erkrankungen und bestehende Stigmata. Wir durften die Arbeit des gesamten Student Affairs Teams kennen lernen, sowie weitere Institutionen innerhalb der Universität wie Student Admissions oder die Bibliothek. Auch ein Austausch über Unterschiede in den Gesundheitssystemen und Veränderungen in Bezug auf Stigmatisierungen von psych. Erkrankungen mit der Studiendekanin des Studiengangs Public Health erlebte ich als überaus gewinnbringend. Im persönlichen Kontakt mit Studierenden konnten wir außerdem einen Einblick in das Studierendenleben vor Ort in Yerevan gewinnen und neben allen Unterschieden auch Parallelen zu unseren Beratungstätigkeiten an der Freien Universität Berlin feststellen.

Mein Verständnis für die geopolitische Lage und Geschichte Armeniens konnte während der Besuche versch. Museen und Gedenkstätten deutlich erhöht werden. Ich durfte Yerevan als pulsierende und aufregende Stadt und die Menschen dort als überaus gastfreundlich, hilfsbereit und offen erleben und bin sehr dankbar für die Möglichkeit dieses Austausches.

 

Trainingsaufenthalt in Armenien

American University of Armenia, Armenien – April 2023

Armenien mit seiner Hauptstadt Jerewan gehört zu den kleinen Ländern im Südkaukasus, welches ein besonderes Flair und durchaus Potential für eine engere Kooperation in vielen Bereichen hat. Da die armenische Diaspora in Berlin eher weniger präsent ist, wird es vor diesem Hintergrund unterschätzt, bietet aber mit seiner sehr alten Kultur und den aktuellen politischen Herausforderungen in der Region mit sich ändernden Sicherheitsstrukturen sehr viele spannende Fragestellungen, wo es sich lohnt, diesen genauer nachzugehen. Für regionalwissenschaftliche Interessierte definitiv eine fachlich lohnende Destination.

 

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